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Offiziell: Apple übernimmt Intels Modemabteilung

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© Intel

Apple hat die Mehrheit von Intels Smartphone-Modemgeschäft gekauft. Dafür zahlt der Hersteller 1 Milliarde Dollar.

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Im Rahmen der Vereinbarung werden rund 2.200 Intel-Mitarbeiter Teil des Apple-Teams. Apple erhält so auch Patente in Bezug auf Smartphone-Modems. Ausstattung und bestehende Verträge wechseln ebenfalls zu Apple.

Gerüchte um Apples Interesse an der Intel-Sparte gab es schon länger. Der Schritt zeigt eine interessante Entwicklung in der Beziehung zwischen den beiden Unternehmen. Als Intel seinen Austritt aus dem Geschäft mit 5G-Smartphone-Modems ankündigte, war abzusehen, dass ein Unternehmen wie Apple zugreifen würde.

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Tim Cook freut sich schon jetzt darauf, seine eigenen Modems zu produzieren. / © JStone / Shutterstock.com

Für die Zwischenzeit hat Apple einen Sechsjahresvertrag mit Qualcomm. Das nächste iPhone wird also noch - oder besser wieder - Hardware von Qualcomm einsetzen. In Zukunft kann Apple jedoch noch mehr Komponenten aus eigenem Hause einsetzen. Schon jetzt produziert das Unternehmen seine eigenen Prozessoren, die zu den leistungsfähigsten auf dem Markt gehören.

Die Übernahme soll im vierten Quartal 2019 abgeschlossen werden. Die Aufsichtsbehörden müssen der Übernahme zustimmen.

Was haltet Ihr von der Übernahme?

Quelle: Apple

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8 Kommentare

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  • Olaf Gutrun 29.07.2019 Link zum Kommentar

    Welche eigenen Chips bauen die Selber?
    Würde eher sagen die lassen von Samsung Chips bauen.

    Gerade Apple ist ja bekannt dafür fast nichts selber zu produzieren und viel Bauteile zu zu kaufen.


  •   4
    Gelöschter Account 26.07.2019 Link zum Kommentar

    Ich bin mal auf das erste 5G Phone vom Apfel gespannt.


  • Daniel 26.07.2019 Link zum Kommentar

    Für Apple ist es der richtige Weg. So günstig kommt man selten an Mobilfunkpatente. Zudem braucht Apple für 5G Modems eine Alternative zu Qualcomm


  •   36
    Gelöschter Account 26.07.2019 Link zum Kommentar

    Im Deal enthalten sind ausserdem etwa 17‘000 Patente von Intel. Hoffen wir, dass Qualcomm keine davon verletzt, sonst Beule. 😈


  • Tim 26.07.2019 Link zum Kommentar

    Man sollte differenzieren zwischen "produzieren" und "entwickeln".
    Apple produziert NICHTS selbst. Sie lassen produzieren, da die keine eigenen Fabriken haben. Apple entwickelt nur selbst. Ist btw. nichts ungewöhnliches. Machen AMD, Qualcomm und viele andere genauso.


    • Marcel. 26.07.2019 Link zum Kommentar

      Hat AMD keine Fabriken mehr in Dresden ?


      • Tim 26.07.2019 Link zum Kommentar

        Scheint so. Jedenfalls wird AMD unter anderem bei Wikipedia als "fabless manufacturer" gelistet, neben eben Apple, Qualcomm, NVIDIA und anderen.

        In Deutschland zu produzieren wäre ohnehin viel zu teuer, von daher.


      • Michael K. 27.07.2019 Link zum Kommentar

        AMD hat zwar keine eigenen Fertigungsstätten mehr, die wurden 2009 in "Globalfoundries Inc." ausgelagert und an einen Investor aus Abu Dhabi verkauft, aber die Werke sind noch in Dresden und fertigen dort auch noch. Hochautomatisierte Fertigung wie in der Halbleiterindustrie ist in Deutschland kaum teurer als anders wo. Aber auch die Autohersteller, Maschinenbauer, Elektrohersteller wie Siemens oder große Chemiehersteller wie BASF oder Bayer fertigen hierzulande, erfolgreich trotz hoher Löhne.
        Ganz zu schweigen von der der riesigen Schar mittelständischer und kleiner Hersteller hierzulande.
        Lediglich im Konsumgüterbereich, wo anspruchsvolle Produkte zu sehr niedrigen Preisen hergestellt werden, und in der Telekommunikation ging Deutschland die Fertigungsindustrie in den letzten Jahrzehnten in wesentlichen Teilen verloren.

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