Wie Abo-Modelle uns langsam enteignen

Wie Abo-Modelle uns langsam enteignen

CDs und Blu-rays haben allmählich ausgedient. Oder wann habt Ihr zuletzt eine Serie als physische Kopie gekauft? Netflix und Spotify verändern unser Konsumverhalten von Musik und Filmen grundlegend. Doch reicht das Geschäftsmodell der Abo-Wirtschaft noch viel weiter. Und wir Verbraucher sind nicht immer Gewinner dieser Entwicklung.

Heutzutage kann man fast alles abonnieren. Branchenexperten zufolge wollen Menschen weniger Dinge besitzen, jedoch trotzdem Zugang zu ihnen haben. Ich persönlich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage: Früher besaß ich stapelweise CDs, jetzt benutze ich Spotify Premium.

Meine CDs können in Großbritannien bleiben, und dennoch kann ich meine Lieblings-Musik überall, jederzeit und mit all meinen Geräten hören – sowohl online als auch offline. Aber ich verzichte damit auch auf die Möglichkeit, die Tonträger zu verleihen, verschenken, verkaufen oder zu vererben. Und wenn ich mein Abonnement kündige, kann ich meine Musiksammlung nicht mehr wie gewohnt weiternutzen.

Und noch ein weiteres Problem: Falls Spotify eines Tages beschließen sollte, alle Radiohead-Alben zu entfernen, kann ich sie trotz meiner brav gezahlten Abo-Gebühren dort nicht mehr anhören. (Zugegeben, das ist kein großer Verlust. Radiohead wird überbewertet. Aber Ihr versteht, was ich meine.)

Trotz seiner Schwächen ist das Abonnement das Nutzungsmodell, auf das wir uns branchenübergreifend zubewegen. Und die Verbraucher nehmen es dankbar an.

Die Zahlen lügen nicht: Privatbesitz wird Nische

Das Wachstum des Marktes der Abo-Modelle ist unaufhaltsam. Laut dem Online-Dienstleister für Abo-Plattformen Zuora sei der Abo-Markt in den letzten siebeneinhalb Jahren um 350 Prozent gewachsen. Verbraucher bevorzugen Zugang zu digitalen Diensten gegenüber dem Besitz physischer Produkte. In diesem Jahr werde die Hälfte der weltweit größten Unternehmen den Großteil ihres Umsatz nur in Abhängigkeit digital unterstützter Produkte oder Dienstleistungen erzielen.

SEI Main Chart
Die Zahlen lügen nicht: Der Markt der Abos wächst schnell. / © Business Wire / Zuora

"Der Abo-Markt ist nicht auf ein oder zwei Branchen beschränkt. Wir beobachten immer mehr Branchen, die Abos anstelle echter Kauf-Produkte in den Mittelpunkt ihres Geschäftsmodells rücken. Sie zeigen oft schnelles und langfristiges Wachstum", erklärt Dr. Carl Gold, Chief Data Scientist bei Zuora. "Der SEI-Bericht zeigt, dass Abo-basierte Geschäftsmodelle die Grenzen traditioneller Software-Unternehmen überwinden und Einzug halten Sektoren wie Fertigung oder Business-Dienstleistungen."

Laut einer Umfrage, die Zuora kürzlich in Zusammenarbeit mit YouGov durchgeführt hat, abonnieren 82 Prozent der Menschen in Großbritannien inzwischen mindestens ein Produkt oder eine Dienstleistung. Dazu gehören Dienste wie Hello Fresh, Zipcar, Kaffee-Abonnements und digitale Dienste wie Netflix, Amazon Prime Video / Music, Spotify, Adobe Creative Cloud … Die Liste ist endlos!

netflix 02 copy
Gucken, aber nicht haben: Das ist das Modell, für das sich die Verbraucher entscheiden. / © NextPit

Wenn das Abo-Modell den Verbraucher … verbraucht

Nach meinen persönlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Abo-Modellen blicke ich mit gemischten Gefühlen auf die Entwicklung des Marktes. Manche von ihnen konnten tatsächlich meinen Wunsch nach eigenem Besitz ersetzen; wie etwa Spotify, das mich mein CD-Regal vergessen ließ. Und wenn ich mich noch einmal umentscheiden sollte, kann ich noch immer in den Plattenladen gehen und mir schickes Vinyl zulegen.

