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YouTube sperrt Trump: Ein erster Erfolg der Google-Gewerkschaft?

YouTube sperrt Trump: Ein erster Erfolg der Google-Gewerkschaft?

Es wird noch ruhiger um Trump, denn auch YouTube dreht ihm zumindest vorübergehend den Saft ab. Google wurde hier aktiv, nachdem die neu gegründete Google-Gewerkschaft entsprechende Forderungen formuliert hatte. 

Trump-Pause auf YouTube mindestens bis zu Joe Bidens Inauguration 

So langsam gehen Donald Trump die Sprachrohre aus: Auf Twitter und Facebook lässt man ihn nicht mehr zu Wort kommen, Amazon hat die Twitter-Alternative Parler zwischenzeitlich komplett ausgeknipst und nun meldet sich auch Google zu Wort und berichtet, dass sowohl Videos entfernt wurden, als auch eine temporäre Sperre gegen den Kanal von Donald Trump verhängt wurde. 

Diese Sperre gilt für mindestens eine Woche, so dass dort vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden keine Inhalte mehr hochgeladen oder live gestreamt werden können. Google nennt "Bedenken ob des anhaltenden Gewaltpotenzials" als Begründung für die Maßnahmen, die auch die Deaktivierung der Kommentarfunktion einschließen. Google ging nicht ins Detail, welche Videos beanstandet und entfernt wurden, andere ältere Videos sind aber nach wie vor verfügbar. 

Erster Erfolg der Google-Gewerkschaft?

Vor wenigen Tagen erst haben Mitarbeiter der Google-Muttergesellschaft Alphabet mit der "Alphabet Workers Union" (AWU) ihre Gewerkschaft gegründet und sehr bald danach als eine der ersten Forderungen von YouTube verlangt, dass man Trump eben auch auf YouTube sperrt. Google hatte zwar im Vorfeld bereits vereinzelt Videos offline genommen, zu diesem Schritt konnte man sich aber zunächst nicht durchringen. 

Jetzt ist Google/YouTube dieser Forderung der AWU also doch nachgekommen, was definitiv auch als ein erster Erfolg dieser frischgegründeten Gewerkschaft gewertet werden kann. Allerdings, so berichtet die USA Today, haben sich auch andere Bürgerrechtsorganisationen empört mit der Forderung nach einer YouTube-Sperre an Google gewandt. 

Federführend war hierbei wohl die Organisation Stop Hate For Profit, die sich letztes Jahr formiert hat und für Aufsehen sorgte, als viele große und kleinere Unternehmen sich dazu verpflichteten, vorläufig keine Werbung mehr auf Facebook zu schalten. Damit wollte man bewirken, dass sich die Plattform deutlicher gegen Hassrede und Fakenews positioniert.

Persönlich halte ich es für einen richtigen, wenn auch deutlich zu späten Schritt, diesem Präsidenten die Möglichkeit zu nehmen, über soziale Medien für noch mehr Schaden zu sorgen. Aber es wird auch darüber zu reden sein, wie viel Macht in den Händen der Tech-Riesen liegen darf. 

Quelle: Zeit Online, Wired

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  • Martin vor 10 Monaten

    Auch Meinungsfreiheit ist rechtlich geregelt ! Du darfst lange nicht alles sagen, was Du denkst und das ist auch richtig so.
    Dieser Mann ist einfach gefaehrlich, die Vorfaelle sollten das eindeutig bestaetigen.

  • Tenten vor 10 Monaten

    Es geht bei Meinungsfreiheit nicht darum, was du sagst, sondern wo du es sagst. Meinen darfst du alles, was du willst, nur darfst du es nicht überall äußern. Das Gesetz regelt das für die Öffentlichkeit, überall sonst gilt das Hausrecht. Dein Arbeitgeber - als Beispiel - kann dir deine Meinung nicht vorschreiben, er kann dir aber sehr wohl verbieten, diese in seiner Firma zu äußern. Das hat aber nicht im geringsten etwas mit einem Verbot der Meinungsfreiheit zu tun. Es sind immer die gleichen Querulanten und Hassprediger, die das nicht verstehen.
    @Thomas Du würdest sicher auch nicht zulassen, wenn jemand in deinem Haus deine Frau oder deine Kinder beschimpfen oder gar bedrohen würde. Oder wäre das okay für dich, weil es ja unter Meinungsfreiheit fällt?

