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Weniger Smartphone-Modelle: User, Hersteller und die Umwelt würden profitieren

Weniger Smartphone-Modelle: User, Hersteller und die Umwelt würden profitieren

Diese Woche feiern wir den 20. Geburtstag der Smartphones. Im August 1996 erschien der Nokia Communicator und läutete eine ganz neue Ära ein. Wegen des hohen Verkaufspreises von 2.700 DM hat das nur kaum jemand bemerkt. Die Auswirkungen dieser Revolution aber spüren wir bis heute.

Aber es hat sich viel verändert: Nokia hat seine Handy-Sparte verkauft und weder ein klappbares Display noch eine mobile Telefonfunktion locken heutzutage Käufer. Der Kampf um Marktanteile hat sich auf die Mittelklasse der Smartphones verschoben. Für Smartphones könnt Ihr heute 100, 200 oder mehrere hundert Euro ausgeben - Eure Wahl.

Schon immer waren die Produktzyklen im Handysektor kurz. Mitunter stellten Hersteller alle halbe Jahr eine neue Generation vor. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Heute sehen wir immer noch ständige Smartphone-Neuheiten, nur dass diese unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und sich dabei trotzdem mitunter überschneiden.

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Wofür hat Samsung eigentlich das S7 Edge entwickelt? / © NextPit

Hersteller wollen natürlich Produkte verkaufen. Und auf dem Smartphone-Markt ist der Konkurrenzdruck hoch. Besser, schneller und immer neue Funktionen - diesem Mantra hecheln die Hersteller hinterher. Wer aber vor allem ein alltagstaugliches Smartphone benötigt und auf Schnickschnack wie Virtual Reality und ähnliches verzichten kann, braucht nicht jedes Jahr ein neues Smartphone.

Viele Marktsegmente brauchen keine jährlichen Updates

In vielen Marktsegmenten würde es kaum einen Unterschied machen, wenn Hersteller die Modellpalette verkleinern würden. Samsung zum Beispiel: Jahr für Jahr sehen wir neue Mittelklasse-Smartphones der Galaxy-A-Reihe, neue Galaxy-S-Smartphones und ein neues Note gibt es obendrauf (und die verschiedenen Serien, die ich hier vergessen habe). Jetzt mal ehrlich: Ein spürbarer Unterschied zwischen dem Note7 und dem S7 Edge ist faktisch nicht vorhanden. Das S7 Edge ergibt mit der Markteinführung des Note7 keinen Sinn mehr. Warum sollte man es überhaupt entwickeln?

Beispiel Lenovo: Über sinnvolle und weniger sinnvolle Hardware-Upgrades

Anderes Beispiel bei Lenovo: Das Moto E3 und auch das Moto G Play sind keine Smartphones, auf die irgendwer im Jahr 2016 gewartet hat. Die Vorjahres-Generation des Moto G erscheint mindestens gleichwertig zu sein. Warum nicht einfach das Moto G 2015 weiter verkaufen? Eine offizielle Preissenkung und die Verkäufe erhalten neuen Schwung und die Investitionen in die Konstruktion und Entwicklung könnten über zwei Jahre gestreckt werden.

Das Update von der dritten zur vierten Moto-G-Generation hingegen erscheint sinnvoll, weil hier tatsächlich wesentliche technische Daten verbessert wurden - das war bei den drei vorangegangenen Iterationen nicht der Fall. Aus meiner Sicht hätte Lenovo (früher Motorola) beim Moto G eine Generation auslassen können. 

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Moto G4 vs. Moto X Play - Warum? / © NextPit

Die aktuelle Moto-G-Generation könnte technisch auf dem Moto X Play basieren. Hier hätte Lenovo sich einige Mühen ersparen können.

Weniger Smartphone-Modelle würden vor allem auch den Software-Support erleichtern: Würde ein Hersteller sein Midrange-Phone von 2015 ein Jahr später weiter verkaufen, aber eben als Entry-Level-Phone, würde sich die Software-Entwicklung eher lohnen, weil die Updates für einen größeren Kundenkreis ausgerollt werden könnte. Und es müsste keine eigenständige Entwicklung für ein ohnehin knapp kalkuliertes Budget-Phone stattfinden.

Apple macht das übrigens exakt so: Ältere iPhones bleiben im Angebot, nur eben mit einer kleinen Preissenkung.

Als Plattform würde Android von weniger Smartphone-Modellen profitieren

Weniger Smartphones würden der Android-Plattform weitere Vorteile bringen: Denn neben der lahmen Update-Versorgung der meisten Smartphones ist die schiere Menge an unterschiedlichen Smartphone-Modellen ein weiteres Problem.

Eine Grafik, die OpenSignal im August 2015 erstellte, zeigt das ganze Dilemma: Nach Smartphone-Modellen visualisiert, gleicht die Android-Plattform einem Fleckerlteppich.

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August 2015: die Marktanteile von einzelnen Smartphones / © OpenSignal

Insbesondere für App-Entwickler ist das ein zweifaches Problem: Viele unterschiedliche Android-Versionen sind eine Hälfte, Hersteller- oder gar Smartphone-spezifische Software-Fehler die andere. Um auf Nummer Sicher zu gehen, müssten App-Entwickler ihre Anwendung auf allen verfügbaren Smartphones testen. Das ist aber kaum möglich, und so entstehen mitunter kuriose Bugs. Die Entwickler von SalesForce haben daraus entnervt vor einigen Wochen die Konsequenzen gezogen und erlauben die Installation der App nur noch auf wenigen Smartphone-Modellen.

Licht am Horizont: Produktzyklen verlängern sich weiter

Bei den beiden größten Smartphone-Herstellern, Apple und Samsung, hat sich für High-End-Smartphones inzwischen ein Zwei-Jahres-Rhythmus eingependelt: Es gibt zwar jährlich ein neues Modell, das basiert aber in großen Teilen auf dem Vorjahresmodell. Apple wird in diesem Jahr wohl sogar noch einen Aufguss des iPhone 6 aus dem Jahr 2014 präsentieren.

Lenovo muss sich bei seinen kommenden Smartphones ebenfalls zusammenreißen: Der Erfolg der Moto Mods ist eng an die weite und langfristige Verbreitung kompatibler Smartphones geknüpft. Somit ist Lenovo mindestens auch 2017 daran gebunden, kompatible Geräte anzubieten. Warum nicht gleich ganz auf eine Neuentwicklung verzichten? Der Snapdragon 820 ist für einen solchen Schritt jedenfalls stark genug.

Und auch ein dritter Hoffnungsschimmer ist zu sehen: Wer vor zwei Jahren ein günstiges Smartphone gekauft hat, hat heute altes Eisen in der Hand. Überzeugte schon damals die Performance nicht so sehr, so dürfte es heute noch viel schlimmer sein. Wer aber heute ein Smartphone zwischen 200 und 300 Euro kauft, hat gute Chancen, dass es auch in zwei oder drei Jahren noch schnell genug arbeitet. Der technische Fortschritt dürfte dafür sorgen, dass Smartphones länger halten.

Und das käme auch der Umwelt zugute.

Brauchen wir jedes Jahr neue Smartphones? Sollten Hersteller Ihre Smartphones über mehrere Jahre vermarkten? Würdet Ihr eine solche Modellstrategie unterstützen? Schreibt Eure Meinung in die Kommentare!

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Top-Kommentare der Community

  •   32
    Gelöschter Account 17.08.2016

    So lang die Verkaufszahlen die gleichen bleiben, halte ich es für einen Trugschluss, dass die Umwelt von einer Reduzierung der Modelle profitiert. Die Leute werden nicht weniger kaufen, weil es weniger Modelle gibt. Die Menge der verbrauchten Rohstoffe und damit des Mülls dürfte im Gegenteil noch steigen, da die Leute bei geringerer Auswahl eher das nächst höhere Modell kaufen und damit Funktionen, die sie eigentlich gar nicht brauchen.

    Außerdem ist es schon arg fragwürdeig, wenn a) ein Smartphonemagazin, das permanent neuen Modellen entgegenfiebert und regelmäßige Benchmarksch***zvergleiche veröffentlicht und mangelnde Leistung kritisiert, jetzt den Herstellern den schwarzen Peter zuschustern will.
    Und b) ein Autor, der erst kürzlich erklärte, dass er gleich mehrere seiner Smartphones aus 2015 dieses Jahr durch neue ersetzt hat und immer noch gute und brauchbare Smartphones als Wecker benutzt.

    Man darf gerne auch mal das eigene Handeln hinterfragen anstatt einfach nur mit dem Finger auf die Industrie zu zeigen. Die Hersteller bedienen nur die Nachfrage. Die betreiben extensiv Marktforschung um möglichst genau das zu liefern, was am Ende den meisten Gewinn bringt. Oder glaubt hier ernsthaft einer, die produzieren auf Verdacht und nach Lust und Laune?

  •   33
    Gelöschter Account 17.08.2016

    Selbstverständlich haben wir viel zu viele Smartphones die den Markt überfluten.
    Viele davon absolute Nischenmodelle, die kaum jemand kennt, geschweige denn jemals kaufen wird.
    Smartphones von Hersteller, die nicht unbedingt für Qualität, Kontinuität oder Kundenbndung stehen.
    Sie wollen lediglich Geld verdienen, mehr nicht.

    Sicherlich wird der Markt das in kürzester Zeit selbst regulieren, Hersteller werden wieder verschwinden, andere werden kommen, es auch versuchen um dann ebenfalls zu verschwinden.....

