#Alleihnachten mit Ben: Zusammen schaffen wir das schon!

#Alleihnachten mit Ben: Zusammen schaffen wir das schon!

Weihnachten 2020 wird für viele Menschen ganz schön anders sein. Denn zu wessen Familie Menschen aus einer Risikogruppe gehören oder wer einfach zu weit weg wohnt, wird in diesem Jahr alleine herum sitzen. Aber wer wären wir, wenn wir's uns nicht trotzdem schön machen? Ich lade Euch in diesem Jahr dazu ein, mit mir zusammen #Alleihnachten zu feiern!

Ich erspare Euch die typischen Hinweise über den Corona-Lockdown, die Kontaktbeschränkungen und alles weitere. Kennen wir, haben wir verstanden, ist uns ein Begriff. Viel mehr geht es mir in diesem ersten Artikel darum, den ersten Funken für ein "Wir-Gefühl" zu schaffen und das klappt vielleicht, indem ich mich erst einmal vorstelle: 

Wer ist der Typ, der so verschärfte Titelbilder macht?

Mit einen Blick auf den Autorennamen dieses Artikels vergewissere ich mich noch einmal: Ja, ich bin Benjamin Lucks und seit November Teil des NextPit-Teams. Seit November bin ich auch Wahl-Berliner und habe mich somit sowohl von meiner Familie in Nordrhein-Westfalen als auch von meiner lieben Freundin in Schleswig-Holstein entfernt. Der Morgen meines ersten Heiligabend in Berlin war daher gar nicht so anders, als die übrigen Tage.

Hier seht Ihr mich, wie ich Video-Editor Ezequiel dazu zwinge, mein ungesundes Ego noch weiter zu pushen:

Aufwachen, "Snooze" drücken, selbiges ungefähr fünf Mal wiederholen, irgendwann aufstehen, Kaffee anschalten, Zähne putzen und ins Wohnzimmer an den Laptop gehen. Dem Plan nach haben wir bei NextPit über die Weihnachtstage frei, aber irgendwas gibt es immer zu tun. Außerdem möchte ich an diesen Tagen die Struktur nicht verlieren und mich zumindest ein wenig mit meinem Job beschäftigen, denn auf diesen habe ich ein Abitur, ein Studium und ein Volontariat lang drauf hingearbeitet.

Mein Verständnis dieses Jobs, den Bescheidene als Online-Redakteur und Selbstbewusste als Online-Journalist bezeichnen (bei mir ist das Tagesformabhängig) ist nicht nur, Informationen von Datenblättern oder aus Online-Quellen abzutippen. Wir haben die Fähigkeit und das Privileg, Menschen zu informieren und sie gleichzeitig für Dinge zu begeistern. Bei NextPit kommt noch dazu, dass wir uns als Teil einer Community verstehen und uns dabei nicht anmaßen wollen, Teil einer übergeordneten Instanz zu sein, die Euch "uninformierte Leser" von einem Standpunkt der Allwissenheit hinab informiert.

Wir bei NextPit mögen unsere Leser und denken daher immer auch über Möglichkeiten nach, Euch einen Mehrwert zu bieten. Diese Serie an Artikeln, die ich "#Alleihnachten" nenne, ist somit nicht nur eine Katharsis in diesen für mich nicht ganz einfachen Zeiten, sondern auch ein Angebot an Euch, der eigenen Einsamkeit vorzubeugen.

Finger auf die Wunde: Scheiße, ich vermisse meine Eltern, meine Schwestern, meine Freunde und meine Freundin

Um einer Sache vorzubeugen, müssen wir erst einmal verstehen, warum sie überhaupt ein Problem ist:

Ich bin seit 2017 offiziell konfessionslos und war es gedanklich schon viele Jahre davor. Weihnachten ist für mich schon seit der späten Kindheit eine Tradition, die ich kein bisschen mehr mit ihrem religiösen Ursprung verbinde. Das soll diejenigen Gläubigen, die an Weihnachten Jesu Geburt feiern, keineswegs diffamieren, ich persönlich (!) habe den Glauben an diesen Ursprung verloren. Aber wo durch die Abwesenheit von Baby Jesus ein Platz in meinen Gedanken frei geworden ist, hat ihn meine Familie eingenommen.

ben zur familie
Zu weit, um mal eben sicher nach Hause zu gurken, wie Ihr seht! / © Google / Screenshot: NextPit

Das Schöne an Weihnachten ist für mich: Egal, wo ich wohne oder wer sich das Jahr über zerstritten hat, ich besuche meinen engsten Familienkreis und schaue, ob es allen gut geht.

Mit Ende 20 befinde ich mich noch in dieser angenehmen Schwebe, in der sich viele unverheiratete, kinderlose und nach Karriere geizende "Millenials" befinden. Man hat zwar einen Lebensmittelpunkt fernab der Heimat, es fehlt aber an Argumenten (Enkeln), um die Großeltern aus dem Nest zu locken. Wir sind die Kohorte der Heimkehrer, der noch im Wohnzimmer der Eltern am Laptop-Tipper und im Jahr 2020 eben die Menschengruppe, die in ihren Single-Wohnungen ziemlich einsam ist.

Doch Einsamkeit ist keine Eigenschaft, die ich für mich und meine "Peepz" alleine beanspruchen möchte. Auch wenn man schon lange mit der jährlichen Familienzusammenkunft im Dezember abgeschlossen hat, so ganz kalt lassen einen die glücklich schauspielenden Familien in den Medien aber auch sicher dann nicht. Ihr merkt, es ergibt sich eine Chance!

Macht mit bei der #Alleihnachten!

Denn genau so, wie ich in diesem Jahr davor Angst hatte, in eine paar Wochen zu derjenigen Menschengruppe zu gehören, die trotz Lockdown hunderte Kilometer durch das Land gereist ist und eine wütende Pandemie womöglich nur noch weiter befeuert hat, möchte ich auch nicht Teil derjenigen sein, die ihre eigene Vereinsamung und die unzähliger Anderer still und leise beobachtet haben!

Wir Menschen sind soziale Wesen und wie ich schon vor einigen Wochen in meinem Artikel über die neuen Entertainerinnen-Qualitäten meiner Mutti geschrieben habe, finden wir immer einen Weg, zusammenzukommen. Diesen Weg, dieses Streben nach der Gemeinsamkeit, habe ich im Jahr 2020 #Alleihnachten getauft und Ihr werdet auf der NextPit-Homepage, im Forum, bei Telegram, auf Facebook und auf Twitter in den nächsten Tagen immer wieder etwas von mir hören.

Es ist Euch freigestellt, ob Ihr lieber still und heimlich zuschauen wollt, oder Teil meines kleinen Sozialexperiments sein wollt. Wollt Ihr mich erreichen, könnt Ihr das über folgende Mittel und Wege tun:

Ich freue mich auf Euch und auf die gemeinsame Zeit, die wir miteinander haben werden und wünsche Euch an dieser Stelle schon einmal eine Frohe Weihnacht! Und wie es sich für eine persönliche Nachricht gehört: 

Liebe Grüße, 
Ben

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