Natürliche Mittel zur Raucherentwöhnung - Erfahrungen?

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  • Forum-Beiträge: 29

11.12.2017, 11:51:34 via Website

Ich würde gerne mit dem Rauchen aufhören, denke aber nicht, dass ich es einfach so schaffe von einem Tag auf den anderen damit aufzuhören und nie wieder anzufangen. Glaube das geht vielleicht bei einem von zehn Versuchen gut.
Ich will auch nicht eine Sucht durch eine andere ersetzen. Also ich möchte keine Mittel mit Nikotin haben oder auf Dampfen etc. umsteigen. Ich möchte gleich ganz davon wegkommen.
Habt ihr da vielleicht Erfahrungen mit pflanzlichen Mitteln gemacht, sei es jetzt ein Tee oder ähnliches, mit dem man den Körper unterstützen kann bei der Raucherentwöhnung?

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  • Forum-Beiträge: 32.084

11.12.2017, 12:16:59 via App

Versuche mal mit Akupunktur.
Habe damit bei einigen gute Ergebnisse gehabt.
Es muss aber ein erfahrener Akupunkturarzt sein.
Niemand, der ein Wochenendseminar besuchte.

💕🎀 VETO! 🎀💕

VETO ist die Vereinigung europäischer Tierschutzorganisationen. Als gemeinnützige
Organisation setzt VETO sich für das Wohlergehen von Tierheim- und Straßentieren ein. VETO ist ein
aktives Bindeglied zwischen Spender*innen, Tierschutzorganisationen und starken Partnern
in ganz Europa.
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  • Forum-Beiträge: 296

11.12.2017, 12:21:18 via Website

Hallo,

mit natürlichen Mittel habe ich keine Erfahrung gemacht. Ich habe zwar, so wie du es nicht möchtest, mit dem Dampfen aufgehört und bin jetzt drei Jahre rauchfrei und ich war ein starker Raucher (mind. zwei Schachteln Chesterfield am Tag). Mein erster Versuch war von einem Tag auf den anderen ohne Hilfsmittel mit dem Rauchen aufhören. Dies ging drei Monate gut bis zur feucht fröhlichen Geburtstagsparty. Danach war ich wieder Raucher.

Mein zweiter Versuch war mit dem Dampfen. Leider nimmt das auch eine Zeit in Anspruch. Der Nikotinentzug war nicht das Problem, sondern die Gewohnheit und die Beschäftigung der Hände.Vielleicht ist es für dich doch eine Überlegung wert:

1) Dampfen mit schwächsten Nikotininhalt.
2) nach ca. einen Monat den Nikotininhalt nochmals mit Nikotinfreier Flüssigkeit gemischt bzw. halbiert.
3) ca. ein Monat Nikotinfrei gedampft.
Jetzt kam der für mich schwierigste Teil.
Das Dampfen weglassen. Für die Hände brauchte ich unbedingt eine Beschäftigung, denn das war der größere Entzug. Ich habe dafür immer wenn ich das "Suchtgefühl" hatte mit einem Gummiband gespielt, später mit so einem Spinner. Für ganz schlimme Momente hatte ich ein Tic Tac.
Das Tic Tac brauchte ich nach ca. zwei Monaten nicht mehr. Die Handbeschäftigung brauchte ich ungefähr ein halbes Jahr. Auch diese stellte ich schrittweise zurück.

Jetzt sitze ich in einer Bar neben einem Zigarrenraucher und verspüre nicht mehr das Bedürfnis ihm die Zigarre zu entreißen und selber zu rauchen. Auch die ein oder andere Party habe ich gut überstanden.
Ich habe mit dieser Methode Erfolgreich bis jetzt aufgehört.
Mfg

"Arbeiten Sie hier?"
"Nur wenn der Chef herschaut!"

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  • Forum-Beiträge: 16.693

11.12.2017, 16:35:53 via App

Zandromedar

Rauchen aufhören, denke aber nicht, dass ich es einfach so schaffe[.........
.........] Glaube das geht vielleicht bei einem von zehn Versuchen gut.

Mhhh ich denke du "glaubst" zu viel (thinking)
Wenn du sagst, ich glaube ich schaffe das nicht, hast schon verloren :-(

Ich möchte gleich ganz davon wegkommen.

