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Das sind die neuen Regeln für Fernarbeit

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Es ist offiziell: Fernarbeit ist unsere neue Normalität. Jüngste Umfrageergebnisse zeigen, dass für 75 % der Arbeitnehmer weltweit die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, für ihren beruflichen Erfolg ausschlaggebend ist.

Auch wenn wir uns nach flexiblen Arbeitsbedingungen sehnen, hat sich die Art und Weise, wie und wo wir arbeiten, in weniger als zwei Jahren komplett verändert, sodass neue Normen, Regeln und Hindernisse überwunden werden müssen.

Damit Fernarbeit erfolgreich ist, müssen Arbeitgeber einige Regeln beachten, damit ihre Mitarbeiter zufriedener sind.

Bietet echte Flexibilität

Dies wird von Branche zu Branche und von Arbeitnehmer zu Arbeitnehmer unterschiedlich aussehen, aber mit der hybriden Arbeitsweise kommt die Notwendigkeit einer echten Flexibilität. Das kann eine flexible Arbeitszeit sein, die sich an persönlichen Verpflichtungen orientiert, oder die Möglichkeit, die Tage, an denen Ihr von zu Hause aus arbeitet, je nach Projekt und Teamzielen selbst zu bestimmen.

Echte Flexibilität erfordert das Vertrauen des Arbeitgebers und das Engagement des Arbeitnehmers, seine Ziele zu erreichen und produktiv zu bleiben. Studien haben gezeigt, dass Beschäftigte, die ihre Aufgaben an ihren persönlichen Zeitplan anpassen können, produktiver sind und weniger Zeit verlieren als Beschäftigte, die im Büro arbeiten.

Beseitigt den Proximity Bias

Ein Phänomen, bei dem Manager dazu neigen, Arbeitnehmer, die ihnen räumlich näher sind, bevorzugt zu behandeln, ist ein sehr reales Problem für Fernarbeitskräfte. So sehr, dass Unternehmen wie der CRM-Riese HubSpot interne Programme zur Bekämpfung dieses Phänomens aufgelegt haben.

Für diejenigen unter uns, die für Arbeitgeber arbeiten, die diese Schritte noch nicht unternommen haben, sind persönliche Strategien erforderlich, um den Fortschritt zu gewährleisten. Das kann so aussehen, dass Ihr Euch regelmäßig mit Eurem Chef trefft oder eine wöchentliche E-Mail an das gesamte Unternehmen verschickt, in der Ihr Eure Leistungen der Woche auflistet.

Schafft eine neue Kultur

Fernarbeit bedeutet, dass sich die Bürokultur verändert hat. Damit die Beschäftigten engagiert bleiben, müssen die Arbeitgeber neue kulturelle Normen einführen. Dazu kann gehören, dass jeder eine Kamera für Videobesprechungen hat und dass die Tagesordnungen vor Teambesprechungen festgelegt werden. Diese Ideen müssen eingebettet werden: Was früher funktionierte, als alle im Büro arbeiteten, wird heute nicht mehr funktionieren, wenn die Mitarbeiter aus der Ferne arbeiten, und es ist wichtig, dass die Unternehmen dies eher früher als später erkennen und berücksichtigen.

Grenzen setzen

Was ist eine akzeptable Reaktionszeit für Fernarbeitskräfte? Könnt Ihr den Anruf oder die Slack-Nachricht eines Kollegen ignorieren, während Ihr Euch auf Eure Arbeit konzentriert, oder wird von Euch erwartet, dass Ihr ständig erreichbar seid? Es ist sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer wichtig, Grenzen zu setzen und anzuerkennen. Eine einfache Möglichkeit, die Reaktionszeit zu verkürzen, sind öffentlich zugängliche Terminkalender, in denen die Zeit für die eigentliche Arbeit eingetragen wird. So wissen die Kollegen, wann sie eine Antwort erwarten können, und die Geschäftsführung weiß, wie Ihr Eure Zeit einteilt.

