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Poco M5 im Test: Ordentlich Dampf für weniger als 200 Euro

Update: vollständiger Test
NextPit Poco M5 Review
© NextPit

Wie viel Geld kostet ein gutes Smartphone? Weniger als 200 Euro, sagt das Poco M5. Aber was dürfen wir vom knapp 200 Euro teuren Budget-Modell erwarten – und wo liegen die Stärken und Schwächen? NextPit verrät Euch im ausführlichen Test, was Ihr im Jahr 2022 für 200 Euro bekommt.

Bewertung

Pro

  • Ansprechendes Design
  • Noch ansprechenderer Preis
  • Ordentliche Performance
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • 3,5-mm-Klinkenanschluss
  • okaye Hauptkamera bei gutem Licht

Contra

  • kein AMOLED
  • viel Bloatware
  • kein 5G
  • nur 4 GB RAM
  • eher rudimentäres Kamerasystem
  • recht langsames Laden

Preis und Verfügbarkeit

Das Poco M5 wird in Deutschland in zwei Konfigurationen mit 4 GB RAM und 64 bzw. 128 GB erweiterbaren Speicher angeboten. Dabei habt Ihr die Wahl, ob Ihr Euch das Modell in der Farbe Grün, Schwarz oder Gelb kauft. Der Preis für das Poco M5 beginnt bei 189,90 Euro.

  • Poco M5 mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher: UVP 189,90 Euro
  • Poco M5 mit 4 GB RAM und 128 GB Speicher: UVP 209,90 Euro

Verkaufsstart war am 12. September 2022. Bis zum 17. September 2022 um 13:00 Uhr wird das Poco M5 zum Promotion-Preis von 169,90 Euro bzw. 189,90 Euro bei po.co/de, mi.com/de und Amazon Deutschland erhältlich sein. Wer flott ist, spart also noch einmal 20 Euro!

 

Design und Display

Das Poco M5 mit 90-Hz-LCD-Panel kommt mit auffälliger Rückseite mit matter Textur in Lederoptik.  Oben erstreckt sich die Kameraleiste über die komplette Breite des Geräts. 


Gefällt:

  • ansprechendes Design 
  • gute Verarbeitung
  • 3,5-mm-Klinkenanschluss
  • 90 Hertz Bildwiederholrate

Gefällt nicht:

  • nur LCD-Panel
  • nur 500 Nits
Das Poco M5 auf dem Schreibtisch mit dem Display nach unten
Ich mag den Look der breiten Kameraleiste. / © NextPit

Nimmt man das Poco M5 erstmals in die Hand, fallen das kantige Design und die Textur auf der Kunststoff-Rückseite auf, die an die Optik von Leder erinnert. Dieses Muster verhindert Fingerabdrücke, die wiederum von der glänzenden Kameraleiste oben förmlich angezogen werden. Erfreulicherweise sehen wir oben Platz für eine 3,5-mm-Klinke, auf der linken Seite befindet sich der Slot für die SIM-Karten. Der Schlitten nimmt neben zwei SIM-Karten auch eine Speicherkarte auf. 

Blick von schräg unten auf die Rückseite des Poco M5
Hier seht Ihr nicht nur, wie das Poco M5 an der Unterseite bestückt ist, sondern auch die Lederoptik der Rückseite. / © NextPit

Schauen wir weiter ums Gerät, gibt es unten einen USB-C-Slot und den Monolautsprecher, auf der rechten Seite schließlich die Lautstärkeregelung und darunter den Power-Button. Letzterer beherbergt auch den flott reagierenden Fingerabdrucksensor. Für meine großen Pranken ist der Button sehr gut erreichbar, auch an die Lautstärkewippe komme ich recht bequem – für kleinere Hände könnte das durchaus schwieriger werden.

