Google Pixel 4 XL im Härtetest: Hier versagt das neue Google-Handy

Google Pixel 4 XL im Härtetest: Hier versagt das neue Google-Handy

Google hat mit dem Pixel 4 und dem Pixel 4 XL vor wenigen Wochen zwei neue Smartphones in Konkurrenz zu Apples iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max vorgestellt. Nun musste sich die XL-Version einem Härtetest unterziehen lassen und versagte in einigen Punkten. Vor allem den Biegetest überlebt das Pixel 4 XL nicht unbeschadet. Somit hat nun auch Google seinen neuen Bendgate.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Pixel-Smartphone durch einen Biegetest rasselt. Schon das Pixel 2 konnte man mit bloßen Händen zerbrechen. Nun ist das auch dem Google Pixel 4 XL passiert. Doch warum ist das neue Flaggschiff-Smartphone so fragil? Der Youtuber JerryRigEverything ist bekannt für seine Härtetests vor allem mit Smartphones und Tablets. Er hat das Pixel 4 XL verbogen und zeigt, woran es liegt. 

Rahmen durch Antennen geschwächt

Im Video zum Pixel 4 XL zeigt sich deutlich, wie empfindlich das Google-Handy beim Biegetest ist. Wird es gebogen, knackt der Rahmen an einigen Stellen und bricht schlussendlich viermal. Die Bruchstellen erscheinen jeweils an den Stellen, an denen die Antennen durch den Rahmen geführt werden. Solche Schwachstellen gibt es bei vielen Smartphones mit Metallrahmen. Überraschend ist jedoch, wie leicht das mindestens 900 Euro teure Smartphone die Stabilität verliert. Der Rahmen bricht während der Krafteinwirkung komplett durch und es zeigen sich die Kunststoffeinsätze, die für die Antennenstränge verbaut sind. 

Bendgate nicht das einzige Problem

Das Pixel 4 XL hat jedoch noch weitere Baustellen bei der Robustheit: Der Rahmen ist zwar mit einer dicken, aber nicht sehr robusten Lackierung überzogen. Damit sind Kratzer vorprogrammiert. Dazu kommt, dass es einige empfindliche Kunststoffteile gibt, die sich ebenfalls leicht deformieren, beziehungsweise verkratzen lassen. Der Power-Button und der Rahmen um das Display-Schutzglas herum, sind Beispiele dafür. Solche Kunststoffeinsätze um das Display herum sind keine Seltenheit am Smartphone-Markt, werden jedoch eigentlich vorwiegend in der Mittelklasse und darunter eingesetzt. Im Spitzenmodellbereich sind sie seltener anzutreffen. 

Google Pixel 4 XL im Test: Noch nicht richtig gut

Das Google Pixel 4 XL musste sich auch bei uns dem Test stellen. Dabei zeigte sich, dass die anfängliche Euphorie über das Smartphone recht schnell verfliegt. Das liegt auch daran, dass es noch auf viele Funktionen und Verbesserungen per Update wartet. Auch deshalb gibt es lediglich vier von fünf Sternen in der Endbewertung. Die Stärken dabei sind die Kamera, das Display, das pure Android, Motion Sense und die schnelle Gesichtsentsperrung. Die Schwächen liegen derweil in den noch nicht verschickten Software-Updates, der eingeschränkten Nutzung der Radar-Technologie und die eher durchschnittliche Akkulaufzeit. 

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Top-Kommentare der Community

  •   77
    Gelöschter Account vor 10 Monaten

    Biegetest nicht bestanden? Tja, ist ja auch kein Konkurrent zu Fold und Mate X.
    Was fehlt beim Härtetest ist : wie verhält sich das Pixel, wenn man mit dem Auto drüber rollt? Wie reagiert es, wenn es wenn die Frau es vor Wut gegen die Wand schmeißt oder bei heißer Flüssigkeit? Wenn es eingebuddelt in der Erde ausversehen verschwindet usw.Warum nicht noch ein Test wie es reagiert wenn man mit einer Kettensäge drauf los geht?

  • DiDaDo vor 10 Monaten

    Wer sein Smartphone in die Arschtasche steckt, ist aber auch selbst schuld.

  • DiDaDo vor 10 Monaten

    Geht noch nicht mal ums zerstören.
    Man könnte sich immer so leicht bei den ganzen 16jährigen Möchtegern-Instamodels an pinken Glitzer-iPhones bereichern, die nen halben Meter hinten aus der Highwaist-Jeans ragen...

22 Kommentare

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  • Sebo vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Ist ja auch kein Nokia....da wären dem der es biegt eher die Arme abgefallen.


  • Das einzige was ich etwas bedenklich finde, ist der Bruch unterhalb der kamera. Hier sollte man schon darauf achten soweit es möglich ist.

    Gelöschter Account


  • Das eigentliche "Gate" hinter "Bendgate" waren nicht physisch verbogene Geräte (ist überhaupt ein Fall bekannt, bei dem sich das Gerät bei normaler Nutzung verbogen hätte?), sondern sich von der Hauptplatine lösende Microchips, auch bekannt als "touch disease" beim iPhone 6/6s oder "audio ic" beim iPhone 7.


    • Tim vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Nö, war es nicht ^^ die Touch-Probleme kamen erst Jahre später. Bei Bendgate hat man sich über das Verbiegen selbst aufgeregt. Und die gab es meines Wissens nach auch nur beim 6. Das 6S hatte kein Bendgate oder sonst was.

