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So setzt Ihr ein iPhone oder iPad auf Werkseinstellungen zurück

So setzt Ihr ein iPhone oder iPad auf Werkseinstellungen zurück

Ihr wollt Euer iPhone oder iPad verkaufen, weitergeben oder aus einem anderen Grund auf seine Werkseinstellungen zurücksetzen? Dann erfahrt Ihr hier, wie Ihr das ohne großen Datenverlust tun könnt. Denn bevor Ihr in den Einstellungen auf 'Löschen' tippt, gilt es ein paar Schritte zu beachten. Ein Factory Reset lässt sich nicht rückgängig machen.

Springt zum Abschnitt:

Wann ist es sinnvoll, ein iPhone oder iPad auf Werkseinstellungen zurückzusetzen?

Wenn Euer iPhone langsamer wird oder ab und zu gar nicht auf Eingaben reagiert, ist es Zeit für einen Factory Reset. Bevor Ihr aber Euer Gerät gleich auf Werkseinstellungen zurücksetzt, könntet Ihr zunächst ein paar weniger brachiale Tricks ausprobieren. Ein Neustart des iPhones (also Ausschalten und Wiedereinschalten) kann bereits viele Probleme lösen und Euch ein vollständiges Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen ersparen. Der Vorteil dieses Soft Reboot ist, dass keine Daten oder Apps gelöscht werden. Wenn aber selbst der Soft Reboot ohne Wirkung bleibt und Eure Probleme anhalten, ist ein vollständiger Factory-Reset Eures iPhones wohl Eure beste Option.

Auch wenn Ihr Euer iPhone verkaufen oder verschenken wollt, ist ein Factory Reset ratsam. Denn auf diesem Weg stellt Ihr sicher, dass Eure sensiblen Daten nicht weitergegeben werden. Darüber hinaus gibt es dem Käufer das Gefühl, sein neues Telefon genau wie ein neues iPhone ganz nach seinen Wünschen einrichten zu können. (Abgesehen davon könnte der neue Besitzer Euer Gerät gar nicht nachträglich löschen; siehe Apple-Hilfe unter "Aktivierungssperre".)

Beim Zurücksetzen eines iPhones oder iPads auf Werkseinstellungen werden alle Daten vollständig gelöscht. Das bedeutet Apps, Fotos, Musik … alles! Daher solltet Ihr vor dem Löschen ein Backup machen. Ein solches Backup lässt sich nach dem Zurücksetzen des iPhones auf demselben oder einem anderen iPhone oder iPad wiederherstellen – vorausgesetzt, Ihr nutzt dieselbe Apple-ID. Beim Backup helfen wir Euch im nächsten Schritt.

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So sieht iOS 13 von Apple auf dem iPhone aus. / © NextPit

Sichert Eure Daten, bevor Ihr Euer iPhone auf Werkseinstellungen zurücksetzt

Es gibt im Wesentlichen zwei Varianten, um ein Backup der Daten des iPhones oder iPads zu machen: Entweder über die iCloud und mit dem Gerät selbst, oder per iTunes mit Hilfe eines Computers. Beide Methoden sind ziemlich einfach zu handhaben und Apples iOS macht alles einigermaßen intuitiv. Führt die folgenden Schritte aus, um ein Backup von Eurem iPhone zu erstellen.

  1. Navigiert auf Eurem Gerät zu Einstellungen > iCloud, und tippt auf Backup.
  2. Tippt auf Jetzt sichern, um ein aktuelles Backup Eurer Daten zu erstellen.

Das Problem ist, dass diese Methode begrenzten Gratis-Speicherplatz hat. Nach fünf GByte bittet Apple zur Kasse. Immerhin könnt Ihr das Abo für den Online-Speicherplatz monatlich kündigen.

In jedem Fall kostenlos ist das Backup Eurer iPhone-Daten, wenn Ihr sie auf einem Eurer Computer lagert. Ein solches Backup erstellt Ihr mit iTunes von einem PC oder Mac aus. Führt dazu die folgenden Schritte aus:

  1. Schließt Euer iPhone oder iPad mit dem Ladekabel an Euren PC oder Mac an.
  2. Klickt in iTunes auf das iPhone- oder iPad-Symbol und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm, um ein Backup zu erstellen.