  • Tim vor 10 Monaten

    Was für ein dümmlicher Kommentar. Aber bei dem Profilbild und der Text bei "Gerät" in deinem Profil sagen schon einiges...

  • Martin vor 10 Monaten

    Wenn jemand wie Trump durch sein Verhalten und seine Aeusserungen auf Social Media Gewalt und Hass verbreitet und in der Folge Menschenleben zu verantworten hat, dann gehoert er dafuer nicht nur gesperrt, sondern weggesperrt. So etwas hat weder etwas mit freier Meinungsaeusserung noch mit Demokratie zu tun.

  • Winston Wolf vor 10 Monaten

    Der Wahnsinnige gehört für immer überall gesperrt!

67 Kommentare

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  • Holger B. vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Selbst lebenslange Sperren reichen m. E. für diese Person nicht aus. Er hat durch seinen Hass und seine Hetze Menschenleben auf dem Gewissen. Dafür sollte er sich vor Gericht verantworten müssen und hoffentlich seine gerechte Strafe bekommen.


    • Sabrina vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Falls Sie den Sturm auf das Parlament in den USA meinen - dass ist von anderen Leuten organisiert, nicht von Trump. Aber man versucht, es ihm in die Schuhe zu schieben. Immerhin ist er der erste Präsident seit langem, der keinen Krieg mehr angezettelt und der die heimische Wirtschaft vor ausländischen Billigimporten geschützt hat. Das passt natürlich manchen nicht und deswegen versucht man ihn zu diskreditieren.

      Wie weit man dabei zu gehen bereit ist, beweist die Sperrung seiner Kommunikationskanäle. Man läuft regelrecht Amok gegen Trump.

      Bush hingegen, der die 9/11 False Flag Action ausgeführt hat, um das als Vorwand für militärische Überfälle auf viele Länder zu verwenden, wird man natürlich kein Prozess machen. Da weiß man doch gleich, wer da gegen Trump vorzugehen versucht.

      Oder Obama - auch als Drohnenmörder bekannt ... der bekommt natürlich keinen Prozess an den Hals.

      Ben


      • Antiappler vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Quatsch, kein Mensch hat behauptet, dass Trump es organisiert hat. Aber Trump hat durch seine Reden provoziert und angestachelt! Dazu hat er den Angriff nicht wirklich verurteilt und seine Frau hat zuerst bedauert, dass von dem Mob Leute zu Tode gekommen sind, und am Schluss wurde der tote Polizist genannt.

        Und was haben Bush und Obama mit dem Mob zu tun, der Tote beim Sturm auf das Kapitol verursacht hat?

        Übrigens sind noch immer Soldaten in Kriegsgebieten im Ausland, wo noch gekämpft wird, obwohl Trump versprochen hat die Soldaten alle zurück in USA zu holen. Und Drohnen wurden auch bei Trump eingesetzt!

        Dazu wundert mich doch sehr, wie man Trump so verteidigen kann, wo Du dem Nickname nach eine Frau bist, und Trump sich verächtlich über Frauen geäußert hat: "grab them by the p***y", oder das widerliche nachäffen eines behinderten Journalisten, oder die rassistischen Äußerungen über Mexikaner: "Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität mit sich. Sie sind Vergewaltiger."

        Allein diese Sachen sind doch schon so schlimm, dass man Trump doch alleine deshalb nicht verteidigen kann.


      • Ben vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Antiapplet, Du hast keine Ahnung und plapperst nur Unwahrheiten nach

        Sabrina hat vollkommen Recht.

        So kauzig Trump ist, er hat für das Volk der USA mehr getan als alle anderen seit den Bushs zusammen.

