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Umfrage für die Sache: EU möchte wissen, wie Handys nachhaltiger werden

Umfrage für die Sache: EU möchte wissen, wie Handys nachhaltiger werden

Findet Ihr, Smartphones sollten reparierbarer sein? Dann teilt das doch einfach mal der Europäischen Union mit. Denn diese hat nun in einer Online-Umfrage genau zu solchen Themen nach Eurer Meinung gefragt. Im Netz könnt Ihr dabei mitbestimmen, wie die Ökodesign-Richtlinie in Zukunft aussehen soll.

  • EU hat eine Online-Umfrage zu Themen wie Energieeffizienz, Haltbarkeit, Reparierbarkeit und mehr gestartet
  • Jede Bürgerin und jeder Bürger kann daran bis zum 31. August 2021 teilnehmen
  • Die Ergebnisse sollen bei einer Initiative für Regulierungsmaßnahmen bei Smartphones und Tablets helfen

Normalerweise sind wir es, die Euch jeden Freitag um Eure Meinung bitten. Heute geht's aber nicht um unsere Umfrage der Woche, sondern um eine Umfrage der Europäischen Union. Denn diese bittet bis zum 31. August 2021 jede Bürgerin und jeden Bürger nach seiner/ihrer Meinung zur Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit von Smartphones.

Genau schreibt die EU auf einer Homepage, dass sie "Rückmeldungen aller Interessenträger:innen zu Bereichen möglicher regulatorischer Eingriffe, zu den Gewohnheiten, Präferenzen und Wahlmöglichkeiten der Nutzer:innen in Bezug auf Kauf, Nutzung, Reparatur und Entsorgung von Mobiltelefonen" erhalten wollen. Na dann mal Prost Mahlzeit.

So nehmt Ihr an der Umfrage Teil

Wollt Ihr Euren nachhaltig produzierten Bio-Senf zum Thema dazugeben, müsst ihr Euch zuerst auf der Homepage der EU registrieren. Neben dem Login mit Eurem Personalausweis stehen auch Facebook, Twitter und Google zur Auswahl. Alternativ könnt Ihr Euch auch mit Vor- und Nachnamen sowie mit einer E-Mail-Adresse anmelden. Dann geht's auf folgender Homepage auch direkt los mit Euren Antworten.

Mit der Teilnahme habt Ihr einen Einfluss darauf, wie genau die Mindestanforderungen der EU-Ökodesign-Richtlinie aussehen, die ein Gerät in Europa erfüllen muss. Dabei geht es unter anderem um den Energieverbrauch, die Materialeffizienz und um Emissionswerte. Ein durchaus spannendes Thema, auf das sich auch immer mehr Handyhersteller vorzubereiten scheinen.

NextPit Nokia X20 back
Im X20 setzt Nokia viel Fokus auf Nachhaltigkeit! / © NextPit

Samsung und Apple haben beispielsweise das Weglassen von Ladegeräten mit Umweltgründen begründet. Und Nokia hat mit dem X20 erst kürzlich ein Handy auf den Markt gebracht, das mit einer biologisch abbaubaren Hülle geliefert wird. Wie gut sich das Mittelklasse-Handy für 399 Euro im Test schlägt, verrät Casi Euch natürlich gern!

Quelle: Teltarif

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20 Kommentare

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  • Mr. Android vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    Nachhaltige Smartphones? Wie wäre es mit Wechsel-Akku und langfristigem OS Support!

    Das EU-Geld darf bitte direkt an mich ausgezahlt werden 💶


  • Jörg W. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Dieser ganze Sache mit dem Umweltschutz finde ich total übertrieben und unnötig . Kostet ein Wahnsinns Geld und Ottonormalverbraucher ist der gekniffene. Wir haben die höchsten Stromkosten und bekommen immer noch zum größten Teil den Strom aus Braunkohle produziert . E Autos kann sich doch eh keiner leisten außer man kauft sich eins mit einer Reichweite von 200-300km . Deswegen werde ich an der Umfrage mit Sicherheit nicht teilnehmen . Die Politiker von der EU lachen sich doch schlapp über das was sie leisten müßen und wieviel Bezüge und Sonderzahlungen sie bekommen .


