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Garmin Connect down: Hacker fordern Lösegeld

Garmin Connect down: Hacker fordern Lösegeld

Seit Donnerstag, den 23. Juli, sind die Dienste von Garmin Connect aufgrund eines von russischen Hackern durchgeführten Cyberangriffs mit Lösegeldforderungen unzugänglich.

Wie einer unserer Leser auf unserem Telegrammkanal anmerkte, sind die Dienste von Garmin Connect aufgrund eines größeren Serverausfalls nicht verfügbar. Es ist nicht möglich, die Garmin-Uhr mit der mobilen Anwendung Garmin Connect zu synchronisieren. Die Website und der Kundendienst sind ebenfalls außer Betrieb.

Die Marke kommunizierte über Twitter über diesen Vorfall und zitierte einen Computerausfall, ohne mehr zu sagen und ohne einen Cyberangriff offiziell zu bestätigen.

Obwohl Garmin auf Nachfrage von ZDNet nicht bestätigen wollte, dass er von einem Lösegeld-Angriff betroffen ist, haben mehrere Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Vorfalls in sozialen Netzwerken getwittert, dass es sich um einen WastedLocker-Angriff gehandelt haben könnte.

Garmin setzt Serverwartung an

WastedLocker ist eine Lösegeldsoftware, die Daten oder ein Gerät "als Geisel" nimmt, indem sie die Zahlung einer Summe verlangt, bevor das System wieder freigegeben wird. Es wird angenommen, dass diese Software das Werk einer Gruppe russischer Hacker namens The Evil Corp Group ist, wie ein Forschungsteam der NCC Group erklärte.

Der taiwanesische Technik-Blog iThome gibt auch an, dass die Mitarbeiter von Garmin intern darüber informiert wurden, dass die Server von einem "Virus" angegriffen wurden. Die Website schreibt zudem, dass einige Kunden den Zugriff auf ältere Daten verloren haben, was darauf hindeutet, dass das Backend von Garmin großen Schaden genommen haben könnte.

Es gibt derzeit keine Hinweise auf einen Lösegeld-Angriff, aber mehrere Quellen deuten darauf hin, und in der Zwischenzeit müssen sich die Nutzer der Markenprodukte gedulden, bis alles wieder funktioniert. Laut Insider-Informationen sollen bei Garmin am 24. und 25. Juli Wartungsarbeiten vorgenommen werden.

Quelle: ZDNet

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24 Kommentare

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  • Und ich habe erst im vorigen Jahr alles auf "Garmin" umgestellt, Schiet....aber ich kann "Russich";-)


  • Es ist nicht nur "Garmin Connect" betroffen, sondern der gesamte Garmin-Server. "Garmin Express" hat keinen Zugang zum Aktualisierungserver, Garmin-Navigationsgeräte können somit nicht aktualisiert werden.


  • Hätten die mal die Serversystemsprache auf Russisch gestellt, dann hätte der nicht angegriffen.

    Hintergrund: https://youtu.be/BreKdM7CKnY?t=1244


  • Es ist nicht möglich, die Garmin-Uhr mit der mobilen Anwendung Garmin Connect zu synchronisieren

    Und wieso das nicht?
    Werden die Daten erst zum Server geschickt und dann wieder auf das Smartphone?


    • Ja sicher, hast du gedacht, dass der sync nur lokal abläuft?


      • Äh ja.
        Erst die lokale Syncro und nach Beendigung der Anwendung die Syncro mit den Dienst.
        So kannte ick das bisher.

        Kann man die Uhr nun noch weiterhin so nutzen oder nicht?
        Der Artikel Suggeriert nämlich das, dass nicht der Fall ist.
        Deswegen meine Verwirrung.