Mir gefällt der Look des Poco M5, wobei es für mich den fetten Poco-Schriftzug oben in der Kameraleiste nicht gebraucht hätte. Ich halte das M5 für ein sehr ordentlich verarbeitetes Gerät, welches sich diesbezüglich nicht hinter höherpreisigen Smartphones verstecken muss. Die Tasten bieten gute Druckpunkte: Nichts wackelt, nichts knarzt. 

Blick auf die obere Displayhälfte des Poco M5 mit der Tropfen-Notch
Oben im Display seht Ihr die Einkerbung in Tropfen-Form. / © NextPit

Lasst uns auch aufs Display schauen. Es handelt sich hierbei um ein durch Gorilla Glass geschütztes LC-Display mit FullHD+-Auflösung (2.408 x 1.080 Pixel) bei einer Bildschirmdiagonale von 6,58 Zoll. Der Display-Technologie sind die eher mäßigen Betrachtungswinkel geschuldet, die beim seitlichen Draufschauen die Farben verfälschen. 

Bilder werden immerhin mit bis zu 90 Hertz wiederholt, und die Touch-Sampling-Rate liegt bei 240 Hertz. Bei der Standard-Einstellung wechselt die Bildwiederholung automatisch zwischen 60 und 90 Hz, um den Akku zu schonen. Ihr könnt aber auch manuell 90 Hz festlegen. Zentral am oberen Rand sitzt die tropfenförmige Notch, in der sich die Selfie-Cam befindet.

Das Display ist im Großen und Ganzen okay, wirkt aber ein wenig zu blass auf mich. Die Farben kippen bei zu seitlicher Draufsicht, außerdem vermisse ich sowohl kräftige Farben als auch tiefes Schwarz. Zudem ist das Panel mit 500 Nits auch nicht sonderlich hell. Auch in dieser Preisklasse sehen wir bei anderen Geräten bereits knackige AMOLED-Displays. 

Aber nicht falsch verstehen: Fürs Surfen, YouTube-Glotzen und das gelegentliche Schauen einer Serie auf Netflix taugt das Display natürlich dennoch. Ihr dürft halt nichts zu Außergewöhnliches erwarten und solltet Videos besser nicht draußen im Sonnenlicht schauen.

Performance und Software

Das Poco M5 hat den brandneuen MediaTek Helio G99 an Bord, der für ordentlich Dampf auch in der Einsteigerklasse sorgen soll. Das SoC kommt ohne 5G aus, und Poco stellt ihm 4 GB RAM und 128 GB erweiterbaren Speicher zur Seite.


Gefällt:

  • Ordentliche Performance
  • kaum Hitzeentwicklung
  • NFC
  • MIUI 13 auf Basis von Android 12

Gefällt:

  • nur 4 GB RAM
  • kein 5G
  • zu viel nervige Bloatware

Poco schickt sein Einsteiger-Smartphone also mit einem neuen 4G-SoC ins Rennen. Der von MediaTek im 6-nm-Verfahren gefertigte Helio G99 taktet mit bis zu 2,2 GHz. Das System on a Chip soll nicht nur besonders energieeffizient sein, sondern auch eine für diese Preiseklasse besondere Gaming-Experience liefern. Das SoC wird begleitet durch bis zu 128 GB per microSD erweiterbaren UFS-2.2-Speicher und bis zu 6 GB LPDDR4X RAM. 

Für Kaufinteressierte kommt jetzt der Dämpfer: Die Version mit 6 GB RAM wird in Deutschland nicht angeboten. Mein Testgerät hat diese 6 GB RAM an Bord, Euch bleibt lediglich, in den sauren 4-GB-Apfel zu beißen. Auf 5G müsst Ihr auch verzichten, dafür ist NFC ebenso wie Bluetooth 5.3 am Start – derzeit zumindest für den deutschen Markt sicher auch wichtiger. 

