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Apples Externe MagSafe Batterie: 1460 mAh für 109 Euro?!

Apples Externe MagSafe Batterie: 1460 mAh für 109 Euro?!

Gerüchte dazu gab's schon länger, jetzt hat Apple seine Externe MagSafe Batterie offiziell vorgestellt. In Deutschland kostet die kabellose Powerbank stolze 109 Euro – und das bei gerade einmal 1460 mAh?! Das klingt nach wenig, ist es aber nicht unbedingt.

  • Externe MagSafe Batterie für 109 Euro vorgestellt
  • Die Kapazität beträgt 1460 mAh, allerdings bei 7,62 Volt
  • Ein iPhone 12 mini lässt sich damit komplett aufladen

Zunächst mal das Wesentliche: Die Externe MagSafe Batterie lädt aktuelle Apple-Smartphones aus der iPhone-12-Serie auf, also das iPhone 12 mini, das iPhone 12 sowie die beiden iPhone-12-Pro-Modelle. Die Powerbank hält sich dabei magnetisch an der Rückseite der Smartphones fest.

Die Externe MagSafe Batterie ist ab sofort auf der Apple-Webseite erhältlich und kostet stolze 109 Euro.

apple externe magsafe batterie widget
Im Akku-Widget seht Ihr künftig auch den Ladestand Eurer MagSafe Batterie. / © Apple

Verwendet Ihr die MagSafe Batterie, seht Ihr künftig im Akku-Widget Eures iPhone den Ladestand der externen Batterie, auf obigem Bildchen einmal in der Heute-Ansicht und einmal auf dem Homescreen zu sehen, im Widget jeweils rechts oben.

Und jetzt die Preisfrage nach der Kapazität? Der Akku fasst eine elektrische Ladung von nur 1460 mAh, allerdings – und da hat Caschy gut aufgepasst – bei 7,62 Volt. Das bedeutet dann eine Energie von 11,30 Wh. Und diese Größe entscheidet, wie viel Saft beim Laden tatsächlich in Eurem iPhone ankommt.

Akkus der iPhone-12-Serie im Überblick

Modell Elektrische Ladung Energie
iPhone 12 mini 2227 mAh 8,57 Wh
iPhone 12  2815 mAh 10,75 Wh
iPhone 12 Pro 2815 mAh 10,75 Wh
iPhone 12 Pro Max 3687 mAh 14,13 Wh

Hinzu kommt natürlich noch, dass der Wirkungsgrad beim kabellosen Laden nicht bei 100, sondern eher bei etwa 75 Prozent liegen dürfte. Von den 11,30 Wh der MagSafe Batterie kommen also rund 8,5 Wh im iPhone-Akku an. Das reicht dann, um das iPhone 12 mini einmal komplett aufzuladen. Beim iPhone 12 und 12 Pro liegt das Akkuplus bei knapp 80 Prozent, beim iPhone 12 Pro Max sind es nur noch 60 Prozent.

iphone 12 external magsafe battery pack capacity
Wer genau hinsieht, kann hier die Eckdaten des Akkus erkennen. / © Apple

So oder so: Selbst als Hardcore-Power-User solltet Ihr damit noch gut über den Tag kommen. Ob das jetzt 109 Euro wert ist oder es auch eine 10-Euro-AliExpress-Powerbank (mit hässlichem Kabel, oh Schreck) tut, darüber will ich hier mal nicht urteilen. Oder Ihr kauft Euch für knapp 110 Euro diese Dell-Powerbank mit 65 Wh, die auch Notebooks & Co. auflädt.

 

Quelle: Apple

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31 Kommentare

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  • Reginald Barclay vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Eine kabellose Powerbank?! Wenn das Teil schon außen am Leib des Phones klebt, hätte man nicht einfach auch eine elegante schmale Verbindung zum Lightningport designen können? Nun muß der Zusatzakku auch noch einen Wechselrichter beherbergen, um seine Energie ins Phone zu induzieren. Das dürfte deutliche Auswirkungen auf den Wirkungsgrad haben.


  • AppleDev vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Es ist immer noch ein AKKU - KEINE Batterie!!!


    • Michael K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Und ein Akku bleibt noch immer eine Batterie! Jawoll!


  • Gianluca Di Maggio vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Überrascht es irgendwen? War doch klar dass es überteuert sein wird. Etwas mehr als die Hälfte vom Kaufpreis wäre angemessen hierfür und selbst dann wäre es noch recht teuer. Für mein altes HTC HD2 gabs ne "Extended Battery" mit 2460 mAh, passendem Aluminium-Backcover und Kickstand für 60€ und selbst das war schon teuer. Ne Powerbank ist definitiv die bessere Wahl, gerade wenn man da ebenfalls bisschen mehr ausgibt.


    • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Das mit dem Preis finde ich so gesehen recht spannend. Man müsste einfach nur sämtliches Zubehör von Apple im Preis genau halbieren und schon hätte man bei mMn allem einen völlig normalen und angemessenen Preis.
      Magic Keyboard ~200€
      die iPad Cases ~50€
      iPhone Cases ~30€
      Watch bands ~25-75€ (für die "normalen")
      und eben das Ding hier für ~50€


      • Gianluca Di Maggio vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Schon lustig, oder? Da fragt man sich was Apple da für Gewinnspannen erzielt, das wirkt ja wirklich jenseits von Gut und Böse


  • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Die Akkugrößenangabe in mAh hat bei dem Vergleich hier mit Smartphone-Akkus eigentlich nichts zu suchen. Finde da so eine durchaus reißerische Überschrift eher meh ^^
    Genau genommen sollte mAh überhaupt nicht zur Angabe der Akkugröße hergenommen werden. Aber dank der ganzen Android- und Akkupack-Hersteller wird es gemacht und ist mittlerweile der Standard...

    Die Angaben dazu, wie viel das Akkupack aufladen kann, sind doch zudem auch nur Vermutungen basierend darauf, dass der Wirkungsgrad bei wahrscheinlich 75% liegt. Durch die bessere Auflage von MagSafe kann der Wirkungsgrad aber durchaus höher sein.

    Ich finde das Ding zwar auch - wie das meiste Zubehör direkt von Apple - VIEL zu teuer, aber gleichzeitig finde ich es besser, als die ganzen anderen MagSafe-Akkupacks oder generell Akkupacks. Das Ding hier ist recht klein und deshalb kann und sollte man es einfach hinten dran lassen. Das ist schließlich die Idee davon. Das Battery pack hier ist keine Powerbank, mit der man im Notfall das iPhone nachlädt, sondern man lässt es einfach die ganze Zeit dran. Deshalb hat Apple auch in die Software eingebaut, dass das iPhone damit nur bis maximal 90% aufgeladen wird.


    • BuddyHoli vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Da hat aber einer in Physik nicht aufgepasst. Die mAh, also die Akkukapazität oder Energiemenge, hat sehr wohl Bedeutung, da sie ja im Zusammenspiel mit der Ausgangsleistung darüber entscheidet, wie oft und wie schnell die iGeräte aufgeladen werden können.
      Da iPhones aber generell nicht wirklich schnell aufgeladen werden, spielt es wahrscheinlich eher eine untergeordnete Rolle. Fakt ist, dass man das mini unter Idealbedingungen gerade so voll kriegt, wenn man es währenddessen nicht benutzt. Preiswert ist das nicht. Schön auch nicht. Aber man muss sich ja was einfallen lassen, damit es keine exklusiv wirkt und keine andere externe Notversorgung für, sagen wir einen 15tel des Preises, braucht.


      • Michael K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Da würde sich Dein Physiklehrer aber auch im Grab rumdrehen. mAh sind die Einheit einer Ladungsmenge und keiner Energiemenge. Das sind aber Wattstunden (Leistung * Zeit). Da Handyakkus lange Zeit nur aus einer Zelle bestanden, hat man die Spannung als konstant 3,7 Volt angenommen, so dass sich die Energiemenge mAh*V oder mWh bzw. Wh nur durch einen "konstanten" Faktor von der Ladungungsmenge unterschieden hat.
        Genau genommen ist die Lade-/Entladespannung aber nur über weite Teile der Lade/Entladekurve einigermaßen konstant, so dass man für eine exakte Bestimmung der entnommenen bzw. zugeführte (genau genommen gespeicherten) Energiemenge das Integral der Spannung über der Ladung bilden müsste (Also die Fläche unter der Ladekurve bestimmen müsste). Gibt man also gleich die entnehmbare Energiemenge in Wattstunden an, ist das nicht nur präziser, es wird auch dem Umstand gerecht, dass Akkus auch für Smartphones längst nicht mehr immer nur aus einer Zelle bestehen, und dann Akkus mit unterschiedlicher Zellenzahl anhand der Ladung nicht mehr direkt vergleichbar sind, anhand der gespeicherten Energie aber schon.
        Zur Bestimmung der Ladezeit taugen speicherbare Energiemenge und Ladeleistung genauso. Teile ich die Wattstunden der Akkukapazität durch die Watt der Ladeleistung erhalte ich die Zahl der Stunden, die das Ganze dauert (sofern die Ladeleistung konstant bleibt). Das geht sogar besser, da die Lader ja nicht den Ladestrom angeben, der wegen der unterschiedlichen Ladestrom-/Spannungskombinationen bei Schnellladern und auch bei Drahtlosladern auch keine große Aussagekraft mehr hätte.


