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MWC 2022: Dieser junge CEO will Zuckerberg an den KrARgen

NextPit Lynx CEO Stan Larroque
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Wenn Ihr den MWC 2022 hier bei NextPit verfolgt habt, werdet Ihr mehrfach über das Metaverse gestolpert sein. Heute kündigte Qualcomm auf einer geschlossenen Pressekonferenz eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Lynx an, die laut CEO Stan Larroque das Leben von Mark Zuckerberg in Aufruhr versetzen wird!

So wie Smartphones vor 15 Jahren der Hype der Stunde waren, sind Virtual Reality und Augmented Reality seit Facebooks Metaverse-Ankündigung auf dem Vormarsch. Und trotz des ganzen Trubels um Metas schöne neue Welt ist der Markt voll von Alternativen, die in puncto Popularität allerdings eher mit StudiVZ denn mit Facebook konkurrieren.

Eines dieser Unternehmen ist (noch!) Lynx, Qualcomms Partner beim Aufbau eines Ökosystems von Mixed-Reality-Geräten. Larroque steht kurz vor der Markteinführung der nächsten Generation von Lynx-R1-Headsets – und erntete heute Nachmittag beim Roundtable von Qualcomm Beifall von den Journalisten für die Aussage, er sei bereit, um einen Platz im Metaverse zu kämpfen:

Wir sind ein sehr engagiertes Team, und wir werden in den kommenden Monaten eine Menge Boden gutmachen.

Lynx R1 Headsets
Die Lynx-R1-Headsets werden in Zusammenarbeit mit Qualcomm entwickelt. / © Lynx

Darüber hinaus glaubt Larroque, dass Lynx einen Vorsprung vor Facebook auf dem VR-Markt hat. Denn während Zuckerberg nur eine Virtual-Reality-Lösung anbietet, verfügt Lynx über ein Mixed-Reality-Headset. Zusätzlich zur virtuellen Realität bleibt die "echte" Realität als Ebene erhalten, um den Menschen ein noch intensiveres Erlebnis zu bieten.

Das wird sich in der B2C-Welt und in der B2B-Welt schneller auswirken, als Sie sich vorstellen können. Denn in der Zukunft wird VR eine Untermenge der gemischten Realität sein. Heute haben wir die Quest, die ein fantastisches Produkt ist, das eine Menge Volumen hat, aber es ist nur VR. Und diese Art von Headsets wird AR auf den Tisch bringen und damit eine Menge Anwendungsfälle sowie neue Möglichkeiten, mit der virtuellen Realität zu interagieren.

Lynx R1 Headsets goggles
Das Lynx R1 ist eine spannende Alternative zu Metas Oculus. / © Lynx

Am Ende der Veranstaltung konnte ich mich kurz mit Larroque unterhalten und fragte ihn nach seiner Motivation dafür, Facebook Konkurrenz zu machen.

Der Markt verlangt danach. Wir bekommen jeden Tag viele E-Mails von Unternehmen, die eine Anwendung auf einem Facebook-Headset haben und zu Lynx wechseln wollen. Wir wissen also, dass es auf dem Markt eine Dynamik gibt, die ein Problem mit dem Monopol von Facebook VR sieht, und mein Unternehmen sowie viele weitere versuchen, auf andere Headsets zu drängen.

Lynx ist ein französisches Unternehmen, das seit zwei Jahren auf dem Markt für VR- und AR-Geräte tätig ist und Geräte für alle Arten von Anwendungen anbietet, von Spielen und Unterhaltung bis hin zu professionellem Training und Bildung. Laut der Website des Unternehmens besteht das Team aus 15 Personen mit unterschiedlichem Hintergrund, von Designern bis hin zu Elektronikingenieuren und mehr. Und sie alle teilen die gleiche Leidenschaft für AR und VR.

Bleibt bei NextPit dran, denn im Laufe dieser Woche werde ich das vollständige Interview mit dem CEO von Lynx veröffentlichen. Wie seht Ihr das Metaverse und den Bedarf an mehr weiblichen Spielern im virtuellen Universum?

Camila Rinaldi

Camila Rinaldi

Seit über 10 Jahren teste ich Smartphones und andere Geräte. Auch wenn ich vor kurzem in das Apple-Ökosystem eingetaucht bin, ist Android immer noch eine meiner Leidenschaften. Früher war ich Chefredakteur von AndroidPIT und Canaltech in Brasilien, jetzt schreibe ich für den US-Markt. Ich bin (immer noch) auf Twitter (@apequenarinaldi)!

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1 Kommentar

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  • Radler61 vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Es würde mich interessieren, wie groß die Akzeptanz in der Breite bisher für solche Technik ist. Ich meine weniger Brillen für Gamer, sondern die Geräte die unabhängig davon eine virtuelle Realität anzeigen sollen. Ich bin noch niemandem begegnet, der sich damit wirklich beschäftigt hat, selbst Leute aus der IT Branche winken beiläufig ab. Wer will auch mit so einem Koffer vor der Nase herumlaufen? Ich bin meiner Erfahrung nach mit meiner Google Card Box schon ein Alien. Wenn man nach Geräten sucht, auch bei Amazon, ist das Angebot so dürftig, dass man denken mag das gibt es bald nicht mehr. Die Liste der Artikel enthält Zubehör- und Ersatzteile aber kaum Geräte an sich.