    Die wenigen etablierten Hersteller, die qualitativ hochwertige Smartphones herstellen, kann man an einer Hand abzählen.
    Diese sollten ihr Portfolio deutlich straffen und sich auf wenige Modelle beschränken.
    Drei bis vor Modelle in unterschiedlichen Pressegmenten, würde sicherlich genügen und alles deutlich übersichtlicher machen.
    Dazu käme aber noch ein ganz wesentlicher, in meinen Augen wichtigerer Faktor.
    Die Hersteller könnten sich deutlich intensiver mit den wenigen verbliebenen Smartphones beschäftigen, könnten diese besser weiterentwickeln und Updates zeitnäher bereitstellen.

    Android würde davon profitieren, keine Frage.

    Ich höre so etwas immer wieder im persönlichen Umfeld.
    Für viele ist genau dieses unübersichtliche und verwirrende Angebot bei Androiden Smartphones und die daraus resultierende unsichere Entwicklung in Bezug auf das Bereitstellen von Updates ein Grund, entweder kein Android Phone zu kaufen, oder in das iOS Lager zu wechseln.

    Weniger man oftmals deutlich mehr sein!

    Und nicht nur die Umwelt würde davon profitieren. Doch dies allein wäre schon ein wichtiger Schritt.

    Schlussendlich, es wäre die klassische Win-Win Situation.

  • Hanspeter Männicke 17.08.2016

    Wenn es so einfach wäre.
    Schauen wir andere Branchen an was da an Modelvielfalt rausgeknallt wird. Für jeden erdenklichen Geschmack eine "Lösung".
    Schuld allein sind nicht die Hersteller, sondern wir als Konsumenten. Wir sind unstrukturiert. Wir wollen z.B. bei einem Auto 1.000 Varianten und mehr.
    Doch auch hier verändert sich der Markt > siehe Tesla.
    Der Android Markt würde schon profitieren wenn "namhafte Hersteller" ihre mistigen Anpassungen sein lassen würden. Stock Android ließe auch die Patches zu. Und was nervt sind die vorinstallierten Apps von Sony, Samsung und Co, die nicht gelöscht werden können wenn man sie nicht braucht.
    Wer treibt nun den Markt? Die Hersteller oder die Konsumer? Neuer, besser? Und dann Smartphones für über 600€ mit Highperformance die nur für Messaging verwendet werden. Das ist so als benutzt man einen Ferrari nur für den Supermarkt.
    Ich denke der erste Schritt beginnt bei uns Konsumern. Folgen wir nicht mehr dem Mainstream. Dann bekommen die Hersteller richtig Druck zum Umdenken. Nicht die Hersteller machen den Markt, sondern nur wir.

  • Michael K. 17.08.2016

    Marktwirtschaften westlicher Prägung sind auf permanentes Wachstum angewiesen, andernfalls steigen aufgrund permanenter Rationalisierungsmaßnahmen innerhalb der Produktion die Arbeitslosenzahlen. Wachstum heißt aber nichts anderes als Ausweitung von Produktion und Vertrieb. Da auch der Dienstleistungsbereich von Rationalisierung (z.B. Bots, KI, Verlagerung in Billiglohnländer) betroffen ist, stellt er keine Alternative zur Beschäftigung in der Industrie dar.
    Macht man sich klar, dass es dabei um Billionenwerte geht, erscheint die Diskussion um ein paar Millionen Smartphones mehr oder weniger schon lächerlich. Zieht man noch in Betracht, dass ein Großteil der Menschheit noch gar nicht von Wohlstand westlicher Prägung profitiert, diesen aber anstrebt, kann man sich vorstellen, dass in nächster Zukunft noch geradezu unfassbare Mengen zusätzlicher Konsum- und Investitionsgüter gefertigt werden müssen.

    Davon abgesehen, ist es allein Angelegenheit der Hersteller festzulegen, mit welcher Modellpalette sie am Markt auftreten. Eine Regulierung diesbezüglich wäre ein kaum vorstellbarer Eingriff in die unternehmerische Eigenverantwortng.

    Zwar kann ein Hersteller seine Produktion und seinen Support straffen und verbilligen, wenn er die Modellvielfalt reduziert, gleichzeitig riskiert er dadurch aber den Verlust von Kunden, die in diesem eingeschränktem Sortiment nicht mehr finden, was sie suchen.
    Auch wenn jetzt einige Hersteller ihr Sortiment straffen, und die Produktzyklen vergrößern, muss man davon ausgehen, dass die Produktvielfalt noch steigen wird. Ziel großer industrieller Modernisierungsprojekte wie "Industrie 4.0" ist nicht weniger, als die lohnende Fertigung von Losgrösse 1, also eine weitreichende Flexibilisierung der Fertigung bzgl. der gefertigten Produkte.
    Zuende gedacht kann das bedeuten, es gibt soviele Modellvarianten, wie es Geräte gibt - Abermillionen, wobei der Kunde sein Gerät nach eigenen Vorstellungen maßschneidert, wenngleich ich ein solches Szenario für nicht sehr wahrscheinlich halte.

    Um den Support in einem solchen Szenario überhaupt noch gewährleisten zu können, wird dieser nicht mehr modellbasiert wie gegenwärtig stattfinden können, sondern auf Grund der technischen Basis, ähnlich wie das Apple macht, oder auch Microsoft bei Laptops, Desktops und Servern.
    Trotz einer ausserordentlich hohen Modellvielfalt mit unterschiedlichster technischer Basis kann Microsoft monatliche Updates liefern. Selbst das neuste Windows 10 funktioniert auf fünf Jahre alten Rechnern problemlos.

    Und wie soll eine längere Nutzung der Geräte gelingen, wenn nicht mal die elementarsten Voraussetzung dafür gegeben sind. Akkus sind Verschleißteile, aber immer seltener durch den Nutzer kostengünstig tauschbar. Staatliche Regulierung wäre hier gefragt, eine EU weite Vorschrift von durch den Anwender tauschbaren Akkus, am besten noch in der Bauform auf wenige Typen standardisiert, könnte ein Umdenken der Hersteller erzwingen, und wenigstens diie Voraussetzung für eine vier- oder fünfjährige Nutzung schaffen. Aber nichts passiert in dieser Richtung, Vorschriften wie im Elektro G bleiben, schwammig formuliert und ohne effektive Sanktionsmöglichkeiten, ein zahnloser Tiger.

    So bleibt die Frage, ob diese Diskussion ausserhalb dieses Forums überhaupt jemanden interessiert. Akademisch interessant, aber dennoch irrelevant. Die Hersteller machen, was sie für richtig halten, die Konsumenten kaufen, was ihnen gefällt, die Behörden sind überfordert, und die Umwelt muss zusehen wo sie bleibt.

93 Kommentare

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  • Wolfgang N. 18.08.2016 Link zum Kommentar

    Kunden erinnern sich halt eher an Produkte und Hersteller die erst vor kurzer Zeit ein Produkt eingeführt haben. Firmen die vor zwei Jahren das letzte Produkt auf den Markt gebracht haben, werden schnell vergessen.
    Man benötigt für die Neuentwicklung eines Smartphones auch nicht zwei Jahre, soll der Hersteller alle Angestellten zwischendrin kündigen oder fürs Däumchendrehen bezahlen?
    Wer darüber nachdenkt, kommt schnell darauf das Produktzyklen von zwei Jahren völlig unsinnig sind.
    Sonst würden auch zugehörige Komponenten nicht mehr so schnell und kontinuierlich weiterentwickelt.
    Ein neues Smartphone ist dann halt auch mal kein komplett neues Gerät sondern eine Produktpflege mit vielen kleinen Verbesserungen.

    Gelöschter Account


    • MIGELL 18.08.2016 Link zum Kommentar

      @ Wolfgang N.
      Zu Punkt 1 : Kann man nicht unbedingt verallgemeinern:
      Besitzt ein Hersteller die gewisse "Stärke/Image" und ist "beliebt" beim Kunden, dann wartet man auch...
      Ich denke nicht, das Apple oder Samsung in Zwei Jahren, in die Vergesslichkeit / Bedeutungslosigkeit versenken....
      Punkt 2:
      ( Jobs kündigen/ Däumchen drehen..)
      Wie wäre es denn wenn die Hersteller diese Zeit nutzen, um an einen besseren Service /Support, Updates und Securepacks arbeiten?
      Anstatt "unzählige Abversionen" des Highendmodells raus bringen
      ( Mini, lite, XXL, zisch Zollgrössen etc.)
      Eine klare straffe Produktlinie die auch für den Normalen Kunden, überschaubar ist...
      Von mir aus kann man dann auch mehr Farben bringen , was ach einen gewissen Kaufanreiz hat, irrelevant wie "aktuell" das Flaggschiff ist, solange es ein "gutes/solides" Device ist....
      Ergo wäre der Produktzyklus von zwei Jahren, nicht unsinnig, sondern willkommen, der Elektroschrott wäre stark reduziert, und die Umwelt dankt...
      Punkt 3:
      Komponenten würden nicht so schnell weiterentwickelt?
      Sorry das ist vollkommener Schmarn, in Zwei Jahren hat man genug Zeit Specs zu entwickeln, und die Chance, das diese Specs ausgereift sind, ist auch bedeutend höher...
      Außerdem: Was bitte hat sich in Zwei Jahren so stark und bedeutend entwickelt, das z.B. ein HTC M7 oder ein S5 oder G2 etc., nicht mehr zu gebrauchen sind?
      Haben die neuen Smartphones einen 4000 mAh als "Durchschnitt"? bzw. als Folge der " schnellen" Ein Jahr Produktzyklen"?
      Sind die neuen aktuellen Displays stromsparenden geworden?
      Oder die Prozessoren?
      (von MediaTek mal abgesehen)
      Ist das Glas stabiler geworden???
      Also ausser "Gimmicks" die die Hersteller in diesen kurzen Produktzyklen (1 Jahr) bringen, sehe ich keine gravierenden eklatant stärkere Verbesserungen, als vor Zwei Jahren..
      Schon amüsant, das Leute wie Du, in ERSTER Linie an die "armen" Menschen die Ihren Job verlieren und an die "armen gelangweilten" Hersteller denken, anstatt mal den Fokus primär auf die Umwelt und der sich daraus resultierenden Elektromüll zu fokussieren...
      Man kennt den "Weisheits-spruch:
      " Manchmal, ist weniger mehr"
      :)


      •   44
        Gelöschter Account 18.08.2016 Link zum Kommentar

        Wie wäre es denn wenn die Hersteller diese Zeit nutzen, um an einen besseren Service /Support, Updates und Securepacks arbeiten?


        dafür braucht es keine fachkräfte da genügt ein einfacher programierer
        und umweltschutz ist das allerletzte argument-von einem recicelten smartphone bleibt weniger alls ein protzent electroschrot übrig und das ist vernachlässigbar-
        ein arbeitsloser produziert weit mehr müll
        und ja die displays sind stromsparender geworden und ja die prozessoren sind bedeutend schneller geworden und ja ein 1000mAha akku hällt heute länger alls ein 2000 mAh
        akku von damals
        und sorry aber wer heute da nicht durchblickt? für den ist google und androidpit erfunden worden.