Jawoll das ist die richtige Einstellung.

Am schlimmsten sind die Gewohnheiten, wie der erste Kaffee, wie nach dem Essen, wie beim Dart spielen usw usw.

Mach du deinen Körper klar, jawoll.... heute gibt es einen Tee am Morgen oder.... heute gibt es einen Kaffee ohne Zigarette.

Liebe Grüße
Mia

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  • Forum-Beiträge: 396

11.12.2017, 16:57:45 via App

genau am meisten zählt der Wille und die innere Einstellung...

ich habe auch einfach so aufgehört... obwohl um mich herum geraucht wurde... und ich hatte am Tag mindestens eine Maxi Schachtel vernichtet und hatte 10 Jahre insgesamt geraucht..

ist wie mir Drogen und Alkohol... ohne die Einstellung und den wollen schafft man es nicht ;) ich hatte auch viel getrunken damals... vor allem hartes Zeug... nun trinke ich nur ab und zu nen Bier oder nen Glas Wein.. ;)

wie bei allem im Leben ist die innere Einstellung das wichtigste... dann kann man alles erreichen ;)

Doris W.Tenten

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  • Forum-Beiträge: 2.533

11.12.2017, 17:05:21 via Website

Ich halte gar nichts von unterstützenden Produkten oder Methoden und auch nichts davon, seine Gewohnheiten zu ändern und zum Beispiel auf Kaffee zu verzichten. Ich habe zwanzig Jahre lang geraucht und war ein starker Raucher, absolut süchtig. Ich habe zig Methoden ausprobiert, aber gebracht hat es nichts. Und ich weiß auch warum. Weil man sich permanent damit beschäftigt, egal welche Methode man wählt, man denkt pausenlos daran oder darüber nach. Man sammelt das gesparte Geld oder zählt, wieviel Tage man schon hat. Wenn man seine Gewohnheiten umstellt, dann denkt man morgens beim Tee daran, weil man eigentlich lieber Kaffee hätte, bei jedem Kaugummi ist die Kippe mit im Kopf und abends in der Kneipe sowieso.

Alles Unsinn, bleib bei deinen Gewohnheiten und hör einfach auf. Du musst es aus deinem Kopf rausbringen und nicht noch mehr zum Thema machen. Zähl nichts, nimm nichts ein. Lass einfach die Zigarette weg. Es gibt keine wirkliche Sucht, die ist nur in deinem Kopf. Als mir das klar wurde, hab ich von einer Stunde auf die andere aufgehört und seit zig Jahren (du siehst, ich zähle nicht) auch nie wieder eine Zigarette angefasst.

Doris W.Pippi

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Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

12.12.2017, 11:52:03 via Website

Hi,

Ich sehe das genauso wie Tenten.
Habe auch viele Jahre geraucht, beim ersten Mal aufhören waren es 6 oder so, von einem Tag auf den anderen habe ich aufgehört und habe 3 Jahre durchgehalten. Dann nochmal angefangen, wieder aufgehört nach einem Jahr und 4 Jahre durchgehalten. zuletzt habe ich im Januar 2011 aufgehört - und seitdem auch keine mehr angefasst. Du musst nur darauf achten, dass du vor allem im betrunkenen Zustand dir keine Zigarette andrehen lässt. Genau das war mein Problem - eine Zigarette und wieder voll dabei.
Jetzt habe ich aber seit 8 Jahren nicht das geringste Bedürfnis danach.
Dass es jetzt mittlerweile das Rauchverbot gibt, macht es durchaus aber leichter. Was ein paar schöne Nebeneffekte des Nicht-Rauchens ist: man stinkt nicht mehr nach Rauch und man schmeckt und riecht viel mehr. Man schmeckt tatsächlich Nuancen, die man vorher nie wahrgenommen hat.

Tenten

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  • Forum-Beiträge: 35.288

12.12.2017, 12:09:39 via Website

Habe auch ein paar Jahre geraucht, und das nicht wenig.
Von einem Tag auf den Anderen aufgehört (01.10.1978) ohne irgendwelche Hilfsmittel.
Seit dem nicht wieder angefangen. ;)

L.G. Erwin
..................
Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts.
Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten.
Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.
Hat dir mein Beitrag gefallen? Dann würde ich mich über ein Danke freuen.
(cool)

YoshiTenten

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  • Forum-Beiträge: 29

14.12.2017, 10:28:47 via Website

Akupunktur habe ich mir auch schon überlegt, da werde ich mich mal genauer informieren und einen erfahrenen Akupunkteur suchen.