      Gelöschter Account


      • Und doch lassen sich die späteren Probleme mit der Touch Eingabe auf das fragile Design zurückführen. Bendgate wäre - für das wofür es bekannt wurde - ein völliges non-issue und künstliche Aufregung geblieben.
        So bleibt aber touch disease als eigentliches, echtes -gate zurück.

        Edit: Stimmt, Touch Disease war nur das 6er, nicht das 6s.


  • Also in dem Video sieht das alles ja schon dramatisch aus, aber ich frage mich wer ernsthaft bei normaler Nutzung mit einem Teppichmesser die Lackierung abrubelt oder wie ein Smartphone im Alltag so gebogen werden kann?
    Habe das Drama damals bei dem iPhone welches ständig als "Bendgate" bezeichnet wird schon nicht verstanden.


    • Siehe meinen oberen Kommentar oder Google "apple bendgate lawsuit".


      • also ich habe nur "Bendgate" mitbekommen und da ging es definitiv um geräte, die sich verbogen haben ohne wirklich kaputt zu gehen, man konnte sie halt nicht mehr flach auf den Tisch legen und darüber haben sich dann viele Leute aufgeregt. Wenn sich Chips ohne erkenntlichen Grund von der Platine lösen oder der Touchscreen nicht funktioniert ist das natürlich was anderes.
        Aber zum Pixel 4 (XL) zurück: Hier wird das Gerät vergewaltigt ohne dass eine Alltagssituation getestet wird und dann regt man sich über das Ergebnis auf und stilisiert es zu einem Problem hoch, weil ja jeder genau so mit seinem Digitalen Begleiter, genannt Smartphone, umspringt wie der Typ im Video. Und das finde ich übertrieben. Da ich mir einen solchen Umgang mit einem Smartphone oder Tablet nun mal nicht vorstellen kann ist das für mich kein Problem.

        AD1Gelöschter Account


  • DiDaDo vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Völlig nah an der Realität, dieser Umgang.^^


  •   77
    Gelöschter Account vor 10 Monaten Link zum Kommentar

    Biegetest nicht bestanden? Tja, ist ja auch kein Konkurrent zu Fold und Mate X.
    Was fehlt beim Härtetest ist : wie verhält sich das Pixel, wenn man mit dem Auto drüber rollt? Wie reagiert es, wenn es wenn die Frau es vor Wut gegen die Wand schmeißt oder bei heißer Flüssigkeit? Wenn es eingebuddelt in der Erde ausversehen verschwindet usw.Warum nicht noch ein Test wie es reagiert wenn man mit einer Kettensäge drauf los geht?


    • 😂

      Gelöschter Account


    • Sarah vor 10 Monaten Link zum Kommentar

      Das mit dem Teppichmesser finde ich auch bescheuert. Aber der Biegetest ist durchaus realistisch, nur nicht unbedingt mit den Händen. 😉
      Ich kenne jemanden, der über hundert Kilo wiegt, der beschädigt seine Smartphones immer wieder, weil er sie „nur mal kurz“ in die hintere Hosentasche steckt, dann dort vergisst und sich hinsetzt, sodass das Smartphone zwischen Lehne und Sitzfläche gebogen wird. Die Geräte überleben es zwar meistens aber gerne bricht das Glas. Aktuell glücklicherweise nur das auf der Rückseite.

      Gelöschter Account


      • Hintere Hosentaschen zunähen! 😂


      • DiDaDo vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Wer sein Smartphone in die Arschtasche steckt, ist aber auch selbst schuld.


      •   35
        Gelöschter Account vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Bei den labberigen Bröselsmartphones, die heute verkauft werden, auf jeden Fall. Die Zeiten, wo man noch ohne Bedenken das Smartphone in die Gesäßtasche stecken konnte, sind leider lange vorbei.

        Gelöschter AccountMarcel


      • DiDaDo vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Geht noch nicht mal ums zerstören.
        Man könnte sich immer so leicht bei den ganzen 16jährigen Möchtegern-Instamodels an pinken Glitzer-iPhones bereichern, die nen halben Meter hinten aus der Highwaist-Jeans ragen...


      •   16
        Gelöschter Account vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        @Sarah
        Ich gehöre auch in die Klasse Ü100 und habe mich schon mit dem einen oder anderen Smartphone in der hinteren Hosentasche hingesetzt. Bisher ist dabei noch keines kaputt gegangen. Was mache ich falsch?
        Dieser Biegetest hat mit der realen Nutzung eines Smartphones absolut gar nichts zu tun.

        Gelöschter Account


      • Highwaist-Jeans... wie konnte sich etwas so dermaßewn Grottenhäßliches wie das durchsetzen? Das sieht so dermaßen bescheuert aus. Und getoppt wird es durch Modelle, die vorne dann noch eine Doppelreihe übergroßer Knöpfe haben. Da kommen mir oft junge Dinger mit echt guter Figur entgegen und dann verschandeln die sich optisch mit sowas. Furchtbar!

        Gelöschter Account


      •   77
        Gelöschter Account vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Ich kann die Jeans auch nicht verstehen.


      •   35
        Gelöschter Account vor 10 Monaten Link zum Kommentar

        Highwas?-Jeans?

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