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IFA-Besuch bei HTC: Back to the Roots

htc vive
© nextpit

Wer auf der IFA HTC gesucht hat, der fand Smartphones des taiwanischen Herstellers nur bei Partnerständen, wie Vodafone, Telekom oder O2. Der Fokus am HTC Stand lag dieses Jahr nicht auf Smartphones oder Tablets, sondern auf dem VR-Produkt HTC Vive. Wir waren bei HTC am Stand und konnten das System ausprobieren und auch Fabian Nappenbach, Product Director Central Europe bei HTC, zum HTC Vive und weiteren kommenden HTC Produkten befragen. 

Habt Ihr eigentlich gewusst, dass HTC seine Wurzeln im PC-Markt hatte? Lange vor den ersten Smartphones mit Windows Betriebssystemen und später Android OS, produzierte HTC tatsächlich für PC im Auftrag von großen US-Marken. Erst ab im Herbst 2008 erschien mit dem HTC Dream das erste Smartphone der Taiwaner mit Googles Android Betriebssystem und es sollten noch mehr Smartphones und Tablets folgen, wobei HTC einst sowohl Android, als auch Windows Phone (früher Windows Mobile) unterstützt hatte.

htc vive
HTC Vive ist für die Taiwaner ein Schritt zurück zu den Wurzeln, denn HTC begann als PC-Hersteller. / © NextPit

Im März 2015 hat HTC mit dem VR-System HTC Vive, die in Co-Produktion mit Valve enwickelt wird, die teilweise Rückkehr zu den eigenen Anfängen verkündet. Ich durfte auf der IFA das HTC Vive zum ersten Mal ausprobieren und was soll ich dazu sagen? Es war ein Erlebnis der besondern Art. Vergesst alles, was Ihr über Occulus Rift, Samsung Gear VR oder Google Cardboard kennt, denn HTC Vive ist wesentlich realistischer und man kann seinen ganzen Körper einsetzen. 

Leider benötigt HTC Vive sehr viel Rechenleistung, so dass es nur in Verbindung mit einem leistungsstarken Gaming PC genutzt werden kann. Außerdem benötigt man für das Laser-Tracking-System auch einen großen Raum, damit man sich in dem frei bewegen kann. Dafür kann man aber anders als bei Occulus Rift oder den zahlreichen Android-VR-Systemen sich frei im Raum bewegen und das Laser-Tracking-System ortet sämtliche Bewegungen im Raum. 

Damit man auch Gegenstände greifen oder andere Interaktionen in der virtuellen Welt vornehmen kann, legt HTC noch zwei Controller bei, die an der Oberseite mit Sensoren für das Laser-Tracking-System ausgestattet sind. Das Erlebnis ist schwer in Worte zufassen und lässt sich auch schwer per Video transportieren, aber trotzdem haben wir für Euch hier das Video von meinem HTC Vive Vorführung während der IFA 2015.  

Nach der Demo vom HTC Vive hatte ich noch die Gelegenheit gehabt mit Fabian Nappenbach, dem Product Director Central Europe, über die VR-Brille zu sprechen. Mehr dazu im Video. 

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Zu den Kommentaren (11)
Shu On Kwok

Shu On Kwok
Global Deputy Head of Content

Seit 1999 schreibt und moderiert Shu On schon über die bunte Welt der IT- und Telekommunikation. Seine Karriere begann als Moderator bei der fünfstündigen TV-Sendung NBC GIGA und führte ihn über mehrere Stationen, bis er im Mai 2015 zum AndroidPIT-Team stieß. Seine Leidenschaft für mobile Endgeräte und Gadgets kennt keine Grenzen. Egal ob Android, iOS oder Windows, Shu fühlt sich in jedem OS zu Hause.

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11 Kommentare
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  • NoName 45
    NoName 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Würde damit jmd in "freier Wildbahn" spielen dann würde man ihn in die Psychiatrie schicken (sieht ja schon etwas lustig aus ) ;)
    Aber was anderes bleibt wohl nicht übrig solange man nicht einen Raum zuviel hat oder im Lotto gewinnt.
    Für mich kommt sowas allerdings sowieso nicht in Frage. Würde mich total unwohl fühlen weil ich nichts von der Außenwelt mitbekomme.
    Aber interessantes Projekt ists trzdm.! Schön htc!


  • Dänu 55
    Dänu 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Einfach nur der Hammer was HTC da für die Welt baut, und das in der Version 1.0, respekt.