      • MIGELL 18.08.2016 Link zum Kommentar

        Wie wäre es, wenn Du mal anfängst Posts richtig zu lesen und zu verstehen, bevor Du mir hier techn. Unverständnis unterstellst?
        Wer hat hier was von Recycling geredet?
        Nochmal : Im Fokus liegt WENIGER Smartphonemodelle.
        Ein Arbeitsloser produziert mehr Müll? Was zum..???
        Was hat das mit der Thematik, weniger Devicemodelle zu tun?
        Egal, So die Displays sind sparsamer geworden ?
        Hey, ich wusste gar nicht das ein QHD Display genauso strompsparend ist wie ein Full HD Screen...
        Nee passt schon ;)
        Und die Prozessoren sind auch sparsamer geworden?
        Ist jetzt nicht Dein Ernst oder?
        Deswegen hatte ja Qualcomm überhaupt keine Probleme mit der Energieeffizienz ;)
        Dann als letztes noch der "Oberknaller" von Dir: Es braucht nur einen einzigen Developer, /Programm.:
        Ja das wäre ja wirklich wunderschön,
        Da können alle Hersteller, nur einen EINZIGEN Programmierer abstellen, der sich ALLEIN "NUR" um die ganzen Updates und Securepacks kümmert....
        ( Updates und Securepacks sind ja gaaanz schnell vollzogen nicht wahr?)
        Ja wäre die Tech Welt so einfach...
        Und Das Akkuargument schiesst den Vogel echt ab....
        Und wie bitte definierst Du damals?
        Im Post ging es um 2 Jahre...
        Du hast nichts vom Post verstanden.
        Aber was red ich denn,
        ich habe ja im Gegensatz zu Dir, ja null Durchblick well?
        ;)



    • Blaubär 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Danke! Aber der Bericht ist vom 01.04.16, ein Schelm wer...


  • Jürgen D. 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Das Xperia Z5 compct hatte ich schon mal in der Hand, aber irgendwas gefiel mir nicht. Da bin ich dann doch lieber beim Galaxy Nexus geblieben. Jetzt warte ich mal ab, wie groß das Nexus Snailfish ausfällt, wenn ich es in der Hand halte. Aber auch das S7 Mini will ich mal begrapschen.


    • C. F.
      • Admin
      17.08.2016 Link zum Kommentar

      Dann nimm mal ein Z3c in die Hand...


      • Leon R. 17.08.2016 Link zum Kommentar

        Naja er hat ja gesagt das er schon das Z5c in der Hand hatte ;)


      • Blaubär 18.08.2016 Link zum Kommentar

        Das z3c hat desaströse Rezensionen...


    • Blaubär 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Ist ein S7 Mini angekündigt??


  • Jürgen D. 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Trotz dieser sogenannten Vielfalt, finde ich kein Smartphone < 5", weil alle Hersteller dem gleichen Hype hinterher rennen. Und diese abgespeckten Minis sind auch nicht grade der Renner. Nur Samsung hat mich wohl erhört u. bringt mit dem Galaxy S7 Mini endlich mal was Gescheite auf den Markt.


    •   25
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Oder nimm doch das Xperia Z5 compact.


      • C. F.
        • Admin
        17.08.2016 Link zum Kommentar

        Selbst das Z3c erfüllt für den Normalo alle Ansprüche.

        Gelöschter Account


    • Tim 17.08.2016 Link zum Kommentar

      S7 Mini? So ein Gerät gibt's doch gar nicht ^^ und wird es auch nie geben


    • Bodo P. 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Smartphones > 5 Inch ein Hype? Ich bin da anderer Meinung. Warum soll ICH ein kleines Smartphone nutzen, wenn es auch große gibt? Und was 'gescheit' ist, entscheidet eh jeder für sich.


  • C. F.
    • Admin
    17.08.2016 Link zum Kommentar

    "Wofür hat Samsung eigentlich das S7 Edge entwickelt? "........war wohl ein designtechnischer Marketing-Gag um zu zeigen, was man heutzutage mit einem Display alles anstellen kann. Aber kein Mensch schaut auf die Kante von einem Smartphone-Display, um sich irgendwelche Informationen zu holen. Der Blick geht gewohntermaßen immer "voll auf's Display drauf", wenn man es mal so ausdrücken möchte. Fanden alle toll, weil es von Samsung war. Das war's aber auch schon. Da hat die Fangemeinde zugeschlagen, um was "besonderes" zu haben, sich von der breiten Masse abheben zu können. War aber eine Eintagsfliege, denn sonst wären andere Hersteller längst auch auf den Zug aufgesprungen. Haben sie aber nicht.


  • Emilio
    • Blogger
    17.08.2016 Link zum Kommentar

    Zitat:
    "Das S7 Edge ergibt mit der Markteinführung des Note7 keinen Sinn mehr."

    Diese Aussage finde ich falsch, ich sehe es genau anders herum.

    Weil es schon vor dem Release des Note 7 ein "großes" Edge Smartphone von Samsung gab, ist das Note 7 völlig überflüssig.
    Hätte man auf ein normales Display gesetzt und villeicht einen neueren Prozessor oder mehr RAM verbaut, hätte das Note 7 einen Sinn ergeben.
    So zählt man einzig und allein für einen Stift (dem 80% der Normaluser sicherlich nicht regelmäßig gebrauchen) einen Aufpreis von 200 €.

    In meinen Augen völlig unverständlich.


    • Tim 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Das Note 7 hat aber den S-Pen und ist Funktionstechnisch besser aufgestellt, als das S7 edge... Das S7 edge ist ein Phablet mit edge. Das note 7 eines mit S-Pen.
      Das S7 edge IST sinnlos...


    • Bodo P. 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Emilio, ich glaube, dass Du mit Deiner Einschätzung bzgl. der Nutzung des Stylus ziemlich richtig liegen wirst. Aber ich weine virtuell jetzt schon bei dem Gedanken, dass mein Note 4 keinen Nachfolger finden könnte und ich damit auch den Stift nicht mehr hätte, weil ich den hohen Preis für dieses Wunderwerk-aber-dennoch-nur-Spielzeug einfach nur noch abartig finde.
      Aber vielleicht komme ich ja mit meinem Note 4 noch ein oder zwei Jahre über die Runden und das Note 7 kostet dann 'nur' noch 450.- Euro.


  • Tim 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Wenn die Hersteller die letztjährigen Flaggschiffe als neue Mittelklasse verkaufen, müssten sie aber auch anständigen Support anbieten...
    Das S6 kostet 399€ und ist damit ein ideales Mittelklasse-Gerät, aber man kann sich schlicht nicht sicher sein, ob Samsung überhaupt jemals die neue Software auf das Ding bringt und DAS ist das Problem...

    Fritz F.Gelöschter Account


  • Michael Schmidt 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Ich habe seit Jahren mein S3 (irgendwann mal gekauft für 100 €). Für dieses Modell wurden irgendwie fast alle CustomROM's ausprobiert. Ich habe das neueste Android, mein Akku hält gut 2 Tage, von Wasserwaage bis Navi kann das S3 (fast) alles. Wozu sollte ich ein S7 für 500 - 800 Euro kaufen?


  • wolfgang porcher 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Weniger Modelle bringt wahrscheinlich gar nichts, funktioniert auch nicht im Massenkonsum und Verdrängungswettbewerb.

    1. Aber mehr Vernunft beim Verbraucher ist gefragt. Wer jedem neuen Modell hinter her eilt, diese Gruppe an Unvernunft wird das weiterhin forcieren. Und wir leben im Wegwerf - Konsum - Zeitalter, solange wir diesen Trend von uns aus nicht stoppen / einschränken kommen wir nicht weiter.
    2. Die Haltbarkeit ist bewusst auf ca. 2 Jahre beschränkt, die Telekomanbieter leben ja von ihren Verträgen. Nicht umnsonst sind nicht mehr austauschbare Akkus in den Geräten. Un das geht weiter so, solange uns die Vernunft fehlt.

    3. Ein altes Gerät sollte niemand wegwerfen, geht das neue kaputt, ist überbrückend das alte Gerät einsetzbar. So ein Gerät kann auch idealerweise als Hotspot genutzt werden, wo eine Gruppe mehrere Personen mit Smartphones sich per Datenverbindung über das eigene Gerät per WLAN verbinden kann.

    4. Modelle bedeuten auch Preisunterschiede, manche schauen auf den Pfennig genau. Nur die Apple Fans nicht.
    Und die Benutzer - Einstellung , was Display Grösse betrifft, zum Gerät ist nun mal verschieden, der eine will 4,5" ganz billig, der andere 5" der nächste 5.5" der nächste wieder 6". das allein sorgt schon für viele Modelle und hat mit der Entwicklung selbst nichts zu tun, da der Untersatz (Motherboard) sich nicht ändert.
    Wie beim Auto, meist ist xix Neues im Neuen, lediglich das Design, wie bei den Autobauern, ohne jegliche Innovation..