  • Michael K. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    "The e-mail address you entered is incorrect"

    Die müssen es ja wissen.


  •   28
    Gelöschter Account vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Das ist wohl nur was für eine interne Statistik so eine Umfrage. Man sieht ja schon was in der Vergangenheit eine sogenannte EU Richtlinie gebracht hat. Null. Zur Erinnerung : Smartphone Akkus müssen austauschbar sein. Sind sie auch, aber eben nicht wie man es sich erhofft hat. Deckel auf Akku raus, neuen Akku rein, Deckel zu, fertig.
    Und was war da mit einheitlichen Anschlüsse wie es USB-C sein sollte? Auch hier macht Apple was sie wollen und im Android Bereich gibt es sogar noch 2021 Smartphones die mit Micro USB auf den Markt kommen. Die Hersteller wollen Smartphones verkaufen und setzen natürlich alles daran das man sich nach Möglichkeit sofort wieder das Nachfolger Model kauft. Das ja laut Werbung wieder 30% schneller ist, eine viel bessere Kamera hat und noch weniger Display Ränder. Aber es ist nicht nur der Hersteller, sondern der Käufer der sich ja nicht jedes Jahr ein neues Smartphone kaufen muss. Die EU versucht jetzt schon so viele Jahre eine Lösung zu finden was das Thema Sommer/Winterzeit angeht. Das haben die bisher auch nicht geschafft.. Da sehe ich schwarz was eine Lösung für Nachhaltigkeit angeht..


    • Tenten vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Für mich stellt sich auch die Frage, was genau denn Nachhaltigkeit bietet. Nicht alles, was auf den ersten Blick total sinnvoll klingt, muss am Ende auch Vorteile für die Umwelt bringen. Zum Beispiel zweifle ich stark an, dass eine Verlängerung der Veröffentlichungszyklen oder eine Reduzierung der Produktpalette tatsächliche Vorteile brächte. Und dennoch wird dies sehr oft gefordert. Ich denke auch nicht, dass selbsttauschbare Akkus da wirklich was bringen. Eher müsste man Smartphones so konstruieren, dass eine energiesparende Wiederverwertung möglichst aller Rohstoffe gegeben ist. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob das Gerät zwei oder fünf Jahre genutzt werden kann.


      • dieCrisa vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        "Zum Beispiel zweifle ich stark an, dass eine Verlängerung der Veröffentlichungszyklen oder eine Reduzierung der Produktpalette tatsächliche Vorteile brächte."
        Das sehe ich auch so. Wenn es so wäre, dann würde vielleicht das Gegenteil dessen eintreten, was man eigentlich bezwecken wollte. Weniger Modelle in längeren Abständen könnte dazu führen, dass sich User sagen: dann nehme ich dieses Mal das Gerät (nämlich früher als sonst), denn bis zum nächsten ist es mir zu lange hin. Man geht Kompromisse ein, weil das Gerät, welches genau meinen Vorstellungen entspricht, eben nicht (mehr) gebaut wird; und schlägt bei der nächsten Version wieder zu, die dann den gewünschten Eigenschaften eher entspricht. Der Schuss könnte nach hinten los gehen.

        Kein Hersteller produziert bewusst auf Halde und bringt nur Modelle raus, von denen er glaubt, dass sie ihre Käufer finden. Das hat selbst Apple erkannt und bringt statt anfänglich ein Gerät nun 5 Modelle pro Jahr raus.

        Der Käufer bestimmt letztlich, was gut läuft und was nicht. Konkurrenz - auch im eigenen Stall - belebt das Geschäft, treibt Innovationen voran. Wird Nachhaltigkeit gefragt, wird Nachhaltigkeit geliefert und gekauft - auch ganz ohne EU-Vorschriften. Woke ist längst ein Thema - nicht nur bei SmartPhone Herstellern. Greenwashing allerdings auch. Man kauft halt nicht nur Technik...


  • HEB vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ja habe auch daran Teilgenommen ging super.


  • Torsten vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Hmmm, mit beliebigem Facebook oder Google Account kann man sich anmelden aber mit normaler Email-Adresse nicht. Gefällt mir nicht. Aber ich finde top, dass die sich überhaupt mal Meinungen so direkt holen.