Hattest du Schwierigkeiten auf dem Dampfer umzusteigen oder ging dies ganz einfach Karl Kebi?

Die Einstellung ist ja wirklich da, bin es einfach leid. Vorteile bringt es auch keine, ist nur ein ungesundes Laster.
Hattet ihr dabei keine Entzugserscheinungen?
Also ich rauche ja noch nicht soo lang und ich spüre es schon nach zwei bis drei Tagen.

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  • Forum-Beiträge: 36

14.12.2017, 19:22:32 via Website

Doch klar hatte man die das kenne ich ja schliesslich auch, aber die schlimmsten Erscheinungen habe ich mittels Raucherentwöhnung überbrückt, habe damals Smoksan genommen und das hat gut angeschlagen. Dann aber natürlich muss man eben wirklich hart zu sich selbst sein, sich wirklich überwinden und nicht wieder einbrechen und letztlich der Wille muss auch da sein.
Und ja wie es eben mit den Lastern ist - je weniger man hat, desto besser.

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  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 19:42:53 via Website

Die Entzugserscheinungen sind nur eingebildet. Der Körper selbst hat keine. Die existieren also nur in deinem Kopf. Natürlich ist man nervös und hat das Gefühl, das unbedingt zu brauchen. Aber da muss man halt mal mental stark sein. Du musst es so sehen, was willst du denn schaffen, wenn du das schon nicht schaffst?

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Blurryface
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  • Forum-Beiträge: 966

14.12.2017, 19:57:52 via App

@Tenten

Das stimmt nicht.
Nikotinsucht ist eine physische Abhängigkeit.
Fehlt der Suchtstoff reagiert der Körper entsprechend drauf. Schwitzen, Kopfschmerzen, Unruhe, Nervosität etc.
Es ist nur individuell stark ausgeprägt und jeder geht auch anders damit um.

Ich könnte noch Tabex empfehlen. Gabs wohl früher mal zu DDR Zeiten zur Rauchentwöhnung.
Jetzt nur noch übers Ausland zu beziehen.
Z.B. über UK.

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  • Forum-Beiträge: 8.183

14.12.2017, 20:06:45 via Website

...und...wenn man mit dem Rauchen aufhören will, steig man auch nicht auf diese Dampfer um. Man lässt die Finger von allem was irgendwie qualmt, sonst wird das nix (lightbulb)

Das was Tenten schreibt, stimmt natürlich - Entzugserscheinungen sind eingebildet. Da muss man halt mal einen festen Willen haben...und auch kein Aufhören auf Raten, in kleine Häppchen oder so, das wird auch nix.

if all else fails, read the instructions.

Tenten

Antworten
Blurryface
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  • Forum-Beiträge: 966

14.12.2017, 20:21:32 via Website

@Klaus T.
Seit wann sind denn Entzugserscheinungen bitte eingebildet???
Habt ihr in Biologie auch aufgepasst? (thinking)
Mal was von psychischer und physischer Abhängigkeit gehört?
Nikotinabhängigkeit stellt eine physische Abhängigkeit dar und verursacht bei Entzug dementsprechend Entzugserscheinungen.

Ich kann Dampfen nur empfehlen.
Der Umstieg fällt schon mal wesentlich leichter, als komplett aufzuhören.
Auch dem guten alten Gruppenzwang muss man nicht wiederstehen und dampft halt einfach seine E-Zigarette.
Vorteile: Sämtliche Giftstoffe, die beim Verbrennungsvorgang einer Zigarette entstehen fehlen völlig. Unter anderem Teer, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid etc. ect. etc.
Dampfen hat Keine Strahlenbelastung. Gegenüber dem Rauchen...
Raucht man 20 Zigaretten am Tag, könnte man sich auch die Lunge dafür Röntgen lassen...
Auch hier einfach mal über "Strahlenbelastung durch Rauchen" informieren. Das ist wirklich enorm.
Der Geruchs- und Geschmackssinn bessert sich nach bereits 1-2 Wochen signifikant. Man stinkt nicht mehr permanent nach Rauch und empfindet diesen Geruch sogar als ekelhaft. So war es bei mir zumindest.