Doch was passiert, wenn diese Option verschwindet? Bildbearbeitungs-Profis etwa können keine aktuelle Version von Photoshop mehr kaufen. Die Software gibt es nur noch im Abonnement mit Adobes Creative Cloud.

Noch schlimmer hat es die Käufer des Heimtrainers Flywheel erwischt. Trotz des wahnwitzigen Anschaffungspreises von rund 2.000 Dollar konnten sie eines Morgens ihr teures Sportgerät nicht mehr nutzen. Aufgrund eines Patentstreits mit Konkurrent Peloton musste Flywheel auch bereits verkaufte Modelle der smarten Trainings-Räder aus der Ferne abschalten. Ähnlich un-smart verhielt es sich mit den WLAN-Lautsprechern von Sonos, deren Hersteller ältere Modelle quasi-unbrauchbar machen wollte. Das wirft die Frage auf, ob wir gekaufte Geräte eigentlich wirklich besitzen, wenn wir die Software gar nicht kontrollieren dürfen.

Und dann passiert es zunehmend, dass der Verbraucher sich mit steigenden Kosten konfrontiert sieht. Als ich im Jahr 2013 in Großbritannien lebte, hatte ich mit einem einzigen Abonnement bei Sky Sports Zugang zu allen Spielen der englischen Premier League (EPL), die im Fernsehen übertragen wurden. Heute muss ein englischer Fußballfan drei Sender (Sky, BT Sport und Amazon) bezahlen, um Zugang zu der gleichen Anzahl von Spielen zu erhalten. Vor sieben Jahren war es schon nicht billig, die EPL im Fernsehen zu sehen. Aber jetzt ist es erpresserisch.

"Für Unternehmen ist es ein Kinderspiel", sagte Pivotal-Research-Analyst und Spezialist für Online-Abos Jeff Wlodarczak im Oktober 2019 dem britischen The Telegraph. "Für den Verbraucher vermute ich, dass er in den meisten Fällen mehr bezahlt, als er müsste.

Coup 02
Abonnieren und teilen: Das Modell ist sinnvoll für die städtische Mobilität. / © NextPit

Am offensichtlichsten erscheinen mir die Vorteile des Abo-Modells beim Autobesitz in vollen Städten. Vor allem angesichts der offensichtlicher werdenden ökologischen Folgen erscheint mir der individuelle Besitz eines Autos überholt; zumal es fast den ganzen Tag bloß jemandem im Weg steht. Es stattdessen zu teilen, ist in diesem Fall fast schon ein sozialer Akt. Nicht nur ist das gelegentliche Mieten eines Autos unterm Strich also günstiger; es hat auch erhebliche ökologische Vorteile gegenüber dem individuellen Besitz.

Die Verbraucher zahlen trotzdem manchmal im Abo mehr, um weniger zu besitzen. Und wir lassen das einfach so zu. In Teilen halte ich diesen Trend für beunruhigend. Doch was meint Ihr? Welche Abos habt Ihr oder welches hättet Ihr gerne? Und welche haben sich Eurer Meinung nach in den vergangen Jahren verschlechtert, welche verbessert?

Neueste Artikel bei NextPit

Empfohlene Artikel bei NextPit

Top-Kommentare der Community

  •   77
    Gelöschter Account vor 6 Monaten

    Oder wann habt Ihr zuletzt eine Serie als physische Kopie gekauft?

