Auswertung der Umfrage der Woche: Welchen Smartphone-Marken vertraut Ihr?

Update: Hier sind die Resultate
Auswertung der Umfrage der Woche: Welchen Smartphone-Marken vertraut Ihr?

Letzten Freitag haben wir Euch in unserer "Umfrage der Woche" ein paar Fragen zum Vertrauen in Smartphone-Marken gestellt und zu den Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit chinesischen Smartphone-Marken. Ihr habt auf unseren verschiedenen Domains fleißig mit abgestimmt und hier stellen wir Euch nun die Ergebnisse vor.

Welcher Smartphone-Marken vertraut Ihr?

Die erste Frage, die wir Euch gestellt haben, war die nach den Marken, denen Ihr wirklich vertraut. Und zu meiner Überraschung zeigten die Ergebnisse große Unterschiede zwischen den verschiedenen NextPit-Domains. Okay, vielleicht sollte es mich weniger überraschen, da die verschiedenen NextPit-Domains unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, sich die Marktdynamik von Land zu Land stark unterscheidet und damit auch die Markenwahrnehmung. In einem Punkt gab es dann allerdings doch Konstanz und zwar bei der Tatsache, dass die meisten unserer Leser über die verschiedenen Domains hinweg Samsung sehr vertrauen. 

In der Tat war Samsung länderübergreifend die Marke, der am meisten vertraut wurde. Die einzige Ausnahme war hier Brasilien, wo die Leute anscheinend viel mehr Vertrauen in Motorola setzen, das bekanntlich zu Lenovo gehört.

Unsere englischsprachigen Nutzer vertrauen Samsung uneingeschränkt, 31% stimmten für Samsung. Google kam mit 15 % der Stimmen auf den zweiten Platz, und Apple blieb mit 14 % der Stimmen ein knapper dritter Platz. Chinesische Smartphone-Marken schnitten hier nicht besonders gut ab.

In Deutschland liegt Apple Kopf an Kopf mit Samsung, wobei Apple mit 21 % nicht ganz an die 24 % der Koreaner heranreicht. Noch einseitiger geht es in Frankreich zu, wo satte 45 % der Stimmen an Samsung und nur 29 % an Apple gingen. Auch Sony (sehr gute 32 %), Google (18 %) und Nokia (15 %) wurden von den Franzosen mit viel Liebe bedacht. Tatsächlich waren unsere französischen Leser auch viel empfänglicher für chinesische Marken, einschließlich Xiaomi (19 %) und Huawei (17 %).

Smartphone Trust
Nur Samsung genießt länderübergreifend das Vertrauen unserer Leser / © NextPit

Seid Ihr misstrauisch beim Kauf chinesischer Smartphones?

Die nächste Frage, die wir gestellt haben, bezog sich auf China und die Smartphone-Marken, die aus diesem Land stammen. Mit Ausnahme von Brasilien stimmten alle anderen Domains einstimmig ab und sind der Meinung, dass wir noch nicht so weit sind, dass wir chinesischen Marken uneingeschränkt vertrauen können.

In Brasilien war die Meinung, nun ja, geteilt: 45% glauben, dass chinesische Smartphone-Marken nicht vertrauenswürdig sind, während eine fast gleich große Anzahl (44%) glaubt, dass chinesische Smartphones in Ordnung sind.

Are you wary of buying Chinese smartphones
Selbst die NextPit-Leser überlegen oft noch gründlich, bevor sie zu Smartphones chinesischer Hersteller greifen  / © NextPit

Datenschutz: Wer trägt die Verantwortung?

In der letzten Frage der Umfrage wollten wir von Euch wissen, wer mehr Verantwortung für den Schutz von Daten hat. Auch hier waren die Ergebnisse gemischt:

Während eine überwältigende Mehrheit von 67% unserer französischen Leser der Meinung ist, dass der Nutzer mehr Verantwortung für den Schutz seiner eigenen Daten trägt, sind die Ergebnisse in Deutschland etwas geteilter: 50% sind der Meinung, dass der Nutzer die Verantwortung trägt und nicht die Unternehmen (48%).