    Gelöschter Account


    • Bodo P. 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Wolfgang, die Vernunft der Verbraucher- das ist der Knackpunkt. Wir sind mit unserem Will-haben-Jipper ganz alleine für die wahnwitzige Preisentwicklung der Smartphones verantwortlich. Wie oft habe ich hier schon gelesen, dass es Leute gibt, die zur fast gleichen Zeit ein S6, S7 Edge, Eiphone 6 Plus (wenn's so was denn gibt) und Huawei was auch immer 8 in Benutzung haben.
      Alle zwei Jahre ein ein Jahr auf dem Markt befindliches Handy mit 30 % Preisreduktion kaufen und auf diese Weise gefühlt auch immer auf dem neuesten Stand zu sein und wir wären vermutlich schon ein ganzes Stück weiter.
      Pure Illusion, natürlich.


  • James E. 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Ich bin sicher das die Ingineuere die wenn weniger Modelle entwickelt werden, Ihre Jobs verliere haben was gegen eure vorschlag. Oder glaubt ihr wirklich das die Hersteller die Überflüssige Krafte bei die weniger modelle einsetze? Aber was interesiert uns ob noch eine arbeitslos wird, solang wir weniger schrott beseidigen mussen.

    Gelöschter Account


    •   40
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      aha - wir sollen also deiner Meinung nach immer weiter überflüssigen Mist konsumieren, damit die paar Ingenieure nicht arbeitslos werden ? Mehr Bier saufen damit die Brauereimeister nicht arbeitslos werden ? Mehr Autofahren damit die Auto-Ingenieure nicht arbeitslos werden ? Vielleicht erstmal nachdenken bevor du hier so einen Blödsinn raushaust ?
      Im übrigen solltest du mal den Ingenieur deiner Handytastatur benachrichtigen, da scheint mächtig was zu klemmen... :D


      •   44
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        im gegensatz zu anderen hat er schon nachgedacht. smartphones sind kein überflüssiger mist da had er schon recht unt wass seinne klemente dastaadur agehd villeickt hasst er möktegern teudsleerer auck


      •   40
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        deine Tastatur klemmt schon seit Jahren, da hilft auch kein Ingenieur mehr.

        Und es ging auch nicht darum das Smartphones generell überflüssiger Mist sind, sondern dass 50 verschiedene Modelle eines Herstellers überflüssiger Mist sind. Und das Totschlagargument Arbeitsplatzsicherung gilt für alle Branchen und nicht nur für Handyhersteller. Der Kollege James E. hat im Gegensatz zu anderen einfach nur mal undurchdachtes geistiges Geschwurbel rausgehauen anstatt erst nachzudenken und dann zu schreiben. Aber dass du das auch noch als Nachdenken einschätzt wundert mich bei dir sowieso nicht.


    • MIGELL 17.08.2016 Link zum Kommentar

      @ James E.
      Was für ein typisch kapitalistischer Holzhammer-"Argument"!
      Nee da hast Du natürlich vollkommen recht!
      Wenn man z.B. Zigaretten abschaffen würde, dann verliert man ganz viele Jobs in der Tabakindustrie, oder strengere Gesetze gegen Abgase und weniger Autos produzieren würde..
      Na dann müssen wir uns jetzt entscheiden...
      Was ist wichtiger Jobs, oder den Versuch den Planeten zu retten...


      • A. K.
        • Mod
        17.08.2016 Link zum Kommentar

        "oder strengere Gesetze gegen Abgase und weniger Autos produzieren würde.."
        Das Gegenteil ist der Fall, die Abgasnachbehandlung wird immer umfangreicher und neuere Technologien werden eingesetzt. Wo früher ein Team mehrere Funktionen abgesichert hat, ist heute für jede Kleinigkeit ein "Experte" am Werk.
        Hat aber zugegebenermaßen nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.


    •   19
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Wenn es weniger Modelle gäbe, hätten wir Ingenieure oder Entwickler endlich Zeit Produkte auf den Markt zu bringen die NICHT AM KUNDEN getestet werden müssen.
      UND DAS GILT FÜR ALLE BRANCHEN UMD PRODUKTE AUF DEM MARKT.
      Nur als kleine Info. Derzeit nur in Deutschland 100000 frei Positionen für Ingenieure.


  • Jürgen D. 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Ich nutze immer noch mein Galaxy Nexus mit CM 11 M12. :)


  • MIGELL 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Wenn im Artikel hier schon der Werte Herr Autor,schon Kritik an die Daseinsberechtigung eines S7 Edge vollzogen wird,
    ( wegen dem Note 7) dann sollte man bitte auch die Kritik erweitern:
    Das Huawei/Honor, so viele neue Modelle raushaut und einen "Flaggschiff Dschungel" hat, wird natürlich auch nicht erwähnt.... ;)
    Wiko, Archos, Sony und vor allem LG sind diesbezüglich auch nicht besser...
    Eines dieser Probleme,ist der Druck der China Konkurrenz, die leider in diesem Punkt einsame Spitze sind, und fast monatlich, neue Phones raushauen...
    Man will der Konkurrenz "kein Stückchen des Androidkuchen" ergo Gewinn abgeben... Der Kunde spielt das "Game" schön blöd der Hersteller mit, und somit wird fröhlich weiter gekauft...
    Diese Geiz ist Geil Mentalität
    ( Qualität ist erstmal schnuppe, aber sich dann aufregen , wenn ein 100€ Gerät nach kurzer Zeit, den Geist aufgibt) ist schon so in den Köpfen drin,...Das wird schwer es wieder auszumerzen...
    Aber solange die Leute in Kurz-zyklen weiterlaufen....
    Die Matrix lässt grüssen....
    :)


  • Michael K. 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Marktwirtschaften westlicher Prägung sind auf permanentes Wachstum angewiesen, andernfalls steigen aufgrund permanenter Rationalisierungsmaßnahmen innerhalb der Produktion die Arbeitslosenzahlen. Wachstum heißt aber nichts anderes als Ausweitung von Produktion und Vertrieb. Da auch der Dienstleistungsbereich von Rationalisierung (z.B. Bots, KI, Verlagerung in Billiglohnländer) betroffen ist, stellt er keine Alternative zur Beschäftigung in der Industrie dar.
    Macht man sich klar, dass es dabei um Billionenwerte geht, erscheint die Diskussion um ein paar Millionen Smartphones mehr oder weniger schon lächerlich. Zieht man noch in Betracht, dass ein Großteil der Menschheit noch gar nicht von Wohlstand westlicher Prägung profitiert, diesen aber anstrebt, kann man sich vorstellen, dass in nächster Zukunft noch geradezu unfassbare Mengen zusätzlicher Konsum- und Investitionsgüter gefertigt werden müssen.

    Davon abgesehen, ist es allein Angelegenheit der Hersteller festzulegen, mit welcher Modellpalette sie am Markt auftreten. Eine Regulierung diesbezüglich wäre ein kaum vorstellbarer Eingriff in die unternehmerische Eigenverantwortng.

    Zwar kann ein Hersteller seine Produktion und seinen Support straffen und verbilligen, wenn er die Modellvielfalt reduziert, gleichzeitig riskiert er dadurch aber den Verlust von Kunden, die in diesem eingeschränktem Sortiment nicht mehr finden, was sie suchen.
    Auch wenn jetzt einige Hersteller ihr Sortiment straffen, und die Produktzyklen vergrößern, muss man davon ausgehen, dass die Produktvielfalt noch steigen wird. Ziel großer industrieller Modernisierungsprojekte wie "Industrie 4.0" ist nicht weniger, als die lohnende Fertigung von Losgrösse 1, also eine weitreichende Flexibilisierung der Fertigung bzgl. der gefertigten Produkte.
    Zuende gedacht kann das bedeuten, es gibt soviele Modellvarianten, wie es Geräte gibt - Abermillionen, wobei der Kunde sein Gerät nach eigenen Vorstellungen maßschneidert, wenngleich ich ein solches Szenario für nicht sehr wahrscheinlich halte.

    Um den Support in einem solchen Szenario überhaupt noch gewährleisten zu können, wird dieser nicht mehr modellbasiert wie gegenwärtig stattfinden können, sondern auf Grund der technischen Basis, ähnlich wie das Apple macht, oder auch Microsoft bei Laptops, Desktops und Servern.
    Trotz einer ausserordentlich hohen Modellvielfalt mit unterschiedlichster technischer Basis kann Microsoft monatliche Updates liefern. Selbst das neuste Windows 10 funktioniert auf fünf Jahre alten Rechnern problemlos.

    Und wie soll eine längere Nutzung der Geräte gelingen, wenn nicht mal die elementarsten Voraussetzung dafür gegeben sind. Akkus sind Verschleißteile, aber immer seltener durch den Nutzer kostengünstig tauschbar. Staatliche Regulierung wäre hier gefragt, eine EU weite Vorschrift von durch den Anwender tauschbaren Akkus, am besten noch in der Bauform auf wenige Typen standardisiert, könnte ein Umdenken der Hersteller erzwingen, und wenigstens diie Voraussetzung für eine vier- oder fünfjährige Nutzung schaffen. Aber nichts passiert in dieser Richtung, Vorschriften wie im Elektro G bleiben, schwammig formuliert und ohne effektive Sanktionsmöglichkeiten, ein zahnloser Tiger.