Nun, da all unsere persönlichen Daten gesichert sind, können wir den Werksreset des iPhones anhand der folgenden Methode fortsetzen.

So führt Ihr einen Werksreset auf Eurem iPhone oder iPad durch

Nach dem Backup könnt Ihr ruhigen Gewissens einen Factory Reset Eures iPhones oder iPads durchführen. Denn Eure wertvollen Fotos, persönlichen Nachrichten und Co. könnt Ihr hinterher wiederherstellen. Um Euer iPhone oder iPad also vollständig zu löschen, folgt Ihr den untenstehenden Schritten.

  1. Geht zu Einstellungen > [Dein Name] > Abmelden
  2. Gebt das Passwort für deine Apple-ID ein, und tippt auf Deaktivieren
  3. Geht zu Einstellungen > Allgemein, Zurücksetzen und tippt auf Alle Inhalte und Einstellungen löschen.
  4. Bestätigt mit Eurem Passcode
  5. Bestätigt erneut mit Apple ID und Passwort

Der Reset des iPhones (entspricht Punkten 3 bis 5) ist auch über iTunes möglich. Die Aktivierungssperre (obere Punkte 1 und 2) müsst Ihr dann jedoch außerhalb des iPhones abschalten; siehe Apple-Hilfe unter "Wenn der Vorbesitzer nicht vor Ort ist".

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Vor dem Reset des iPhones werdet Ihr an Backups erinnert. / © NextPit

Euer iPhone oder iPad wird nun alle Daten und App-Updates löschen. Ihr könnt es hinterher wie ein brandneues Gerät neueinrichten. Ihr könnt es jetzt verkaufen, recyceln oder verschenken; oder das gerade erstellte Backup selbst wiederherstellen, falls der Factory Reset für Euch nur der Problembehebung diente.

Habt Ihr schon einmal einen Werksreset eines iOS-Gerätes durchgeführt? Teilt gerne Eure Tipps und Erfahrungen mit den anderen Lesern in den Kommentaren.

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9 Kommentare

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  • #applepit :D


  • C. F.
    • Blogger
    vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    "Wenn Euer iPhone langsamer wird..."

    Von drei iPhones ist bisher noch keines langsamer geworden. Selbst das 7er nach drei Jahren nicht. Bei iPhones ist das bisher nur in Verbindung bei schwächeren Akkus als Drosselung bekannt. Aber das ist ja eine gewollte Drosselung und kein schleichender Prozess, wie man es von Android kennt.


    •   77
      Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Ja da liegt iOS im Vorteil gegenüber Android.


    • Nein, habe ich in unserer Familie auch nie erlebt (keine Ironie dabei, sorry!)


    • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      selbst das 5S meiner Mutter war noch ziemlich flott unterwegs und das obwohl der Akku in dem Ding quasi tot war :D Und zwar wirklich tot - das Ding hat bei 20min Nutzung auf 100% Helligkeit gut 40% verloren. Aber in Sachen Performance nach wie vor top.


    • Bei mir ist eines von einem iPhone nicht wirklich schleichend langsamer geworden, sondern Stück für Stück nach jedem Softwareupdate. Bis es völlig zum Stillstand kam. Seitdem habe ich Android. Das Galaxy S3, das ich zu faul war zu verkaufen, läuft noch ohne Befund. Und ansonsten habe ich noch keine Ausbremsung irgendeines meiner Geräte festgestellt. Ist wohl 'ne Mär, die iPhonebesitzer ihren Kindern in kalten dunklen Winternächten erzählen.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Hätte ich jetzt als Androidnutzer auch behauptet. Da ich jedoch bis vor 2 Jahren selbst Android genutzt habe, kann ich aus langjähriger Erfahrung sprechen, dass ausnahmslos jedes Gerät langsamer wurde. Und das nicht nur nach Updates.

        Gelöschter Account


      • Du meinst dann aber ausnahmslos jedes DEINER Geräte. Du kannst da nicht für alle sprechen. Es wäre bekloppt, wenn ich das bei einer gegenteiligen Erfahrung behauptet hätte. Warum sollte ich Schrott gegen Schrott verteidigen?!
        Auch wenn offenbar aktuelle iPhones nicht mehr künstlich ausgebremst werden, war das nicht immer so.

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