Unsere englischen und brasilianischen Leser waren jedoch ziemlich überzeugt, dass die Verantwortung für den Datenschutz in erster Linie bei den Unternehmen liegt.

Data privacy Who shares more responsibility
Unsere europäischen Leser sind der Meinung, dass Nutzer mehr Verantwortung tragen als Unternehmen, wenn es um Datenschutz geht / © NextPit

Fazit

Aus der Umfrage ging hervor, dass die Markenwahrnehmung einen wichtigen Faktor darstellt, wenn es um die allgemeine Vertrauenswürdigkeit geht. Grundsätzlich gilt: Je beliebter eine Marke ist, desto größer ist die Tendenz, als vertrauenswürdig angesehen zu werden. Der einzige Ausreißer dieser Regel war Brasilien, wo die Leser eine besondere Affinität zu Motorola zu haben scheinen, obwohl Samsung einen größeren Marktanteil hat.

Die Umfrage zeigte auch, dass die meisten unserer Leser zwar weiterhin skeptisch gegenüber chinesischen Marken sind, sich aber allmählich für sie öffnen. Dies ist ein Trend, der sich wahrscheinlich in absehbarer Zukunft fortsetzen wird, da die Menschen allmählich lernen werden zu differenzieren zwischen chinesischen Unternehmen und der "repressiven" chinesischen Regierung.

Schließlich konnte ich auch feststellen, wie unterschiedlich die Verbraucher in unterschiedlichen Regionen der Welt denken, wenn es um den Datenschutz geht. Während die Europäer in Sachen Datenschutz viel Wert auf Eigenverantwortung zu legen scheinen, wünschen sich unsere Leser aus Brasilien, den USA und Indien, dass große Konzerne mehr Verantwortung übernehmen. Sie wollen, dass Unternehmen in dieser Hinsicht transparenter werden und erwarten auch, dass sie ihre Kunden darüber aufklären.

Nochmals vielen Dank an alle, die sich an dieser Umfrage beteiligt haben. Wie immer: Zögert nicht, mir ein Feedback zur Analyse der Ergebnisse zu geben oder andere Themen vorzuschlagen, die in den kommenden Wochen Gegenstand einer Umfrage sein könnten!

Ursprünglicher Artikel vom 16. April:

Immer wieder lesen wir in den Kommentaren, dass für NextPit-Leser "China-Kracher" nicht in Frage kommen. Als Gründe werden nicht zuletzt der Schutz der eigenen Daten angeführt. Daher geht's in unserer Umfrage der Woche diesmal um die Frage: Welchen Smartphone-Marken vertraut Ihr Eure Daten an und welchen nicht?

In der dieswöchigen NextPit-Umfrage möchten wir von Euch wissen, warum Ihr genau das Handy gekauft habt, das Ihr eben nun mal gekauft habt. Dabei wollen wir uns aber nicht wie meist auf die technische Seite konzentrieren, sondern uns auf Marken konzentrieren. Welchen Handyherstellern vertraut Ihr und wie vertrauenswürdig sind chinesische Hersteller in Euren Augen?

Und was noch wichtiger ist: Spielen Marken überhaupt noch eine Rolle? Der Punkt ist folgender: Selbst wenn Ihr ein Smartphone von einer "vertrauenswürdigen" Marke besitzt, sind Eure Daten für alle sichtbar, wenn Ihr eine App installiert, im Internet surft, etwas online kauft oder sogar etwas so harmloses tut wie ein Spiel zu spielen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Telefonhersteller selbst Eure Daten abgreift. Dies wurde von Fabi in seinem wirklich lesenswerten Artikel zum Thema Datenschutz noch einmal deutlich aufgezeigt.