Lass dich doch mal in einem Fachgeschäft beraten. Man sollte keine 0 8 15 E-Zigarette aus dem Internet bestellen.
Die Leute vor Ort haben schon Ahnung und beraten dich, was für dich für den Umstieg am besten wäre.

Einfach mal wirklich intensiv mit dem Thema "Dampfen" beschäftigen und einlesen.
Es wird immer schlechter geredet, als es ist, da immer wieder Oberschlaue mit Halbwissen daherkommen, die sich noch nie ernsthaft damit auseinandergesetzt haben.

— geändert am 14.12.2017, 20:24:52

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  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 20:34:37 via Website

Eine psychische Abhängigkeit habe ich ja nicht geleugnet, das ist tatsächlich der Fall. Da muss man einfach stark sein. Die physischen Symptome, die du aufzählst (Schwitzen, Kopfschmerzen, Unruhe, Nervosität etc) zähle ich ehrlich gesagt nicht zu ernstzunehmenden Entzugserscheinungen, das kannst du auch vor einer Führerscheinprüfung haben. Zumindest ist es nichts, was man nicht in den Griff bekommen könnte und nichts, was einen zwangsläufig wieder in die Sucht treibt. Und es ist nichts, verglichen mit den Entzugserscheinungen eines Entzuges bei starken Drogen.

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Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

14.12.2017, 20:38:23 via App

Tenten - verbreite bitte nicht so ein Halbwissen.
wie erklärst du dir Entzugserscheinungen von Neugeborenen, deren Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat?
ich habe viele solcher Kinder gesehen, viele waren zu früh geboren. bilden die sich das auch ein wenn sie zittern, schwitzen etc? nein, das hat definitiv mit dem fehlendem Nikotin zu tun und hat nichts mit Nervosität wie vor einer Führerscheinprüfung zu tun.

— geändert am 14.12.2017, 20:39:44

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Blurryface
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  • Forum-Beiträge: 966

14.12.2017, 20:45:41 via App

Ja aber hier wurde halt zwei mal gesagt, es gäbe beim Nikotinentzug keine Entzugserscheinungen. Das stimmt halt nicht so ganz.
Die aufgeführten Symptome sind natürlich im Vergleich zu anderen Substanzen wie Alkohol und "harte" Drogen wirklich nur leicht.
Jedoch kommt es auf jede Person an, wie sie damit umgeht oder das verkraftet.
Der eine kneift die Arschbacken zusammen und steht das durch, der andere steckts halt nicht so leicht weg.
Nur wegreden kann mans halt nicht. 😊

Antworten
Blurryface
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  • Forum-Beiträge: 966

14.12.2017, 20:46:27 via App

Pippi

Tenten - verbreite bitte nicht so ein Halbwissen.
wie erklärst du dir Entzugserscheinungen von Neugeborenen, deren Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat?
ich habe viele solcher Kinder gesehen, viele waren zu früh geboren. bilden die sich das auch ein wenn sie zittern, schwitzen etc? nein, das hat definitiv mit dem fehlendem Nikotin zu tun und hat nichts mit Nervosität wie vor einer Führerscheinprüfung zu tun.

Gutes Beispiel. ✌

— geändert am 14.12.2017, 20:46:39

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  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 21:05:26 via Website

Pippi

Tenten - verbreite bitte nicht so ein Halbwissen.
wie erklärst du dir Entzugserscheinungen von Neugeborenen, deren Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat?
ich habe viele solcher Kinder gesehen, viele waren zu früh geboren. bilden die sich das auch ein wenn sie zittern, schwitzen etc? nein, das hat definitiv mit dem fehlendem Nikotin zu tun und hat nichts mit Nervosität wie vor einer Führerscheinprüfung zu tun.

Reden wir hier in diesem Thread von Neugeborenen? Was du schreibst, mag durchaus zutreffen und ich sage auch nicht, dass diese Symptome bei einem Neugeborenen nicht ernstzunehmen sind. Aber sicher nicht bei einem erwachsenen Mann, der ansonsten kerngesund zu sein scheint.