  • Tobias R. 43
    Tobias R. 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Naja, klar hat nicht jeder so einen leeren Raum frei, aber vieleicht etabliert sich das ja so wie bei Star Trek und den Holo-Suiten. Also das man etwas für zahlt um virtuell ein Programm zu erleben, denke mal da ist sicher noch vieles möglich wenn die Technik es erlaubt.


    • 15
      Knoedel Fan 13.09.2015 Link zum Kommentar

      Die Holo-Suiten? Die virtuellen Räume auf virtuellen Raumschiffen?
      Diese Technik ist ganz sicher noch lange nicht Marktreif, ihr Anwendungsfeld kaum nennenswert.
      Gaming Zuhause mit diesen Anforderungen wird wohl kaum zur Marktreife führen.
      Wie wichtig ist dieses Gaming eigentlich noch? Die Zahl der PC-Spieler sinkt kontinuierlich, die Qualität der Spiele ebenfalls. Grafikkarten älterer Chip-Genaration sind kaum noch zu bezahlen. Frage mich, ob gerade Millionäre eine Neigung zum einsamen Spielen in einem leeren Raum haben? Glaub ich eher nicht!

      Raumschiffe können von Pille, Spok und Kirk nicht verlassen werden!
      Das ist die Grundidee in der Holo-Suite und dieser virtuell Reality....
      in Spielfilmen für den Feierabendspass und deshalb kaum Realität!

      Kaum Glaubhaft, daß Kirk in jeder Episode auf einen Sauerstoffplaneten
      trifft und dort die Schwerkraft jener der Erde entspricht. Eben virtuell aber kaum Real.

      Wie ist das mit Virtuell und Reality zu sehen?
      Etwas, das virtuell dargestellt wird, kann ja garnicht Real sein.
      Täusch ich mich da oder muss man jede Wortschöpfung gleich verinnerlichen?

      Aber wir hier und dort und überall auf deser Erde können unsere Wohnungen verlassen und 3D ganz kostenlos draussen geniesen. Wobei da hoffentlich weder Pumpgun noch Monsterjagd eine Rolle spielen sollten.

      Wie immer HTC damit "Back to the Roots" gelangen möchte, muss gefragt werden!
      Ist doch gerade dieses Umfeld nicht für ein Massenprodukt mit nennenswertem Umsatz und Gewinn geeignet.


  • 22
    Flo 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Ich hab 2 Stunden angestanden um die Vive auszuprobieren, und es war einfach nur atemberaubend ...
    Aber ich verstehe nicht, in wie fern ein Hersteller mit dem Produzieren von Virtual Reality Brillen von der Smartphoneherstellung zurück zum Computetgeschäft kommen sollte. Das hat doch nichts miteinander zu tun?

    Vega


    • Fabian N. 17
      Fabian N. 14.09.2015 Link zum Kommentar

      richtig, Smartphones und die Highend PCs die die Vive befeuern haben wenig gemeinsam. Aber die Vive Hardware und Smartphones haben viel mehr Gemeinsamkeiten im Entwicklungs Prozess als die Vive Hardware und ein PC insofern sehr logisch für HTC. PC Hersteller stecken standardisierte Komponenten in standardisierte Gehäuse, Handy Hersteller müssen aufgrund der irrsinnigen Innovationszyklen und der besonderen Platz Anforderungen alles jedes mal "zu Fuss" designen


  • 29
    Gelöschter Account 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Das hat mir im März schon sehr gefallen, wenn das raus kommt ist es meins


  • 26
    Gelöschter Account 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Ist schon ein cooles Ding aber welche Zielgruppe soll das ansprechen Millionäre die mal eben ein Zimmer übrig haben für sowas?

    Ich könnte es mir nicht leisten wegen sowas um zu ziehen nur weil ich 1 Raum brauche zum zocken der leer sein muss.

    Ansich eine interessante Geschichte und nichts für dem home Gebrauch eines einfachen Otto normal verdieners.


    • Fabian N. 17
      Fabian N. 14.09.2015 Link zum Kommentar

      du brauchst kein eigens Zimmer. Es reicht wenn du ein wenig Platz schaffen kannst. Du wirst ja kaum den ganzen Tag viven wollen, also Wohnzimmer Tisch zur Seite und los


  • 10
    paco79 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Toll das ihr auch mal erklärt was das für ein Teil ist und wofür es gut ist!


  • 33
    Gelöschter Account 13.09.2015 Link zum Kommentar

    Hatten die PC's auch schon den schwarzen Balken?

    Tobias R.

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