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MacBook-Netzteil und variable Dioptrien: Apple Glass wird immer spannender

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© Mr.Mikla/Shutterstock

Es ist gerade einmal Januar und schon überschlagen sich die Gerüchte rund um die Apple Glass. Der Analyst Ming-Chi Kuo beschreibt in seinem aktuellsten Bericht die mögliche Akkukapazität und das Ladegerät der AR/VR-Brille. Darüber hinaus hat Apple am Dienstag ein Patent angemeldet, das vor allem Brillenträger interessieren dürfte. 


  • Laut Kuo wird das Ladegerät für das Headset dem des MacBook Pro ähneln.
  • Headset soll nicht auf eine 24-Stunden Nutzung ausgelegt sein.
  • Apple Glass soll dank spezieller Linsen Sehschwächen ausgleichen können

Das Jahr hat erst vor einigen Tagen begonnen und dennoch überschlagen sich die Gerüchte zu den neuen Geräten aus Cupertino. Wie wir bereits berichteten, könnte das AR/VR-Headset von Apple über zwei OLED-Linsen verfügen, um Euch ein möglichst immersives Erlebnis zu bieten. Das würde allerdings auch bedeuten, dass enorme Prozessor- und Grafikleistungen nötig sind. Ming-Chi Kuo spricht nun in seinem aktuellsten Bericht davon, dass das Headset mit einem 96-Watt-Ladegerät ausgeliefert werden dürfte – das selbe, welches bereits beim 14 Zoll MacBook Pro Verwendung findet.

Ein derart starkes Ladegerät könnte darauf hindeuten, dass Apples Headset über einen recht großen Akku verfügen wird, was sich natürlich negativ auf das Gewicht auswirken könnte. Allerdings darf der Akku auch nicht zu klein ausfallen, denn die Leistung, die das Headset verspricht, benötigt nun mal viel Strom. Insgesamt deuten die bisherigen Leaks stark darauf hin, dass das AR/VR-Headset nicht dafür gemacht ist, den ganzen Tag über auf der Nase zu bleiben.


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Ob das Headset noch in diesem Jahr vorgestellt wird, bleibt nach wie vor abzuwarten – spätestens auf der WWDC könnten wir weitere Informationen erhalten. Kuo geht außerdem davon aus, dass Apple versuchen wird, das Headset durch eine zweite, leichtere Version im Jahr 2024 zu ergänzen.

Dioptrinanpassung durch spezielle Linsen geplant?

Ein weiteres Gerücht sorgt im Netz für viel Aufsehen. Ich bin selbst Brillenträger und kenne das Problem mit Geräten, die man sich auf die Nase setzen muss. Häufig ist nicht genug Platz, um die Brille bequem unter VR-Headsets aufzusetzen. Ein solches Problem wird Apple sicher vermeiden wollen und ein neues Patent deutet darauf hin, wie das Unternehmen dies realisieren könnte. 

Denn laut AppleInsider hat Apple am Dienstag ein Patent auf ein "abstimmbares und fokussierbares Linsensystem" angemeldet. Bedeutet, dass der Konzern versuchen möchte, die Apple Glass mit Brillengläsern auszustatten, die Eure Sehschwäche ausgleichen. Hierfür soll ein System zum Einsatz kommen, das mehrere Linsen aufeinanderstapelt, welche anschließend elektronisch an die jeweilige Dioptrienstärke des Nutzers angepasst werden.

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So könnten die Linsen in den Apple Glasses aufgebaut sein! / © AppleInsider

Durch Linsen mit variabler Phase, die bei Smartphone-Kameras zum Einsatz kommen, möchte Apple ebenfalls Menschen mit stärkeren Sehproblemen entgegenkommen. Mit diesen Linsen wäre es möglich, die Sicht der Nutzer: innen deutlich zu verbessern, indem Bildmittel künstlich erzeugt werden. Durch ein ebenfalls spekuliertes Eye-Tracking-Feature wäre es zudem möglich, weiter entfernte Objekte genauer zu betrachten, indem die Linse entsprechend angepasst wird.

Die Infos sind aber wie immer mit Vorbehalt zu betrachten. Denn Apple meldet immer wieder neue Patente an und sichert sich somit Ideen für Technologien, die noch gar nicht in Arbeit sind. Es bleibt also abzuwarten, ob die Apple Glasses wirklich derartige Komfort-Features für Brillenträger bieten wird, dass wir ebenfalls in den Genuss der AR-Brille kommen dürfen und nicht blind wie Maulwürfe durch die Welt wandern.

Was haltet Ihr von den beiden Gerüchten? Glaubt Ihr, dass der Akku zu schwer für das Headset sein könnte? Wäre die AR-Brille interessant für Euch, wenn Ihr sie wie eine normale Brille nutzen könntet? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Dustin Porth

Dustin Porth

Ich habe 2019 mein Studium zum Technikjournalisten begonnen. Neben einigen Artikeln für unsere Studierendenzeitung und für das Uni-Magazin "technikjournal", habe ich ebenfalls IT-Artikel für einen Blog verfasst und kam anschließend zu tvfindr. Dort lernte ich Technik erst so richtig lieben und verfasste neben Reviews ebenfalls Tests. Ich selbst bin leidenschaftlicher Gamer und interessiere mich für alles, was auch nur entfernt mit Technik zu tun hat.

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1 Kommentar

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  • Tim vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Kuo haut einfach nur wieder Zeug raus, was sich am Ende als falsch herausstellt.
    96W sind so ein riesiger Unsinn. Als ob Apple eine Brille / Headset rausbringt bei dem man
    1. dauerhaft an einem Netzteil hängen muss und
    2. dann auch noch 96W braucht.
    Wie heiß soll das Teil bitte werden? Zumal das auch garantiert nicht ungesund ist, so ein heißes Ding am Kopf bzw. vor den Augen zu haben.