    Gestern bei Saturn. "Zurück in die Zukunft" Trilogie auf Blu-ray und im Januar "Unsere kleine Farm" als Geschenk, im Dezember alle Star Trek Filme auf Blu-ray, die ganze Serie von "Dallas" im Oktober. Ich bin der Meinung.."Wer hat,der hat" und ich bin kein Fan , zumindest jetzt noch nicht, von streaming.

    Schön das David McCourt für sich der Meinung ist von physischen Datenträger Abstand zu nehmen, das heißt aber nicht dass andere das auch tun. Wir haben bei dem Handheld Sony PSP Go gesehen wohin das führt.... Der Einzelhandel war dagegen und viele Käufer auch so dass sich diese Konsole nicht lange im Handel etablieren konnte. Die PSP Go setze nur auf Downloads von Spielen.

    Dieses Jahr erlebt die Musikkassette ein Revival und die Schallplatten sind seit Jahren wieder gefragter als in den 2000er Jahren. Auch die Videokassetten sind immer noch beliebt. Auch ich habe seit 1997 noch einen Kofferfernseher mit eingebautem Videorecorder und nutze diesen gern um Filme oder Sendungen aufzunehmen. Leider gibt es kein Showview mehr aber programmieren kann man den trotzdem.

  • Black Mac vor 6 Monaten

    Das Gegenteil ist der Fall. Nie war es einfacher und günstiger, Dinge zu benutzen.

    Office 365 Home: Die mächtigste und beste Office-Suite für 6 Personen, Mobilgeräte und 6×1 TB Cloud-Speicher für lächerliche 70 Euro im Jahr (Discounter).

    Adobe CreativeCloud: Jede erdenkliche Anwendung, die man in einer Werbeagentur oder einem Videostudio braucht für etwa 70 Euro im Monat – und damit ist JEDES Gebiet abgedeckt. Damit kann ein kompletter Arbeitsplatz mit Profisoftware betrieben werden!

    iCloud: 2 TB Online-Speicher, damit ich alle Macs und iOS-Geräte in unserer Familie automatisch sichern und synchronisieren kann. Das ist die bestmögliche Versicherung für 9 Euro im Monat.

    Netflix: Ein Jahr lang Streaming in 4K für die ganze Familie – zum Preis von etwa 8 popeligen Blu-Ray-Scheiben.

    Und das sind nur die grossen Brocken. Diese Abo-Modelle bieten unglaublich viel fürs Geld. Ich habe auch keine Mühe, für so geniale Anwendungen wie «Bear» (Notizen für macOS und iOS) ein paar Euro im Jahr zu bezahlen.

    Oder anders gesagt: Ich mag Abos, wenn sie gut sind. 🙂 Und die schlechten verschwinden eh’ nach kurzer Zeit vom Markt.

  • Neocortex vor 6 Monaten

    Ich bin froh über Streaming. Ich bin ein Mensch, der Filme oder Serien eh nur einmal guckt und dafür kaufen ist mir persönlich zu teuer

  •   54
    Gelöschter Account vor 6 Monaten

    Guter Artikel mit einer sehr persönlichen Note. Ich sehe das so, dass man heute beides haben kann, denn alte Dinge bzw. generell Produkte zu kaufen um sie zu besitzen ist meist sehr einfach, vor allem durch den Onlinehandel. Abos abschließen ist noch einfacher, vor allem auch weil viele ja monatliche kündbar sind. Beides hat Vor- und Nachteile. Ich selbst kaufe heute fast keine Musik mehr aber ich habe auch kein Musik-Abo mehr, denn es stört mich schon sehr, dass meine Musik dann weg ist, wenn das Abo weg ist, ich verstehe das aber auch, schließlich hat man nur das Recht auf hören per günstigem Abo gemietet. Das ich kaum noch Musikprodukte kaufe liegt aber auch an der Musik, die mich nicht mehr so interessiert und das man wirklich tolle Stücke ja auch jederzeit mit guter (reduzierter) Qualität über Youtube und Co. hören/sehen kann.

