NextPit

IKEAs "unsichtbares" Ladepad: Sjömärke startet für nur 30 Euro

IKEAs "unsichtbares" Ladepad: Sjömärke startet für nur 30 Euro

IKEA hat ein neues Ladepad mit Qi-Standard präsentiert. Der Clou dabei: Es kann Eure Qi-konformen Geräte durch die Tischplatte aufladen.

  • IKEA stellt Ladepad "Sjömärke" vor
  • unterstützt wird Wireless Charging mit bis zu 5 Watt
  • In Deutschland bereits für knapp 30 Euro verfügbar

IKEA ist im Smart-Home-Bereich sehr aktiv, das wissen wir nicht erst seit Ben kürzlich den Symfonisk Bilderrahmen von IKEA getestet hat. Jetzt haben die Schweden uns ein neues Qi-standardisiertes Ladepad vorgestellt, welches unterhalb des Tisches montiert werden kann. 

"Sjömärke"-Ladepad lädt durch die Tischplatte

Kabelloses Laden ist der eine Trick, an den wir uns längst gewöhnt haben. Ungewöhnlicher ist es da, Geräte auf Distanz aufladen zu können. Wir berichteten in diesem Jahr zum Beispiel über die Bestrebungen von Motorola und Xiaomi. Jetzt stellt IKEA ein Ladepad vor, welches Qi-konform funktioniert und mit bis zu fünf Watt laden kann. 

Die Besonderheit bei diesem Pad ist es, dass Ihr es unterhalb des Tisches montiert. Auf dem Tisch markiert Ihr dann die Fläche, auf der Ihr Euer Qi-taugliches Smartphone ablegen könnt und es wird dann durch die Tischplatte geladen. IKEA hat bereits ein Video veröffentlicht, wie die Installation über die Bühne geht und wie das Pad genutzt wird. Werft mal einen Blick drauf, um eine Vorstellung von der Geschichte zu bekommen: 

Das Ladepad ist auch bereits auf der deutschen IKEA-Seite verfügbar und kann für 29,99 Euro bestellt werden. 

Beim Laden informiert Euch eine LED über den Status und diese LED warnt auch, falls Fehler festgestellt werden und die Sicherheit gefährdet sein könnte. Das Pad selbst soll beim Ladevorgang nicht wärmer als 40 Grad werden. IKEA teilt außerdem in der Anleitung mit, dass die Tischplatte maximal 22 mm dick sein darf und das zu ladende Gerät mindestens 8 mm entfernt sein muss. Andernfalls startet der Ladevorgang nicht. 

Jetzt lässt sich zudem trefflich darüber diskutieren, wie viel Energie auf diese Weise verballert wird, verglichen mit anderen drahtlosen Pads, bei denen Ihr die Geräte direkt auflegen könnt. Diese Diskussion können wir gerne gemeinsam in den Kommentaren führen. Also sagt uns, was Ihr von diesem Ladepad haltet: Ist es toll, weil es so für einen aufgeräumten Schreibtisch sorgt? Oder fürchtet Ihr, dass die Effizienz auf der Strecke bleibt? 

Via: PC Welt

NextPit erhält bei Einkäufen über die markierten Links eine Kommission. Dies hat keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte, und für Euch entstehen dabei keine Kosten. Mehr darüber, wie wir Geld verdienen, erfahrt Ihr auf unserer Transparenzseite.
Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Jetzt mitdiskutieren

Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 3 Wochen

    Das finde ich ehrlich gesagt richtig klasse! Damit kann man endlich in zumindest viele Schreibtische etc. kabelloses Laden einbauen, ohne dafür den Tisch komplett kaputt zu machen, indem man da Öffnungen hinein sägt oder bohrt.

    Wie viel Energie dabei verballert wird, lässt sich aus den technischen Daten ablesen.
    Der maximale Input (mit dem Netzteil, das man verwenden soll) sind 11,76W und Ikea gibt einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 89,1% an, sowie einen Wirkungsgrad bei geringer Belastung (10%) von 83%. Und das ist in meinen Augen eigentlich recht ordentlich.

16 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Christian Abraham vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Halte nichts davon, schonmal wegen der 5 W Ladung. Grundsätzlich ist so eine Lösung sicherlich nicht schlecht.


  • König Frank I. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Klingt ja nicht so übel, doch eine Aufladungsleistung von bis zu 5 Watt erinnert mich an längst vergangen geglaubte Zeiten, als dies mit einem USB-Ladegerät möglich war, als die Akkus in Smartphone noch sehr viel kleiner (=weniger Kapazität) waren. Heutige Modelle würden ja bei 5 Watt (bis zu! - es kann auch weniger sein) ewig brauchen, um voll zu werden.


    •   23
      Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Das stimmt, allerdings kann ich mir das fürs Nachtkästchen schon gut vorstellen. Da reichen die 5 Watt locker und ich habe weniger Kabelgewirr in meiner Lesebrille.

      Tim


    • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Darum nutzt man sowas auch, um das Gerät nachts zu laden. Ich nutze jede Nacht einen 5W Charger. Reicht dort mehr als aus.

