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Readly im Test: 7.000 Magazine & Zeitungen für nur 14,99 €

Readly Hero nexpit
© nextpit

In der App "Readly" findet Ihr 7.000 Magazine und Zeitungen – 1.000 davon sind in deutscher Sprache verfügbar. Für einen Preis von 14,99 Euro im Monat könnt Ihr unbegrenzt Magazine lesen, herunterladen und sogar enthaltene Kreuzworträtsel lösen. Aber stimmt auch das Angebot und ist das Lesen am Handy bequem genug? Wir haben Readly im Test für Euch ausprobiert!

Readly

Pro

  • Überarbeitetes Design der Apps überzeugt
  • Inhalte lassen sich herunterladen
  • Nachhaltiger als das Lesen von Print-Formaten
  • Hochwertiger E-Reader
  • Auf bis zu 5 Geräten gleichzeitig nutzbar

Contra

  • Einige große Zeitungen und Magazine fehlen
  • Weder Annotationen, Markierungen noch Kopieren möglich
Readly
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Readly: Alle Angebote

Kosten & Verfügbarkeit

Wollt Ihr Readly dauerhaft nutzen, müsst Ihr einen Preis von 14,99 Euro im Monat einplanen. Auf ein Jahr gerechnet, kostet Euch Readly regulär also knapp 150 Euro – allerdings gibt es im Oktober 2023 eine Rabatt-Aktion, dank derer Ihr zwei Monate Readly für nur 1,99 Euro bekommt. Eine Mindestlaufzeit für Abonnements gibt es dabei nicht, Ihr könnt den rabattierten Zeitraum somit als günstige Probephase nutzen.

Die Verfügbarkeit ist dank der Browser-Unterstützung auf vielen Endgeräten gegeben. Native Apps gibt es sowohl im Google Play Store als auch im AppStore von Apple. Nutzt Ihr ein Tablet von Amazon oder ein Huawei-Smartphone ohne Google-Dienste, habt Ihr ebenfalls Glück gehabt. Denn Readly schreibt auch eine Verfügbarkeit im Amazon-App-Store sowie in der Huawei-AppGallery aus.

Readly lohnt sich vor allem dann, wenn Ihr Interesse an mehreren Magazinen habt. Dank des Online-Angebots könnt Ihr dabei nicht nur Geld sparen, sondern schont auch die Umwelt. Denn die Nutzung von Readly spart im Vergleich zum Lesen von Print-Magazinen deutlich an CO2 ein.


Hinweis: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation mit Readly entstanden. Auf die Testwertung hatte das allerdings keine Auswirkung.

Design & Bedienung

Für diesen Test habe ich Readly sowohl auf einem iPhone, einem Android-Smartphone als auch im Chrome-Browser von Google genutzt. Bei der Einrichtung Eures Kontos könnt Ihr Interessen angeben und bekommt passende Magazine direkt zum Abonnieren vorgeschlagen. Die weitere Suche von Inhalten erfolgt über Kategorien oder eine Schlagwortsuche. Das Lesen ist dank des integrierten E-Readers intuitiv und bequem.

Gefällt:

  • Hochwertige, digitale Versionen der Magazine
  • Überarbeitete App für mobile Geräte überzeugt
  • E-Reader überzeugt im Test

Gefällt nicht:

  • Keine Features zum Kopieren oder für Annotationen
  • Dedizierter Lesemodus nur bei ausgewählten Magazinen

Zugang zu Readly bekommt Ihr am besten über ein Smartphone oder ein Tablet. Denn dort gibt es dedizierte Apps in den jeweiligen App-Stores. Dass die Plattform neben Apple und Android auch Huawei- und Amazon-Geräte unterstützt, ist sehr begrüßenswert. Darüber hinaus hat Readly die mobilen Apps überarbeitet und modernisiert. Falls Ihr lieber am Desktop-PC lesen wollt, gelingt das über einen herkömmlichen Browser auch unter MacOS und Windows.

