Umfrage: Wie wichtig ist Euch Nachhaltigkeit bei Technik?

Umfrage: Wie wichtig ist Euch Nachhaltigkeit bei Technik?

Heute wurde das Fairphone 3 vorgestellt. Dabei steht Nachhaltigkeit im Vordergrund. Doch wie wichtig ist Euch das?

Die Idee beim Fairphone ist einfach: ein möglichst nachhaltiges Smartphone. Das beginnt damit, dass das Gerät modular aufgebaut ist. So können Komponenten einfach gewechselt werden. Idealerweise könnt Ihr das Smartphone so länger nutzen - es landet nicht so schnell auf dem Müll. Oder schlimmer noch: in der Schublade. Denn in Smartphones sind reihenweise wertvolle Metalle verbaut. Die können recycelt werden, jedoch nicht vollständig.

Eben bei diesen Metallen versucht Fairphone ebenfalls so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Denn die Metalle, die in allen Smartphones und ähnlichen Geräten stecken, kommen oft aus Minen in Konfliktgebieten. Kinderarbeit ist hier ein weiteres Thema, ebenso wie unzureichender Arbeitsschutz. Und dann wären da noch die Fabriken. Ihr habt sicher schon einmal Berichte über die Arbeitsbedingungen bei Produzenten gelesen, Stichwort Foxconn.

AndroidPIT fairphone 3 back cover
Das neue Fairphone 3 lässt sich auseinander nehmen. / © NextPit

Während Nachhaltigkeit in verschiedenen Gebieten häufig thematisiert wird - sei es Essen, Mode oder Verkehr - ist das bei Technik nicht so häufig der Fall. Doch wie haltet Ihr es? Schaut Ihr nach nachhaltigen Optionen? Entscheidet Ihr Euch für diese, wenn die Leistung stimmt? Oder ist es Euch schlichtweg egal?

Danke fürs Mitmachen bei unserer Umfrage!

Wie wichtig ist Euch Nachhaltigkeit bei Technik?
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Top-Kommentare der Community

  • Sprint X 27.08.2019

    Mit jedem Dingsbums welches ich mir kaufe lege ich Wert auf Langlebigkeit.
    Ob es meine günstige Eisenpfanne ist, der gut reparierbare Kaffeevollautomat oder sonstiges.
    Es ist ganz bezahlt, es wird ganz verbraucht.
    Wenn es kaputt geht wird es repariert.
    Und da ich vorher geschaut habe was gekauft wird repariere ich auch wenig.

  • pepe 27.08.2019

    Die Industrie ist in keinster Weise an Nachhaltigkeit interessiert, es zählt nur Umsatz und Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus. Die Früchte ernten wir jetzt. Erderwärmung, Dreck in den Meeres, Verschmutzung des Grundwassers und der Luft. Und die Menschheit kapiert es immer noch nicht, daß das letzte Hemd keine Taschen hat.

34 Kommentare

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  • Getreu dem Motto: "Was lange hält, bringt kein Geld", würden sich gewisse Industriezweige mit mehr Nachhaltigkeit ihr eigenes Grab schaufeln. Leider ist das so. Und dann die Arbeitsplätze! Oh weh, die Arbeitsplätze! Ich habe noch ein Sony XPeria Mini Pro im Einsatz. Gekauft 2011 mit Android 2.3 war Herstellerseitig bei Android 4.04 Schluss. Damit ist im Playstore kaum noch eine App installierbar. Dank Custom Rom bin ich zumindest bei Android 7 angelangt und nutze das Phone als IP-Überwachungskamera, Babyphone, MP3-Player und zur Steuerung von SmartHome Komponenten. Wenn das jeder so wie ich machen würde, wäre das zwar sehr nachhaltig, aber gewisse Firmen gäbe es nicht mehr... Es ist ein Dilemma


    • Ich gebe Dir recht, auch wenn dein Phone ja schon lange nicht mehr als Phone arbeitet.
      Meiner Meinung nach, wäre aber viel gewonnen wenn es verpflichtend wäre, das Smartphones 3 Jahre Updates und Patches erhalten müßten. Was einige Hersteller da treiben, das der Support schon nach 12 Monaten kaum noch stattfindet ist inakzeptabel.
      Vor allem bei den Preisen für ein Telefon sollte man das wohl erwarten können.
      Sonstige Technik, egal ob Auto, Fernseher oder Notebook muß man ja auch nicht alle 12 bis 24 Monate ersetzen.