Aber darüber hinaus möchten wir von Euch auch einen Überblick darüber bekommen, wie Ihr diese ganze Debatte um die Privatsphäre seht, die in diesen Tagen in aller Munde zu sein scheint.

So, jetzt aber direkt weiter zu unseren Fragen:

Welcher Smartphone-Marke vertraut Ihr?

Es ist immer gut, die Wahl zu haben. Und wir genießen längst den Luxus, leistungsstarke und auch hübsche Handys von mehreren Smartphone-Marken wählen zu können. Einige Hersteller sind schon seit Jahrzehnten dabei, während es andere relativ neue Player gibt, die es geschafft haben, sich innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne einen guten Namen zu machen.

Aber welcher dieser Marken vertraut Ihr am meisten? (Auf Wiedersehen LG!)

Der Grund für Euer Vertrauen muss nicht nur auf den Datenschutz zurückzuführen sein. Vielleicht gefällt Euch auch der Kundendienst oder das Engagement und die pünktlichen, regelmäßigen Software-Updates.

Lasst es uns wissen!

Welcher dieser Marken vertraut Ihr am meisten?
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Seid Ihr misstrauisch beim Kauf chinesischer Smartphones?

Es lässt sich nicht leugnen, dass die Smartphone-Welt derzeit eine Invasion von Handys aus chinesischer Produktion erlebt. Während Smartphone-Marken aus China mitunter einen zweifelhaften Ruf haben, was den Datenschutz angeht, haben die meisten Tier-1-Hersteller, einschließlich solcher Namen wie Oppo, Xiaomi und sogar Huawei, behauptet, dass sie die Daten und die Privatsphäre ihrer Nutzer sehr ernst nehmen.

Aber haben sich all die PR-Bemühungen ausgezahlt? Werden chinesische Marken immer noch als "weniger vertrauenswürdig" angesehen als ihre europäische / japanische / taiwanesische / amerikanische Konkurrenz?

Stimmt ab und lasst es uns wissen!

Seid Ihr misstrauisch beim Kauf chinesischer Smartphones?
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Datenschutz: Wer trägt die Verantwortung?

Glaubt Ihr, dass sich die Art und Weise, wie diese riesige 227-Milliarden-Dollar-Industrie in Schach gehalten wird, in Zukunft ändern wird, nachdem Apple sich an die Spitze der Bemühungen gestellt hat, seinen Endnutzern – Menschen wie du und ich – bewusst zu machen, auf welche Art von Daten Ad-Tech-Firmen und Datenbroker Zugriff haben?

Oder denkt Ihr eher, dass die Verantwortung ganz bei uns, den Endverbrauchern, liegt? Schließlich ist die Weitergabe unserer Daten etwas, das wir freiwillig tun – auch wenn wir vielleicht zu sehr damit beschäftigt waren, das Kleingedruckte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen, als wir am Setup-Screen vorbeigescrollt sind.

Datenschutz: Wer trägt mehr Verantwortung?
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Wir wissen, dass Datenschutz ein weites Thema ist, das viele Aspekte und Dimensionen hat. Und angesichts der Tatsache, dass sogar Regierungen beschuldigt wurden, ihre eigenen Bürger aus "Sicherheitsbedenken" auszuspionieren, ist dies eine Debatte, die wahrscheinlich noch die nächsten Jahrzehnte andauern wird.

Vergesst nicht, die Ergebnisse dieser Umfrage am Montag auszuchecken. Und in der Zwischenzeit lasst uns in den Kommentaren unten wissen, was Ihr vom Thema Datenschutz generell haltet!

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Top-Kommentare der Community

  • Sebo vor 3 Wochen

    Die USA sind definitiv nicht besser als die Chinesischen oder Russen oder sonstige. Die greifen doch sogar noch mehr ab, nur die Weltpolizei darf das ja. Andere nicht.

  • minidiegi vor 3 Wochen

    Wo ist die Frage, in wie weit man den USA Datenschutz zutraut? Der größte Skandal und die meisten Daten werden durch die USA abgegriffen!