        Keine neuen Kriege angefangen, Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen und dennoch fleißig morden lassen
        Und die Bushs, genauso.

        Trump hat vielen Amerikanern zu mehr Wohlstand verholfen, nicht den Reichen sondern den unteren Schichten. Wer hat das noch getan?

        Er hat dem Etaplishment den Kampf angesagt, denen die uns zerstören wollen, zu diesen gehört unter anderem Google, Facebook usw. Das sind die die ohne Legitimation einfach Löschen und Zensieren, die ihre Marktmacht aufs Schändlichste Missbrauchen und die Mehrheit kapiert nichts von den Lenkungen.

        Das Trump nicht alle Soldaten heim holen konnte liegt an den Kriegen die andere vor ihm angefangen haben, dass ist nicht seine Schuld.

        Die Stürmung, die angebliche Stürmung, würde maßgeblich von Schwarz verkleideten vermummten Personen angeführt, unter Zuhilfenahme einiger Demokraten die bereitwillig die Türen öffneten, und das waren Leute der Antifa. Zudem kann man im Capitol nix ausrichten, is ja meist niemand. Das war die gleiche False Flag Aktion wie die sogenannte Stürmung des Reichstags bei uns, lächerlich. Gar nix wär da, als ob drei Bullen, unbewaffnet eine angebliche Rechte Meute aufhalten könnten. Wie Dumm muss man sein um solchen Mist zu glauben?

        Trump hat nicht alles falsch gemacht, aber sicher einiges richtig.

        Die Mehrheit wollte ihn 16 als President. Demokratische Wählen waren das noch...


      • Antiappler vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        @Ben

        Welche Unwahrheiten plapper ich nach?

        Zum Thema keine Ahnung haben: Ich habe meinen ersten ersten Urlaub in den USA Anfang der 80er gemacht. Seitdem bin ich zigmal dort gewesen. Und seit bald 25 Jahren auch sehr oft die 90 Tage ohne Visum. Sehr viel durch die Bundesstaaten gereist. Und das Ehepaar, welches mir in Fort Lauderdale das Apartment vermietet hat, ist seit etlichen Jahren zu Freunden geworden, die mich und meine Frau auch schon oft in Deutschland besucht haben. Dazu haben wir noch ein anderes Paar und einen Mann als Freunde gewonnen, auch die waren schon oft bei uns.

        Von daher bin ich schon sehr gut informiert, was für Strömungen in den USA vorherrschen. Gerade weil sich unter meinen Freunden Republikaner UND Demokraten befinden.

        Von daher kann ich Dir auch aus eigener Anschauung mitteilen, dass von Trump versprochener Wohlstand bei sehr vielen Amerikanern NICHT angekommen ist.

        Und dass Trump Firmen wie Apple, die zig Milliarden auf Konten in Steueroasen gehortet haben, Steuererleichterung verschafft haben, hilft natürlich den Leuten aus den unteren Schichten. NICHT!

        Trump hat versprochen, ALLE Soldaten zurück in in die USA zu holen, und hat dieses Versprechen nicht gehalten. Hat auch überhaupt nichts damit zu tun, wer von den Präsidenten zuvor die Kriege begonnen hat!

        Und nur noch eins, die Mehrheit der US-Bürger wollte Trump nicht. Das Trump Präsident geworden ist, hatte nur mit dem Wahlmänner-System zu tun. Es waren fast DREI MILLIONEN Menschen mehr, die für Hillary Clinton gestimmt haben!

        Da ich immer noch keine Links einstellen kann, verweise ich darauf, dass genug Infos im Internet gibt, die man gelesen haben sollte, bevor dummes Zeug schreibt!