  • Man hat halt immer gern was neueres. Man tauscht einfach so, weil es geht. Aber sinnvoll ist es nicht mehr. Heutige Smartphones halten länger, da die Prozessoren viel leistungsfähiger sind. Warum tauschen? Allerdings beim Fairphone stell ich mir das problematisch vor. Ob das Ding nach den Jahren immer noch so flüssig läuft ist fraglich und dann wird erst wieder vor Ablauf des Zyklus getauscht. Das kann nicht einen Benutzer hervorlocken, der mehr mit seinem Handy machen will als nur Telefonieren und WhatsAppen. Prozessor sollte daher auf jeden Fall auch leistungsfähiger sein. Finde ich...
    Wenn ich es jetzt noch schaffe mein High End Smartphone länger als 3 Jahre zu nutzen bin ich schon sehr weit über meine Grenze hinaus geschossen.


  • "Kleinvieh macht auch Mist" aber liebe Leute lassen wir uns doch erst einmal die schlimmen Umweltsünden beseitigen. Fabriken, Verkehr, Kohlekraftwerke und wie Aktuell das abbrennen von Wäldern usw.....


  • Freue mich schon auf den Artikel: Reicht mein Huawei P30pro noch oder sollte man auf das Mate 30pro upgraden?


  •   77
    Gelöschter Account 28.08.2019 Link zum Kommentar

    Auch mal interessant und das nicht nur bei Kaufhof. Auch diverse Vodafone und O2-Shops lassen Klimaanlagen auf Hochtouren laufen und gleichzeitig die Türen offen aber werben im Schaufenster für Klimaschutz 🙄 sogar mit unserer geliebten Mutter Natur Greta...

    "Debatte um Klimaanlagen Warum städtische Geschäfte mit offenen Türen ihre Räume kühlen.."

    https://mobil.mz-web.de/halle-saale/debatte-um-klimaanlagen-warum-staedtische-geschaefte-mit-offenen-tueren-ihre-raeume-kuehlen-33074372


  • Mein PC ist verglichen mit der Entwicklung schon uralt, aber nur bedingt. Natürlich habe ich meine HDDs durch SSDs ersetzt. Auch die Grafikkarte habe ich mal durch etwas leistungsfähigeres ausgetauscht u.s.w.
    Genau so sollte es auch bei Smartphones sein. Modular und austauschbar sollten die Bauteile sein, dass man genau das was einem wichtig ist auf- oder ausrüsten kann. Das wäre schon ein grosser Schritt richtung Nachhaltigkeit.


  • Schlussendlich geht es ja hier bsp. in diesem Forum nur um Luxusproleme.


  •   54
    Gelöschter Account 28.08.2019 Link zum Kommentar

    Die Umfrage ist an sich ne gute Idee mir passt aber keine der Fragen. Ich kaufe mein Telefon nicht aus Umweltgründen, würde ich gerne, wird aber momentan keines angeboten, soweit ich gesucht habe, das meinen minimalen Anforderungen entspricht.... mehr als 6 Zoll Display, Klinke, Dualsim, Speicherweiterung bzw.hohe Speicherkapazität. Und halt nicht übertrieben teuer im Preis-Leistungs-Verhältnis und das Aussehen muss ja auch ein wenig passen, da wäre das neue Fairphone schon raus, vor allem wegen der Displaygröße. Ich versuche mittlerweile meine aktuelles Telefon länger zu nutzen, aber vor allem wegen den immer höher werdenden Preisen das sehe ich nicht ein. Aber, ich schmeiße meine alten Geräte auch nicht weg, die werden genutzt oder liegen rum als Ersatztelefone. Ist das dann nachhaltig? Ich weiß es nicht.


  •   75
    Gelöschter Account 28.08.2019 Link zum Kommentar

    Ein schwieriges Thema weil wir als Endverbraucher wissen nicht was danach mit unseren technischen Geräten wirklich passiert. Auch verklebte Smartphones kann man in seine Einzelteile zerlegen und wiederverwenden. Gerade im Smartphone sind wertvolle Metalle die sich die Industrie sehr gern wieder zurückholt. Aber sonst sehe ich es so wie mit Geldspenden.. Wenn man nicht selber genau den Weg verfolgt wohin wo was gemacht wird kann alles mögliche damit passieren und erzählen kann man uns ja auch alles.