Poco M5 auf einem Schreibtisch mit Display nach oben
Auf dem Display erwartet Euch der typische MIUI-Look. / © NextPit

Der Game Turbo 5.0 von Poco soll dafür sorgen, dass die Gaming-Performance des 200-Euro-Handys eine bessere ist, als Ihr es in dieser Preisklasse befürchtet. Der Helio G99, MediaTeks jüngstes 4G-SoC, hat ähnliche Pläne und was soll ich Euch sagen: Jau, das funktioniert! Natürlich ziehen die SoC-Flaggschiffe Kreise um den Helio G99, aber vergleichen wir das Poco M5 mit seinesgleichen, sieht es richtig gut aus:

  Poco M5
(Helio G99)
Oppo Reno 8 Lite
(Snapdragon 695)
Oppo A76
(Snapdragon 680)
3D Mark Wild Life 1240 1214 446
3D Mark Wild Life Stress Test Bester Loop:  1227
Schlechtester Loop: 1209
Bester Loop:  1219
Schlechtester Loop: 1209
Bester Loop: 450
Schlechtester Loop: 218
Geekbench 5 Single: 554
Multi: 1898
Single: 685
Multi: 1994
Single: 285
Multi: 1667

Wir vergleichen das Gerät hier mit zwei günstigen Oppo-Phones und da schlägt sich der MediaTek G99 richtig gut. Er ist auf Augenhöhe mit dem Snapdragon 695 im 100 Euro teureren Reno 8 Lite (Test) und deutlich besser als der Snapdragon 680 im Oppo A76 (Test), welches preislich ähnlich positioniert ist wie das Poco M5.

Weniger anspruchsvolle Spiele meistert das Budget-Smartphone ohne Murren, bei grafisch hochklassigen Titeln wie Genshin Impact müsst Ihr die Grafik-Einstellungen natürlich herunterschrauben, um einigermaßen ruckelfrei zocken zu können. Dennoch: Gaming funktioniert und das sogar ohne übermäßige Hitzeentwicklung. 

Wer nicht viel zockt, sondern hauptsächlich Instagram und Messenger nutzt und ein bisschen im Netz surft, wird gar keine Schwierigkeiten feststellen bei dieser Leistung. Aber ich erinnere Euch dennoch noch einmal daran: Ich hab das Handy mit 6 GB RAM testen können, Euch stehen da mit 4 GB deutlich weniger zur Verfügung. 

Die 4 GB halte ich im Jahr 2020 auch für 200 Euro ehrlich gesagt für zu wenig. Davon abgesehen passt die Hardware-Ausstattung aber. Die 64 bzw. 128 GB Speicher können erweitert werden, die Konnektivität passt auch – abgesehen halt von 5G. Aber bei einer Abdeckung von etwas mehr als 50 Prozent in Deutschland können wir das wohl vernachlässigen. 

Kurz noch zur Software: Natürlich setzt Poco auf MIUI. Konkret bekommt Ihr es mit MIUI 13 auf Basis von Android 12 zu tun. Wollt Ihr mehr zum Android-Overlay erfahren? Dann lest Euch dazu doch unbedingt auch unseren MIUI-13-Test durch. Ebenfalls vorhersehbar: Poco hat den Hobel wieder schön mit allerlei Bloatware vollgerümpelt. 

Poco ist bei Angaben zu Software-Updates immer ziemlich schüchtern unterwegs. Soll heißen: Garantie bekommt Ihr keine. Im verlinkten Artikel könnt Ihr aber lesen, dass sich bislang Update-technisch in der M-Klasse nicht mit Ruhm bekleckert wurde. Ein Android-Update, drei MIUI-Versionen und drei Jahre Sicherheits-Patches sind alles andere als rekordverdächtig. Aber wie gesagt: Eine Voraussage fürs Poco M5 lässt sich auf dieser Basis nicht treffen – vielleicht gibt es ja dennoch längeren Support. 

Die Kamera des Poco M5

Eine 50-MP-Kamera mit ƒ/1.8-Blende führt die Triple-Cam an. Allerdings sollten wir realistischerweise die Sensoren für Makro und Tiefe eher unter den Tisch kehren. 