  • Aries vor 3 Wochen

    Die dritte Frage ist unnötig. Unser Datenschutzrecht erlaubt alles, wenn wir zustimmen. Die wenigsten lesen, zu was sie alles zustimmen, abgesehen davon, dass juristische Texte ohnehin nicht einfach zu verstehen sind und die ganzen Schlupflöcher schwer erkennbar sind. Das ändert aber nichts daran, dass wir zustimmen müssen und es auch machen.

    Es gibt aber Firmen, die machen soetwas auch ohne Zustimmung und es tut ihnen unendlich leid, wenn man ihnen darauf kommt. Diese Firmen kamen verdächtig oft aus China oder haben werden von Chinesen finanziert. Ein Schelm, wer Absicht unterstellt...

    Es muss ich niemand auf einen Ruf verlasssen oder etwas glauben oder nicht glauben. Die einfachsten Mittel stehen jedem Nutzer zur Verfügung und kosten oft nicht einmal Geld. Wer einmal sein Smartphone ohne Einrichtung jeglicher Konten neu einrichtet und eine App wie Blokada oder NetGuard installiert, kann sehen, wohin die Geräte Verbindungen aufbauen. Wo die Maschine zu einer IP-Adresse steht verraten Webseiten. Und mit ein bisschen mehr Netzwerkwissen, kann man auch nachvollziehen, was da vermutlich ausgetauscht wird.

    Eine Website, die sich mit der Technik befasst, hat mit Sicherheit das nötige Know How, einen Proxy aufzubauen und die Payload genauer zu analysieren.

    Ich vertraue keiner Marke, sondern prüfe selbst, was passiert und so habe ich HMD Global (Marke Nokia) wegen unerklärlichen Verbindungen nach Kolumbien angeschrieben und sie haben das tatsächlich geändert. Kann hier im Forum nachgelesen werden. Das ist schon mal ein Pluspunkt für HMD Global (Nokia). Im Vergleich zu allen Google-Geräten traue ich jedoch niemandem. Google hat mich enttäuscht. Sie reden von Datenschutz, streuen uns aber mit ihren "Lösungen" nur Sand in die Augen. Diese Schlußfolgerung aus meinen Überprüfungen wurde kürzlich durch eine Studie untermauert:

    https://www.scss.tcd.ie/doug.leith/apple_google.pdf

    "When the handsets are sitting idle the Pixel sends roughly 1MB of data to Google every 12 hours compared with the iPhone sending 52KB to Apple i.e., Google collects around 20 times more handset data than Apple."
    (Seite 1 und Übergang zu Seite 2)

    Auch die Datenschutzerklärung von Apple ist deutlich kürzer und damit übersichtlicher und verständlicher als die von Google. Und dennoch verzichte ich bei Apple weitgehend auf deren Dienste und ersetze sie analog zu Android durch wirklich privatsphäre- und datenschutzfreundliche, deutsche Dienste. Es gibt drei Lösungen, die besser sind als Apple:

    1. Sailfisch OS! Aber da ist die Geräteauswahl sehr eingeschränkt.
    2. Android-basierte Custom ROMs: Dann muss man aber aufpassen, von wem die ROM kommt.
    3. Manuelles ausmisten per ADB und PM: Dazu gehört aber relativ viel Verständnis, was man macht, auch wenn Fehler durch einen schlichten Werksreset ausgemerzt werden können.

    in allen Fällen muss man sich zutrauen, tief in die Systeme einzugreifen.

  • René H. vor 3 Wochen

    Trauen kann man eigentlich keinem Hersteller (auch keinem aus Deutschland), aber man hat halt keine Wahl, einen muss man nutzen, und versprechen können Hersteller alles. Es gibt nur eine richtige Lösung, nämlich auf Smartphones verzichten.