        Und zu dem anderen Blödsinn äußere ich mich nicht, da man bei Deinem Geschreibsel nur fassungslos die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. 🤦


  • Tenten vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Ich bin grundsätzlich gegen life bans bei Unternehmen, deren Dienste so breit in der Gesellschaft etabliert sind, dass es kaum Alternativen dafür gibt. Eine Firma, die von Googles Suchergebnissen ausgeschlossen wird, existiert praktisch online nicht mehr. Ein Konsument, der bei Amazon oder Paypal lebenslang gesperrt wird, dürfte im Onlinehandel große Probleme bekommen. Wer schon mal versucht hat, aus einer privaten Krankenversicherung zurück in eine gesetzliche zu wechseln, dürfte unter Umständen ganz schnell ohne jegliche Krankenversicherung dagestanden haben. Lebenslange Sperren oder Hausverbote sind beim Supermarkt um die Ecke kein Problem, bei der Bahn oder dem ÖPNV wären sie es aber.
    Hier geht mir das Hausrecht der Techgiganten einfach zu weit, ganz egal, ob es sich dabei um den amerikanischen Präsidenten handelt oder um Peter Müller aus Bademünde. Ich würde mir hier eine filigranere Auseinandersetzung mit den Äußerungen wünschen und nicht einfach nur die Holzhammermethode. Ganz klar, die Äußerungen Trumps schüren offen oder subtil Hass und Gewalt und haben auf diesen Plattformen nichts zu suchen. Ihn aber lebenslang aus dieser Gemeinschaft auszuschließen halte ich für falsch.


    • Carsten Drees
      • Staff
      vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Wir werden in den nächsten Tagen einen Text zu diesem Thema veröffentlichen, in dem es genau um das gehen wird, was Du hier ansprichst. Wie mächtig darf Twitter oder ein Tech-Unternehmen sein, wann sollte wie und von wem eingegriffen werden usw. Es ist ein sehr komplexes Thema und leider eins, bei dem Eile geboten ist.


    • dieCrisa vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Ich bin - grundsätzlich - auch gegen Sperren; ob lebenslang oder für Stunden.

      ABER: es muss Grenzen geben.

      Es ist schwierig, Trump juristisch für den Sturm auf das Capitol zu belangen. Klar, zwischen den Zeilen haben seine Anhänger verstanden (wobei es eher nur ein Startschuss war - das Vorhaben selbst war längst in den Köpfen, wozu aber auch Trump beigetragen hat) - jetzt geht´s los...

      Das Leben ist voll von solchen Dingen: offensichtliche Mörder, Kinderschänder, was auch immer werden frei gesprochen - weil es die Rechtslage nicht anders hergibt.

      Moralisch zu begrüßen, juristisch aber sehr dünnes Eis.

      Letztlich entscheidet das Hausrecht (wir kennen das aus der Disco: du kommst hier nicht rein; der nächste bitte...). Und das kann jeder im eigenen Haus anwenden, wie er es für richtig hält. Mein Respekt für diese mutige Entscheidung. Nachahmer sind gewarnt...


      • Ben vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Es muss nur eine Grenze geben. Die Sprengung der Techgiganten, diese sind zu mächtig und stellen sich bereits über die Gesetze. Diese sind bindend und nicht Google und Co...

        Die CEO kpl für 30 Jahre wegsperren, insbesondere Zuckerberg. Alle Vermögenswerte aufteilen und neue wirklich freie Installieren.

        Ansonsten gehen wir unter.


  • Martin vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn jemand wie Trump durch sein Verhalten und seine Aeusserungen auf Social Media Gewalt und Hass verbreitet und in der Folge Menschenleben zu verantworten hat, dann gehoert er dafuer nicht nur gesperrt, sondern weggesperrt. So etwas hat weder etwas mit freier Meinungsaeusserung noch mit Demokratie zu tun.


    • Ben vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Wo und wieviele Menschenleben sind denn durch Trump beendet worden?

      Wieviele Menschenleben haben denn Black Live Matters auf dem Gewissen die durch Unruhen umgekommen sind?

      Wieviele unschuldige Menschen haben die Bushs oder Obama auf dem Gewissen, nur um Mal in Zeitlicher Nähe zu bleiben?

      Welches Krude Maß wird hier genommen?