Akzeptiere den Status quo

Flexibles Arbeiten ist nicht etwas, das ein Unternehmen in der Zukunft in Angriff nehmen kann, flexible Arbeit ist jetzt da. Sie wird von den Arbeitnehmern gewünscht, und zwar so sehr, dass 54 % der Arbeitnehmer bereit sind, den Arbeitsplatz zu wechseln, wenn sie sie nicht bekommen können.

Es gibt eine Vielzahl von Unternehmen, die dafür bekannt sind, dass sie flexible Arbeitsmöglichkeiten anbieten – und viele von ihnen stellen derzeit neue Mitarbeiter ein. Im Folgenden haben wir drei ausgewählt, die alle mehrere Stellen anbieten.

Deezer

Von einem französischen Tech-Start-up, das 2007 gegründet wurde, hat sich Deezer zu einem der ersten französischen Einhörner und zur zweitgrößten unabhängigen Musikstreaming-Plattform der Welt entwickelt. Deezer fördert Remote- und flexibles Arbeiten und bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, 10 Tage pro Monat remote zu arbeiten. Deezer stellt derzeit mehrere Stellen in Deutschland ein, darunter einen Director of Strategic Partnerships für EMEA. Alle offenen Stellen bei Deezer anzeigen.

Siemens

Die Siemens AG ist das größte Industrieunternehmen Europas und ein deutscher multinationaler Mischkonzern mit Hauptsitz in München. Heutzutage ist Siemens technologieorientiert und entwickelt Technologien, die einen echten Mehrwert für die Kunden schaffen. Durch die Verknüpfung der realen und der digitalen Welt versetzt Siemens seine Kunden in die Lage, Branchen und Märkte zu verändern. Im Moment sucht Siemens einen Software-Ingenieur für SIMATIC, die innovative Geschäftssparte von Siemens. Oder entdeckt viele weitere offene Stellen hier.

Duolingo

Duolingo ist die weltweit beliebteste Methode, eine Sprache zu lernen. Mit der Duolingo-App könnt Ihr Vokabeln, Grammatik, Aussprache und Hörverständnis üben. Mit über 500 Millionen Nutzern und mehr als einer halben Milliarde Übungen pro Tag hat das Unternehmen viel zu tun – und genau da kommt diese Stelle als Senior Product Manager ins Spiel. Ihr werdet die Strategie und die langfristige Roadmap für das Perception Team vorantreiben und die wichtigsten Chancen identifizieren. Entdeckt auch andere offene Stellen bei Duolingo.

Auf der NextPit-Jobbörse gibt es Dutzende von Unternehmen, die derzeit in allen Branchen und auf allen Ebenen einstellen – entdeckt jetzt alle Möglichkeiten.

Dieser Artikel wurde von Aisling O'Toole geschrieben.

3 Kommentare

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  • René H. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Fernarbeit? Woher kommt dieser Begriff? Das heißt doch Home-Office. 😉


    • Michael K. vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Nicht unbedingt. "Digitale Nomaden" arbeiten von beliebigen Lokalitäten aus, Cafes, dem Camper, der Berghütte usw. Das ist nicht von Zuhause aus, was aber Voraussetzung für ein "Home-Office" wäre.


    • Tenten vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Fernarbeit kann ja auch bedeuten, dass zum Beispiel verschiedene Standorte miteinander an einem Projekt arbeiten. Nicht jeder der Teilnehmenden sitzt dabei im Homeoffice, aber der Austausch erfolgt dabei online. Erst gestern habe ich ein Projekt abgeschlossen, bei dem die Mitarbeitenden über New York, Rom und halb Deutschland verteilt waren, alle sind bei uns angestellt, aber nicht jeder sitzt im Homeoffice, viele haben dort auch ein eigenes kleines Büro. Ein Kollege hat Arbeitsplätze in vier verschiedenen Büros angemietet und arbeitet so immer mal wieder in einer anderen Stadt, eine Kollegin macht drei Monate Urlaub in Spanien und arbeitet dort halbtags an Projekten mit. Vormittags Arbeit, Nachmittags Urlaub sozusagen. Da gibt's heute wirklich viele Möglichkeiten.

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