    So bleibt die Frage, ob diese Diskussion ausserhalb dieses Forums überhaupt jemanden interessiert. Akademisch interessant, aber dennoch irrelevant. Die Hersteller machen, was sie für richtig halten, die Konsumenten kaufen, was ihnen gefällt, die Behörden sind überfordert, und die Umwelt muss zusehen wo sie bleibt.


  • Conjo Man 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Ich hab mein Galaxy S3 seit über 4 Jahren. Und solange es seinen Dienst tut, reicht es für meine Bedürfnisse vollkommen aus. Telefonieren, Fotos machen, Internet nutzen...passt!

    P.S. guter Beitrag Hr Kluge


  • Harry Rauch 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Es ist schon verrückt: H.G. Kluge schreibt hier einen Beitrag, den man grundsätzlich unterschreiben kann. Im selben Atemzug stellt Eric Herrmann etwas weiter unten auf der AndroidPIT-Seite das Huawei Mate 9 vor und man hört praktisch sein Hecheln zu der Frage, wann das Ding (endlich) auf den Markt kommt. Wahrscheinlich müssen wir aber alle bis zur kommenden CES warten - wie schade! Ob ich das überlebe?

    Mir fällt da nur der bemerkenswerte Satz eines Leserbriefschreibers aus dem SPIEGEL 32/2016 zum Thema Smartphones ein:
    "Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass zu meinen Lebzeiten die Mehrzahl der Menschen ihr Gehirn ausserhalb ihres Kopfes in einem kleinen, flachen Etui mit sich herumtragen würde."


    • Bastian Siewers 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Es gehört nun mal zu den Aufgaben unseres Fachs neue Smartphones vorzustellen, und natürlich freuen wir uns durchaus über das Erscheinen neuer Smartphones. Das eine schließt meines Erachtens das andere nicht aus.

      Simeon S.Gelöschter Account


  •   75
    Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Die Hersteller sind ja nichts anderes als Geschäftsleute, die möglichst viel Gewinn erzielen wollen. Viele Faktoren spielen zusammen, warum man sich öfter ein neues Smartphone kauft. Zum einen die vertraglich gebundenen, wo es oft schon alle Jahre ein neues Smartphone "gratis" dazu gibt. Dann die relativ kurze Updateversorgung von meist nur 2 Jahren, und die fest verbauten Akkus.
    Den Herstellern dürfte die Umwelt ziemlich egal sein, die werden ja schon nervös wenn mal der Umsatz statt 330 Millionen "nur" 325 Millionen beträgt.


    • wolfgang porcher 24.08.2016 Link zum Kommentar

      dem ist nichts zu zufügen . Solange der Komsument mitspielt wird das ewig so sein.


  • Robert Marley 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Sag mal ist denn AndroidPit mit allen Usern über Nacht kommunistisch geworden? Das wirkt für mich wie ein Rückschritt zur DDR, von jedem Produkt am besten nur 1 Hersteller, weil man ja viel zu faul ist sich zu informieren. Ach ja und die Produktvielfalt liegt natürlich daran, uns alle zu täuschen und die Kaufentscheidung zu erschweren!

    -Ironie Off-

    Hat schonmal jemand überlegt wie glücklich wir uns schätzen können eine (nahezu) freie Marktwirtschaft zu haben? Es ist in jeder Hinsicht besser ein größeres Angebot zu haben. Die Umwelt leidet dadurch meiner Meinung nach auch nicht mehr als wenn es ein kleineres Angebot geben würde, da die Menschen sich trotzdem neue Smartphones kaufen würden.


    •   44
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      richtig.
      und der umwelt ist es doch vollkommen wurst ob ich ein s7 edge oder ein note 5 entsorge
      und androidpit geht es nur um möglichst viele klicks


      • Bastian Siewers 17.08.2016 Link zum Kommentar

        Das sowieso Markus ;)
        Und zwischen nur einem Modell und 50 verschiedenen gibt es ja noch irgendwie etwas dazwischen oder?
        Uns geht es mit Sicherheit nicht darum, dass es nur noch ein "Einheitssmartphone" geben soll, steht auch nirgends so im Artikel.
        Sieht man sich allerdings nur mal als Beispiel unser Samsung Forum an, erkennt man schnell wie unfassbar viele verschiedene Samsung Modelle es allein in Deutschland gibt. Und ja, auch ich bin der Meinung, dass kein Mensch so viele verschiedene braucht. Mehrere Modelle, natürlich gerne, aber nicht 5 verschiedene, die fast ein und dasselbe bieten. Nur darum geht es :)


      •   44
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        sicher braucht niemand alle eines genügt aber je mehr es giebt umso grösser ist die waescheinlichkeit das dass was ich will dabei ist.soll sich ein samsungfan der ein 5,3 zoll gajaxy s sowiso möchte ein sony kaufen müssen weil samsung in der s reihe kein 5,3 zoll anbietet? sony jedoch schon?je grösser die auswal um so besser
        ob sie es verkaufen können ist deren problem nicht unseres!
        der umweltschutz ist jedenfalls der lrtzte grund auf die vielfalt zu verzichten


      •   40
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        Wenn es nur 3 verschiedene Modelle gibt, wirst du auch ein für dich passendes unter diesen Dreien finden. 50 verschiedene Modelle erhöhen nur den Neidfaktor aber nicht den Nutzungsfaktor. Es gilt immer noch der Spruch "was ich nicht weiß macht mich nicht heiß". Letztendlich stellen 50 verschiedene Modelle nur eine gigantische Resourcenverschwendung dar die kein Mensch eigentlich will. Hier aber davon auszugehen, dass regelt der Markt für sich alleine, ist komplett daneben. Der Markt regelt nur den Preis sonst nichts. Wenn eine Resource zu Ende geht, regelt auch der Martkt nichts mehr.


      •   44
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        heutzutage wird so gut recicelt das mehr als 95 % eines smartphones wiederverwendet werden können!allso nichts mit recoursenverschwendung!
        denkt einmal an den familienvater der plötzlich seine familie nicht mehr ernähren kann weil er keine arbeit mehr hatt!
        wenn nichts mehr gekauft wird kann nicht mehr produziert werden! wo nichts mehr produziert wird braucht es keine arbeitskräfte und dann bricht die wirtschaft zusammen. und dijenigen die hier am meisten gegen die smartphonevielfalt sind rufen dann am meisten aus weil sie das arbeitslosengeld des familienvaters mitfinanzieren müssen.


      •   40
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        Was soll dieser alberne Druck auf die moralische Tränendrüse ? Welcher Familienvater designed oder produziert in Deutschland Handys ?
        Kapitalismus funktioniert nun mal leider so, Firmen kommen und gehen, Leute werden beschäftigt und gefeuert. Wir können jetzt auch alle Fisch essen wie die bekloppten, nur damit die Fischer ihre Arbeit nicht verlieren - was sie dann am Ende aber alle tun, weil irgendwann gibt es kein Fisch mehr. Da sind wir schon auf dem besten Weg. Denk mal an den armen Fischer der dann seine Familie nicht mehr ernähren kann - heul. Denk mal lieber an die armen Fische die es dann nicht mehr gibt - und die du dann nicht mehr essen kannst.


      • Michael K. 17.08.2016 Link zum Kommentar

        In Dtl. werden zwar keine Smartphones produziert, und vermutlich nicht mal entwickelt (Gigaset?), aber dafür Maschinen zur Produktion von Smartphones. Wacker Chemie liefert Silizium-Wafer weltweit an Halbleiterhersteller, Merck Flüssigkristalle an LCD-Hersteller. So wirken sich hier gekaufte oder nicht gekaufte Smartphones aus chinesischer Produktion indirekt auch auf deutsche Arbeitsplätze aus. Wenn man der Umwelt zuliebe auf intensive Landwirtschaft und industrielle Produktion verzichten würde, würden wahrscheinlich 95% der Menschheit verhungern, erfrieren oder an Krankheiten sterben. Der Rest würde leben wie in der Steinzeit.


      •   44
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        und was ist mit den zulieferfirmen für die smartphone firmen, oder dijenigen die die alten smartphones auseinandernehmen, die teile sortieren usw.
        da hängen weit mehr firmen als nur die smartphone hersteller drin.


      • Michael K. 17.08.2016 Link zum Kommentar

        Händler und Serviceleute sollten auch nicht vergessen werden.

        Gelöschter Account


      •   44
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        und all die leute von androidpit die dann nichts mehr zu schreiben hätten! was ist mit denen?
        na gut die haben das angezetelt selber schuld.


      •   40
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        was wollt ihr uns hier für einen Schwachsinn verkaufen - konsumieren nur um irgendwelche Arbeitsplätze zu erhalten ???
        Belegt mal den Anfängerkurs Marktwirtschaftslehre in der VHS, damit ihr kapiert wie Marktwirtschaft funktioniert.
        Ich kauf doch kein Handy mit dem Gedanken, na dann wollen wir heute mal dem chinesischen Fabrikarbeiter Peng Ei Weg bei Foxconn den Arbeitsplatz sichern. Oder die Milch beim Aldi kaufen, damit Bauer Müller auch morgen was zu essen hat.
        Man konsumiert etwas weil man es braucht oder glaubt zu brauchen. Das ist ein rein egoistischer Vorgang.
        Wenn du was gutes tun willst spende was. Aber hör auf uns weiß zu machen du konsumierst etwas um irgendwelche ominösen Arbeitsplätze zu erhalten.
        Und ich rette jetzt den Regenwald und trink ne Kiste Krombacher.


