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Samsung Galaxy S23 Ultra zeigt sich bereits bei Geekbench

NextPit Samsung Galaxy S22 Ultra Camera
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Noch kurz vor dem Wochenende hatte sich in der Datenbank von Geekbench ein Eintrag von einem Samsung Galaxy S23 Ultra gezeigt. Das mit der Modellnummer SM-S918U ausgestattete Android-Smartphone bestätigt in dieser Auflistung erneut einen verbauten Snapdragon 8 Gen 2, welcher bislang noch auf seinen offiziellen Launch wartet.


  • Samsung Galaxy S23 Ultra zeigt sich bei Geekbench
  • Der Arbeitsspeicher scheint zu klein
  • An Bord: der Snapdragon 8 Gen 2

Das Samsung Galaxy S23 Ultra kommt mit einem Snapdragon 8 Gen 2

Eines dürfte als relativ sicher gelten: Das Samsung Galaxy S23 Ultra wird das nächste Samsung-Flaggschiff. Vermutlich erst mit einer Präsentation im Februar 2023, aber mit integrierten S-Pen und einem schnellen Prozessor an Bord. Die Auswahl ist bei derartigen Spezifikationen hinsichtlich des verbauten SoCs begrenzt, noch dazu wenn auf der Rückseite des Android-Smartphones der Name Samsung steht. Dann bleibt im Grunde nur die kalifornische Chip-Schmiede Qualcomm oder Samsung selbst. Doch Gerüchten zufolge soll die Galaxy-S23-Serie ausschließlich von dem Snapdragon 8 Gen 2 partizipieren. Und ein erster Geekbench-Datenbank-Eintrag vom Samsung Galaxy S23 Ultra bestätigt diese Vermutung nun auch.

Denn es zeigt sich ein Eintrag mit der Modellbezeichnung Samsung SM-S918U, hinter dem das Samsung Galaxy S23 Ultra vermutet wird. Daraus geht hervor, dass eben jenes Smartphone mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Für ein Ultra-Flaggschiff ist das etwas wenig, sodass davon ausgegangen werden kann, dass hier zum eigentlichen Galaxy Unpacked Event auch noch Varianten mit 12 oder sogar 16 GB zur Auswahl stehen. Weiterhin soll Android 13 als Betriebssystem vorinstalliert sein.

Geekbench Datenbankeintrag des Samsung Galaxy S23 Ultra.
Geekbench-Datenbankeintrag des Snapdragon 8 Gen 2 im Samsung Galaxy S23 Ultra. / © NextPit / Geekbench

Deutlich spannender sind jedoch die eigentlichen Benchmark-Werte des unter dem Codenamen "Kalama" aufgeführten Prozessors. Der wird vermutlich zur Snapdragon Summit vom 15. bis zum 17. November auf Hawaii präsentiert. Daher auch meine Vermutung, dass mit "Kalama" ein großartiger Strand neben Kailua gemeint ist, der gerade bei Surfanfänger sehr beliebt ist.

Snapdragon 8 Gen 2 mit ungewöhnlicher Konfiguration

Eben jener Snapdragon 8 Gen 2 erreichte im Single-Core-Benchmark 1.521 und im Multi-Core-Score 4.689 Punkte. Der Prozessor soll ersten Gerüchten zufolge eine recht ungewöhnliche Bestückung besitzen. Es heißt, es gäbe fünf Performance- und drei Effizienz-Kerne. Diese drei Cluster würden sich auf einen ARM-Cortex-X3-Performance-Kern (3,36 GHz), zwei Cortex-A715-Kerne, zwei Cortex-A710-Kerne, sowie vier energieeffiziente Cortex-A510-Kerne aufteilen. Grafisch wird man sich vermutlich für eine Adreno-740-GPU entscheiden. Möglich wäre aber auch die jüngst präsentierte Immortalis-G715-GPU mit Hardware-beschleunigtem Raytracing. 

 

Via: MySmartPrice Quelle: Geekbench

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Zu den Kommentaren (10)
Matthias Zellmer

Matthias Zellmer
Senior Editor

Mit dem Palm groß geworden und mit Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an Android OS bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (später GO2mobile), 2022 bei NextPit eine neue Heimat gefunden und freut sich nun auf Bestenlisten, News, Tests und Videos. Spezialagent für alles Kreative.

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10 Kommentare
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  • Nagy 7
    Nagy 24.10.2022 Link zum Kommentar

    Man kann ja mal hoffen das wir in Europa mal die Snapdragon Variante bekommen, sonst wenn man ein Flaggschiff Smartphone mit ein top Qualcomm Snapdragon haben will muß man in Europa immer ein China Smartphone kaufen. Das kann doch eigentlich nicht wahr sein.