    Ich stimme David abe nur bedingt zu. Klar kann man sich mit Abos zuschütten, aber in Normalfall sind sie nicht so teuer und da viele monatlich kündbar sind ist es auch kein langfristiges Problem, außer man hat Spezialabos zu hohen Preisen mit langer Laufzeit. Aber es muss jeder selbst wissen, wieviel er verkraftet und wenn ich denke, was manch einer sonst so ausgibt für "Dreck" (aus meiner Sicht) dann können die paar Euro im Monat für Abos wirklich nicht schlimm sein. Aber sicher gibt es auch welche die es übertreiben.
    Die Bildzeitungsüberschrift "Wie Abos uns langsam enteignen" finde ich aber wiedermal total übertrieben und schlichtweg falsch. Enteignen ist ein Wort das die Wegnahme von Wertsachen und Bankkonten bedeutet und selbst im übertragenen Sinne passt das für mich nicht so richtig. Die Fälle von guten Artikeln aber bedenklichen Überschriften häufen sich hier gerade und mir gefällt das nicht. Ich weiß nicht ob das so viel mehr Klicks bringt und nicht langfristig nach hinten los geht ... ich schreibe das gerne immer wieder.

  • Savero Fa vor 6 Monaten

    Ich schließe nach Möglichkeit nur Abos ab, die ich monatlich kündigen kann und bin damit bisher sehr zufrieden.
    Die Teilhabe für Menschen mit wenig Geld finde ich auch gut.
    Nicht alle können sich teure Produkte kaufen.
    Ein echter Musikliebhaber z.B, wird sich aber auch in Zukunft noch CDs kaufen, auch wenn nur auf dem Flohmarkt.

108 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Was mache ich jetzt mit meinen Artig bei Google Musik Play gekaufte Musik, die ich ja immer ohne Werbung schöne individuell dann als Eigentum streamen konnte. Leider gibt es in einigen Tagen leider diesen sehr Kundenfreundliche Google Dienst nicht mehr als Google Angebot mehr in dieser Form nicht. Da kann ich mir dann als nicht Abo Google You Tube Musikhörer meine zuvor bezahlte Musik mit ekalhafter BettelWerbung gnadenlos beschallte Musik kaum noch mit Genuss
    lauschen! Meine gekaufte Google Hardware ist dann auch somit zudem meine Google Chromecast auch ärgerlicherweise von den Google Diensten abhängig, Abos bedeuten für mich weniger Freiheit und mehr Abhängigkeit und weniger Vielfalt in der Kunst-Musikkunst! Ein sicherer Arbeitsplatz ist auch ein Art Abo :-(, was wenn man den Job verliert und dann aber von Abos abhängig ist oder dadurch in Abhängigkeit gehalten wird? Aber was machen denn die von den Abonnenten abhängigen sehr kreativen Musiker oder Künstler, mit ihren Ideen und Einkommen mit den AbonnentenTum?Da Lob ich mir ja noch die Künst`ler, die kreativ immer in hoher Anzahl ihre Dienste in Form von Schallplatten geliefert und die Kunden auch artig den Künstler direkt reicher unterstützt hat?


  • "CDs und Blu-rays haben allmählich ausgedient. Oder wann habt Ihr zuletzt eine Serie als physische Kopie gekauft? ...."

    Ich habe ungefähr 10 BDs, die meine nunmehr 3 verschiedenen Player nicht unterstützen und keine Updates anbieten. Eine recht perverse Frechheit, wegen Verlusten durch Raubkopien zu jammern und dann kaufende Kunden dermaßen vor den Kopf zu stoßen. Ich werde die Scheibchen wohl zwangsläufig kopieren müssen.🥶


  • Was ich immer im Abo habe ist Spotify. Die 9,99€ im Monat sind es mir absolut Wert, da ich Spotify tagtäglich nutze. Deutlich günstiger als mir monatlich die neuesten Alben zu kaufen. Netflix habe ich ab und zu auch im Abo, wenn da aber ne Zeit lang nichts interessantes dabei ist, zögere ich aber auch nicht zu kündigen. Mittlerweile hinzugekommen ist auch das Stadia Pro Abonnement, was ich aber möglicherweise bald doch wieder kündigen werde. Abhängig davon was Google/Stadia demnächst liefert. Bei Games oder Musik, sowie Serien finde ich Abonnements absolut in Ordnung. Wo ich Abos aber eben nicht mehr so feier, sind Apps, die für die werbefreie Variante monatlich oder gar wöchentlich zur Kasse bitten.