  • Michael K. vor 3 Wochen

    Wenn alle IT-Unternehmen Daten verkaufen, woher willst Du dann wissen, wer sie hat? Weisst Du, an wen die IT-Unternehmen Daten verkaufen, und an wen sie die Käufer weiterverkaufen?
    Die weitere Verwendung von Daten, die einmal aus der Hand gegeben (oder abgegriffen) worden sind, ist kaum noch nachzuverfolgen.

48 Kommentare

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  • Kein Land Spioniert mehr als die USA und wer schreit am Lautersten wenn andere es genauso machen wieder die Amis.Ich sage nur Facebook,WhatsApp,Google,Apple,Microsoft,Amazon,US Geheimdienst und die Liste ist noch viel länger.


  • Huawei hat akute Probleme mit der App Gallerie, dort waren und sind viele Apps die einem richtig Geld klauen, diese wurden teils entfernt, aber einen Hinweis bekommt niemand der diese Apps schon drauf hat.


    Ich sehe nach wie vor das Problem das selbst wenn z.b Huawei nicht schnüffeln will, diese Firma der Chinesischen Regierung obliegt.
    Wenn die Regierung nun anordnet das die und die Daten aller nutzer frei gegeben werden sollen dann muss Huawei das auch tun und genau das ist der große Unterschied zu einer Firma mit westlichen Firmensitz.

    Da kann keine Regierung einfach mal gewisse herausgaben erzwingen ohne das es dazu Gerichtliche verfahren gibt. In China kann das sehrwohl, somit ist eine Datensicherheit nicht gegeben.

    Mir geht es nicht darum das z.v die Usa auch spioneren, mir geht es um das Rechte und Kräfteverhaltnis die ein Hersteller gegenüber Regierungen hat und genau das ist der Knackpunkt den ich sehe.

    In China ist jede dort ansässige Firma dem Land und der Regierung verpflichtet kooperativ zu sein.

    Eine westliche Firma kann sich durchaus gegen eine Regierung wehren und muss nicht einfach mal nach deren Nase tanzen.

    Genau deshalb traue ich keinem chinesischem Hersteller all meine Daten an, ganz klar.
    Ich habe als Nutzer gegenüber der Chinesischen Regierung keinerlei Rechte...

    Tim


    • Da hast Du wohl noch nie was vom "Patriots-Act" gehört, einem US-Bundesgesetz, das der US-Regierung praktisch genau die Rechte der Datenabgabeerzwingung einräumt, die Du der chinesischen Regierung einfach so mal unterstellst.
      Da das Gesetzt noch wirksam ist, ist entweder nicht dagegen geklagt worden, oder entsprechende Klagen wurden abgewiesen. So oder so, was Du schreibst ist Wunschdenken.
      Davon abgesehen dürfte es auch ganz ohne dieses Gesetz der US-Regierung durch das von Snowden ausführlich beschriebene globale Telekommunikations-Überwachungssystem der USA und Großbritanniens möglich sein, selbst ohne Mitwirkung von Firmen fast beliebig auf solche Daten zugreifen zu können, und zumindest Verschlüsselungen bis mittlerer Stärke auch in praktikabler Zeit knacken zu können.
      Letztlich kann es zwar egal sein, ob persönliche Daten ungewollt in die Hand der amerikanischen oder chinesischen Regierung gelangen, durch die vielfachen wirtschaftliche Verbindungen der US-Wirtschaft mit der deutschen muss man aber davon ausgehen, dass sie sich bei ersteres potentiell toxischer auswirken können.

      Hier zum Nachlesen:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act

      Quelle: wikipedia


    • Der Unterschied zwischen USA und Patriot Act zu China ist: In den USA kann man dagegen klagen, ob mit Erfolg oder nicht, ist die eine Sache. In China dagegen steht das Urteil schon fest, sofern sich überhaupt ein Gericht traut sich damit zu befassen.