  • Babb vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Seine Empörung im privaten kann jeder kundtun; meist interessiert es sehr wenige bis niemanden. Als EU-Bürger kann man ab und an seinen Beitrag leisten.

    Ich habe vor wenigen Minuten bei der Umfrage teilgenommen und es tat nicht weh.

    Ob es etwas bewirkt: denke da eher an ein JEIN ... hoffen tut man immer auf's Beste.


  • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ich hab ja eigentlich schon nichts anderes erwartet.
    Wenn ich mich anmelden will, kommt einfach nur:

    This page is currently under maintenance.

    Könnte glatt eine von der deutschen Bundesregierung aufgebaute Webseite sein... die sind ja auch immer schon mit 5 Leuten gleichzeitig überfordert.


  • René H. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Als ob diese Umfrage wirklich Besserung bringen würde. Die EU hat soviele Richtlinien herausgebracht, die meisten davon haben mehr Löcher als ein Schweizer Käse.


    • Tim vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Weil sowas auch schwierig umsetzbar ist. Und manche Regelungen und Richtlinien sind auch absurd und alles andere als hilfreich. Gerade wenn man mal bspw. in die Lebensmitteecke schaut, wo manche Lebensmittel nicht "gut genug" sind, nur weil die Biegung nicht perfekt ist.
      Und den Herstellern vorzuschreiben, wie sie ihre Geräte zu bauen haben, kann auch Nachteile für den Nutzer haben. Man stelle sich bspw. mal vor, die EU hätte damals die Geschichte mit dem einheitlichen Anschluss erfolgreich durchgewunken. Dann hätten heute alle Smartphones, Tablets und vielleicht auch Laptops MicroUSB und kein USB-C (oder Lightning).


      • Tenten vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Naja, man legt halt Klassen fest und gibt die Mindestanforderungen dafür an. Das verbietet die zu krumme Banane ja nicht, nur darf sie der Händler halt nicht als bessere Klasse ausgeben, als sie eigentlich ist. Ich habe beruflich oft mit EU Normen zu tun und finde diese deutlich besser, als viele Journalisten, die sich diese Normen noch nicht mal angesehen haben, das dann darstellen. Es ist halt auch nicht so leicht, für alle Mitgliedstaaten Normen zu schaffen, die die nationalen nicht gleich ad absurdum führen.


  • AppleDev vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Na ja, in erster Linie müssten die Geräte erst mal reparaturfreundlicher werden, damit man nicht ständig ein neues Smartphone kaufen muss, wenn was kaputt ist. Und für Geräte mit Android müssen eindeutig mehr, länger und schneller Updates kommen!


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Da ist was Wahres dran…


      • HEB vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Die Hersteller sollten wenn möglich über einen Zeitraum von 5 Jahren Ersatzteile liefern (Selbstreparatur ist in meinen Augen nicht notwendig, eine gute Werkstatt ist mir 1000mal lieber) das betrifft auch die Hersteller der Komponenten welche Treiber benötigen, auch diese sollten Sie für diesen Zeitraum liefern, damit die Hersteller die Updates auch liefern können.


  • Ingalena vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe heute morgen bei der Umfrage mitgemacht.
    Für alle, die ihren Perso lieber in der Tasche behalten, anmelden kann man sich prima mit der Google Adresse und man kann auch einen fiktiven Namen (als Person oder Organisation ) angeben.
    Ich habe mich für “Ewiges Leben für die Butterblumen“ entschieden .
    Nein, ich bin nicht paranoid 🤗
    Die Fragen zu beantworten dauert ca. 5 bis 7 Minuten und da habe ich mir wirklich Mühe gegeben und die Fragen gewissenhaft beantwortet.
    Da ich auch ein Tablet habe, hat es bei mir länger gedauert.
    Ich habe auch leise Bedenken, dass solche Umfragen für den Verbraucher mehr Schaden als Nutzen haben könnten.
    Aber irgendwo muss man ja anfangen.


  • Michael B. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Generell finde ich "Nachhaltigkeit" und "Umweltschonend" schon mal absolut wichtig/notwendig/dringlich.

    Dass so 'ne Umfrage von der EU kommt, lässt so einigen bürokratischen Firlefanz vermuten... 😉

    Aber einfach mal anschauen und entscheiden....

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