    • Auswahl und Preise bei Stadia haben mich derb enttäuscht. Ich hoffe das der Microsoft xCloud Dienst bald offiziell an den Start geht.


  • Also ich bekenne mich schuldig, ich könnte und wollte auf mein Amazon Prime & Netflix nicht mehr verzichten, besonders weil man immer wieder auf Serien stösst die man wohl nie geschaut hätte wenn man die Silberscheiben hätte kaufen müssen.

    Seit einigen Wochen habe ich einen Microsoft Gamepass für PC, ich habe Jahrelang nicht mehr wirklich gespielt dieses Abo System hat etwas, denn man kann einige Spiele probieren und an einem bin ich echt hängen geblieben. Wäre ich jetzt durch den Media Markt gelaufen, ich hätte das jetzt nicht entdeckt, denn ich bin so gar nicht auf dem laufenden was es aktuell so gibt,

    Für mich ist das Abo Modell ein zwangloser Zugang zu Inhalten aller Art, wo man sich mal bequem aus dem Bauch heraus entscheiden kann, was man konsumiert. Auf den Besitz von Spielen und Filmen lege ich wenig wert, denn die ganzen Boxen von früher stehen eingestaubt in Kisten auf dem Dachboden. Ich sehe keinen Vorteil darin, mir den Platz mit CD, DVD und Spieleregalen vollzustellen, mit Inhalten die ich 2-3 mal nutze und die im Anschluss nur noch Staubfänger sind.


  • Vor 2 Wochen hat der alte "Boomer" seine letzte CD gekauft. Wahrscheinlich auch Ozzys letzte ...


  • Ich finde es traurig, dass viele Unternehmen lieber auf ein Abomodell umsteigen, als weiterhin auf das altbewährte Kaufprinzip zu setzen... Aber leider kommt man teilweise gar nicht mehr um Abos drum rum... :(

    GAMEBOYGelöschter Account


    • Bei Software ist es verständlich, kann man doch so Raubkopien eindämmen. ;)


    • Es ist für die Firmen lukrativer einmal etwas herzustellen und es nur zu vermieten (und NICHT zu verkaufen) udn so immer wieder Geld dafür zu bekommen


      • Software mieten kann durchaus günstiger. Ich finde 99,- für Office nicht viel. Müsste ich Einzellizensen kaufen wäre ich mindestens 1000,- Euro los, dafür kann ich 10 Jahre das Abonnement zahlen und bekomme immer die aktuelle Version und schneller Programmverbesserungen. Und komplett als Betriebsausgabe kann ich das auch ansetzen, bei der Kaufversion müsste ich das auf drei bis vier Jahre verteilen.


      • Schon mal LibreOffice angeguckt?


      • Da liegen Welten zwischen. LibreOffice genügt nicht jedem. Allein der Unterschied zwischen Starbasic und VBA ist enorm. Schaust Du bei einem Auto auch nur aufs Äußere?


      • Nein, der Preis ist mir noch wichtiger!^^

        LibreOffice reicht bei uns hin bis zu einfachen wissenschaftlichen Arbeiten, bei aufwendigeren kommt dann das ebenfalls freie LaTeX zur Anwendung.
        Aber mag sein, dass für Power-User einer Textverarbeitung Office noch mehr zu bieten hat, das wollte ich nicht bestritten haben.