      DiDaDoGelöschter Account


    • König Frank I. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      @route9 und @Tim:
      Das Gerät ist ja nicht allein für Nachttische gedacht oder für Möbel, auf denen das Smartphone nachts abgelegt wird. Und gerade bei unüberwachtem Laden würde ich immer die leitungsgebundene Variante vorziehen statt drahtlos wegen der Wärmeentwicklung. Okay, vielleicht bin ich auch übervorsichtig, wenn ich Smartphones samt Ladegeräte in eine 3mm starke Edelstahlwanne lege, wenn ich mal nachts lade.

      Gelöschter Account


      •   23
        Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Übervorsichtig? - Nein!
        Vor einem Monat ist der Keller meines Nachbarn abgebrannt, weil ein neuer!!! Akku seines Modellflugzeuges beim Laden explodierte. Obwohl er zuhause war, hat er nun einen Gesamtschaden von etlichen 1000-Euro.
        Mir selbst fiel vor ein paar Jahren in meiner Werkstatt daheim ein Metallgegenstand in mein damaliges Honor 8 und durchbrach die Rückenschale. Das Ding ging sofort in weißer Famme und beißendem Geruch auf. Ich schmiss es in eine Metallwanne im Freien und kühlte das Ganze mit Wasser, welches sogleich aufkochte (Lithium*) und sogar 2 Stunden danach noch immer blubberte und sehr heiß war.

        *nach meinen heutigen Kentnnissen würd ich so ein brennendes Gerät eher mit Sand oder ein paar Schaufeln Erde bedecken.


      • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        @Frank
        Und? Trotzdem reichen 5W für die Einsatzzwecke aus. Viele wollen einfach das Gerät voll- oder zwischenladen, während sie nebenbei arbeiten oder ähnliches.
        Und kabelloses Laden erhöht meiner Erfahrung nach nicht automatisch die Wärmeentwicklung. Vor allem nicht mit 5W. Bei meinem Charger bleiben die Gerät da genauso kühl wie kabelgebunden.


  • deltakula vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Drahtlos unterm Schreibtisch? Das passt. Da steht schon meine alte Mikrowelle, mit der ich mir ab und zu die Füße wärme. ;-)


    (Achtung: Ironie! Nicht ernstgemeint.)


    • Carsten Drees
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Gute Idee eigentlich, aber da steht bei mir schon der Mini-Kühlschrank, damit ich fürs Bier während der Arbeit nicht immer in die Küche muss ^^

      deltakulaGelöschter Account


      •   23
        Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Dann kann ich ja meine alten Ladepads getrost zur kaputten Mikrowelle in den Wald bringen, damit die dort nicht mehr so einsam ist und endlich jemanden zum Reden hat. Den Kühlschrank lasse ich wohlweislich unterm Schreibtisch ;-))


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Das finde ich ehrlich gesagt richtig klasse! Damit kann man endlich in zumindest viele Schreibtische etc. kabelloses Laden einbauen, ohne dafür den Tisch komplett kaputt zu machen, indem man da Öffnungen hinein sägt oder bohrt.

    Wie viel Energie dabei verballert wird, lässt sich aus den technischen Daten ablesen.
    Der maximale Input (mit dem Netzteil, das man verwenden soll) sind 11,76W und Ikea gibt einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 89,1% an, sowie einen Wirkungsgrad bei geringer Belastung (10%) von 83%. Und das ist in meinen Augen eigentlich recht ordentlich.


    • Carsten Drees
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Ich bin eigentlich auch dankbar für jedes Teil, welches ich vom Schreibtisch verschwinden lassen kann. :) Sag mir Bescheid, wenn Du es bestellt hast ^^ Unabhängig davon werden wir das sicher auch mal antesten :)


      • Alex vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Hab’s mir auch einfach mal bestellt. Werde es im Nachttisch im Schlafzimmer einbauen. Werde meine Erfahrungen ebenfalls gerne teilen :)


    • Reginald Barclay vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Bei über 11W Input und den maximalen 5W liegt der Wirkungsgrad unter 0,5! Es sei denn, die 5W sind nicht die Ladeleistung im Phone nach der Spule, sondern die induktive Ausgangsleistung des Pads: Dann ist der Wirkungsgrad noch geringer.


      • Michael K. vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Laut dem Beiblatt zu dem Lader, das bei "Cashey's Blog" verlinkt ist, hat das Netzteil 19 Watt Ausgangsleistung, der Lader bis zu 16,8 W Eingangsleistung und trotzdem eine "Average active Efficiency" von 89,1%, obwohl 5/16,8 nur 29,76% Effizienz ergeben würde. Das scheint nicht wirklich zusammen zu passen.
        Allerdings hat der Ladestandard Qi 1.2.4 BPP neben dem Standard-Profil mit 5 Watt Ladeleistung auch ein Extended Profil mit 15 Watt Ladeleistung. Würde der Lader aber auch dieses Profil unterstützen, würden die Zahlen passen:

        15/16,8 = 89,3%

        Ob dieses Profil unterstützt und nicht beworben wird, oder von Endgeräten kaum genutzt wird, oder die Zahlen einfach nicht zusammen passen, kann vermutlich nur IKEA beantworten.


    • Alex vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Habe mein iPhone nun seit einigen Tagen bzw. Nächten damit geladen. Bin absolut zufrieden. Morgens vor der Arbeit, ist das Smartphone voll geladen.

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!