      Wieviele Menschenleben haben denn die Medien durch absichtliche Falschdarstellung auf dem Gewissen? Insbesondere im Bezug auf Trump, was würde da schon gehetzt?

      Ist das ok?

      Glaubt ihr die Wahrheit zu kennen weil ihr ein paar Schnipsel sieht die auch noch aus dem Zusammenhang gerissen sind?

      Träumer.


      • Antiappler vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        @Ben

        "Wieviele Menschenleben haben denn die Medien durch absichtliche Falschdarstellung auf dem Gewissen? Insbesondere im Bezug auf Trump, was würde da schon gehetzt?"

        Die Medien brauchten überhaupt keine absichtlichen Falschdarstellungen bringen, da reichen/reichten die eigenen Auftritte von Trump schon ganz alleine. Ob es Wahlkampfauftritte oder sein veröffentlichter Text auf Twitter waren.

        Da Du offensichtlich gerne eine zeitliche Nähe hast, bekommst Du auf die Frage: "Wo und wieviele Menschenleben sind denn durch Trump beendet worden?", eine zeitnahe Antwort: "Soleimani war in der Nacht auf Freitag bei einem von Trump angeordneten US-Drohnenangriff am Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden."

        Weitere Informationen zu Angriffen und Toten gibt es im Netz, da ich keine Links einstellen kann und ich keine Lust habe, jede "Geschichte" dazu von Hand zu schreiben.

        Eigentlich sollte man das Geschreibsel, was Du hier veröffentlichst ignorieren, aber anderseits möchte und kann ich es nicht so stehen lassen.


  • Antiappler vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Wer so viel Lügen und Polemik verbreitet, MUSS gesperrt werden. Auch wenn er der Präsident der USA ist!!!

    Außerdem kommt es immer darauf an, was und wie man etwas äußert, und wenn man es so macht wie Trump, sollte man solchen Leuten keine Plattform bieten. Gibt schließlich genug Leute, die so etwas noch glauben und so etwas weiter geben. Und sei es mit Gewalt. Wo bleiben denn dabei die Meinungsfreiheit und Rechte der Leute, die durch die Tiraden von Trump angestachelte Horden, auch mit Waffen bedroht worden sind?

    Die Bilder von der Erstürmung des Kapitols waren doch aussagekräftig genug. Eigentlich.

    Und ganz schlimm, dass es dabei auch Tote gegeben hat.

    "naja wenn man Zensur/Sperren/Verbote usw. als erfolg wertet"

    In diesem Fall mehr als gerechtfertigt!


    • Carsten Drees
      • Staff
      vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Die Frage ist, wer die Entscheidung treffen darf, dass er gesperrt wird. Klar, Twitter genießt Hausrecht, aber macht die Sperre dort oder auf anderen Plattformen diese Unternehmen nicht mächtiger als den vermeintlich mächtigsten Mann der Welt, wenn sie ihm medial komplett den Saft abdrehen? Und wenn man schon reagiert: Hätte man nicht viel früher durchgreifen müssen und nicht jetzt auf der Zielgeraden? Man muss so einem Vogel zwingend Einhalt gebieten, aber das Thema ist deutlich komplexer, glaube ich.


      • dieCrisa vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        "...macht die Sperre dort oder auf anderen Plattformen diese Unternehmen nicht mächtiger als den vermeintlich mächtigsten Mann der Welt, wenn sie ihm medial komplett den Saft abdrehen?"
        Im eigenen Haus schon. Das war´s dann aber auch. Wäre mir neu, dass diese Unternehmen den Daumen am Drücker hätten. Oder DIE Daumen (?).

        Früher den Saft abdrehen? Wann denn? Warum denn? Dann kämen noch mehr Einwände: zu viel Macht, zu viel Zensur, ...
        Klar, hinterher ist man immer schlauer. Skatspieler wissen: nachkarten dreht kein Spiel mehr um. Und wer da meint, er hätte vor Wochen oder gar Monaten schon verbindlich voraussagen können, was vor kurzem passiert ist, werfe den ersten Stein.

