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VanMoof V vorgestellt: Dieser Hingucker ist schneller als Euer E-Bike!

VanMoof V vorgestellt: Dieser Hingucker ist schneller als Euer E-Bike!

Bisher waren die E-Bikes von VanMoof immer höchstens 25 km/h schnell! Mit dem VanMoof V wird sich das ändern, denn der neue Hingucker des niederländischen Unternehmens schafft es auf stolze 50 km/h. Hierfür gibt es einige Verbesserungen im Vergleich zur S-Serie und leider auch ein recht spätes Startdatum.

  • VanMoof stellt neues Modell "VanMoof V" vor, das bis zu 50 km/h schnell ist
  • Bietet einen Zweiradantrieb, eine Vollfederung und dickere Reifen 
  • Verkaufsstart voraussichtlich Ende 2022 für 3.498 Euro

Die E-Bike-Expert:innen von VanMoof haben just ein neues Produkt vorgestellt. Das VanMoof V ist dabei das erste High-Speed-E-Bike des Unternehmens und soll je nach Region Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreichen. Um dabei eine komfortable Fahrt zu garantieren, hat VanMoof eine Vollfederung eingebaut, die Reifen dicker gemacht und die Geschwindigkeitsregelung automatisiert.

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Die Lampen sind VanMoof-typsich in den Rahmen integriert. / © VanMoof

Im Vergleich zum VanMoof S3, das wir vor einiger Zeit getestet haben, ist das Design zudem deutlich gewagter und kantiger. VanMoof-typisch ist das Vorder- und Rücklicht sowie der Akku in den Rahmen integriert. Letzterer schafft es auf eine Kapazität von 700 Wattstunden, wobei VanMoof noch keine Angaben zur Reichweite des E-Bikes macht. Da VanMoof aber auch den Antrieb verändert hat, sind superlange Laufzeiten eher unwahrscheinlich.

Ein Antrieb nach dem Tesla-Prinzip

Denn das VanMoof V bietet an jedem Reifen einen Elektromotor, wodurch sich ein interessantes Fahrgefühl ergeben sollte. Das Brompton Electric, das ich vor einiger Zeit einige Wochen lang nutzen konnte, hat den Motor im Vorderrad. Dadurch ergibt sich eher ein Gefühl, als würde man gezogen, als dass der Hinterradmotor Euch anschiebt. Ich bin gespannt, welches Feeling sich beim VanMoof V einstellt.

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Sowohl das Vorder- als auch das Hinterrad kommt mit einem eingebauten E-Motor. / © VanMoof

Der Fokus auf Speed dürfte dank Turbo-Boost aber auch beim Losfahren wirken. Hierfür integriert der Hersteller einen eigenen Button am Lenker, an dem sonst nur die Bremshebel zu finden sind. Über eine Gangschaltung verfügt das Bike nicht, stattdessen gibt es eine automatische Schaltung am Hinterreifen.

Vollfederung und größere Reifen

Zum Cruisen stattet VanMoof das "V" noch mit einer Vollfederung und dickeren Reifen aus. Direkt am Vorderrad sitzen zwei Stoßdämpfer, eine zweite Feder sitzt im Rahmen am Knick, der die Mittelstange mit der Querstrebe zum Hinterrad verbindet.

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Neben Stoßdämpfen am Vorderreifen gibt's auch eine Feder im Rahmen. / © VanMoof

Ob Ihr das VanMoof V beim Verkaufsstart Ende 2022 als Speed-Pedelec samt Versicherungsplakette anmelden könnt, ist noch nicht ganz klar. Auf Anfrage teilte uns der Hersteller diesbezüglich mit: 

Das VanMoof V hat Geschwindigkeitseinstellungen die sich an das örtliche Regelwerk anpassen. In Japan ist die zugelassene Höchstgeschwindigkeit 60km/h, in Deutschland 45km/h. Theoretisch kann das VanMoof V Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h erreichen, die praktische maximale Geschwindigkeit wird durch lokale Regulierungen bestimmt. Damit fällt das VanMoof V zum jetzigen Zeitpunkt rechtlich in die Kategorie der S-Pedelecs. Das Regelwerk [...] ist vielschichtig und kompliziert, [...]  Langfristig braucht es hier eine holistische Herangehensweise. Unserer Meinung nach limitieren die jetzigen Regelungen die weitreichende Adoption der High Speed Bike Kategorie. Deshalb werden wir mit Gouvernements zusammenarbeiten um für modernisierte Geschwindigkeitsregulierungen zu appellieren.

Preislich geht's übrigens ab 3.498 Euro los, die von VanMoof bekannte Diebstahlsicherung ist dabei natürlich auch dabei. Wisst Ihr bereits, dass Ihr Euch das "V" holen wollt, könnt Ihr ein Modell für 20 Euro auf der Herstellerseite reservieren.