      • Ja man kann trotzdem noch alle seine Aktivitäten aufzeichnen. Die Synchronisation auf die Server funktioniert dann nicht aber man kann die Daten, wenn man die Uhr via USB-Port am PC anschließt, exportieren und dann bei Stravia uploaden oder man wartet bis wieder alles funktioniert, was wohl so langsam der Fall ist (Ja man kann trotzdem noch alle seine Aktivitäten aufzeichnen. Die Synchronisation auf die Server funktioniert dann nicht aber man kann die Daten, wenn man die Uhr via USB-Port am PC anschließt, exportieren und dann bei Stravia uploaden oder man wartet bis wieder alles funktioniert, was wohl so langsam der Fall ist.


  • Na hoffentlich haben die eine Cyber Recovery Lösung im Einsatz und ein gutes Backup System. Datenverlust ist sicherlich vorhanden


  • Die Welt muss sich noch mehr vernetzen,noch mehr Daten on die Cloud ablegen, noch mehr unbekannten Serverbetreibern vertrauen.
    Die globalisierte Realität; meine Daten heute auf meinen PC, Handy, Fitnessuhr, morgen bei Google & co und übermorgen bei den Hackern...


    • Die Lösung kann aber nicht sein, uns wieder ins Mittelalter zurückzuziehen, nur weil keiner Bock hat, in Sicherheit zu investieren.


    • Die heutige Welt ist einfach vernetzt. Ohne Server mir zentraler Datenverwaltung ist das alles nicht möglich, was wir heute einfach nutzen. Dafür muss aber das Sicherheitsbewustsein wachsen.


      • Man muss aber nicht alles allem “erzählen“. Ihr erzählt ja auch nicht jedem Dahergelaufenen im Bus alle Einzelheiten aus eurem Leben?


      • Was ich wem erzählen möchte, entscheide aber ich und nicht du 🙄


      • Nicht jede Form der Vernetzung wäre nötig. Fitnessdaten ließen sich auch in einer lokalen App auswerten, die Komforteinbußen bei einem Smarthome wären sehr begrenzt, wenn es von einem lokalen Server, das kann auch ein Raspi sein, gesteuert würde, ohne Zugang zum Web.
        Nur weil etwas ist wie es ist, heißt das nicht, dass es keine vorteilhafteren Aternativen gäbe.


      • @ tenten, ich weiß nicht was du nimmst, aber reduziere die Dosis. Es bekommt dir nicht 👎🏻


      • @ Fritz Brause “Die heutige Welt ist einfach vernetzt. Ohne Server mir zentraler Datenverwaltung ist das alles nicht möglich, was wir heute einfach nutzen. Dafür muss aber das Sicherheitsbewustsein wachsen.
        Leute, die ohne den ganzen Krempel nicht auskommen, sind selber schuld. In der nächsten Generation geht wohl die Lesefähigkeit verloren. Lieber Google vorlesen lassen🤣


    • Du bist sehr kritisch, mir gefällt das. Alle Leute die immerzu mehr und noch mehr rufen, sind wohl etwas naiv.


      • Naiv ist es eher, zu glauben, man könnte Errungenschaften, an die man sich mal gewöhnt hat und die sich etabliert haben, wieder zurückfahren. Das wird nicht passieren. Stattdessen sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man das Problem löst.


      • Problem lösen ? Wunderbar !
        So wie in der Unterhaltungselektronik üblich ?
        Unfertige Sachen auf den Markt bringen, beta halt, und Kasse machen. Probleme löst der Kunde ja gerne selber, oder wartet auf Bug Fixes.

        Apropos, warst Du dass nicht mit dem leidigen Sony Smart TV ?

        .......dauernd reboot....?


      • Davon rede ich nicht, das gibt's ja immer schon, dass Geräte Zicken machen. Das haben schon unsere Großeltern erlebt. Ich rede von den Problemen im Umgang mit Daten. Hier herrscht eine Sorglosigkeit und Gewissenlosigkeit bei der Industrie, dass es nicht mehr lustig ist. Dagegen muss man etwas unternehmen. Die Dienste einfach wieder abzuschaffen ist keine Option.

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