Schau mal, Apple: Diese neue Super-Smartwatch erkennt sogar kalten Schweiß

Schau mal, Apple: Diese neue Super-Smartwatch erkennt sogar kalten Schweiß

Fitbit nutzt die IFA 2020 in Berlin, um drei neue Wearables vorzustellen, darunter zwei Uhren und einen Fitnesstracker: die Fitbit Sense, Fitbit Versa 3 und Fitbit Inspire 2. Fitbit stellt mit der Sense eine kleine Smartwatch-Revolution vor.

Das Flaggschiff der neuen Produktreihe von Fitbit ist die Fitbit Sense, die laut Hersteller die erste Uhr ist, an die ein elektrodermaler Aktivitätssensor (EDA) angeschlossen ist. Die Idee ist es, mit den Marktführern Apple Watch und Galaxy Watch zu konkurrieren.

Fitbit Sense: Bewältigt Stress, indem sie kalten Schweiß erkennt

Konkret bedeutet dies, dass Ihr Eure Handfläche auf die Vorderseite des Geräts legen müsst, um winzige elektrische Schwankungen des Schweißpegels der Haut zu erkennen. Die Messung der Reaktionen auf die EDA kann helfen, die Reaktion des Körpers auf Stressoren zu verstehen und anschließend Stress gezielt zu bewältigen.

Nach diesen Messungen bietet die Fitbit Sense geführte Achtsamkeitssitzungen in der Fitbit-App an, um zu sehen, wie der Körper während der Meditation oder Entspannung reagiert. Am Ende der Sitzung erscheint ein AED-Antwort-Diagramm auf dem Gerät und in der mobilen App, um den Fortschritt im Laufe der Zeit zu bewerten.

Aber es gibt auch die wesentlichen Merkmale, die jetzt Standard bei Smartwatches sind, wie die Herzfrequenzüberwachung, eine neue EKG2-Anwendung und einen Hauttemperatursensor am Handgelenk. Ich konnte eine der am Fitbit-Stand ausgestellten Uhren anziehen, aber leider war es nicht möglich, diese Features zu testen. Die Modelle liefen nur in einer Demo-Schleife und waren daher nicht verwendbar.

Fitbit Sense Render 3QTR Core Carbon Graphite Clock Default Shadow
Die Fitbit Sense bietet eine erweiterte Belastungsüberwachung. / © Fitbit

Fitbit verspricht mehr als sechs Tage Akkulaufzeit und eine kostenlose sechsmonatige Probezeit von Fitbit Premium (€9,99/Monat), um alle Daten aufzuzeichnen und zusätzliche Informationen über Trends der Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten, wie z.B. Herzfrequenzvariabilität (HRV), Atemfrequenz und SpO2.

Fitbit sagt, man habe ein neues Stressmanagement-Tool entwickelt. Es berechnet auf der Grundlage von Herzfrequenz, Schlaf und Aktivität, wie der Körper auf Stress reagiert. Der Zustand wird von eins bis zehn benotet und wiederum mit Empfehlungen für ein besseres Stressmanagement, wie Atemübungen und anderen Achtsamkeitsübungen, verbunden.

Das Gehäuse der Fitbit Sense besteht aus einer Mischung aus Glas und Metall, und die Uhr ist wasserdicht bis 50 Meter. Der Kern des Biosensors wurde so konfiguriert, dass er die größte Anzahl von Sensoren aller Fitbit-Geräte aufnehmen kann und gleichzeitig ein attraktives Design und eine lange Akkulaufzeit aufweist.

Das AMOLED-Display verfügt über einen integrierten Umgebungslichtsensor, um die Intensität des Bildschirms, der durch Gorilla-Glas 3 geschützt ist, automatisch zu variieren.

Fitbit Versa 3 und Fitbit Inspire 2: Fokus auf digitale Wellness

Ein paar Worte zu den beiden anderen Produkten. Zunächst die Fitbit Versa 3. Fitbits Flaggschiff-Uhr profitiert von einem ziemlich inkrementellen Hardware- und Software-Upgrade. Sie verfügt über ein Mikrofon und einen Lautsprecher, mit denen Ihr anrufen und einen Anruf entgegennehmen könnt, ohne das verbundene Smartphone in die Hand nehmen zu müssen.

Sie ist jetzt mit Google Assistant und Amazon Alexa kompatibel und bietet GPS. Das Design wurde aus Gründen der Konsistenz mit dem Modell Sense leicht geändert, beide Uhren sind mit demselben Ladegerät kompatibel.

Fitbit Versa 3 Midnight Clay Crop Center
Fitbits Flaggschiff, die Smartwatch Versa 3, wird endlich mit GPS ausgeliefert. / © Fitbit

Die Inspire 2 ist ein klassischer Aktivitäts-Tracker. Sein Design wurde überarbeitet und seine Akkulaufzeit auf etwa zehn Tage erhöht. Die wichtigsten Ergänzungen sind Software mit einer Oberfläche, die intuitiver sein soll.

Die Sense wird zu einem Preis von 329,95 Euro angeboten. Ein Preis, der deutlich unter dem der Galaxy Watch 3 liegt. Die Fitbit Versa 3 wird für 229,95 Euro verkauft. Es werden viele Varianten mit einer Vielzahl verschiedener Armbänder erhältlich sein, die jeweils zwischen 20 und 30 Euro kosten, während das Armband Fitbit Inspire 2 für 99,95 Euro verkauft wird.