      • Reginald Barclay vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        mAh ist keine Einheit! Sie kann nichts über Energiemenge aussagen. Es fehlt die Spannung in der Formel. Ausgehend von der immer gleichen Spannung der Li-Ionen-Zellen, kürzt man sie einfach weg. Spannung (U in V) x Strom (I in A) ergibt Leistung (P in W). Leistung x Zeit ergibt die physikalische Größe 'Arbeit' (Wh). Das sagt aus, wie lange der Akku bei einer bestimmten Leistungsentnahme halten kann bis er leer ist.


      • Michael K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Warum soll mAh keine Einheit sein? Die SI-Einheit für Ladung ist zwar Coulomb, aber 1 Coulomb entspricht 1 As. 1 Ah entspricht demzufolge 3600 Coulomb und 1 mAh 3,6 Coulomb. Wie Coulomb ist es eine Einheit für Ladung und nicht für Energie.

        http://de.m.wikipedia.org/wiki/Coulomb


      • Dani Schomacher vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        mAh ist sehr wohl eine Einheit, bezieht sich auf die Stromstärke und C auf die Ladung. Ampere ist die Einheit der Stromstärke, Coulomb ist die Einheit der elektrischen Ladung(smenge).
        Der entscheidende Unterschied ist der Faktor Zeit:
        Wenn die Ladungsmenge ein Coulomb PRO Sekunde durch einen elektrischen Leiter fließen, dann hat man eine Stromstärke von einem Ampere.
        Umgekehrt:
        Bei einer Stromstärke von einem Ampere fließen JEDE Sekunde ein Coulomb Ladung.
        ALSO:
        Ampere ist die Einheit des Stroms.
        Coulomb ist die Einheit der Ladung.
        Ladungs-Fluss = Ladungsmenge pro Zeit = Strom.
        Deshalb gilt 1 C (Coulomb) geteilt durch 1 s (Sekunde) = 1 A (Ampere)


  • AppleDev vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Es ist verdammt noch mal KEINE Batterie, sondern ein AKKU!!! 🤔🤔🤔


    • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Wikipedia:
      "Eine Batterie ist ein Speicher für elektrische Energie auf elektrochemischer Basis."
      Also doch, das Ding ist eine Batterie. Batterie ist der Oberbegriff.

      Gelöschter Account


    • Michael K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Ein Akku ist eine Batterie, nämlich eine Sekundärbatterie oder eine aufladbare Batterie. Jeder Akku ist eine Batterie, aber nicht jede Batterie ein Akku.

      WadingGelöschter AccountTim


      • BuddyHoli vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Es ist keine Sekundärbatterie, sondern eine Sekundärzelle. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Mein Physiklehrer würde sich im Grab umdrehen, wenn Du Akkumulatoren und Batterien sprachlich über einen Kamm scherst.


      • Michael K. vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Laut Batterieforum Deutschland, aber auch Wikipedia ist der Begriff "Sekundärbatterie" neben "Sekundärzelle" zulässig. Er erscheint mir auch sinnvoll, da ein Akku eben nicht nur aus einer Zelle bestehen muss, wie es im Fall des im Artikel vorgestellten Akkus ja auch der Fall ist.
        Wieso sollte man einen Akku aus mehreren Zellen nur als "Sekundärzelle" bezeichnen, wo es sich doch um mehr als eine handelt?

        http://www.batterieforum-deutschland.de/infoportal/lexikon/sekundaere-batterie/


      • Reginald Barclay vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Eine Batterie ist eine Kampfgruppe. Das Wort hält für Dinge her, die aus mehreren Einzelnen gleichartigen Modulen bestehen. So auch verkapselte Elemente zur chemischen Elektrolyse, wie z.B. die früher standardmäßig gebrauchte 4,5 V Flachbatterie, bestehend aus drei zusammengeklebten Zinn-Kohle Zylinderelementen à 1,5 V. Man hat hat sich an das Wort gewöhnt und nennt auch einzellige Batterien so. Das Wort Akkumulator bedeutet 'Sammler' und wird gebraucht für Zellen und Batterien, die Elektroenergie sammeln und speichern können. Wem schonmal die Plastikhülle eines flachen Li-Ionen-Akkus kaputtgegangen ist, weiß, daß der mit mehreren kissenartigen nebeneinanderliegenden Metallbehälterchen gefüllt ist. Ergo eine Batterie von Einzelzellen.


  •   11
    Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Apple sollte 199,00 verlangen. Auch dann wird es sich sehr gut verkaufen.


    •   23
      Gelöschter Account vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Das glaube ich nicht, denn sonst würden sie ja € 199,-- verlangen. Solche Konzerne überlassen nichts dem Zufall. Da ist marketingpolitisch alles bis ins Letzte Detail durchgealgorythmet und meinungserforscht. Die wären ja schön blöd, würden sie mit DEM Wissen nicht das Maximum an Gewinn herauspressen.

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