Gefällt:

  • ordentliche Fotos möglich mit der Hauptkamera bei gutem Licht
  • okayer Porträtmodus der Hauptkamera

Gefällt nicht:

  • Überflüssige 2-MP-Sensoren
  • kaum brauchbarer Nachtmodus
  • schwacher 10x Digitalzoom
  • insgesamt zu wenig Details
Rückseite des Poco M5 mit Fokus auf die Kamerasektion
Der Look der Kameraleiste gefällt mir, der Look der geknipsten Bilder nicht immer. / © NextPit

Womit haben wir es hier konkret zu tun? Das Cam-Line-Up präsentiert sich wie folgt:

  • 50-MP-Hauptkamera mit ƒ/1.8-Blende und Phase-Detection-Autofokus
  • 2-MP-Makro mit ƒ/2.4-Blende
  • 2-MP-Tiefensensor mit ƒ/2.4-Blende
  • 5-MP-Selfie-Knipse mit ƒ/2.2-Blende

Sagen wir es mal so: Würde ich Euch jetzt erzählen, dass vermutlich wenige Fotografen dieses Smartphone kaufen, wäre das vermutlich nicht die ganz große Überraschung. Tatsächlich lassen sich mit dem Hauptsensor aber durchaus brauchbare Foto knipsen. Allerdings müsst Ihr die 50-MP-Option separat aktivieren.  

Foto der Dortmunder Innenstadt mit Blick auf ein Hotel und den U-Turm bei blauem Himmel
Das Foto vermittelt Euch einen ersten Eindruck der Hauptkamera im Normalmodus – und des derzeitigen Dortmunder Wetters. / © NextPit

Die Tiefen- und Makrosensoren sind mit ihren jeweils zwei Megapixeln leider wieder einmal kaum erwähnenswert. Tele- oder Ultraweitwinkelkameras sucht Ihr hier auch vergeblich. Ich glaube übrigens, ich muss mal eine Petition ins Leben rufen, die diese 2-MP-Sensoren verbietet. Hier in Dortmund konnte man jedenfalls in den letzten Tagen einen glatzköpfigen Mann weinen hören: Es handelte sich um den Autor dieser Zeilen, der bei dem Versuch verzweifelte, ein einziges vernünftiges Makrofoto zustande zu bringen. 

Neben dem Makro-Modus gibt es u. a. Modi für Nacht-, und Dokumentenfotografie. Da sprechen wir direkt mal über den nächsten Downer: Je schlechter eine Szene ausgeleuchtet ist, desto schwieriger wird der Spaß – so weit, so erwartbar. Aber auch der Nachtmodus ist meines Erachtens in weiten Teilen unbrauchbar. Klar, tagsüber fehlen auch Details und manche Bilder sind verrauscht. Aber nachts nimmt dieser Detailmangel mitunter freche Züge an. 

In seltenen Fällen sorgt der Nachtmodus mal dafür, dass Farben kräftiger dargestellt werden. In der Regel sieht es aber eher so aus, dass er die Szenerie unrealistisch aufhellt. In vielen Fällen erhaltet Ihr grobkörnige, verrauschte Ergebnisse. Probiert es nachts vielleicht auch einfach ohne Nachtmodus mit den vollen 50 Pixeln – hier und da sah dann ein Bild durchaus brauchbar aus. 

Denkt vorm Nutzen der 5-MP-Selfie-Cam dran, der Beautify-KI den Saft abzudrehen, um Weichzeichner-Verbrechen zu verhindern. Bei Radiogesichtern wie dem meinen ist es kein großes Handicap, wenn Ihr nicht die knackigsten Selfies hinbekommt. Der Porträtmodus geht sogar noch, aber wer kann, nutzt stattdessen lieber den Porträtmodus der Hauptkamera. 