      • Michael K. 18.08.2016 Link zum Kommentar

        Ein Blick in die Wirtschaftspresse reicht völlig, um zu lesen, dass es momentan der private Konsum ist, der die Wirtschaft brummen lässt.

        http://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/bip-wachstum-von-0-7-prozent-deutsche-wirtschaft-schafft-starken-jahresstart/13591284.html?utm_referrer=

        Solche Artikel finden sich massenhaft.
        Ein wichtiger Faktor dürften da Autos sein. Aber es ist der Konsum in seiner Gesamtheit, der die Wirtschaft brummen lässt. Vom Bierkonsum profitieren dabei dann nicht nur die Brauer, sondern eben auch die Hersteller von Abfülltechnik und Brauereiausstattung.
        Da muss man sich nicht bewusst für ein bestimmtes Produkt entscheiden, um Arbeitsplätze zu sichern, man konsumiert und die Wirtschaft profitiert davon. Beispiele, wie das selbst bei Smartphones aus China funktioniert, wurden ja aufgeführt.
        Der Vorgang ist natürlich egoistisch, man kauft in der Regel nicht, um Arbeitsplätze zu sichern. Aber das Konsumieren selber ist der entscheidende Vorgang, das Motiv dafür ist völlig egal. Bremst man den Konsum, gefährdet man Arbeitsplätze, wobei das Motiv dafür gut gemeint sein kann, für das Ergebnis ist es ebenfalls ohne Bedeutung.


      • Robert Marley 18.08.2016 Link zum Kommentar

        Was du nicht ganz verstanden hast, was @Michael K. Bereits ausgeführt hat, dass @markus riedberger nicht mit der Absicht einen Arbeitsplatz zu sichern/retten konsumiert, aber genau das die logische Folgerung von Konsum ist, ganz egal aus welchem Grund man handelt. Abgesehen von Arbeitsplätzen ist der technische Fortschritt (und das beziehe ich nicht nur auf Smartphones) allein der gigantischen Vielfalt von Firmen, und ja auch der Vielfalt an Produkten zu verdanken. Wenn sich weltweit jedes Unternehmen eine Grenze von zB. 5 Geräten gesetzt hätte, dann gäbe es womöglich noch nichteinmal Smartphones. Was ich damit sagen will ist, dass auf den ersten Blick sinnlos aussieht, dass ein Hersteller 2 nahezu identische Produkte verkauft, auf dem zweiten erkennt man allerdings wieviel Forschung alleine in einem einzigen Gerät steckt. Und das wichtige dabei ist, dass die Forschung nicht nur dem einzelnen Produkt zu gute kommt, sondern der Menschheit im Zuge des technischen Fortschritts.

        Gelöschter Account


      •   40
        Gelöschter Account 19.08.2016 Link zum Kommentar

        Du hast leider überhaupt nicht das Thema verstanden - das Konsum Arbeitsplätze schafft, ist eine Binsenweisheit, dafür braucht es keine ellenlangen Aufsätze in Apit.
        Arbeitsplätze sichern kann aber nicht die Rechtfertigung für sinnlose Resourcenverschwendung und sinnlosen Konsum sein ! Mit dem Totschlagargument Arbeitsplätze sichern kann man jede Schweinerei rechtfertigen, die sich Wirtschaft und/oder Politik ausdenken.


      • Michael K. 19.08.2016 Link zum Kommentar

        Alles ist wichtig, Umweltschutz, Ressourcenschonung und Arbeitsplätze. So hat die Politik zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz schon entsprechende Vorschriften erlassen, so ist das Recycling der entsorgten Geräte vorgeschrieben, was zur Rückgewinnung von Ressourcen führt und die Müllmenge stark reduziert. Durch die REACH-Verordnung ist die Verwendung umweltbelastender Schwermetalle weitgehend untersagt.
        Man müsste noch mehr tun, z.B. geplante Obsoleszenz verbieten, und dazu gehören auch festverbaute Akkus, aber dazu kann sich offenbar niemand derzeit durchringen.
        Aber der Umweltschutz wird von Öko-Fundamentalisten auch gerne als Totschlagargument genommen, das alles andere hinten anstellt.
        Selbst in gesicherter Position, vielleicht beamtet, sagt sich natürlich leicht, was kümmern mich die Arbeitsplätze der anderen.
        Genau die sind es aber, die diese gesicherten Stellen meist finanzieren (Steuern).
        Jede Zivilisation verändert massiv die Umwelt. Naturverbundene, komplett nachhaltige Gesellschaften, wie z.B. die ursprünglichen Indianer Nordamerikas liessen für den ganzen Kontinent nur Einwohnerzahlen von ca. 1 Mio. zu, heute leben in Nordamerika mehr als 400 Mio. Menschen.
        Die ganze Debatte um die Modellvielfalt der Hersteller, und ihre Modellzyklen geht aber ohnehin an der Realität vorbei, und bringt bestenfalls reines Wunschdenken zum Ausdruck.
        Die Entscheidung, wieviel Modelle die Hersteller anbieten, und wie oft sie ihr Portfolio erneuern, gehört zu den elementarsten Entscheidungen unternehmerischer Eigenverantwortung.
        Kein marktwirtschaftlicher Staat wird hier den Herstellern je Vorschriften machen. Solche Vorschriften ließen sich auch nicht mit "allgemeinem Interesse" wie dem Umweltschutz begründen. Die Gesamtzahl der verkauften Modelle begründet eine bestimmte Umweltbelastung, nicht die Anzahl unterschiedlicher Modelle.
        Auch wird die Politik unterschiedliche "allgemeine Interessen" gegeneinander abwägen müssen, und da ist die Beschäftigung eben auch eines von.

        Gelöschter Account


      •   44
        Gelöschter Account 19.08.2016 Link zum Kommentar

        Du hast es nicht verstanden. Es gibt zu wenig nicht zu viel. Ich will ein HTC 10 mit wechsel Akku mit 5.5 Zoll Display. Sind schon. 2 zuwenig der nächste will das gleiche mit 4 Zoll der andere will 64 der. Nächste 128 gb ein anderer nur 16 GB Speicher
        Das sind schon allein beim HTC 10 Minimum 6 zuwenig. Rechne das mal hoch auf Samsung oder jede andere marke. Und wenn ich schreibe HTC meine ich HTC und nicht das gleiche von Samsung.
        Im übrigen hast du jetzt wieder davon angefangen


      • wolfgang porcher 24.08.2016 Link zum Kommentar

        Wieso muss man das was noch funktioniert entsorgen ?
        Es ist stets gut ein Ersatzgerät in der Schublade zu habn, oder wenn nicht es zu verschenken.
        Ausserdem lässt sich ein funktionierendes, selbst wenn das Display Risse hat , noch bestens als HotSpot benutzen, für die anderen die dabei sind und ausser WLAN keine Verbindung aufbauen können.


    • Aries 17.08.2016 Link zum Kommentar

      > Sag mal ist denn AndroidPit mit allen Usern über Nacht kommunistisch geworden? Das wirkt für mich wie ein Rückschritt zur DDR

      In der DDR war alles staatlich gplant, geregelt und kontrolliert. Bei uns gibt es gesetzliche Rahmenbedingungen, innerhalb derer jeder tun und machen kann, was er will. Wenn Hersteller Erfolg mit elfundneuzig Modellen haben, die sich überscheiden, alle naselang neue, kaum veränderte modelle auf den Markt bringt, dann sind wir Verbraucher die, die dem Hersteller Recht geben. Model 1 gefällt und Modell 2 ist zu teuer, also kaufen wir Model 1,5, das ein Feature von Modell 2 hat aber die Technik von Modell 1.

      Also alles andere von kommunistisch! Vielmehr von Verbrauchern, die sich verarschen lassen. Schaut Euch mal im haushalt um und prüft, welche Geräte im Wert des Smartphones alle zwei Jahre ausgetauscht wird. Ich denke, kaum ein Gerät ist derart kurzlebig wie das Smartphone. Es sind wir Verbraucher, die den Herstellern Recht geben!


      •   44
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        aries den wichtigsten satz in seinem post hast du überlesen!
        zitat -Ironie Off-


  • Web Luke 17.08.2016 Link zum Kommentar

    "Jedes nicht hergestellte Smartphone ist das Beste für die Umwelt" - hab ich mal gelesen und finde es wirklich richtig. Und es haben wirklich alle ihren Anteil - die Kunden ("wir"), die es nicht aushalten können, vier oder mehr Jahre das gleiche Gerät zu haben, sofern es funktional noch alles tut, was ich wirklich brauche... und sicher auch die g r o ß e n Hersteller, die viel verkaufen wollen (und wegen der Aktionäre auch sollen - na, wer hat selber Aktien???) und deshalb jeden neue Pickelchen am neuen Phone als Sensation verkaufen und die Software so aufblähen, dass Menschen ohne Root-"Mut" mit einem eigentlich guten Gerät verzweifeln... "Die Werbung bewegt uns dazu, Dinge zu kaufen, die wir brauchen, mit dem Geld, das wir nicht haben, um damit Menschen zu imponieren, die wir nicht mögen..."
    Ich denke nicht, dass die g r o ß e n Firmen von allein zurückschrauben werden und die "Kleinen" die Buhmänner sind - siehe Fairphone (ein Gerät, das ein Laie nachrüsten oder reparieren kann, kann man länger nutzen) oder auch das kleine deutsche Startup "Swiftphone" oder auch relativ kleine Hersteller wie "bq" (das z. B. 5 Jahre Garantie gewährt, drei große OS-Updates zusichert und auf Wunsch gleich mit Cyanogen-OS kommt, was die längere Nutzbarkeit ebenfalls erleichtert). Konsequentes Einkaufen bei solchen Herstellern nötigt auf Dauer eher die "Großen", ihre Politik zu ändern und gerade nicht das "Absterben" der kleinen Innovativen, die ohne (unsere) Kundenunterstützung keine Überlebenchance gegen die Smartphone-Riesen haben...

    Gelöschter Account


    •   32
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      "na, wer hat selber Aktien???"
      Meine Fonds für die Altersvorsorge halten unter anderem Apple. Ich selbst habe mein Lebtag noch kein Apple Produkt erworben.
      Naja ... typisch deutsch eben. Telekom-Aktie kaufen, dann den Anbieter wechseln und bei fallendem Kurs "Managerversagen" schreien.

