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Wunderlist am Ende: Microsoft opfert Wunderlist für To Do

Wunderlist am Ende: Microsoft opfert Wunderlist für To Do

Eine der beliebtesten Organisations-Apps hat ihr Lebensende erreicht. Microsoft beendet Wunderlist zum 6. Mai 2020. Danach wird die App nutzlos und Microsoft empfiehlt, auf die eigene Alternative ToDo umzusatteln. Wie das geht, zeigen wir euch hier. So steigt ihr verlustarm um. 

Microsoft hat 2015 die App Wunderlist gekauft. Damit endete allerdings die Weiterentwicklung der Notizen- und Aufgaben-App weitestgehend. Die Amerikaner haben als Alternative einen Konkurrenten im eigenen Haus entwickelt und drücken diesen nun in den Markt. Er kann schon heruntergeladen werden und ist voll funktionsfähig. Er bietet quasi die gleichen Funktionen wie Wunderlist.

So zieht ihr von Wunderlist zu Microsoft To Do um

Ihr habt Wunderlist lieb gewonne und nutzt die App intensiv? Dann ist es sinnvoll die Inhalte von Wunderlist zu Microsoft To Do umzuziehen. Das geht laut Microsoft kinderleicht. Nachdem Ihr euch die App Microsoft To Do heruntergeladen habt, müsst ihr die App starten, in die Einstellungen klicken und dort die Import-Option auswählen.  

In der App für Windows 10 wird es einem noch einfacher gemacht. Nach dem Start von Microsoft To Do fragt die App im linken unteren Feld, ob man von Wunderlist käme. Wird die Frage mit dem Druck auf den „Starten“-Button bejaht, müsst ihr To Do erlauben auf Wunderlist zugreifen zu dürfen. Mit diesem Klick startet der Import automatisch. Dabei werden Listen, offene wie auch schon erledigte Aufgaben und Dateien übertragen. Aufgabenzuweisungen werden jedoch nicht in die neue App übernommen. 

Ist der Import erledigt, fällt zuerst auf, dass Microsoft To Do sehr nahe am Design von Wunderlist angelehnt ist. Wer Wunderlist gewohnt ist, wird sich mit Microsofts To Do schnell zurechtfinden. Wer den Schritt Microsofts nicht mitgehen will, findet in unserer Liste einige kostenlose Alternativen:

Quelle: Microsoft

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18 Kommentare

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  •   7
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Ich brauche nur noch GTasks. Bin sehr zufrieden damit!


  • Ich fand Wunderlist eigentlich immer maßlos überschätzt und gehyped, gerade in den Tech-Magazinen wurde es immer dargestellt, als wäre es der heilige Gral der ToDo Apps. Andere Apps dieser Art hat man dann erst gar nicht mehr getestet oder vorgestellt. Schade ist es trotzdem, wenn eine App, die eine große Nutzerbasis hat, plötzlich eingestellt wird. Es ist ja nicht so, als gäbe es die wirklich guten Apps, die man gerne über Jahre hinweg täglich nutzt, wie Sand am Meer. Im Gegenteil, die werden immer weniger.


  •   77
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Was ist Wunderlist und diese ToDo App? Kann man das essen?


    • C. F.
      • Blogger
      vor 7 Monaten Link zum Kommentar

      Eine App, die man wohl haben muss, aber nicht wirklich braucht.

      Gelöschter Account


  • Das ist Microsofts größte Drecksentscheidung, die sie jemals getroffen haben! Ich bin stolzer Nutzer von Wunderlist und sehe eigentlich keinen Grund, auf eine nicht mal annähernd vergleichbar gute App wechseln zu müssen, nur weil Microsoft meint, die beste Notizenapp der Welt einstampfen zu müssen... Und dann auch noch kackendreist erst mal alles klauen... Nicht mit mir!!! -.-


  • Bei To-Do fehlen die elementarsten Dinge.