      • Als Nichtamerikaner, auch noch außerhalb der USA, sehe ich keinerlei Chance, aussichtsreich dagegen zu klagen.
        Betroffen davon bin ich dennoch.
        Solange dagegen nicht geklagt wird, oder Klagen dagegen nicht zugelassen werden, oder solche Klagen abgewiesen werden, ist diese Möglichkeit ggf. ein rein theoretischer Vorteil.
        Das Gesetz besteht und wird angewendet und ermöglicht der US-Regierung die selben Zugriffsmöglichkeiten (faktisch sogar noch viel umfangreichere) auf fremde Daten wie sie die chin. Regierung durch ihre Gesetze hat.. Dass unter bestimmten Umständen dagegen geklagt werden kann, macht einen theoretischen Unterschied aus, der jedoch ohne praktische Konsequenzen bleibt, bzw. zumindest bisher geblieben ist.
        Dass man in China nicht auch gegen Gesetze klagen kann, halte ich für eine unbewiesene Behauptung. Ob das dort aussichtsreich ist, ist natürlich eine andere Frage.


      • "Dass man in China nicht auch gegen Gesetze klagen kann, halte ich für eine unbewiesene Behauptung. Ob das dort aussichtsreich ist, ist natürlich eine andere Frage."

        Klar, kann man auch in China gegen Gesetze klagen. Kann man z. B. im Auszug der "Neuen Züricher Zeitung" (NZZ) lesen. Aber da kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die Urteile nicht von der Partei vorgegeben sind.

        "Die Hongkonger Justiz geht mit harter Hand gegen prominente Köpfe der Demokratiebewegung vor und verhängt lange Haftstrafen wegen illegaler Versammlung. Das Gericht verkündete am Freitag (16. 4.) das Strafmass gegen insgesamt neun Angeklagte. Unter ihnen ist der bekannte Medienmogul Jimmy Lai, der etwas mehr als ein Jahr in Haft muss. Den Verurteilten wurde die Organisation und Teilnahme an einem nicht genehmigten Protest vor zwei Jahren zur Last gelegt. Verurteilt wurde auch der «Vater der Demokratie», Martin Lee. Der 82-Jährige erhielt eine elfmonatige Haftstrafe, die aber auf zwei Jahre ausgesetzt wurde. Am längsten muss der Aktivist «Lang Haar» Leung Kwok-hung mit 18 Monaten ins Gefängnis, wie Hongkonger Medien berichteten. Auch der frühere Parlamentarier Lee Cheuk-yan kam ein Jahr hinter Gitter. Die ehemalige Parlamentarierin Cyd Ho erhielt acht Monate Haft und ihr Kollege Au Nok-hin zehn Monate. Haftstrafen gegen weitere Verurteilte wurden zur Bewährung ausgesetzt."


  • Ich vertraue keiner Firma. Aber je größer die Firma ist, umso größer ist der Schaden der entstehen kann. Allerdings werden wohl alle Smartphones die gleichen Hintertürchen besitzen damit NSA und Konsorten heimlich Daten abgreifen können. Ob nun die Hersteller vom OS dabei wissentlich wegschauen oder unwissend sind durch selbst herausgefundene und unbekannte Lücken spielt auch keine Rolle. Abseits davon sind die,Daten z.B bei Apple oder Samsung relativ sicher und Malware wird es hier wohl eher weniger auf die Updateserver schaffen.


  • Ja Jeder Einzelne Smartphone hersteller spioniert die daten der Endverbraucher aus egal ob apple, samsung oder xiaomi also wenn man den Datenschutz so ernst nimmt darf man kein Smartphone kaufen


    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Wochen Link zum Kommentar

      Das stimmt so nicht. Apple fragt grundsätzlich nach, ob und welche Daten man teilen möchte. Sensible Daten werden übrigens gar nicht übermittelt, sondern liegen verschlüsselt auf dem Telefon selbst.


      • Ja wenn sie extra fragen, dann wird das wohl so sein 🤔


      • @Fabien: Mal im verlinkten Paper, das 'Aires' weiter unten gepostet hat, nachlesen. Deine positive Annahme zu Apple stimmt (leider) nicht.