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Das Fitnessarmband Fitbit Inspire 2 wird für weniger als 100 Euro mit bis zu zehn Tagen Akkulaufzeit verkauft. / © Fitbit

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Top-Kommentare der Community

  • paganini vor 3 Wochen

    Ich verstehe Fitbit nicht. Die bekommen so schon Daten und jetzt soll ich nochmals dafür zahlen das ich meine Daten denen kostenlos gebe? Glaube das wird eher zum Flop aber man wird sehen, ich würde das nicht machen.

17 Kommentare

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  • Wie lustig, man "darf" zuerst über 300€ zahlen, und muss dann noch ein für mich viel zu teures Abo abschließen, um meine eigenen Daten einsehen zu können - Schlafpuls (mit Versa 2 erfasst) wird selbst in den Bestandsdaten neuerdings ausgeblendet, Zugang jetzt nur noch mit Abo.

    Was für eine Unverschämtheit.


  • Apple Watch und Huawei's Smartwatches. Den Rest kann man meiner Meinung nach, zumindest derzeit, getrost vergessen.


  • Ich würde sie mir prinzipiell kaufen, da mir alleine die Optik schon gefällt aber ich werde den Ihr neues Abo-Modell sicher nicht unterstützen. Ich kaufe mir doch keine Premiumuhr um dann noch monatlich 10 Euro zu zahlen um alle Daten und Funktionen nutzen zu können. Ich habe prinzipiell nichts gegen Abo-Modelle aber nicht bei einem solchen Produktpreis und dann auch nicht in der Höhe.


  • Cool. Und jetzt? Solang das Teil nicht mindestens mit Wear OS ausgeliefert wird, ist es so und so unbrauchbar... Und selbst Wear OS ist nicht mehr das Gelbe vom Ei...


  •   23
    Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Warum soll sich nur Apple eine Scheibe abschneiden und nicht auch Samsung, Huawei und alle anderen auch?


    Diese Uhr erkennt Schweiß? Na hoffentlich geht die Uhr bei den meisten ihren Schweißgeruch nicht kaputt im Sommer....😅💦


  • Kann eine Redaktion mal irgendwas vorstellen, ohne Apple zu nennen? Das ist so dämlich und nervig.


    •   12
      Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      So nervig wie dein Kommentar.


    • “Dämlich und nervig” trifft es nicht ganz. Denn Vergleiche stellt man an, damit sich die Leute einfacher orientieren können. Doch wenn ständig mit Apple-Geräten verglichen wird, dann setzt das voraus, dass Apple-Kenntnisse zur Allgemeinbildung gehören.

      Diese Vorstellung ist zwar reizvoll, aber nicht realistisch. Darum sind solche Vergleiche für die Mehrheit einfach nutzlos – nicht mehr und nicht weniger.


    •   23
      Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Naja


  • Ich finde die Funktion mit dem kalten Schweiss total super und genial und da kann sich Apple wirklich eine Scheibe davon abschneiden!

    Denn ich bin häufig extrem gestresst und stehe unter Druck, aber ich merke es gar nicht. Dann verhalte ich mich ganz entspannt, obwohl ich eigentlich längst am Rad drehen sollte.

    Deshalb ein grosses Danke an Fitbit: Jetzt weiss ich ganz genau, wann ich in Tränen ausbrechen oder Amoklaufen muss.


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Mit der Apple Watch konkurrieren... Humor haben sie ja, das muss man ihnen lassen.


    • @Tim
      Das würde ich jetzt auch nicht behaupten wollen :D Ich finde aber Fitbit im Android Bereich gar nicht mal so schlecht. Wer eine Sport Uhr haben will kommt an einer Fitbit oder Garmin nicht vorbei da diese wirklich gute Infos zum Fitnesszustand anzeigen.


    • Entschuldige aber es ist genau diese suggerierte Arroganz die einen doch schmunzeln lässt. Den Vergleich selbst stellen wohl eher die Medien an aber gerade im Gesundheitsbereich gibt es immer mehr Mitbewerber die ihre Sache mehr als gut machen und Akzente setzen. Dieser Focus, das Apple faktisch der Gradmesser sei ist doch infantil. Auch persönliche Dinge spielen eine Rolle, so würde ich mir nie eine von weiten sichtbare Apple Watch umbinden aber meine Meinung und mein Geschmack zählt nur für mich.


    • Wie oft muss man denn die Apple Watch aufladen?
      Für mich ist eine lange Akkulaufzeit wichtiger als mit der Uhr telefonieren zu können.
      Daher sind andere Smart oder Sport Uhren für mich besser geeignet.

      @Tim, daher bitte keine Pauschalisierungen.


    • @Tim
      Genau. Als ob irgend jemand auf der Welt mit Apple konkurrieren könnte. Unglaubliche Behauptung. Frechheit.


      • @Tim .... vielleicht solltest Du dich mal ueber die Bezeichnungen 'Konkurrenz, konkurrieren' informieren. Dann wirst Du feststellen, dass Dein Kommentar allerhoechstens Fanboyniveau hat.


  • Ich verstehe Fitbit nicht. Die bekommen so schon Daten und jetzt soll ich nochmals dafür zahlen das ich meine Daten denen kostenlos gebe? Glaube das wird eher zum Flop aber man wird sehen, ich würde das nicht machen.

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