Wie Ihr Euch denken könnt, erhaltet Ihr hier bei allen verfügbaren Kameras eine überschaubare Qualität – dafür zahlt Ihr halt auch deutlich weniger fürs Gerät. Aber zumindest die Fotos der Hauptkamera taugen allemal für flotte Schnappschüsse bei gutem Licht. Sind Nachtfotos Euer Steckenpferd und steht Ihr auf Makro- und Zoom-Fotos? Dann seid Ihr beim Poco M5 leider falsch. 

Checkt am Besten mal die Galerie und entscheidet selbst, ob Ihr mit diesen Ergebnissen leben könnt, oder ob sie Euer Interesse am M5 zum Erliegen bringen.

Der Akku des Poco M5

Der Akku des Poco M5 bietet satte 5.000 mAh Kapazität und kann mit bis zu 18 Watt geladen werden.


Gefällt:

  • Gute Akkulaufzeit
  • Ladegerät im Lieferumfang enthalten

Gefällt nicht:

  • Langsames "Schnellladen" 

5.000 mAh Akku sind bei günstigen Smartphones fast schon die Regel geworden, und auch das Poco M5 stellt da keine Ausnahme dar. In Kombination mit dem LCD-Panel und dem effizienten Helio G99 solltet Ihr mit dem Akku nicht nur über einen, sondern bestenfalls auch über den zweiten Tag kommen beim Normalgebrauch.

Bin ich beim Test morgens mit 100 Prozent gestartet, hab ich es stets spielend bis mindestens zum Nachmittag des nächsten Tages geschafft. Auch Vielnutzer brauchen sich in der Regel erst am zweiten Tag auf die Suche nach einer Steckdose begeben.

Es nervt lediglich, dass "Schnellladen" in diesem Fall nicht wirklich schnell ist. Bei 5.000 mAh und lediglich 18-Watt-Schnellladen dauert es knapp zwei Stunden, bis Ihr das Teil wieder auf 100 Prozent gebracht habt. Schade, dass der Hersteller – sonst eher von der ganz schnellen Auflad-Truppe – hier nicht wenigstens 33 Watt spendiert. Ladegerät samt Kabel sind dafür immerhin im Lieferumfang enthalten und nein: Das ist eben nicht mehr selbstverständlich. 

Das Poco M5 – Fazit

Poco möchte dieses Smartphone gerne als Performance-Hai im Teich der Einsteiger-Fischlein verstanden wissen. Der Helio G99 beherrscht zwar kein 5G, liefert aber in Sachen Gaming ordentlich ab. Generell ist die Performance als solide zu bezeichnen und überdurchschnittlich in der Preisklasse. 

Bei der Kamera genügt der Hauptsensor einfachen Ansprüchen, Foto-Enthusiasten sollten das Poco M5 aber meiden. Das Display überzeugt nicht wirklich. Der Akku hält lange durch, und Software-technisch seid Ihr mit Android 12 auf MIUI-Basis auch gut bedient (allerdings bei vermutlich kurzem Software-Support). 

Ich vergebe für das Smartphone glatte vier Sterne und möchte das erklären, weil ich befürchte, dass Ihr das für zu hoch gegriffen haltet. Wir müssen bei den genannten Defiziten eben den Preis entsprechend berücksichtigen. Wer schnell genug zuschlägt, erhält das Handy ab 169 Euro! Ja, für das Geld gibt es keine Weltklasse-Fotos, überragende Performance und Flaggschiff-Displays – aber Ihr bekommt mit dem Poco M5 ein Smartphone, mit dem Ihr hier und da mal zocken, Eure Social-Network-Plattformen nutzen und natürlich auch telefonieren könnt. 

Wollt Ihr dennoch lieber andere Geräte abchecken aus dieser Preisklasse? Dann werft bitte einen Blick auf die Alternativen in unserem Beitrag mit den besten Smartphones für unter 200 Euro. Wer einen günstigen Allrounder sucht, der zudem auch optisch einen feinen Eindruck macht, der darf sich das Poco M5 mal näher ansehen.