      • Was wird als "sensible Daten" definiert? Die freizügigen Fotos von anderen Frauen, obwohl man verheiratet ist? Das könnte dann wirklich ein Problem sein für Menschen die im Rampenlicht stehen.


  • Ich vertraue auch keinem Hersteller, denn es kommt ja drauf an, welche Apps vorinstalliert sind und evtl meine Daten ungefragt ins Netz senden. Deshalb kommt für mich nur eine Custom Rom in Frage. Denn ich will selber bestimmen, was auf meinem Handy läuft. Hier suche ich mein Handy nach dem OS aus und nicht umgekehrt. Erfahrungsgemäß ist hier die Auswahl von guten und regelmäßig aktualisierten Roms im XDA forum bei Samsung am Größten.


    • @Frank, die Versorgung ist aber deutlich schlechter geworden weil die Sicherheit und somit Hürden großer wurden.

      Versuch mal ein s20 oder s21 zu rooten und eine gescheite rom ans laufen zu bekommen, so einfach ist das echt nicht mehr, vieles läuft einfach nicht und brickt das Gerät.

      Grundsätzlich stimme ich dir aber zu und mein s21u werde ich wohl auch rooten und mit einer aufs original basierten custom rom versehen und dann bereinigen. Aber da muss ich noch warten bis auch etwas gutes lauffähiges verfügbar ist.


      • Hi Olaf,
        Stimmt, kann ich alles bestätigen. War nicht einfach mein S20 zu rooten. Gibt aber gute Anleitungen bei XDA. Auch gab es die ersten 6 Monate keine gescheiten Roms. Deshalb habe ich erstmal die Stock Rom drauf gelassen. War ziemlich umständlich hier alles per Odin zu updaten. Auch hat wohl nur noch eine verschlüsselte Superpartition beim S20 eingeführt. Backups mit Twrp funktionieren nur ohne data. Es sei denn du entschlüsselst die Partition. Aber inzwischen werden die Roms immer mehr bei XDA.


      • Das ist schön zu hören, ich hatte mir das s20 in den ersten Monaten mehrmals gebrickt.

        Dann hoffe ich das für das s21 Ultra auch bald etwas kommt, denke da lassen sich die Laufzeiten und performance nochmal ordentlich steigern.


  • China Smartphone kommen für mich nicht in Frage, wegen dem fragwürdigen Datenschutz.


  • "In der dieswöchigen NextPit-Umfrage möchten wir von Euch wissen, warum Ihr genau das Handy gekauft habt, das Ihr eben nun mal gekauft habt."

    Ich habe mir ein Xiaomi Mi 9 Lite gekauft, weil ich neugierig auf diese Marke und deren MIUI war, welches viel mehr Möglichkeiten bietet, sein Gerät bis in's letzte Detail nach eigenen Wünschen einzurichten, und weil dieses Gerät am besten meine Anforderungen abgedeckt hat.

    Ich habe mir sogar noch ein Redmi Note 9S gekauft, allerdings nicht freiwillig, sondern weil das Update auf MIUI 12 mein Mi 9 Lite unbrauchbar gemacht hat. Aber da ich vorher ein gutes dreiviertel Jahr damit sehr zufrieden war, habe ich Xiaomi eine zweite Chance gegeben.

    Bis jetzt bin ich auch damit sehr zufrieden. Akkulaufzeit ist super, Werbung habe ich noch nie gesehen, da an den entsprechenden Stellen deaktiviert. Muss man sich halt Mal etwas mit beschäftigen.

    Außer dass es mir etwas zu lang ist, erfüllt weil auch das Gerät weitgehend meine Ansprüche, und ich es genau deswegen gekauft habe.


  • Ich traue keinem Hersteller. Warum auch? Seine Interessen sind monetär bedingt.


  • Wo ist die Frage, in wie weit man den USA Datenschutz zutraut? Der größte Skandal und die meisten Daten werden durch die USA abgegriffen!

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