        Letztlich entscheidet der Hausherr, ob und wann seine Gäste vor die Tür kommen.

        Man kann davon halten was man will - ist am Ende völlig EGAL. Ich lasse ja auch nicht jeden rein - und wenn ICH es für richtig halte, geht ein Gast auch sofort raus. Ob Bundeskanzlerin, President of the USA oder Putin oder wer auch immer.

        Das muss man schlicht hinnehmen. Ob´s einem passt oder nicht.


        Interessanter ist doch eher die Rolle eines JEDEN Menschen zu hinterfragen: gucken wir dem Treiben wort- und tatenlos zu? Oder Principiis obsta?

        Wir sind empört, wenn der Bundestag gestürmt wird, wenn Politiker im Gebäude vor laufender (Handy-)Kamera vorgeführt werden. Wenn Politiker mit Eiern, Tomaten oder Farbbeuteln beworfen werden. Wenn sie auf der eigenen Terrasse erschossen werden, nur weil sie ihre Meinung gesagt haben.

        Dann aber ist es ja schlicht schon zu spät! Da bringt eine Diskussion über Sperrungen nichts. Das ist nur ein Kaschieren der eigenen Versäumnisse; und die Sperrung nur eine Folge dessen. Mit dem Finger auf andere zeigen, um von der eigenen Schuld abzulenken.

        Wenn von einigen "Wir sind das Volk" gebrüllt wird, um zu "belegen", dass sie für uns alle sprechen - wo sind die mindestens ebenso lauten Widerworte: "NEIN, das seid ihr nicht!"?

        Bevor wir - in diesem sensiblen Thema - urteilen, sollten wir uns gefälligst an die eigene Nase fassen. Und die hat jeder unterhalb des Hirns. Also die Nase zumindest.

        Die Google-Gewerkschaft hatte anscheinend genügend eigene Nasen angefasst. Respekt!
        Es war also genau genommen nicht DAS Unternehmen. Es waren seine Mitarbeiter - Menschen wie du und ich.


      • Ben vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Eben nicht. bei dir Zuhause bist Du noch Chef.

        Bei Google und Co ist es aber anders da sich diese Privaten Plattformen im öffen5 Leben abspielen wo jeder reinsehen und mitspielen kann. Da darf kein Hausrecht mehr gelten, da gelten Gesetze und die werden missbraucht. Diese Konzerne müssen zerschlagen und strengstens Kontrolliert werden.


      • dieCrisa vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Ben, lies Dir mal die AGB und die Twitter Regeln und Richtlinien durch. Wer die nicht akzeptiert, kann bei Twitter gar nicht mitmachen. Trump hat getwittert, also hat er diese akzeptiert.

        Nach diesen darf Twitter u.a. "...Nutzer sperren oder ihnen kündigen ..., ohne Ihnen gegenüber haftbar zu sein."
        Oder: "Wir können Ihre Accounts sperren oder kündigen oder Ihnen die Bereitstellung der Dienste jederzeit aus beliebigem Grund ganz oder teilweise verwehren..."

        Das ist bei youtube oder facebook recht ähnlich.

        Erzähle doch bitte nicht solchen Unsinn! Das ist glatt gelogen!


  • Mark Zimmer vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Wer einen gewählten US Präsidenten zum schweigen bringen will,der sollte sein Verständnis zur Demokratie nochmals vollkommen überdenken!YT und Google und Co. machen sich nicht mehr glaubwürdig!Und sollten von den Nutzern boykottiert werden!


    • Gianluca Di Maggio vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Dann sollte der gewählte US Präsident nicht jeden Mist raushauen ohne nachzudenken. Gleiches Recht für alle. Hier muss nix boykottiert werden.


      • Thomas vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        es gilt doch meinungsfreiheit und in amiland gerade,warum wird donald dann geblockt,obwohl hüben wie drüben alle was demokratie labern ?
        man muss ja nicht mit ihm konform gehen aber deshalb stumm schalten ist doch eher der falsche weg,allerdings ist ja der youtubesklan mitlerweile für sowas bekannt

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