Signal: So nutzt Ihr den Messenger auf dem Desktop

Signal: So nutzt Ihr den Messenger auf dem Desktop

Den Messenger Signal könnt Ihr ganz bequem auch am Desktop nutzen. Dabei profitiert Ihr vor allem von einer vollwertigen Tastatur und auch sonst gibt's einige coole Features am PC. NextPit verrät in dieser Anleitung, wie einfach die Desktop-Nutzung der WhatsApp-Alternative läuft.

Der Signal-Messenger profitierte dieses Jahr von der anhaltenden WhatsApp-Kritik und präsentierte sich auch dank neuer Funktionen als eine sehr gute WhatsApp-Alternative. Ihr könnt Signal aber nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf dem Desktop verwenden und das Einrichten ist kein Hexenwerk, wie Ihr in unserer Anleitung gleich herausfinden werdet.

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Signal auf dem Desktop nutzen – so geht's

Wenn Ihr Signal auch vom Notebook oder vom Desktop-PC nutzen wollt, nützt Euch der Download der Anwendung für Windows, Mac oder Linux nur dann was, wenn Ihr Signal bereits auf dem Smartphone installiert habt und dort nutzt. 

Sollte das der Fall sein, ist das Einrichten kinderleicht und wir zeigen Euch hier jetzt Schritt für Schritt, was Ihr zu tun habt. Und ab dafür: 

Signal Desktop 01
Die Einrichtung von Signal Desktop ist sehr unkompliziert. / © NextPit
  1. Ladet Euch Signal Desktop herunter. Unter dem Link gibt es sowohl die Windows-Version als auch die Downloads für Mac und Linux.
  2. Installiert und startet die Anwendung auf Eurem Rechner. Es erscheint ein QR-Code auf dem Display, den Ihr benötigt, um den Rechner mit dem Smartphone zu koppeln.
  3. Öffnet Signal auf dem Smartphone und tippt oben rechts auf die drei Punkte, um in die Einstellungen zu gelangen.
  4. Wählt in den Einstellungen "Gekoppelte Geräte" aus. 
  5. Tippt dort unten rechts auf das Plus-Icon. 
  6. Scannt jetzt den QR-Code und bestätigt das Koppeln.
  7. Vergebt in der Desktop-App einen Namen für das Gerät, das Ihr mit dem Smartphone gekoppelt habt und tippt unten auf "Koppeln mit Telefon abschließen".
Signal Desktop 02
Per QR-Code koppelt Ihr das Smartphone mit dem Rechner / © NextPit

Nach einem kurzen Augenblick sind dann die Daten synchronisiert und Ihr könnt die Desktop-Version nutzen. Wollt Ihr die Geräte wieder entkoppeln, tut Ihr das ebenfalls über das "Gekoppelte Geräte"-Menü in den Smartphone-Einstellungen der Signal-App. Tippt dort dann einmal auf das angezeigte Gerät und bestätigt das Entkoppeln. 

Lasst uns gerne wissen, ob Ihr Signal bereits nutzt, ob Ihr weiterhin WhatsApp die Treue haltet, oder Euch vielleicht für eine ganz andere Messenger-Alternative entschieden habt.

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10 Kommentare

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  • Alexander R. vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Das nervt mich an WA am meisten, sogar so ich direkt wechseln würde. Da fast alle anderen Messenger das Problemlos auch können , ist doch dann gewollt , dass dieses jetzt nicht geht. WA ist halt Standard und da ist nichts dran zu rütteln. Eigentlich interessieren mich alle Neuerungen nicht von WA , die einzige Interesse liegt halt auf Windows und Tablet. Wie oben beschrieben nutze ich schon lange , ist gefühlt langsamer


  • Aries vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich nutze Signal Desktop schon länger unter Linux, Windows und macOS sowie die App auf Android, iOS und iPadOS. Alles unter dem gleichen Account. Bisher habe ich noch keine Lösung gesehen, die so zuverlässig und stabil ist und sich auch zuverlässig wiederverbindet, wenn die Clients mal offline waren.


    • C++ vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Lässt sich denn Signal mit demselben Account gleichzeitig auf Smartphones mit verschiedenen Telefon-Nummern und zusätzlich auf einem Tablet und PC installieren? Meines Wissens ging das bisher nur mit Telegram. Deshalb benutze ich es auch.


      • Aries vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Das leider meines Wissen nicht. Wenn das Tablet keinen eigenen SIM-Slot hat, lässt es sich mit einem Smartphone koppeln. Mit SIM-Slot geht das nicht. Auch nicht, wenn keine SIM eingelegt ist. Zumindest ist es mir noch nicht gelingen. Dann wird immer das Fenster zur Angabe der Telefonnummer eingeblendet.

        C++


  • rolli.k vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich bin dann mal den Empfehlungen hier gefolgt, habe Signal installiert um WA zu entmachten. Habe es nun 8 Wochen und bemühe mich meine Kontakte zu einem Schwenk zu überzeugen. Es sind nun ganze sieben Menschlein und mehr werden es wohl auch nicht mehr 🙈🙈. Ich probiere noch 2 weitere Monate und wenns nicht besser wird fliegt Signal vom Gerät 🤷‍♂️.
    Ist nun mal so.........☹


    • C. F.
      • Blogger
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Wenn Du das auch so schon an Deine Kontakte kommunizierst, kannst Du den Test gleich wieder aufhören. Vor allem, weil Du WA noch weiter nutzt. So wechselt keiner.


      • Fabien Roehlinger
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Das stimmt. Meiner Erfahrung nach muss man einfach eisern bleiben – und den Kontakten sagen, dass man entweder auf Signal ist. Oder nicht auf Antwort hoffen darf.


      • rolli.k vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ich kommuniziere das betont freundlich🙃(wie ein Autoverkäufer)und es sind auch alle interessiert und angetan von der Thematik sowie auch jedem ein Ah und Oh entfährt. Leider bleibts dann auch dabei🙄.
        Demzufolge verliert man auch schon etwas die Lust daran☝.


    • Aries vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Stelle Dir mal die Frage, warum jemand Signal installieren soll, wenn er Dich doch in WhatsApp findet?

      Ich habe 2016 mein Verlassen von WhatsApp begründet zu einem bestimmten Termin angekündigt und Threema, Signal und Wire als Alternative angeboten sowie auf die unveränderten Kommunikationswege Telefon, SMS und E-Mail hingewiesen. Wire habe ich etwa zwei Jahre darauf mangels Akzeptanz auch gelöscht.

      Der eine oder andere fing an zu diskutieren und das führte zu nichts. Im Laufe der Jahre habe ich aber einige von meiner Argumentation überzeugen können. Meistens wenn gerade mal wieder ein Skandal durch die Medien ging.


    • Pure★Aqua ツ vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Es sollte einem bewusst sein ,das nur sehr wenige wechseln werden.
      Am Ende muss man abwägen ob man wie einige ,Kontakte verliert oder lieber mit allen weiter komplikationslos weiter kommunizieren möchte. Hat ja jeder die Wahl. 🙃

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