      • Nicht nur Libre-Office.
        Das Problem mit Office-kompatiblen Programmen sowohl für Win, als auch für Android ist, daß sie eben nicht vollständig kompatibel sind. Das Format, indem Zusatzdaten gespeichert werden, ist nicht koherent. Das führt z.B. dazu, daß Dateien, die man mit mehreren verschiedenen Programmen bearbeitet, mehr und mehr Ballast mitschleppen. Veraltete Informationen werden dann vom nächsten Programm gelesen und falsch interpretiert. So vermurkst man sich seine Arbeit. Manche Einstellungen kann man auch nicht mehr wirklich verändern: Ändert man z.B. den Zeilenabstand, speichert das aktuell benutzte Programm auf seine Weise. Lädt man nun mit dem selben Programm diese selbst gespeicherte Datei ließt es die alten Daten wieder ein, weil es die ja auch lesen kann.😟
        Ich habe schon ziemlich viel herumexperimentiert und nur eine Alternative gefunden, die alle anderen lesen kann und zumindest als PC-Version auch selbst saubere docs schreibt. (Softmaker) Wenn ich unterwegs bin und nur das Phone dabei habe, benutze ich dessen Androidversion zum Exportieren von doc nach PDF, da MS-Word das in der Androidversion nicht drauf hat.

        Libre-Office breitet sich gern über die Seite hinweg aus, wenn man eigentlich eine einseitige Datei öffnet.


  • bpo vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe nur zwei Abos: Email(ja, ich zahle..) und NY Times.
    Musik kaufe ich, Serien inzwischen auch.
    Damit unterstütze ich gezielt das, was ich mag. und der Künstler bekommt viel mehr davon ab.
    Die Abos sind eine krasse Form von digitaler Ausbeutung durch die Plattform Betreiber.
    Um die Auswirkungen zu beseitigen, müsste es z. b. eine Zwangslizensierung geben. Zu fairen Bedingungen. Sprich alle Anbieter müssen ihren Content teilen, oder ihre Autos oder Roller. DAS wäre ökologisch sinnvoll.
    Weiterhin muss es bei Spotify & Co. eine Möglichkeit geben, content auf Dauer zu erwerben. Quasi eine Verfügbarkeitsgarantie. Das kann man auch auf andere Abos ausweiten..


  • Ich kaufe auch weiter physische Medien und MP3 Alben für die Sammlung aus einfachem Grund!

    Wenn das Internet spinnt, habe ich trotzdem die Möglichkeit unabhängig meine Medien jederzeit zu nutzen📱😇


    • Für die zusammengerechnet 1 Stunde im Jahr, die das Internet mal spinnt, findet sich zur Not auch eine andere Beschäftigung als Musik zu hören^^
      Und wenn das Internet länger ausfällt ist Musik für mich noch das geringere Problem.
      Abgesehen davon wärst du für den Fall ebenfalls gerüstet wenn du bei einem Abodienst ganz simpel etwas Musik offline speicherst ;-)


      • @Bob Kelzo
        Glückwunsch für Sie bei uns auf dem Lande spinnt es mindestens 1x die Woche und dies für bis zu 2+ Stunden!

        Wir sind halt ein Neuland auf dem Gebiet und dürfen uns bei der Politik dafür bedanken!

        P.S. Wenn gewisse Dienste mal abschalten, habe ich meine gekauften MP3s, Disk-Games, Blu-Rays noch immer zur Verfügung! Die mtl. Abo-Kohle macht Sie nämlich nur zum Mieter und nicht zum Eigentümer 😜😇


  • Der Abozwang kann zu einem echten Problem werden. Bei Adobe sieht man es sehr gut, Fotoprofis werden quasi gezwungen ein Abo einzugehen. Inzwischen hat fast jedes Medien Unternehmen im Web einen Abodienst

    Gelöschter AccountGelöschter AccountBennyniMastermind


  • Ich bin froh über Streaming. Ich bin ein Mensch, der Filme oder Serien eh nur einmal guckt und dafür kaufen ist mir persönlich zu teuer

Zeige alle Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!