Die Nutzererfahrung ist in den dedizierten Apps aber deutlich besser. Hier habt Ihr zudem den Vorteil, Magazine für unterwegs runterladen zu können, doch dazu später mehr. Richtet Ihr Readly ein, könnt Ihr Eure Interessen angeben und erhaltet umgehend Vorschläge für passende Magazine. Diese könnt Ihr abonnieren oder direkt zum Lesen antippen.

Readly App Screenshot Mood
Die Readly-App wurde kürzlich überarbeitet und modernisiert. / © Readly

Der integrierte E-Reader in Readly ist wirklich angenehm. Seiten laden schnell, Bildinhalte werden hochauflösend und umgehend angezeigt und für kleinere Bildschirme wie dem in meinem iPhone 13 mini könnt Ihr stufenlos heranzoomen. Im Vergleich zum "analogen" Lesen habt Ihr hier zudem den Vorteil, dass Ihr etwa im Inhaltsverzeichnis die gewünschten Inhalte antippen könnt. Statt direkt auf die richtige Seite zu springen, öffnet Readly hier allerdings lediglich die Seitensuche, über die Ihr recht schnell zum Ziel kommt. Hier wären Direktlinks ein wenig praktischer.

Haltet Ihr Euer Smartphone oder Tablet horizontal, könnt Ihr Euch Doppelseiten in voller Größe anzeigen lassen. Im vertikalen Modus zeigt Readly stets nur eine Seite an. Umblättern gelingt über Fingertipps oder Wischen – in den Einstellungen könnt Ihr letzteres mit einer Umblätter-Animation versehen.

Die readly-app auf einem iPhone
Das Design der Readly-App ist wirklich übersichtlich. / © nextpit

Während Readlys E-Reader mich beim Lesen überzeugte, fehlen mir ein paar Sonderfunktionen im Vergleich zu E-Reader-Apps. So könnt Ihr Inhalte weder kopieren, noch markieren oder mit Annotationen versehen. Auch wenn das womöglich Copyright-Gründe hat, wäre es wirklich praktisch, sich kurz ein Rezept oder eine spannende Textstelle zu kopieren. Was bei Readly leider nur den beliebtesten Magazinen vorbehalten bleibt, ist ein dedizierter Lesemodus. In diesem werden Texte unformatiert angezeigt und Bilder ausgeblendet, was wiederum Daten schont und das Lesen zum Teil einfacher macht. Ein derartiger Modus ist also vorhanden, fehlt bei den meisten Publikationen allerdings noch.

Bevor wir uns das Angebot von Readly anschauen, noch kurz ein paar Worte zur Übersichtlichkeit der App. Dank vieler Kategorien und einer Stichwortsuche findet man sich in den 7.000 Magazinen und Zeitungen ganz gut zurecht. Die Menüs sind leicht zu verstehen und es kam im Test nie vor, dass ich mich in der Benutzeroberfläche verloren gefühlt habe. Das ist angesichts der vielen Inhalte durchaus bemerkenswert.

Magazine und Zeitungen

Im Katalog von Readly gibt es 7.000 Magazine und Zeitungen, von denen 1.000 deutschsprachig sind. Darunter aktuelle Tageszeitungen, Lifestyle-Magazine und sehr viele Inhalte zu Spezialinteressen wie Technik, Angeln, Bootfahren, Reisen oder Kochen. Erstaunlich ist dabei, dass auf Readlys Servern auch ältere Ausgaben zu finden sind. Wer also Inhalte nachholen will, der wird hier ebenfalls fündig.

Gefällt:

  • Große Auswahl an Magazinen und Zeitungen
  • Ein Abo für alle Inhalte inklusive mehrerer Sprachen
  • Auch ältere Ausgaben sind lesbar
  • Nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Lesen

Gefällt nicht:

  • Bei genauerer Betrachtung fehlen große deutsche Magazine
  • Keine Multimedia-Inhalte

Das Angebot von Readly ist auf den ersten Blick wirklich überwältigend. In allen Kategorien finden sich mehr Zeitschriften und Magazine, als man in einem Leben lesen könnte. Sind aber unter den 1.000 deutschsprachigen Zeitungen und Magazinen auch wirklich spannende Inhalte dabei? Das liegt natürlich an Euren Interessen, grundlegend ist eine Vielfalt aber durchaus gewährleistet.