      Ich bin dann mal 'n iPhone kaufen ...


  • Bryan Binder-Reisinger 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Jedes Jahr ein neues Smartphone finde ich unnötig. Alle 2 Jahre würde völlig ausreichen. Jedes Jahr unmengen an Geld ausgeben, nur um am aktuellen stand zu sein? Nein Danke.


    • Leon R. 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Geht ja nicht nur um das Geld, sondern auch um die Umwelt ......


  • Patrick Schaller 17.08.2016 Link zum Kommentar

    es gibt Alternativen: Handys länger nutzen > 4 Jahre und Fairphone

    Gelöschter Account


  • oskar b. 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Ich stimme dem Artikel und den meisten Kommentaren zu. Wenn ich zu verstehen versuche, woran diese Situation liegt: Es ist die Unkenntnis vieler Nutzer in diesem hochkomplexen Bereich.

    Z.B. viele Senioren kaufen und nutzen Highend-Smartphones anstelle ihres alten "Dampfhandys". Nicht, weil sie zu viel Geld haben, oder weil sie ich selbst bestätigen wollen, sondern weil ihnen suggeriert wird, dass das "heute so sein muss". Sie verstehen zu wenig von der Materie, haben z.T. keinen Bezug zur Technik und erleben die Werbung und das Verhalten und die "Beratung" ihrer Enkel.

    In meinen Senioren-Seminaren versuche ich die Denkweise zu vermitteln, den eigenen Bedarf als Kaufkriterium für Smartphone und Tarif zu erkennen und Angebote danach zu beurteilen. Ich erlebe große Bereitschaft, sich den Überlegungen anzuschließen. Aber leider erreiche ich damit zu wenige.

    Hersteller und Provider haben mehr Mittel für die Werbung als ich. Die nutzen ihre Marktmacht aus. Es wäre schön, wenn die Fachpresse (auch Androidpit) mehr Aufklärung und Praxis-Beiträge anstelle von Benchmarktests und immer neuen Rekorden liefern würde. Dass das attraktiv ist, zeigen die Kommentare hier.


  • Phone Fan 17.08.2016 Link zum Kommentar

    es wäre sowieso besser wenn alle ausser Apple, Samsung & Sony zusperren würden und von denen gibt es nur Top Modelle


    •   44
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      es wäre auch besser wenn es keine kleineren smartphones als 5.1 zoll geben würde die sind alle zu klein.
      ein bisschen arrogant diese einstellung nicht!
      ich habe ja das was ich will für was soll jetzt derjenige der ein chinaphone will das kaufen können!
      je mehr um so besser


    •   40
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Sony ... Top-Modell ??? :D


    • Simeon S. 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Dann kann ich ja kein Smartphone mehr kaufen, wenn es nur noch Apple, Samsung und Sony gibt!

      Hmm...


  • Drielander 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Die meisten Nutzer sind Opfer ihres eigenen Statussymbol-Denken und meinen, sich nur darüber profilieren zu können: größer. schneller, länger ...!
    Ich habe mich schon immer gefragt, wieso es jedes Frühjahr eine solche Hype um neue Modelle gibt.

    Mein letztes Smartphone habe ich 2011 gekauft: ein Samsung S2, das Dank CM13 immer noch fluffig läuft.
    Meine alten Siemens S35 von 2000 stecken in FSE-Halterungen in den Autos - mein Sony Ericson W890i ist mit einer Ausland-SIM bestückt. Mehr braucht es nicht.
    Lediglich meinem alten Nokia 6230 konnte ich noch keine Aufgabe zuweisen. ;)


    • Simeon S. 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Wieso sollte es den Hype nicht geben?

      Ich freue mich immer auf neue Modelle, aber ich kaufe sie trotzdem nicht.


  • Dyrk Peters 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Hallo,
    Eine Verlängerung der produktzyklen wäre doch super. der hersteller koennte sich darauf orientieren dem kunden ein perfekt ausentwickeltes gerät anzubieten.
    ich nutze zum beispiel immer noch mein htc m8. es ist für mich immer noch super .
    Nur der energieverbrauch beim navigieren stört mich manchmal.
    mein frau nutze schon lange eine htc desire hd.


  • Andi 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Da lobe ich mir doch die Windows mobile Welt, da gibt es nicht so viele Geräte. Die, die es gibt sind gut genug für das wofür, man diese nutzt.


  • Jörg W. 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Ich kaufe nur gebrauchte Phones. Somit tue ich auch was für die Umwelt sollten mehr Leute machen.


    •   44
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      da werden sich aber dienigen freuen die dank dieser mentalität keine arbeit haben.
      es hatt alles zwei seiten


      •   40
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        dann kaufen wir jetzt alle Schwachsinn nur damit Leute Arbeit haben ? Wenn das die einzige Alternative in unserem kapitalistischen System ist, läuft aber mächtig was schief.
        Bei deiner Logik würde ich jetzt sofort ein Gesetz einbringen, dass sich jeder in der Bundesrepublik Deutschland bewaffnen darf, so wie in USA. Wir müssen ja schliesslich auch die armen Fabrikarbeiter der Waffenhersteller in Brot und Arbeit haben.


      • Michael K. 17.08.2016 Link zum Kommentar

        Ja, es ist aber leider so, und meiner Meinung nach läuft auch gewaltig was schief. Gesellschaften erledigen Arbeiten, die sie im Grunde nicht wollen (Stress, Burnout, keine Zeit für die Familie), um Dinge zu kaufen, die sie im Grunde nicht brauchen.
        Die EZB pumpt schon länger billiges (zinsfreies) Geld in die Märkte, um vor allem in Südeuropa den Konsum, und damit verbunden die Investitionstätigkeit anzuheizen, um die dort sehr hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Aber während es dort kaum wirkt, weil Unternehmen nicht nur billiges Geld brauchen, sondern konkurrenzfähige Produkte und eine Perspektive für ihre Investitionen, und Arbeitslose keine Kredite aufnehmen oder bekommen, heizt es hier den Konsum durchaus an. Bei Nullzinsen lustlos zu sparen, steigt der Konsum hierzulande und hält die Konjunktur am laufen, ebenso brummt die Investitionsgüterindustrie, die die Maschinen zur Herstellung all der Konsumgüter liefert.
        Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, müsste man, statt ständig steigende Produktivität mit immer mehr Konsum aufzufangen, die steigende Produktivität teilweise vergesellschaften, um nicht getätigte Arbeit an anderer Stelle zu bezahlen, und so der gesteigerten Produktivität entgegenzuwirken. Man müsste also die Arbeitszeit reduzieren, Arbeit besser verteilen und Ältere früher in Rente schicken, statt vorzuschlagen, sie bis 69 arbeiten zu lassen.
        Vergesellschaften klingt aber nach Kommunismus, muss deshalb schon schei.. sein, und deshalb will das niemand, obwohl Steuern im Grunde nichts anderes sind, als die Vergesellschaftung von Privatvermögen.
        Ein Problem bliebe natürlich die globale Wettbewerbsfähigkeit. Produkte, die derart mit Allgemeinkosten belastet sind, sind natürlich teurer, und damit gegenüber ausländischer Konkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig. Dem könnte man mit Zöllen entgegenwirken, aber das ist mit der Globalisierung nicht vereinbar, von der wir so profitieren. Da die Zölle nur den Inlandsmarkt schützen, aber nicht die Exporte, würde das zu einer Binnenwirtschaft führen, die wegen globaler Spezialisierung auch unrealistisch ist.
        Weil die Wirtschaft also in einem globalen Kontext steht, auf den man fast keinen Einfluss hat, bleibt derzeit nicht viel mehr übrig, als sie durch Konsum am laufen zu halten, ob das nun sinnvoll ist, oder nicht.
        Das Beispiel mit den Waffen finde ich etwas geschmacklos, im Prinzip ist es aber nicht falsch.

        O.S.Gelöschter Account


      •   44
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        ich habe geschrieben das alles zwei seiten hatt. das hatt mit meiner logik nicht viel zu tun das ist einfach so
        kauft er dem anderen das gebrauchte smartphone ab kauft der andere sich ein neues kauft jörg w ein neues kauft der andere kein neues. am schluss sind gleichviele smartphones verkauft worden.


  • Hanspeter Männicke 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Wenn es so einfach wäre.
    Schauen wir andere Branchen an was da an Modelvielfalt rausgeknallt wird. Für jeden erdenklichen Geschmack eine "Lösung".
    Schuld allein sind nicht die Hersteller, sondern wir als Konsumenten. Wir sind unstrukturiert. Wir wollen z.B. bei einem Auto 1.000 Varianten und mehr.
    Doch auch hier verändert sich der Markt > siehe Tesla.
    Der Android Markt würde schon profitieren wenn "namhafte Hersteller" ihre mistigen Anpassungen sein lassen würden. Stock Android ließe auch die Patches zu. Und was nervt sind die vorinstallierten Apps von Sony, Samsung und Co, die nicht gelöscht werden können wenn man sie nicht braucht.
    Wer treibt nun den Markt? Die Hersteller oder die Konsumer? Neuer, besser? Und dann Smartphones für über 600€ mit Highperformance die nur für Messaging verwendet werden. Das ist so als benutzt man einen Ferrari nur für den Supermarkt.
    Ich denke der erste Schritt beginnt bei uns Konsumern. Folgen wir nicht mehr dem Mainstream. Dann bekommen die Hersteller richtig Druck zum Umdenken. Nicht die Hersteller machen den Markt, sondern nur wir.


    •   33
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Völlig richtig, in allen Branchen, bei allen Prdukten gibt es von einem Artikel eine unsägliche Anzahl gleicher oder gleichwertiger Produkte, die faktisch niemand benötigt und die Kaufentscheidung erschweren und erschweren sollen.