    Gelöschter Account


  •   77
    Gelöschter Account 27.08.2019 Link zum Kommentar

    (den Artikel find ich ulkig aber irgendwie passend. Hat mir Google vorgeschlagen und bei ntv lief das auch in den Nachrichten.)

    Wie war das mit Klimaschutz und Friday for Future?... Am Ende nur alles heiße Luft?

    "Die Generation Greta verschleißt die meisten Einwegverpackungen"

    Weil die unter 30-Jährigen oft zu Mahlzeiten in Einwegverpackungen greifen, produzieren sie mehr Verpackungsmüll als ältere Menschen. Gründe sind unterschiedlich. Die einen wollen nicht kochen, die anderen können nicht kochen. Entweder weil das Interesse fehlt oder aber die Zeit im stressigen Alltag. Das ergibt eine Forsa-Umfrage. Jungen Menschen wird heute deutlich mehr Bewusstsein und Interesse für Umwelt und Nachhaltigkeit nachgesagt als noch vor einigen Jahren. Doch beim Verbrauch von Einwegverpackungen zeigt sich laut einer Umfrage ein ganz anderes Bild.
    Danach verbrauchen 71 Prozent der 20- bis 29-Jährigen mindestens einmal im Monat Einwegprodukte, 15 Prozent nutzen sie sogar wöchentlich. „Damit hat diese Altersgruppe den größten Verpackungsverschleiß“, heißt es in der Untersuchung, für die im März und April 1230 Konsumenten befragt wurden. Ähnlich sieht es bei den 14- bis 19-Jährigen aus: In dieser Altersgruppe greifen 68 Prozent einmal pro Monat zu Einwegverpackungen.

    Gemeint sind damit in erster Linie Verpackungen fürs Essen, etwa vom Lieferservice oder beim schnellen Snack an der Imbissbude. „Bequemes und schnelles Konsumieren ist im Lebensstil der Deutschen fest verankert“, folgern die Studienautoren. Wobei die Neigung mit steigendem Alter offenbar nachlässt. So geben immerhin 86 Prozent der Verbraucher über 60 Jahre an, nie oder nur selten Lebensmittel in Einwegverpackungen zu kaufen. Im Durchschnitt greifen 42 Prozent der Deutschen einmal pro Monat zu Mahlzeiten in Einwegverpackungen, 14 Prozent langen mehrmals im Monat zu und sechs Prozent sogar mehrfach pro Woche.Männer wählen dabei laut Studie deutlich häufiger die Einwegverpackung als Frauen. Der Grund: Frauen nehmen öfter selbst vorbereitetes Essen von zu Hause mit zur Arbeit, statt zur Dönerbude um die Ecke zu gehen, die Umfrage ergab einen Wert von 70 Prozent. Bei Männern liegt der entsprechende Anteil bei 56 Prozent. Wobei Umwelt- und Sparbewusstsein dabei nicht unbedingt einhergehen: Zumindest nutzen Befragte, die regelmäßig Geld auf die hohe Kante legen, mit 42 Prozent häufiger umweltschädliche Einwegverpackungen als Nichtsparer mit 32 Prozent.


    Dass vor allem junge Leute einen derart hohen Verbrauch an Plastikverpackungen haben, ist für Fachleute überraschend. Immerhin wird der Jugend angesichts der anhaltenden Proteste für mehr Klimaschutz unter dem Motto „Fridays for Future“ nachgesagt, mittlerweile ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein entwickelt zu haben und sehr bewusst einzukaufen – allen voran Produkte, die sie wirklich brauchen und die wiederverwertbar sind. Greenpeace zufolge ergab das „Nachhaltigkeitsbarometer“ aus dem Jahr 2016, dass sich Interesse und Engagement für das Thema bei Jugendlichen gegenüber der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2012 um 20 Prozent erhöht haben.