So liegt der Fokus vor allem auf Magazinen zu Spezialinteressen. So finden sich bei Readly auch viele deutschsprachige Technikmagazine, was Euch, wenn Ihr regelmäßig auf nextpit unterwegs seid, zusagen sollte. Durch diesen Fokus an Special-Interest-Inahlten, ist Readly aber auch ein wenig von Klatschmagazinen und Fernsehzeitschriften überlaufen, deren Cover eigentlich an der Supermarktkasse um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Daheim am Smartphone fand ich diese eher störend – hier wünschte ich mir eine Funktion, um bestimmte Kategorien gar nicht erst anzeigen zu lassen.

Die readly-app auf einem iPhone
Haltet Ihr Euer Handy schräg, könnt Ihr auch Doppelseiten betrachten. / © nextpit

In der Vergangenheit hatte Readly zudem Probleme mit der Bereitstellung von Tageszeitungen. Eine Zeit lang gab es bei Readly gar keine Tageszeitungen, sondern nur deren Sonntags-Ausgaben, da die Verlage ihre Lizenzen zurückzogen. Die Probleme haben sich aber inzwischen gelöst und so finden sich aktuell die Bild, die BZ, die neue Zürcher Zeitung, die Dresdner Morgenpost, die Welt und weitere Springer-Zeitungen im Sortiment.

Der neueste Zuwachs bei Readly ist das Technik-Fachmagazin t3n. In den vergangenen Monaten sind unter anderem Focus, Focus Money, BUNTE, SuperIllu, Mein schöner Garten, Guter Rat, inStyle, Freundin, ELLE, ELLE Decoration, Esquire, Slowly Veggie, Lust auf Genuss, Lisa, Wohnen & Garten, Harper’s Bazaar hinzugekommen. Der Katalog von Readly wird also stetig erweitert – und auch an deutschen Angeboten kommen immer weitere dazu.

Inhalte wie den Spiegel, die FAZ oder die Zeit sucht man bei Readly vergebens. Wie Readly uns im Gespräch verriet, liege das am Fokus auf Magazine für Spezialinteressen. Und daran, dass viele Angebote ihre eigenen Online-Ausgaben mit eigenen Abonnements anbieten. Mein Tipp ist aber auf jeden Fall, vor dem Abo nach Euren Lieblings-Magazinen und -Zeitungen zu schauen. Erfreulicherweise stellt Readly sein Angebot auch ohne Account im Netz vor.

Was mich bezüglich der Inhalte ebenfalls ein wenig stört ist, dass es im Jahr 2023 noch eine recht strikte Trennung zwischen "analogen" und digitalen Inhalten gibt. Zwar erlaubt Euch die Readly-App, Hyperlink in einem integrierten Browser anzuzeigen. Allerdings könnt Ihr nicht etwa Inhalte antippen und im Web danach suchen. Oder sogar eine direkte Verknüpfung von Magazinen wie Computer Bild nutzen, die neben Print-Ausgaben auch eine Online-Präsenz pflegen.

Sonderfunktionen & Account-Sharing

Schauen wir uns zum Abschluss noch kurz die Sonderfunktionen von Readly an. Denn in den Apps erlaubt es Euch die Plattform, favorisierte Inhalte automatisch herunterzuladen und Kreuzworträtsel sowie Sudokus auszufüllen. Während andere Plattformen das Account-Sharing unterbinden, erlaubt Euch Readly zudem die Nutzung auf fünf Geräten sowie mit verschiedenen Profilen.

Gefällt:

  • Alle Inhalte lassen sich offline speichern
  • Interaktive Elemente in Magazinen
  • Auf bis zu fünf Geräten nutzbar

Gefällt nicht:

  • -

Hat Euer Tablet keine integrierte SIM-Karte oder wollt Ihr im Flugzeug lesen, könnt Ihr Inhalte von Readly auch herunterladen. Standardmäßig lädt die App 100 Ausgaben Eurer favorisierten Zeitungen und Magazine herunter. Diese Zahl könnt Ihr natürlich erweitern oder einschränken sowie die automatischen Downloads auch komplett ausschalten.