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16 Kommentare

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  • Olaf vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Diskussionen um Kameras und deren Leistungsfähigkeiten sind in dieser Preisklasse vollkommen sinnfrei. Einen Pluspunkt bekommt das M5 dennoch von mir, wegen der Testfotostrecke aus meiner alten Heimatstadt. 😁

    Da es sich aber um ein Smartphone handelt und eben NICHT um eine Kamera:: Telefonieren kann es, zocken kann man damit auch, 4G reicht für schnellen Datenaustausch (wer 5G will und auch nutzt... siehe Kameras und Preisklasse) - das Poco findet sicherlich seine Käufer.

    Für mich wäre es nichts, aber da ich mich bei Smartphones in anderen Preisdimensionen bewege, sehe ich es wie der Autor des Artikels: In Anbetracht des Preises ist das Gebotene okay. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.


  • paganini vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    50MP, 5MP und 2x2MP danach muss man nicht mehr weiterlesen und das Gerät am besten nicht einmal anfassen. Da kaufe ich mir lieber ein gebrauchtes S10 für das gleiche Geld anstatt den Schrott…

    Update: Das Bild der Hauptkamera sieht ja schrecklich aus. Hat das Gerät auch Farben oder nur 20 verschiedene? Und das als Neuheit 2022, schrecklich….


    • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Warum geht Leuten wie Dir einfach nicht in den Kopf, dass es Leute gibt, die mit dem Gebotenen zufrieden sind und sich genau aus diesen Gründen das Gerät kaufen werden?

      "Hat das Gerät auch Farben oder nur 20 verschiedene?"

      Selbst wenn es nur 20 verschiedene wären, sind es trotzdem Farben!


      • Michael K. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Und wer vorwiegend "Zweckfotos" wie abfotografiert Dokumente (und dafür gibt es sogar einen optimierten Modus), das Suppenangebot in einem Ladenregal, oder Fotos für den Ersatzteilkauf per Google-Lens machen will, braucht zwar eine Kamera, aber eben keine besonders gute. Warum sollte man dann viel Geld für ein Gerät mit hervorragender Kamera ausgeben, wenn es ein günstiges, wie das vorgestellte auch tut?


      • paganini vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Antiappler

        Es geht mir nicht in den Kopf dass so Leute wie du es gut finden dass Unternehmen solche Kameras unter die Leute bringen wollen. Was bringt mir denn die 2MP Linse? Gar nichts! Aber schön dass das Marketing bei solchen wie dir funktioniert


      • Michael K. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Die bringt vielleicht nichts, aber sie schadet ja auch nicht. Die Macro-Kamera (und Tiefenkamera?) muss man nicht benutzen, wenn man das für sinnlos hält, aber warum muss man sich an einer Zugabe stören, wenn der Preis trotzdem günstig ist?


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Wo habe ich das behauptet, dass ich es gut finde, dass Unternehmen solche Kameras unter die Leute bringen wollen?

        Ich habe im Laufe der Zeit, auch auf AM, ja einige Male nach Nachweisen für Deine Behauptungen gefragt, die Du bisher nicht gebracht hast! Wie sieht es denn diesmal aus?

        Die Antwort nehme ich vorweg: Auch diesmal hast Du nichts vorzuweisen. Und dass das Marketing bei mir funktioniert, ist noch eine DEINER unbewiesenen Behauptungen. Mich interessiert es nämlich nicht die Bohne, ob eine Kamera 2MP hat oder 200 Millionen.

        Wenn ICH wirklich gute Fotos machen will, dann benutze ich meine Sony Alpha 6000, und für den Rest reicht die Kamera vom Samsung A13 oder dem Note 9S.

        H G


      • Antiappler vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Michael K.

        Die 2MP Linse bringt paganini nichts, deshalb kauft er sich auch ein iPhone, allerdings beachtet er nicht, dass es eine ganze Reihe Leute gibt, die nicht seine Ansprüche haben und sich deshalb das Gerät so kaufen wie es angeboten wird.


