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Motorola Razr (2019) aufgemacht: Akku- und Displaytausch nahezu unmöglich

Motorola Razr (2019) aufgemacht: Akku- und Displaytausch nahezu unmöglich

Das neue Motorola Razr mit faltbarem Display wird in dieser Woche an erste Kunden in den USA verschickt. In einem YouTube-Video ist nun sehr gut zu sehen, was im Inneren des Falt-Handys vor sich geht. Das Razr 2019 ist somit nicht nur anfällig für Kratzer oder Beulen, es lässt sich bei einem Defekt wohl auch nicht besonders gut reparieren. 

Kurz bevor die ersten Vorbesteller in den USA ihr neues Motorola Razr 2019 in den Händen halten werden, hat der YouTube-Kanal "PBKreviews" ein Video veröffentlicht, das Blicke ins Innere des Klapphandys mit Retro-Charakter gibt. Motorola hatte vor zwei Wochen eine “Pflegeanleitung” für das empfindliche Display veröffentlich, und warnte bereits vor “Beulen und Unebenheiten” im Display. 

Im Teardown hält sich das Motorola Razr wacker. Die Rückseite ist fest verklebt, sodass der Bastler Schwierigkeiten hat, das Gehäuse überhaupt zu öffnen – wasserdicht ist das Razr 2019 allerdings nicht. Auch der Akku ist fest verklebt, was einen Austausch auf eigene Faust erschweren sollte. Generell sieht es danach aus, dass selbst für Profis ein Akku-Wechsel mit enorm viel Aufwand verbunden sein wird. 

Das faltbare Display ist das tiefste Bauteil im Motorola Razr 2019 und kann vom YouTuber erst ganz zum Schluss aus dem Gehäuse gezogen werden. Das Display ist nur in der Mitte sehr flexibel, also da, wo es gefaltet wird, und wird zu den Enden hin ziemlich starr. Ein Display-Tausch wird beim Razr wohl, wenn überhaupt, nur beim Hersteller selbst möglich sein, zumal Akku und Frontkamera-Modul an der Rückseite des Panels verklebt sind. 

Wir erhalten mit dem Video auch einen Eindruck vom Klappmechanismus in der Mitte des Gehäuses. Man erkennt sehr gut die beiden Klappen, die beim Auf- und Zubiegen für Stabilität sorgen, und das Razr im gefalteten Zustand plan aufliegen lassen. Am Ende des Videos wird das Razr 2019 wieder zusammengebaut. Etliche Schrauben und Stecker sind anscheinend notwendig, um das Falthandy und seine Bauteile zusammenzuhalten. Wir können gespannt sein, wie sich die ersten Modelle des neuen Razr im Alltag schlagen und welche Kosten bei etwaigen Reparaturen des Geräts anfallen werden. 

Quelle: YouTube

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Top-Kommentare der Community

  • Thomas H. vor 6 Monaten

    Ja, die sollen den Klebstoffklumpen ruhig jemand anderem verkaufen, solche Preise sind für mich bei einem Android Gerät ohnehin induskutabel.
    Heute kommen die Brocken für meinen neuen PC der den alten nach 9 Jahren in Rente schickt. Warum schreibe ich das ? Weil das so eine Zeitspanne ist wo ich solche Summen ausgeben würde und werde, weil das Gerät dann wirklich sein Geld verdient hat.

    Mondpreise für ein Gerät wo nicht mal der Akku tauschbar ist, das macht für mich keinen Sinn.

23 Kommentare

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  • Kann man nur mit "Nicht kaufen" quittieren! ! !


  •   75
    Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ein Wegwerf Produkt in höchster (un) - Reinkultur.

    Gelöschter Account


  • Ja, die sollen den Klebstoffklumpen ruhig jemand anderem verkaufen, solche Preise sind für mich bei einem Android Gerät ohnehin induskutabel.
    Heute kommen die Brocken für meinen neuen PC der den alten nach 9 Jahren in Rente schickt. Warum schreibe ich das ? Weil das so eine Zeitspanne ist wo ich solche Summen ausgeben würde und werde, weil das Gerät dann wirklich sein Geld verdient hat.