Ach ja, welche "Halbwahrheiten" ich verbreite musst du schon mir überlassen.

Antworten
Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

14.12.2017, 21:14:55 via App

Na du hast sicherlich eine sehr gute medizinische Ausbildung 👍
warum ist es bei Neugeborenen anders als bei Erwachsenen? liegt nicht soviel Sinn hinter dieser Aussage.

Antworten
  • Forum-Beiträge: 8.183

14.12.2017, 21:18:28 via Website

Blurryface

Ich kann Dampfen nur empfehlen.
Der Umstieg fällt schon mal wesentlich leichter, als komplett aufzuhören.
Auch dem guten alten Gruppenzwang muss man nicht wiederstehen und dampft halt einfach seine E-Zigarette.

Aha...also nicht konsequent aufhören sondern irgendwie weiter rumdaddeln ;)
:$

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Tenten

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  • Forum-Beiträge: 20.154

14.12.2017, 21:20:03 via Website

Klaus T.

Das was Tenten schreibt, stimmt natürlich - Entzugserscheinungen sind eingebildet.

Nein, das stimmt nicht. Nikotinsucht ist keine Einbildung. Ärzte erklären das. Entsprechend gibt es - weie bei jeder Sucht - Entzugserscheinungen, wenn das Nikotin ausbleibt. DIe sind natürich bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt, müssen aber zur Rauchentwöhnung überwunden werden.

Da muss man halt mal einen festen Willen haben...und auch kein Aufhören auf Raten, in kleine Häppchen oder so, das wird auch nix.

Der feste Wille ist richtig, aber genau daran hapert es. Und wenn der unterstützt werden kann, ist es doch gut. Ich kenne Leute, die haben es mit Nikotinpflastern geschafft. Andere mit dampfen und herunterschrauben der Nikotindosis. Noch andere haben einfach aufgehört und hatten einen ausreichend starken Willen.

Viele Grüße
Aries


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Yoshi

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  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 21:24:26 via Website

Pippi

Na du hast sicherlich eine sehr gute medizinische Ausbildung 👍
warum ist es bei Neugeborenen anders als bei Erwachsenen? liegt nicht soviel Sinn hinter dieser Aussage.

Warum reitest du jetzt auf dem Thema Neugeborene herum, wenn es darum geht, dass jemand aufhören möchte zu rauchen? Du möchtest unbedingt eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, oder was soll diese Themaverzerrung? Ob du den Sinn meiner Aussage oben verstehst oder nicht ist mir egal, ich bin jetzt raus, denn das Thema Neugeborene ist OT.

Antworten
  • Forum-Beiträge: 8.183

14.12.2017, 21:29:43 via Website

Aries

Nein, das stimmt nicht. Nikotinsucht ist keine Einbildung. [Ärzte erklären das][1]....

Sucht erregend ...naja (thinking)
"Nikotin ist nachweislich für Veränderungen im Gehirn verantwortlich und macht abhängig..."

Süchtig und körperlich abhängig sein ist schon ein bissel was anderes als so ein Nikotin-Sücht'chen...

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Tenten

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  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 21:30:12 via Website

Also für mich sind physische Entzugserscheinungen ernstzunehmende Effekte, die jemanden unter Umständen auch wieder zurück in die Sucht treiben können. Nervosität oder Unruhe zählen für mich nicht dazu. Demzufolge wäre ja auch Abnehmen unglaublich schwer, weil ich unter Entzugserscheinungen, in dem Fall Hunger, leiden würde. Ich finde man sollte hier schon trennen zwischen wirklich ernsten Beschwerden und einer "Männergrippe".

Klaus T.

Antworten
  • Forum-Beiträge: 20.154

14.12.2017, 21:42:42 via Website

Klaus T.

Süchtig und körperlich abhängig sein ist schon ein bissel was anderes als so ein Nikotin-Sücht'chen...

Es gibt psychische und physische Abhängigkeit. Im Artikel geht es um die physische Abhängigkeit. Sicher spielt beim Rauchen auch die Psyche eine Rolle. Nicht umsonst greifen in Stresssituationen, aus Langeweile oder Gewohnheit die Raucher zur Zigarette.

Aber es ist medizinisch nachgewiesen, dass Entzug von Nikotin auch ohne äußerlichen Einfluss zu Stresssituationen im Körper führt.