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Top-Kommentare der Community

  • trixi vor 3 Tagen

    Also ich habe schon etliche Amateur Radrennfahrer vor mir gehabt, die waren auf gerader Strecke nicht langsamer, und bergab deutlich schneller.

    Klar sollte man diese Geschwindigkeit nicht unbedingt fahren, wenn man unsicher oder wackelig auf dem Rad ist. Es reichen auch 25 km/h für einen fiesen Sturz.

    Aber Selbstüberschätzungen des eigenen Könnens wird es immer geben, egal mit welchem Verkehrsmittel.

    Und das ich 50 fahren kann, heißt ja auch nicht, dass ich es muss.
    Es fährt ja auch keiner ständig mit der Höchstgeschwindigkeit seines Autos/Motorrades.

    Also warum nicht.
    Bei Steigungen dürfte das recht hilfreich sein.

13 Kommentare

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  • Olaf Gutrun vor 3 Tagen Link zum Kommentar

    Qualitativ hochwertige Räder können die Niederländer. Batavus, Gazelle, Sparta.

    50 ist aber auch schon krass, naja was gibt es nicht z.b 16.3ps E Scooter mit zwei 6,5kw Motoren 😅

    EDIT: Ich hoffe das auch solche Geräte noch Ihren Weg auf die Straße mit Zulassung findet.

    Die Technik gibt es her und bin der Meinung all diese Fahrzeuge sind nicht ansatzweise so Gefährlich wie ein Motorrad. ( Habe ein Motorrad kann das also beurteilen. )

    Die Unfallstatistik bestätigt das auch so haben die E Scooter gerade mal 0,1% Anteil an allen Unfällen im Straßenverkehr Quelle: Adac.

    Ich bin von der Sicherheit davon überzeugt.

    Mein E Scooter bremst mit Abs auf einen Sandweg sicher von 30km auf 0 in 3-3,5 Metern, das muss man ersteinmal mit einem Auto oder Motorrad hin bekommen.

    Noch nicht eine kritische Situation gehabt.


  • Thomas vor 3 Tagen Link zum Kommentar

    so gut wie das ding auch aussieht aber für soviel kohle,kaufe ich mir lieber richtige fahrzeuge


    • Olaf Gutrun vor 2 Tagen Link zum Kommentar

      Das sehen viele anders, vorallem die Niederländer da gibt es viele die ein 8000€ bike haben und mit einem alten Corsa rum fahren.

      In gewissen Regeionen tut man mit so einem Bike mehr als mit einem Auto.

      Und naja Qualität hat Ihren Preis besonders bei Fahrrädern.

      Ich habe ein 60 Jahre altes Holländisches Bike Flying Dutchman, da ist nichts dran und es fährt so leicht...

      Also wenn die Holländer mit der erfolgreichsten Ökonomie in Europa eines besonders können dann sind es Fahrräder.


  • Gianluca Di Maggio vor 3 Tagen Link zum Kommentar

    Also wenn man bei den Darwin-Awards mit dabei sein will sind die 50 km/h toll. Wirklich so schnell fahren sollte man nicht, das ist schon gemeingefährlich


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 3 Tagen Link zum Kommentar

      Wenn das VanMoof V für solche Geschwindigkeiten in Deutschland zugelassen werden sollte, dann natürlich nicht auf Gehwegen und mit Helmpflicht. Im Prinzip so wie ein Elektroroller :)


      • paganini vor 3 Tagen Link zum Kommentar

        Benjamin
        Ohne Führerschein wird man es auch nicht fahren dürfen oder? Dazu dann noch mit Kennzeichen?


      • Gianluca Di Maggio vor 3 Tagen Link zum Kommentar

        Klar fährt man damit nicht auf dem Gehweg. Wirkt auf mich trotzdem ziemlich gefährlich ^^


      • Benjamin Lucks
        • Admin
        • Staff
        vor 3 Tagen Link zum Kommentar

        Dafür müsste man soweit ich weiß zumindest einen Rollerführerschein haben. Und mit Versicherungskennzeichen, genau.

        Kann aber auch sein, dass man das "V" mit 25 km/h Limit auch ohne Führerschein fahren kann. Das müssen wir abwarten


      • trixi vor 3 Tagen Link zum Kommentar

        Also ich habe schon etliche Amateur Radrennfahrer vor mir gehabt, die waren auf gerader Strecke nicht langsamer, und bergab deutlich schneller.

        Klar sollte man diese Geschwindigkeit nicht unbedingt fahren, wenn man unsicher oder wackelig auf dem Rad ist. Es reichen auch 25 km/h für einen fiesen Sturz.

        Aber Selbstüberschätzungen des eigenen Könnens wird es immer geben, egal mit welchem Verkehrsmittel.