    Mondpreise für ein Gerät wo nicht mal der Akku tauschbar ist, das macht für mich keinen Sinn.


  • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Dass das Display schwer zu reparieren ist, war ja zu erwarten, aber das selbst der Akku kaum zu tauschen ist, geht gar nicht. Wie Thor217 schon schreibt, muss das zumindest für den Profi einfach sein. Alles andere ist schlicht nicht akzeptabel.


  • Für mich ein No Go bei einem Smartphone dass über 600 Euro kostet. Diese müssen meiner Meinung nach besonders leicht reparierbar sein. Zumindest für den Profi. Wenn das Gerät schon wie in diesem Fall ca. 1500 Euro kostet dann bin ich falls ich es zu diesem Wucherpreis überhaupt kaufe nicht bei einem Displayschaden gleich die Wahl zwischen komplett neuem Gerät oder 500 Euro Reperaturkosten habe. Die Reperatur darf Dann maximal 100 Euro kosten.


    •   77
      Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Welches Smartphone ist schon leicht reparabel... Schau dir Geräte um die 100€ an, da ist auch nichts mehr groß von selbst reparabel.


      • Es geht mir nicht darum selbst Reperaturen durchzuführen. Aber bei einem so teuren Gerät wie dem Razr erwarte ich, das die Reperatur für einen Profi den ich beauftrage leicht und schnell durchführbar ist so dass ich dem Profi keine unnötig hohe Arbeitszeit bezahlen muss. Bei einem 100 Euro Smartphone sieht das anders aus: hier würden wahrscheinlich die Ersatzteile alleine schon so teuer sein wie ein neues 100-Euro-Gerät. Daher kann ich in diesem Fall gleich ein neues Gerät kaufen.


      •   77
        Gelöschter Account vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Ein Profi wird das schon hinbekommen


  •   77
    Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Danke Julia für den Beitrag und Einblick in die Welt der Einweggeräte. Es gibt auch bei YouTube irgendwelche Hardcore-Tester die sogar ihren Werkzeugkoffer rausholen um mit dem Hammer und Bohrmaschine zu testen was ein Gerät so aushält. Erstaunt war ich z.b. wo einer die Switch 🙈 aus 100 m Höhe auf Beton fielen ließ. Aber nun zum Bericht hier...Warum wundert mich dass🤷 alles nicht.... Das betrifft doch mittlerweile jedes moderne Smartphone und dass das RazR pfleglich zu behandeln ist ,gehört ja wohl zum guten Ton. Ein Smartphone gehört ja mittlerweile zum Alltag dazu und wer kein Wert auf Schutzhüllen legt braucht auch nicht jammern wenn's kaputt geht. Ich würde auch nie ein Smartphone zusammen mit einem Schlüsselbund oder ähnlichen in die Jackentasche tun und wenn doch, schützt eine Handysocke.


    • Julia Froolyks
      • Admin
      • Staff
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Das sehe ich ganz ähnlich. Ich kann es auch nicht mehr hören, dass Leute sich noch darüber pikieren, dass ein Akku nicht mehr gewechselt- oder ein Gehäuse nicht mehr aufgemacht werden kann. Es gibt tatsächlich noch einige wenige Geräte im Einsteigerbereich, bei denen das noch möglich wäre. Aber auch die Aussage, dass die Hersteller nur Kohle machen wollen, indem die Geräte verklebt und Komponenten unzugänglich gemacht werden, halte ich für unsinnig. Höre ich immer wieder. Ich denke einfach, dass ein Laie mittlerweile nicht mehr in der aufwendigen Technik herumfummeln sollte. Denn wenn irgendwas schief geht und das Gerät hinüber ist, ist das Geschrei groß. Natürlich sollten etwaige Reparaturkosten beim Hersteller dann dementsprechend günstiger sein, was nicht immer der Fall ist, leider.


      •   77
        Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Im Gegensatz zu früher kann ein Laie echt nicht mehr groß den Akku wechseln. Früher ging das innerhalb paar Sekunden, heute dauert das Stunden.