      • H G vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Es giebt keine hervorragenden Kameras in Smartphones. Das einzige was an diesen Knipsen hervorragend ist sind die Linsen, die aus den Gehäusen herausragen.


    • Carsten Drees
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Ja, natürlich teile ich Deinen Eindruck, dass es bessere Kameras gibt. Und ich hab mich auch oft genug dazu geäußert, was ich über diese lächerlichen 2-MP-Cams denke. Dennoch ist es eben ein Smartphone, was auch mal eben einen Tausender weniger kostet als ein Flaggschiff-Produkt der Konkurrenz.
      Nicht nur, dass es falsch und unfair ist, bei dem Foto von "nur 20 verschiedenen" Farben zu sprechen. Es wäre auch falsch, das Gerät nur an einem Bild festzumachen. Wer den 50-MP-Modus nutzt, wird andere Ergebnisse erzielen und ja: Es gibt auch die Leute, die einfach nicht primär das Smartphone als Kamera nutzen. Die brauchen Internet, um WhatsApp, Insta und TikTok checken zu können, rufen hin und wieder mal an und zocken vielleicht mal beim Warten auf den Bus ein paar Minuten. Wenn so jemand dann mal einen flotten Schnappschuss machen will, kann er das eben durchaus auch mit dieser Cam tun und vermutlich sogar ganz glücklich mit dem Resultat sein.
      Was ich sagen will: Ja, ich sehe Deinen Punkt und wäre mit diesem Kamera-Setup privat auch ganz sicher nicht happy - aber ich bin nicht der Nabel der Welt und sehe auch, dass andere Leute ein Handy ganz anders gewichten und nutzen.


    • Martin vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Man kauft doch nicht primaer eine Kamera wenn man sich dieses Geraet kauft !


    • dieCrisa vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      "Da kaufe ich mir lieber ein gebrauchtes S10 für das gleiche Geld anstatt den Schrott…"
      Das kommt ganz auf die individuellen Bedürfnisse an. Wem die Fotoqualität nicht wichtig ist, ist doch recht gut damit bedient. Immerhin kann dieses Gerät, was so manches (aktuelle) iPhone nicht zu bieten hat:
      3,5-mm-Klinkenanschluss
      90 Hertz Bildwiederholrate
      zwei SIM-Karten UND eine Speicherkarte

      Wer darauf Wert legt, ist mit einem iPhone völlig auf dem falschen Dampfer.

      Tenten aber findet es gut - obwohl ich erst von ihm lernen musste, dass man doch gar nicht wissen kann, was dieser oder jene Nutzer benötigt.


      • Tenten vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        "Tenten aber findet es gut..."

        Hahaha, jetzt musste ich aber doch lachen, wie sehr du immer mit deinen Interpretationen daneben liegst xD

        "obwohl ich erst von ihm lernen musste, dass man doch gar nicht wissen kann, was dieser oder jene Nutzer benötigt."

        So ist es. Auch für dieses Gerät wird es sicherlich Abnehmer geben, die voll und ganz zufrieden sein werden und deren Anforderungen erfüllt werden. Ansonsten würde kaum ein Hersteller solche Geräte auf den Markt bringen.


      • dieCrisa vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Wenn man nicht weiterlesen und das Gerät am besten nicht einmal anfassen solle, dann war Dein Daumen-Hoch ein Versehen?

        Steht irgendwie im Widerspruch zu dem, was Du eben sagtest. Aber die Kurve kriegst Du - garantiert!


      • Tenten vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Du immer mit deinem Analysieren wer wem wann wie oft und wofür einen Daumen hoch gibt 👍😂

        Wie gesagt, deine Interpretationen 🥱


      • dieCrisa vor 2 Wochen Link zum Kommentar

        Das ist enttäuschend. Ich hatte mehr erwartet. Die Kurve hast Du nicht gekriegt.
        Also kein Versehen.

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