Nikotinsucht ist eine Sucht wie Alkohol oder Drogensucht. Nur die Rezeptoren, an denen die Mittel ansetzen und damit die Auswirkungen unterscheiden sich. In jedem Fall muss man den Körper wieder in seine natürliche Arbeitsweise ohne diese "Gifte" zurückführen. Das geht nur mit mehr oder weniger großen Entzugserscheinungen.

Viele Grüße
Aries


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Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

14.12.2017, 21:46:40 via Website

@Tenten: lese bitte richtig. Denn es geht die ganze Zeit darum, dass es eine Sucht ist. Ob das Erwachsene sind oder nicht. Sucht ist Sucht und bleibt Sucht.
Die mag sich bei jedem anders äußern, vorhanden ist sie dennoch.
Auch bei mir war bzw ist diese noch vorhanden. Mir macht das nur nichts mehr aus.
Aber: macht man nach zig Jahren einen einzigen Zug, ist es wie bei den trockenen Alkoholikern bei einem Kuchen in dem Alkohol verbacken ist, oder auch alkoholfreies Bier - man ist wieder voll dabei und muss die Sucht ein weiteres Mal überwinden.

Antworten
  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 21:51:24 via Website

[[cite Pippi]]
Aber: macht man nach zig Jahren einen einzigen Zug, ist es wie bei den trockenen Alkoholikern bei einem Kuchen in dem Alkohol verbacken ist, oder auch alkoholfreies Bier - man ist wieder voll dabei und muss die Sucht ein weiteres Mal überwinden.

Das halte ich für Quatsch. Ich werde morgen mal bei den Kollegen eine Zigarette rauchen, dann kann ich dir ja nächste Woche sagen, ob du recht hast.

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  • Forum-Beiträge: 20.154

14.12.2017, 21:58:54 via Website

Lass es dir lieber von einem Neurolgen erklären. Selbstversuche haben keine allgemeingültige Aussagekraft.

— geändert am 14.12.2017, 21:59:10

Viele Grüße
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Blurryface
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  • Forum-Beiträge: 966

14.12.2017, 22:04:25 via App

@Klaus T.
Ja prinzipiell hast du ja recht.
Dennoch halte ich Dampfen für eine durchaus geeignete Alternative für Leute, die den Sprung ganz weg vom Rauchen nicht schaffen, oder Angst davor haben.
Für den einen scheint es wirklich einfach zu sein (Tenten) aber es gibt nun mal auch Leute, denen fällt das total schwer.
Ich find es auch nicht in Ordnung, dass dies von einigen hier runtergespielt wird.

Ja wiegesagt halte ich Dampfen da für die gesündere Alternative, wenn man den Absprung nicht ganz schafft.
Vom Dampfen wegzukommen ist dann nochmal einfacher.

— geändert am 14.12.2017, 22:05:02

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  • Forum-Beiträge: 16.693

14.12.2017, 22:10:39 via App

Jedenfalls hat man zwei Hürden wenn man aufhört.

  1. Der Kopf, die Gewohnheit :
    Man hat zu gewissen Gewohnheiten immer eine geraucht, man hat was in der Hand gehalten.
    Der Rauch schmeckt gut.

  2. Der Körper, dass Gift, die Entgiftung :
    Ich bin auch der Meinung, dass man in dem Moment den Körper kein "Gift" mehr gibt, der Körper will dieses "Nervengift" und reagiert dementsprechend, wenn man ihn nicht versorgt.

Liebe Grüße
Mia

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  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 22:16:01 via Website

Leichtgefallen ist es mir gar nicht. Wie gesagt, ich hab es oft versucht, bis ich es dann geschafft habe. Ich bin aber der Meinung, dass alle Hilfsmittel nicht wirklich hilfreich sind, aber das hab ich ganz oben ja schon geschrieben. Ebenso denke ich, dass es nicht hilfreich ist, wenn man den Leuten erklärt, dass es sich um eine richtige Sucht handelt und man wegen der Entzugserscheinungen nur sehr schwer davon loskommt.

Antworten
Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

14.12.2017, 22:18:21 via App

Aha. soll man lieber sagen dass es ganz easy ist - was aber ganz und gar nicht zutrifft?
also deine Aussagen verwundern mich immer mehr.

ein Kollege von mir ist übrigens auch erst auf dampfen umgestiegen. nach ca einem halben Jahr hatte er auch das los und rührt jetzt weder das eine noch das andere an.