      • Leider sind eben oft nur Einsteiger-Devices gut zum Reparieren.

        Ich habe damals relativ "Easy" Geräte bis zum Galaxy S3, LG G2, iPhone 4S für Freunde/Familie reparieren können.

        Kann auch weiterhin nichtverklebte Notebooks warten sowie upgraden! Von Smartphones lasse ich aber die Finger, da mann neuerdings nur noch mit der Heatgun weiterkommt 😞😩

        Also alles ziemlich teurer Elektroschrott wie unsere Akkuautos die in den Markt gedrückt werden... 🔋😐

        Gelöschter Account


      • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Was ist an Elektroautos Elektroschrott? Verbrenner sind nicht wirklich einfacher zugänglich und auch nichts für Laien.


      •   75
        Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Aber ein normaler Akku wechsel sollte auch keine Probleme bereiten und die hochwertigen elektronischen Bauteile auch nicht beeinträchtigt werden. Liegt alles an einer ordentlichen Konstruktion, was ja möglich ist wie man in der Vergangenheit gesehen hat. Und natürlich ist ein verklebter Akku ein weiterer indirekter Zwang sich nach einer gewissen Zeit ein neues Smartphone zu kaufen. Wenn man nach 3 Jahren zu einem Händler geht und diesen fragt ob es für ein 3 Jahre altes Android Smartphone noch Sinn hat den Akku zu tauschen wird dieser sagen "kaufen sie besser ein Neues". Von der praktischen Nutzung was ein Wechselakku hat ganz abgesehen. Wenn es immer wieder Leute gibt die es nicht mehr hören können das man den Akku gern selber einfach und schnell tauschen kann gibt man den Herstellern nur Recht diesen Irrsinn auch weiterhin zu praktizieren.


      • @Tim
        Tja der Akku ist halt bei einigen Herstellern nach 8-10 Jahren durch! Ersatzakkus für Autos kostet dann mehr als das restliche gebrauchte KFZ noch Wert ist... Da die Nachfrage nach Akkus steigen wird und noch immer kein Ersatz für Lithium da ist, wird dies in 5-10 Jahren noch teurer als Ersatzteil sein.

        Verbrenner können sauber sein und werden uns noch bis 2050+ als größter Anteil der Fortbewegung begleiten 🚍🚘

        IngalenaGelöschter Account


      • Tim vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Lithium ist mehr als genug vorhanden. Dass es sich dabei um einen super seltenen Rohstoff handelt, ist nichts weiter als ein Mythos der (vornehmlich deutschen) Autolobby...

        Und 8-10 Jahre klingen für mein Empfinden alles andere als schlecht. Da machen die meisten Verbrenner schon DEUTLICH früher schlapp und haben massig Probleme.

        Und vielleicht können Verbrenner sauber sein - sie sind es aber schlicht nicht. Und bis "2050+" kann sich einiges verändern. Ich glaube dass in 30 Jahren noch großartig Verbrenner auf den Straßen sind, geschweige denn den größten Teil abbilden.


      •   77
        Gelöschter Account vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Ja die Zukunft ist spannend ...
        " Straßen?...😲😎☝️... Wo wir hinfahren brauchen wir keine Straßen."
        Vielleicht kommt ja doch noch der Hoverumbau..


  • Es lassen sich viele Smartphones seit 2014 ff. immer weniger gut reparieren und sind oft stark verklebt...

    Dies alles für IP Schutz vor Staub/Feuchtigkeit/Wasser... Komischerweise hatte sogar mein erstes Handy von 1998 ff. noch nie Probleme mit Feuchtigkeit/Wasser 😊

    Ich würde für die Nachhaltigkeit der Umwelt, vorgeschriebene Reparierbarkeit + 5x Jahre Major OS Support wünschen!

    Die EU könnte dies bei den Herstellern verlangen!
    Tut aber seit Jahrzehnten nichts, lieber Steuergeld zu "Freunden" verteilen 💵💶

    Gelöschter AccountH G

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