    Als ich vor zwei Wochen oder so das letzte Mal nachgesehen habe, war es nicht möglich, Projekte oder Einträge mit “Kopieren & Einsetzen” zu übernehmen! Es war also auch nicht möglich, ein bestehendes Projekt zu duplizieren, um es als Template zu nutzen. Das allein ist ein K.O.-Kriterium und zeigt, wie To-Do bei Microsoft nicht vom Fleck kommt.

    Bin jetzt notgedrungen bei Things (macOS, iOS, iPadOS). Das kostet einiges und kann mehr, als ich jemals brauchen kann. Aber die Software sieht sehr gut aus, ist intuitiv zu bedienen und erfüllt jeden Wunsch – lauter Eigenschaften, die To-Do respektive Wunderlist seit vielen Jahren fehlen.


  • Ja, stimme Alex zu. Ich habe auch mehrere Notiz- und ToDo Apps ausprobiert. Googlen Notizen liegen definitiv vorne.


  • Ich fande bei Wunderlist super, dass man eine Todo Liste auch mit anderen Teilnehmern teilen und auch Aufgaben ein mehrere Nutzer dann verteilen konnte.


  • Ich habe Wunderlist , To do , One Note lange genutzt. Nur finde ich die Einstellungen zu umständlich, wenn man einmal Google Notizen genutzt hat, weiss man was ich meine.
    Alle Funktionen findet man auch in Notizen, nur einfacher.
    Auch die Synchcronisation ist um weiten besser. Schreibe ich etwas auf dem Tablet oder PC und rufe es mit dem Smartphone auf , dauert es mit den MS Produkten Minuten eh ich die aktuallisierung sehen kann. Stehe dabei 0,5m vom Modem entfernt und habe eine 100M/Bit Leitung. An der selben Stelle ist die Synchronisation zu Google Notizen "sofort" da, immer.
    Mitbearbeiter einladen geht auch selbsterklärender und einfacher.
    Fazit, selbst als MS Fan konnte mich hier Google in seinen Ban ziehen.


    • Diese Erfahrung kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Bei OneNote kann ich live verfolgen, wenn jemand in ein gesharetes Notizbuch schreibt.
      OneNote hat m.E. auch die bessere Ordnungsstruktur als Google Keep durch die Möglichkeit mehrere Ebenen (Notizbuch, Abschnitt, Seite) zu nutzen.
      Dafür finde ich Google Keep wiederum auf kleinen Bildschirmen, wie dem Smartphone übersichtlicher. Auf großen (iPad, Laptop, etc) bevorzuge ich OneNote.
      Auch als Todo Liste fehlen mit bei Google Keep einige Funktionen, wie bspw. Deadlines, Prioritäten, etc.


    • Bei mir synchronisiert das auch sofort. Egal ob auf dem PC, iPhone oder iPad. Läuft super. Nutze ToDo für Aufgaben und OneNote als umfangreiches Datenarchiv, schon top, was man damit alles machen kann. Ersetzt bei mir im Büro teilweise das Ordnerarchiv.


    • Gleiches hier. Bin sozusagen ein gefallener "Microsoft-Fan". Ich habe etwa drei Jahre lang an Microsoft festgehalten. Hatte ein Windows 10 mobile Phone (Lumia 950), einen Surface Laptop, alles im Ökosystem von Microsoft. Nur seit Nadella am Ruder ist, spürt man als Konsument förmich das "Geh!". Nach ein paar Jahren des trotzigen Widerstrebens, bin ich dann zu Google gewechselt, vollständig. Habe jetzt ein Pixel 3 und ein Chromebook. Und was soll ich sagen? Keine unerklärlichen, doppelten Kalendereinträge mehr, keine auseinanderlaufenden Favoriten, Kontakte auf allen Geräten immer synchron, kurz, ich kenne die Probleme, die ich bei Microsoft hatte, nicht mehr. Überhaupt nicht mehr. Hätte ich das vor drei oder vier Jahren gewusst, wäre ich viel früher gewechselt und hätte mit das Consumer-seitige Versagen von Microsoft erspart.

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