  • 27
    Antiappler 24.10.2022 Link zum Kommentar

    "Für ein Ultra-Flaggschiff etwas wenig, sodass davon ausgegangen werden kann, dass hier zum eigentlichen Galaxy Unpacked Event auch noch Varianten mit 12 oder sogar 16 GB zur Auswahl stehen."

    Wieso das denn etwas wenig?

    Und was soll denn der Kunde mit 12 bzw. 16 GB? Mein Samsung Galaxy A13 hat 4 GB und 2,5 GB werden aktuell verwendet. Ich komme damit ohne jegliche Probleme hervorragend aus.


    • Tim 121
      Tim 24.10.2022 Link zum Kommentar

      Wie viel RAM aktuell verwendet werden, ist kein Indikator dafür, wie viel ausreichend ist oder nicht. Jedenfalls nicht bei Android und Co.
      Das System nimmt sich immer so viel, wie gerade da sind. Bei 8GB sind bei gleicher Nutzung wie bei dir dann vielleicht 5.5GB dauerhaft in Benutzung. Bei dir sind es nur 2.5GB, weil eben einfach nicht mehr RAM da ist.

      DeepBlue


      • 27
        Antiappler 27.10.2022 Link zum Kommentar

        Wie der RAM funktioniert ist mir bekannt. Ich weiß auch, dass z. B. Samsung, um Akku zu sparen, irgendwann inaktive Apps beendet, auch wenn der RAM noch nicht voll ist, und es allgemein bei Android der Fall ist, dass bei vollem RAM automatisch inaktive Apps beendet werden.

        Ich sehe aber keinen Sinn für 12 oder sogar 16 GB RAM,
        außer für's Schulhofquartett, Datenblatt und das Portemonnaie des Herstellers, wenn doch 4-6 GB reichen, und davon sogar noch etwa anderthalb GB RAM frei sind.

        Dass so viel RAM, wie die auch gerade in diesem Artikel erwähnten 12-16 GB, überhaupt nicht nötig sind, beweist ja Apple schon seit vielen Jahren. Gute Abstimmung von Hard- und Software reicht nämlich auch.

        Ich halte mich jedenfalls schon etliche Jahre an diesen Spruch: "Freier Arbeitsspeicher ist verschwendeter Arbeitsspeicher".

        Wird nicht nur seit Jahren auf Android-hilfe geschrieben, sondern auch auf Nextpit. 😉

        https://www.nextpit.de/android-arbeitsspeicher-leeren


  • 21
    Marvin Karaduman 24.10.2022 Link zum Kommentar

    8GB RAM sind doch nicht wenig für ein Telefon... Hoffentlich wird die Variante dann entsprechend günstiger...

    Antiappler


    • Tim 121
      Tim 24.10.2022 Link zum Kommentar

      Günstiger garantiert nicht.
      Beim S22 Ultra ist Samsung auch einfach wieder zurück gegangen. Von 12 auf 8GB beim 128GB Modell. Günstiger wurde da aber nichts. Es ist einfach nur ein aktives Downgrade, weil man anscheinend nicht langfristig oder vorausschauend denkt...


  • Tim 121
    Tim 24.10.2022 Link zum Kommentar

    Habe zugegeben keinerlei Ahnung davon, aber ich frage mich, ob es so ein Prozessor-Layout-Wirrwarr auch schwerer macht, dafür Software zu optimieren...
    Apple nutzt seit 2017 bis heute immer noch das gleiche 2+4 Cluster und zumindest in der Theorie stelle ich mir da vor, auch sowas macht das Optimieren deutlich einfacher.

    Wenn's so weiter geht, gibt's bei Android-Phones irgendwann noch ein 1+1+1+1+1+1+1+1 Cluster...

    DeepBlue


    • 21
      Marvin Karaduman 24.10.2022 Link zum Kommentar

      Bei Intel scheint es bisher keine Probleme dahingehend zu geben, da ist eher Windows das Problem. Die Benchmarks deren CPUs mit P- und E-Cores sprechen da eigentlich nur gutes.


      • Tim 121
        Tim 24.10.2022 Link zum Kommentar

        Intel ist aber ebenfalls jetzt erst auf ein Doppel-Cluster gewechselt, wie es eben Apple nutzt und zudem ist es da kein so wirres Durcheinander mit 1+3+4, 2+2+4 oder jetzt eben 1+2+2+3 und so weiter.
        Und wenn "eher Windows" das Problem ist, ist das doch EXAKT das, was ich meinte...

        DeepBlue


    • 41
      Gelöschter Account 24.10.2022 Link zum Kommentar

      Schwerer wird es nicht, aber Software wird bzw. kann eben fuer entsprechende Architekturen optimert werden. Die Nutzung dieser Moeglichkeiten sind ja optional. Multithreading passiert auch nicht einfach so ohne eigenes zutun Seitens der Software.

      @Marvin ... Windoof ist als OS nur fuer das Multitasking zustaendig nicht fuer Multithreading.

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