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  • Forum-Beiträge: 20.154

14.12.2017, 22:20:04 via Website

Mia

Jedenfalls hat man zwei Hürden wenn man aufhört.

  1. Der Kopf, die Gewohnheit :
    Man hat zu gewissen Gewohnheiten immer eine geraucht, man hat was in der Hand gehalten.
    Der Rauch schmeckt gut.

Das ist oft die größere Hürde.

Wie ist der alte Witz?
„Hast du mit dem Rauchen aufgehört?“
„Ja, ist es dir aufgefallen?“
„Natürlich! Du drückst ja den ganzen Abend die Kekse im Aschenbecher aus.“

  1. Der Körper, dass Gift, die Entgiftung :
    Ich bin auch der Meinung, dass man in dem Moment den Körper kein "Gift" mehr gibt, der Körper will dieses "Nervengift" und reagiert dementsprechend, wenn man ihn nicht versorgt.

Das hat man angeblich in ein paar Tagen, maximal Wochen überwunden.

Viele Grüße
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  • Forum-Beiträge: 16.693

14.12.2017, 22:24:02 via App

Aries

Mia

Jedenfalls hat man zwei Hürden wenn man aufhört.

  1. Der Kopf

Das ist oft die größere Hürde.

Genau das habe ich mir auch gedacht, wollte es aber nicht schreiben..

Auch wenn dann wieder Alkohol im Spiel ist, kommt man wieder an die Hürde.

  1. Der Körper, dass Gift, die Entgiftung :

Das hat man angeblich in ein paar Tagen, maximal Wochen überwunden.

Ja genau so sollte es sein (cool)

— geändert am 14.12.2017, 22:25:28

Liebe Grüße
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Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

14.12.2017, 22:26:35 via App

Ja so ist es auch. mein Kopf gab ja paar Mal nach.
Und ist der Kopf dann nicht stark genug muss man auch wieder durch das andere durch.

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  • Forum-Beiträge: 16.693

14.12.2017, 22:27:44 via App

Was natürlich Fakt ist, man nimmt zu.

Hört sich lustig an aber ein Raucher verbrennt mehr daher müsste ein Nichtraucher auch automatisch ein bisschen weniger essen.

Das hat jetzt aber nichts zu tun, dass man sich als Ablenkung einen Lolli in den Mund schiebt....

Liebe Grüße
Mia

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  • Forum-Beiträge: 2.533

14.12.2017, 22:28:10 via Website

Pippi

Aha. soll man lieber sagen dass es ganz easy ist - was aber ganz und gar nicht zutrifft?

Nein, aber man muß auch nicht so tun, als wäre es gleichgestellt mit Alkoholsucht oder Sucht nach harten Drogen.
Aber ihr müsst das vermutlich tun, einfach um Recht zu behalten.

Antworten
Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

14.12.2017, 22:34:03 via App

Mia

Was natürlich Fakt ist, man nimmt zu.

Hört sich lustig an aber ein Raucher verbrennt mehr daher müsste ein Nichtraucher auch automatisch ein bisschen weniger essen.

Das hat jetzt aber nichts zu tun, dass man sich als Ablenkung einen Lolli in den Mund schiebt....

das kann ich jetzt widerum nicht bestätigen. ich habe nicht mehr oder weniger gegessen - ich habe nicht zugenommen. ich denke da kommt es auch darauf an, wie der Körper alles verwertet und ob man sich im griff hat, nicht zuviel zu essen?

Antworten
Pippi
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  • Forum-Beiträge: 7.685

14.12.2017, 22:44:51 via App

ich weiß nicht ☺️. ich habe denke einfach immer viel zu gern gegessen. mache ich ja immer noch 😂
mein Freund aber z.b. isst manchmal den ganzen Tag nix, erst abends. weil er lieber eine raucht - und wenn das viele andere auch so machen, kommen die ja nicht auf ihre Kalorien?