        Und das ich 50 fahren kann, heißt ja auch nicht, dass ich es muss.
        Es fährt ja auch keiner ständig mit der Höchstgeschwindigkeit seines Autos/Motorrades.

        Also warum nicht.
        Bei Steigungen dürfte das recht hilfreich sein.


      • Olaf Gutrun vor 3 Tagen Link zum Kommentar

        Wo ich wohne fahren schon einige 50km bikes herum.

        Mit den Richtigen Wegen ist das auch nicht gefährlicher als ein Motorroller.

        Es dürften aber echte 45kmh sein. Die Kategorie 50 gibt es seid 2002 nicht mehr.


        Wo ich wohne ist eine Mega moderne Fahrrad Infrastruktur, und mittlerweile schrecklicher Verkehr. Mit so fahrzeugen ist man meist schneller als mit dem Auto.

        In vielen Regionen sind nicht die E bikes oder scooter ein Problem sondern eher eine Fehlende Infrastruktur, das was da ist nur auf Autos ausgelegt, das ist der eigentliche große Fehler.

        Mit Rad Infrastruktur entlastet jedes nicht Auto, die bestehende Infrastruktur.

        Wo ich lebe ist diese so gut, das man freie Fahrr in alle richtungen abseitz vom Autostraßenverkehr hat, es ist einfach nur toll so unterwegs zu sein wenn das Wetter passt.

        Wo ein Auto auf 10.000km 2,6tonnen co2 erzeugt, erzeugen E bikes und scooter etwa 36kg co2 beim derzeitigen Strommix.

        So kann also jeder aktiv den eigenen Ausstoß senken.

        Ein gutes Bike hat seinen Preis da finde ich 3500 noch ok...

        Meine Rechnungen laufen aber mein E scooter hat sich schon fast gerechnet und selbst finanziert. Jeder km mit dem scooter ist gespartes Geld.

        So fahre ich Real 100km für 18 cent Strom.

        Gucke ich dann zum Auto: Sprit, Wartung / verschleiss, steuern, wertverlust dann Kosten 100km real weit über 12€.

        Ebikes und Scooter haben da tatsächlich einen erheblichen Geldspareffekt.

        Mein E scooter hat nun 4500km in 5 Monaten, jedem sollte bewusst sein was ein Auto real kostet und Umweltbelastung erzeugt.

        Meine Freundin handelt neuerdings genauso und das Auto bleibt mehr stehen als alles andere.

        Die Holländer machen vor wie es geht... ein viertel aller fahrten passieren mit dem Fahrrad.

        Radschnellwege durch großstädte sind schon eine tolle Sache und meist gilt dort ausnamslos, freie fahrt ohne stops, genau da ist man schneller und Stressfreier unterwegs als mit einem Automobil.

        Gesünder ist es und man kann sogar dabei die Zeit genießen.

        Klar in kack städten ohne wege ist dad nicht so...


      • Benjamin Lucks
        • Admin
        • Staff
        vor 2 Tagen Link zum Kommentar

        Wenn ich mich recht erinnere, ist die Nutzung von Fahrradwegen mit Rollern außerorts sogar auch legal. Das war damals von einem Dorf zum anderen auch deutlich sicherer, als mit 45 Km/h nachts über die Bundesstraße zu schleichen.


      • Olaf Gutrun vor 2 Tagen Link zum Kommentar

        Eher wie ein Motorroller, Elektroroller dürfen leider nur 20 auch wenn die Technik mehr her gibt.


      • Olaf Gutrun vor 2 Tagen Link zum Kommentar

        In Deutschland dürfen das leider nur Mofas oder 25kmh Scooter.

        In Holland ist das besser geregelt, da teilen sich die Radwege, die Fahrräder und 45km Roller. Dort ist man als Fußgänger oft im Nachteil 😅

        Ist kein Problem ohne Karte quer durch Holland zu fahren, die haben die Infrastruktur dafür. Wo ich wohne wurde das System der Holländer übernommen, das findet man leider nicht viel in Holland.
        Das 45kmh Roller nicht auf Radwege dürfen ist mehr als Idiotisch genau wie die 45kmh Regel die 2002 in Kraft ging, wodurch Roller den Verkehr aufhalten und nicht mehr mit schwimmen können.


        Ich liebe meinen kleinen getunten E Scooter und habe viel verpasst weil ich die letzten 10 Jahre nur Auto fuhr.

        Mittlerweile freue ich mich auf den Roller und habe kein bock mehr auf Autofahren weil man mehr steht als alles andere.

        Viele strecken sind schneller und bei besonders langen Strecken ist man nur minimal Langsamer als ein Auto, einfach weil man keinen Stillstand hat und freie Fahrt hat. So verbessere ich aktiv meinen eigenen Co2 Stiefel erheblich...

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