    In Deutschland fallen immer noch rund 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Person und Jahr an – so viel wie in keinem anderen Land der Europäischen Union (EU). Brüssel hat den Kampf gegen Plastikmüll mittlerweile aber weit oben auf die Prioritätenliste gesetzt. Ab 2021 werden bestimmte Einweg-Plastik- und Styroporartikel verboten, angefangen bei Einmalbesteck- und -geschirr über Strohhalme und Essstäbchen bis hin zu Luftballonhaltern und Wattestäbchen.

    https://www.google.com/amp/s/amp.welt.de/wirtschaft/article199266806/Verpackungsmuell-Junge-Leute-verbrauchen-besonders-viel-Einwegverpackungen.html

    Gelöschter Account


    • Finde solche Umfragen schwierig. "Gaben an", ja, angeben kann ich alles...
      Zumal das viele Gründe haben kann. Ich würde jetzt, ohne Quellenbeweis, einfach mal behaupten, dass sich ältere Leute (vornehmlich 60+) eher selten Essen beim Lieferservice bestellen. Dafür kenne ich viele ältere Menschen, die gern mal eine Runde mit ihrem Oldtimer drehen oder zwei, drei mal Urlaub im Jahr sonst wo machen. Ist natürlich nicht repräsenativ, aber dennoch.

      Ganz davon abgesehen gibt es zig Arten von "Einwegverpackungen". Einwegbecher aus Plastik sind was anderes, als welche aus Papier.

      Und von "Generation Greta" zu sprechen, finde ich auch sehr gewagt ehrlich gesagt. Greta spricht nicht nur gleichaltrige an, sondern alle.

      Gerade am letzten Absatz gibt's aber natürlich nichts zu rütteln und das sollte sich ändern. Leider sind aber gerade die Deutschen gerne mal sehr sturr ^^ Merkt man ja auch an den ganzen Klimaleugnern, die sich bei Greta über jede winzige Kleinigkeit aufregen und versuchen, sie damit nieder zu machen. Alles nur um selbst nichts ändern zu müssen.

      MerlinGelöschter AccountGelöschter Account


      •   42
        Gelöschter Account 28.08.2019 Link zum Kommentar

        Papierverpackungen sind nicht viel besser als solche aus Kunststoff musste man unlängst lesen. Ich finde es absurd, dass z.B. beim Umbau unseres Kaufland Marktes bei Neueröffnung ein neues, riesiges Regal mit "To Go" Fraß, (sorry für den Ausdruck aber er muss hier mal sein) steht, alles fein in Plastikbehältern mundgerecht abgepackt. Oder ein neu eröffnetes "Kaffeehaus" munter Coffee to go verkauft, immer schön in den Wegwerfbechern. Und die Kundschaft nimmt das nach wie vor an, kaum eine Änderung zu beobachten. Erstes Halbjahr 2019 4% mehr Flüge als im Vorjahr. Greta, tut mir Leid aber Leute, genießt den Planeten solange er noch lebt.

        HEBGelöschter Account


    • Plastik ist bei uns kein Thema - wird recycelt, aus den Geschäften verschwinden schön langsam die Plastiksackerl


  • Also mit einem Qualcomm Snapdragon 632 ist es nicht sehr zukunftssicher, da wäre mir ein Qualcomm Snapdragon 820/821 lieber.


    • Der ist auch nicht zukunftssicher.
      Der 820 ist von 2016 und ich wäre mir gar nicht mal so sicher, ob Qualcomm dafür überhaupt noch Treiber herausgibt, um das Gerät dann aktuell zu halten (daran ist unter anderem Sony schon mal gescheitert).
      Der QSD632 ist hingegen ein Prozessor von Mitte 2018 und dahingehend um einiges Zukunftssicherer.

      Gelöschter AccountGelöschter Account


      • Zukunftssicher in sinne von Leistung aber du hast Recht besser wäre ein QSD 845 der sollte Preislich auch nicht so schlimm sein. Schade hätte mir gerne eine gekauft aber mit dem Prozessor eher nein. Beim Fairphone 2 war auch ein QSD 801 drin.


      • Auch das würde ich nicht unbedingt sagen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der QSD632 in etwa die gleiche Leistung hat, wie der zwei einhalb Jahre ältere QSD820.

        Wie das bei den Prozessoren preislich aussieht, weiß natürlich keiner ^^ Ich denke aber mal, es kommt so besser an, als mit einem QSD845, von dem die meisten keine Ahnung haben, was der bringen soll, für 80€ mehr.

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