Readly Kreuzworträtsel
Spaßig: Auch Kreuzworträtsel lassen sich in Readly ausfüllen. / © nextpit

Eine meiner Meinung nach wirklich nette Funktion ist die Möglichkeit, Kreuzworträtsel oder Sudokus in der App auszufüllen. Dabei nutzt Ihr die virtuelle Tastatur, um Buchstaben oder Zahlen einzutippen und könnt so unterwegs rätseln. Falls Ihr also gerne das Rätsel in Eurem Lieblingsmagazin ausfüllt, bleibt das bei Readly nicht aus. Die Nutzung überzeugte hier im Test ebenfalls – einfach ranzoomen, das Rätsel gedrückt halten und schon könnt Ihr lostippen.

Schließt Ihr ein Abonnement bei Readly ab, könnt Ihr Euer Konto zudem auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig nutzen. Readly bezeichnet das als Familien-Abo, was impliziert, dass es – anders als bei Netflix – zukünftig keine Einschränkungen aufgrund von Standorten oder ähnlichem gibt.

Abschließendes Urteil

Insgesamt bietet Readly ein wirklich großes Sortiment an Magazinen und Zeitungen an, für welches Ihr allerdings auch fast 15 Euro im Monat zahlt. Das Abo lohnt sich also erst dann wirklich, wenn Ihr dadurch nicht mehr zum Kiosk laufen müsst, um Euch Magazine in Papierform zu kaufen. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch praktischer. Wie Readly gegenüber nextpit verriet, sparte digitales Lesen mit Readly im Jahr 2022 rund 16.000 Tonnen Co2 ein. Aber ist das Lesen auch genauso gut wie nach dem Gang zum Kiosk?

Das liegt leider ein wenig an Euren Interessen. Denn bei genauer Betrachtung fällt auf, dass beliebte deutsche Magazine – darunter Spiegel, Zeit, Zeit Verbrechen und mehr – nicht im Sortiment vorhanden sind. Auch bei den Tageszeitungen konzentriert sich das Angebot auf Springer-Medien, die womöglich nicht jedem von Euch zusagen.

Readly App Screenshot Mood
Mit Readly könnt Ihr 3.000 Magazine und Zeitungen lesen. / © Readly

Falls Ihr das gewünschte Medium findet, ist das digitale Lesen aber durchaus angenehm. Das liegt einerseits am hochwertigen E-Reader sowie hochwertigen digitalen Versionen aller Magazine. Andererseits gibt es Sonderfunktionen zum Ausfüllen von Rätseln, dem Herunterladen von Inhalten sowie einer horizontalen Ansicht zur Betrachtung von Doppelseiten. Lediglich eine stärkere Verknüpfung zu digitalen Inhalten hätte ich mir hier gewünscht.

Readly ist für Vielleser*innen also durchaus empfehlenswert – prüft vor Abschluss eines Abos aber am besten, ob die gewünschten Medien auch verfügbar sind. Alternativ könnt Ihr im Oktober 2023 den Sonderrabatt bei Readly nutzen. Über diesen bekommt Ihr zwei Monate Readly für nur 1,99 € als Einmalzahlung. Perfekt also, um das Angebot kostengünstig einmal auszuprobieren und zu testen!

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Zu den Kommentaren (1)
Benjamin Lucks

Benjamin Lucks
Produkt-Tester

Benjamin arbeitet als freiberuflicher Journalist und ist dabei stets auf der Suche nach Besonderheiten, die neue Handys, Kopfhörer und Gadgets für den Leser interessant machen. Gelingt das nicht, tröstet er sich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und seiner Digitalkamera.

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1 Kommentar
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  • 1
    Follefaren vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Anders als im Artikel beschrieben, besteht die Möglichkeit einzelne Artikel, oder Rezepte, zu kopieren und so auf dem Gerät zu speichern.

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