      Es geht um das liebe Geld um Gewinnmaximierung nicht um den Verbraucher, nicht um Vielfalt.

      Brauchen wir das allen? Ganz klar, Nein!


    •   32
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      "Wir wollen z.B. bei einem Auto 1.000 Varianten und mehr."

      Und die Hersteller haben reagiert und bieten unterschiedliche Modellvarianten an, die je nach Variante mehr oder weniger über Sonderausstattungen angepasst werden können oder die (leider) in Paketen zusammengefasst verkauft werden.
      Kurzum die Modelle sind (wenn man so will) modular. Wer gerne LED Licht haben möchte, dafür aber auf die Klima verzichten kann, kann sich das bei vielen Herstellern ordern.

      Wär doch schön, wenn das bei Smartphones auch ginge. Mir reicht das Mittelklasse Modell mit Quadcore, aber dafür will ich 128GB ROM. Auf NFC kann ich verzichten, aber dafür will ich einen Temperatursensor und ein Hygrometer.

      Aber dafür müsste sich der "dumme" Kunde mal kundig machen ... (5 Mark in's Kalauerschwein)


  •   32
    Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

    So lang die Verkaufszahlen die gleichen bleiben, halte ich es für einen Trugschluss, dass die Umwelt von einer Reduzierung der Modelle profitiert. Die Leute werden nicht weniger kaufen, weil es weniger Modelle gibt. Die Menge der verbrauchten Rohstoffe und damit des Mülls dürfte im Gegenteil noch steigen, da die Leute bei geringerer Auswahl eher das nächst höhere Modell kaufen und damit Funktionen, die sie eigentlich gar nicht brauchen.

    Außerdem ist es schon arg fragwürdeig, wenn a) ein Smartphonemagazin, das permanent neuen Modellen entgegenfiebert und regelmäßige Benchmarksch***zvergleiche veröffentlicht und mangelnde Leistung kritisiert, jetzt den Herstellern den schwarzen Peter zuschustern will.
    Und b) ein Autor, der erst kürzlich erklärte, dass er gleich mehrere seiner Smartphones aus 2015 dieses Jahr durch neue ersetzt hat und immer noch gute und brauchbare Smartphones als Wecker benutzt.

    Man darf gerne auch mal das eigene Handeln hinterfragen anstatt einfach nur mit dem Finger auf die Industrie zu zeigen. Die Hersteller bedienen nur die Nachfrage. Die betreiben extensiv Marktforschung um möglichst genau das zu liefern, was am Ende den meisten Gewinn bringt. Oder glaubt hier ernsthaft einer, die produzieren auf Verdacht und nach Lust und Laune?


    •   33
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      Wie und warum manche Hersteller Modelle in den Markt quetschen und nichts anders ist es oftmals, werden wir nie wirklich eruieren.

      Ich bin jedoch sicher, daß viele Hersteller sich und den Markt ausprobieren wollen, schauen, wie weit sie gehen können oder beweisen wollen, was sie alles anbieten können, zu was sie fähig sind.
      Selbst dann wenn es unausgereift ist und erst beim Kunden zur Reife gelangt, wenn, ja wenn es nicht meist sehr schnell wieder verschwindet.
      Und dann steht er da, der Kunde, mit einem ach so tollen Smartphone eines ach so tollen Anbieters, der sich um Kundenbindung nicht schert.

      Und das belastet die Umwelt exorbitant, nicht nur den Geldbeutel.

      Das sieht man aber auch in vielen anderen Branchen, ist somit symptomatisch.


    •   40
      Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

      @Karl Mayer
      "Die Hersteller bedienen nur die Nachfrage."

      Das halte ich für ein Gerücht. So läuft es nur in der reinen Volkswirtschaftslehre ab. In der Realität wird die Nachfrage durch die Hersteller erst geweckt, und zwar mit allen erdenklichen Mitteln bis in hin zur Gehirnwäsche.
      Und zum Punkt Marktforschung plauder ich mal aus dem Nähkästchen. Ich bin relativ oft bei Marktforschung zu IT-Themen dabei. Jedesmal in einer anderen Rolle. Mal der CIO eines Automobilherstellers, mal der IT-Manager einer Logistikfirma, mal der der reine Anwender eines Architekturbüros...denk dir irgendeine Rolle aus, ich spiel sie ;-) Bei Markforschung läuft es so: Es gibt einen Auftraggeber, sagen wir mal ein großer PC-Hersteller. Der gibt eine Studie bei einem Marktforschungsinstitut in Auftrag. Dieses Institut muss nun die entsprechend qualifizierten Studienteilnehmer einladen. Das Institut hat aber weder Zeit zum Suchen noch Namenslisten für die entsprechenden Teilnehmer. Ausserdem ist das Budget beschränkt, für 2 Stunden Marktforschungsteilnahme im IT-Breich bekommst du ca 100-150 Euro. Dafür bekommst du aber keinen CIO eines 200.000 Mann Unternehmens wie z.B. ein Autohersteller. Also beauftragt das Markfortschungsinstitut eine weitere Firma um entsprechende Leute einzuladen. Diese weitere Firma hat einen Pool von Leuten wie mich, die quasi bei allen Runden abwechselnd immer wieder in anderen Rollen auftauchen. Du siehst die gleichen Nasen immer wieder, auch über mehrere verschiedene Marktforschungsinstitute verteilt. Wir erzählen denen irgendwas, völlig egal, Hauptsache die Zeit geht rum und die Kohle wird nach den 2 Stunden gezahlt. Und du wirst es nicht glauben, wir haben praktisch schon jeden größeren Hersteller in der IT-Welt bedient, die auf Grund solcher Fake-Veranstaltungen dann irgendwas entwickeln. Soviel nur zu deinem Kommentar der "extensiven Marktforschung". Alles eine einzige Verarschung. Dann braucht man sich auch nicht wundern, warum so oft am Bedarf vorbei produziert wird ;-)

      O.S.


      •   32
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        Gegen Gehirnwäsche helfen Aluhüte sehr gut.


      •   40
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        kann sein, aber ich sehe weder ein großes Angebot an Aluhüten noch eine große Nachfrage nach Aluhüten ;-)


      •   32
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        "ich sehe weder ein großes Angebot an Aluhüten"
        Die muss man auch selbst machen. Die gekauften sind alle von der Gehirnwäschemaffia manipuliert.

        "noch eine große Nachfrage nach Aluhüten"
        Du bist wohl nicht so oft in diesem ominösen Internetz?


      •   40
        Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

        nee, das ist doch noch Neuland oder ?


  • MajorTom 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Solange mein Gerät auch supportet wird darf es gerne bis zur Überforderung bleiben.
    Ich nutze seit fast drei Jahren mein nexus5. Und ich sehe absolut keinen Grund es zu entsorgen.
    Letztendlich wird es der auslaufende Support sein, der den Wechsel einleitet.
    Aber noch hat es Android 6.0.1 und lange lange monatlichen Service. Echten monatlichen Service.

    Der Kern ist die alte Leier bei Android. Schlechter Service...Kauf unser neues Produkt.
    Ich hab als Zweitgerät (Reserve) ein iPhone 5. Das Ding läuft und läuft.


    •   18
      Gelöschter Account 19.08.2016 Link zum Kommentar

      Du hast es gut.
      Ich habe aktuell noch das Sony Z1 Compact. An sich ein tolles Teil, außer, dass der Akku schon schwächelt. Aber es erhält keine Updates mehr :(
      Bei Android 5 war Schluss. Und bald erscheint Android 7...


  •   33
    Gelöschter Account 17.08.2016 Link zum Kommentar

    Selbstverständlich haben wir viel zu viele Smartphones die den Markt überfluten.
    Viele davon absolute Nischenmodelle, die kaum jemand kennt, geschweige denn jemals kaufen wird.
    Smartphones von Hersteller, die nicht unbedingt für Qualität, Kontinuität oder Kundenbndung stehen.
    Sie wollen lediglich Geld verdienen, mehr nicht.

    Sicherlich wird der Markt das in kürzester Zeit selbst regulieren, Hersteller werden wieder verschwinden, andere werden kommen, es auch versuchen um dann ebenfalls zu verschwinden.....

    Die wenigen etablierten Hersteller, die qualitativ hochwertige Smartphones herstellen, kann man an einer Hand abzählen.
    Diese sollten ihr Portfolio deutlich straffen und sich auf wenige Modelle beschränken.
    Drei bis vor Modelle in unterschiedlichen Pressegmenten, würde sicherlich genügen und alles deutlich übersichtlicher machen.
    Dazu käme aber noch ein ganz wesentlicher, in meinen Augen wichtigerer Faktor.
    Die Hersteller könnten sich deutlich intensiver mit den wenigen verbliebenen Smartphones beschäftigen, könnten diese besser weiterentwickeln und Updates zeitnäher bereitstellen.

    Android würde davon profitieren, keine Frage.

    Ich höre so etwas immer wieder im persönlichen Umfeld.
    Für viele ist genau dieses unübersichtliche und verwirrende Angebot bei Androiden Smartphones und die daraus resultierende unsichere Entwicklung in Bezug auf das Bereitstellen von Updates ein Grund, entweder kein Android Phone zu kaufen, oder in das iOS Lager zu wechseln.

    Weniger man oftmals deutlich mehr sein!

    Und nicht nur die Umwelt würde davon profitieren. Doch dies allein wäre schon ein wichtiger Schritt.

    Schlussendlich, es wäre die klassische Win-Win Situation.


    • Simeon S. 18.08.2016 Link zum Kommentar

      Dann sollen sie sich ein High End Gerät kaufen, dann sind sie sich sicher, dass sie Updates bekommen werden.

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