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Fake-News-Problem: Rüge für Google, Facebook und Twitter

Facebook 07
© MichaelJayBerlin/Shutterstock

Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen, seit Facebook, Google und Twitter der EU versprochen haben, stärker gegen Fake-News vorzugehen. Doch getan hat sich nicht viel und das stößt der Europäischen Kommission sauer auf.

Die Europäischen Kommission rügt Google, Facebook und Twitter mit dem Vorwurf, nicht so gegen Fake-News vorgegangen zu sein, wie die Unternehmen noch vor sieben Monaten versprochen haben. Gerade in Anbetracht der näher rückenden Europawahl, die vom 23. bis 26. Mai stattfindet, sei das mehr als bedenklich. 

Die Gefahr der Einmischung durch Fake-News während des aktuellen Wahlkampfes und bei den nationalen Wahlen in Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Polen, Portugal und in der Ukraine in den kommenden Monaten sieht die Kommission besonders kritisch. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es:

Es muss mehr getan werden, um die Integrität der Dienste, einschließlich der Werbedienste, zu stärken.

Unter anderem wurden in dem Bericht der Kommission Google und Twitter dafür kritisiert, es versäumt zu haben, Richtlinien zur Identifizierung und Veröffentlichung von problembasierten Anzeigen vor der anstehenden EU-Wahl zu entwickeln und umzusetzen.Facebook hingegen habe zwar ein russisches Fake-Netzwerk ausgehoben, das Falschmeldungen in und über die Ukraine verbreitete, lieferte aber keine Infos darüber, inwiefern das Netzwerk auch Nutzer in der EU betroffen habe.

Insgesamt seien die von den drei Unternehmen vorgelegten Daten nicht detailliert genug, als das sich darin erkennen lasse, inwiefern und wie stark die drei Tech-Riesen gegen die Ausbreitung von Desinformationen in der EU vorgehen.

Nur eine von vielen Beschwerden der EU-Kommission

Zuletzt rügte die Europäische Kommission Facebook und Twitter unter anderem wegen mangelnder Einhaltung europäischer Konsumentenschutzregelungen. So würden Twitter- und Facebook-Nutzer nicht rechtzeitig und ausreichend über drohende Löschungen von vermeintlich illegalen Inhalten informiert.

Und auch die Möglichkeiten, gegen drohende oder bereits erfolgte Löschungen Beschwerde einzulegen, sei mangelhaft. Wegen des Datenaustausches zwischen Facebook und WhatsApp, war auch das Unternehmensdoppel von Marc Zuckerberg regelmäßig im Fokus.

Quelle: Reuters

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Zu den Kommentaren (10)
Christopher Gabbert

Christopher Gabbert
Redakteur

Christopher ist vor knapp 8 Jahren mir dem HTC Hero auf den Android-Geschmack gekommen und schreibt seit Juli 2018 für AndroidPIT. Nach dem Ausprobieren zahlreicher Android-ROMs und einigen Monaten mit dem iPhone, ist er aktuell wieder bei purem Android gelandet.

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10 Kommentare
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  • 54
    Gelöschter Account 19.05.2019 Link zum Kommentar

    Die Farce liegt ja wohl ehr bei der EU, etwas zu verlangen, was kaum geht und wenn nur als Zensur bezeichnet werden kann. Jeder kann und soll doch selbst entscheiden was Fake-News sind und was nicht. Leute die etwas glauben wollen, glauben es, egal wie dumm oder absurd es für andere sein mag. Lasst den Scheiß doch. Die Manipulation durch Medien findet eh auf allen Ebenen statt, warum will man das ausgerechnet nicht bei facebook und co? Na klar, weil man es selbst manipulieren will und es bei facebook und co. nicht nicht so einfach ist, weil da ja fast jeder mit-faken kann. Einfach widerlich dieses Getue.

    DieselNervas


  • Bodo P. 43
    Bodo P. 18.05.2019 Link zum Kommentar

    Die amerikanischen Richter hacken richtig Holz und sprechen nach der harten Abstrafung der Autolümmels zwei potentiell! durch Bayer/Monsanto-Glyphosat krebsgeschädigten Leuten in der Summe über eine Milliarde $ Entschädigung zu und der Oberirre von Washington wütet weltweit wie ein gereizter Stier. Lernt doch langsam von diesen Verrückten und pinkelt Zuckerberg & Co. endlich auch mal heftig ans Bein.


  • 34
    Gelöschter Account 18.05.2019 Link zum Kommentar

    Es ist eine Binsenweisheit.
    Der Mensch reagiert nur Druck.

    Freiwillige Selbstverpflichtungen seitens großer Firmen haben noch nie funktioniert.

    Mal sehen wann die Schieflage so gewaltig wird das die Staatsräson greift.
    Dann wird es bitterernst.


  • 24
    Daniel 18.05.2019 Link zum Kommentar

    Was unter Fakenews zu verstehen ist wurde im Gesetz (DSGVO) nicht beschrieben!

    Dafür werden jetzt Meinungen gelöscht, die gegen die Politik der etablierten Großmufti-Parteien ist! Man wird gesperrt, wenn man eine andere Meinung vertritt wie die EU bzw die links-grünen Parteien der EU-Länder!
    Und das alles unter dem Deckmantel eines "vereinten Europas", und die "EU ist nicht bzw wird nie Europa sein".

    Die EU ist Der Untergang Europas!
    Denn zu Europa gehört auch Russland!

    Nervas


  • 61
    René H. 18.05.2019 Link zum Kommentar

    Hat hier wirklich jemand geglaubt Facebook & Co. würden was ändern? Ohne drakonische Strafen ändert sich nie etwas.

    Mal davon abgesehen haben Facebook & Co. eine andere Zeitrechnung. 6 Monate sind für Facebook & Co. 6 Sekunden (wenn überhaupt). 😁


  • 11
    Andrew B. 18.05.2019 Link zum Kommentar

    Es gibt keine Europawahl. Es ist eine EU*-Wahl. Denn bei der Europawahl können unsere Nachbarn aus er Schweiz auch wählen. Bitte nicht die EU mit Europa zu vergleichen. Das sind 2 verschiedenen paar Schuhe.

    Gelöschter Account


    • Christopher Gabbert 24
      Christopher Gabbert 18.05.2019 Link zum Kommentar

      Bitte richte deine Einwände an das europäische Parlament. Denn dort wird die kommende Wahl nun Mal Europawahl genannt. #Umgangssprache

      Gelöschter Account


  • 77
    Gelöschter Account 17.05.2019 Link zum Kommentar

    Zum Glück macht Apit keine Fakenews oder hab ich was übersehen?.... Nee im Ernst, selbst Fotos auf Dating Seiten oder soziale Netzwerke, sind dank Apps zum bearbeiten von Fotos, nur noch Fake. Man darf eben nicht alles glauben was man im Internet oder in der realen Welt hört und sieht. Fake gab es schon seit dem es Hirn gibt. Selbst in der Natur gibt es mehr Schein als Sein.

    Gelöschter AccountMarcel


  • 21
    Cubix 17.05.2019 Link zum Kommentar

    Da müssen wohl milliardenhohe Strafen verteilt werden, damit die Konzerne wirklich handeln..

    Gelöschter Account


    • C. F. 79
      C. F.
      • Admin
      17.05.2019 Link zum Kommentar

      Oder einfach mal ne Weile abschalten.

      MarcelCubixGelöschter AccountGelöschter Account

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