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Gelöschter Account
  • Forum-Beiträge: 71

16.12.2017, 20:44:32 via Website

Tentens Tipp "hör doch einfach auf" funktioniert nur bei wenigen Süchtigen. Immerhin geht es darum, lange antrainierte Verhaltensmuster zu ändern. Wenn es mit dem dauerhaften Aufhören auf eigene Faust nicht klappen will, bietet sich der Besuch eines professionell geführten Nichtraucherseminars an. Informationen zu seriösen Veranstaltungen bekommt man z.B. bei der Krankenkasse, die die entstehenden Kosten ganz oder teilweise übernimmt.

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  • Forum-Beiträge: 29

19.12.2017, 11:00:30 via Website

Ja das denke ich mir eben auch. Wenn man von heute auf morgen mit dem Rauchen aufhört und es dann auch wirklich schafft, dann ist es natürlich einfach. Man sieht aber nicht bei wie vielen Menschen es schief geht. Die Quote von Menschen, die wieder rückfällig werden ist da sicher um einiges höher als bei denen die es schaffen mit dem Rauchen endgültig aufzuhören.
Will ja gar nicht sagen, dass es nie funktioniert, sehe es aber eher so als, naja schauen wir mal was passiert. Nachhaltig ist es finde ich nicht besonders.

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  • Forum-Beiträge: 903

19.12.2017, 19:56:49 via Website

Ich denke man muss in erster Linie es wirklich wollen und in zweiter Linie sich eine Ersatzbeschäftigung suchen, die sofort angegangen wird, wenn das Nikotin ruft. Nicht im Urlaub oder vor Feiertagen aufhören. Oder sich ein Wehwehchen suchen und dieses auf das Rauchen schieben und zum Anlass nehmen aufzuhören.

Aber im Kopf muss man es echt wollen, sonst klappt es nicht.

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  • Forum-Beiträge: 29

21.12.2017, 11:06:41 via Website

Ja und das Wollen muss von einem selbst kommen. Wenn einem Freunde, Bekannte oder die Gesellschaft dazu drängen, man selbst aber nicht wirklich einen Bedarf daran sieht aufzuhören dann ist das auch nicht förderlich.
Man muss selbst einsehen, dass es schlecht ist und man aufhören muss. Die Entscheidung dazu muss wirklich von einem selbst getroffen werden.

Glaubt ihr hilft so ein Fidget-Spinner um die Finger zu beschäftigen?
Sollte nämlich schon helfen wenn ich wie ein 10 jähriger herumlaufe;)
Habe mir auch schon gedacht Kartentricks zu lernen oder Tricks mit den Pokerchips, da haben die Hände dann auch etwas zu tun.

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  • Forum-Beiträge: 2.533

23.12.2017, 15:25:14 via Website

Ich denke nicht, dass dir das helfen wird. Wie gesagt, du musst es aus deinem Kopf bekommen, ständig an Rauchen zu denken.. Je mehr du dich mit solchen Ablenkungen beschäftigst, umso weniger wird es dir gelingen, in einen normalen Alltag zu finden, in dem du nicht pausenlos an Zigaretten denkst. Du bist kein 10 - jähriger und du musst auch nicht wie einer rumlaufen. Du bist kein Opfer, das die Sucht voll im Griff hat. Du kannst das selbst beherrschen und steuern. So stark bist du doch. Mach dich selbst nicht kleiner als du bist.

Mia

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  • Forum-Beiträge: 16.693

23.12.2017, 15:31:50 via Website

Darf ich offen sprechen?

Ich habe das Gefühl, du willst nicht so richtig aufhören???
Warum habe ich das Gefühl??

Weil da ständig irgendwas kommt, was ist wenn, was ist dann....

Du kannst auch Kaugummi Zigaretten in den Mund nehmen, oder dir ein Zungenpiercing machen....

Liebe Grüße
Mia

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Tenten

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  • Forum-Beiträge: 36

24.12.2017, 01:39:22 via Website

Es ist auf gar keinen Fall schlecht sich Gedanken zu machen wie man es richtig angeht und was der Weg sein soll, denn diesen will man ja schliesslich auch einhalten. Das macht sinn.
Für mich würde sich die Frage stellen, langsam reduzieren oder schnell, auch das muss jeder selbst beantworten.
@ alle: habt ihr denn beim Aufhören auch irgendwelche Raucherentwöhnungen eingenommen, in irgendeiner Form und was hats geholfen?

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