Apple vs. Epic: Fortnite-Spieler müssen noch lange auf eine Entscheidung warten

Apple vs. Epic: Fortnite-Spieler müssen noch lange auf eine Entscheidung warten

Fortnite-Spieler, die auf eine schnelle Einigung zwischen Apple und Epic Games gehofft haben, werden enttäuscht. Erst im Mai 2021 soll die Hauptverhandlung zwischen den beiden Unternehmen beginnen.

Wie bereits im Rahmen des letzten Aufeinandertreffens der beiden Seiten klar wurde, werden sich die Anwälte von Epic Games und Apple noch lange Zeit vor dem Gericht in Kalifornien streiten. Immerhin wird die erwartete Wartezeit bis zum Beginn nicht ganz so lang wie zunächst vermutet.

War zunächst die Rede von einem Termin im Juli 2021, sagte das Gericht nun, dass man die beiden Parteien bereits am Morgen des 3. Mai 2021 wieder vor Gericht begrüßen werde. Als Grund nannte man potenzielle Terminkonflikte, wenn der Streit erst im Sommer 2021 fortgesetzt werden würde. Ein Grund für die Verzögerungen ist auch hier unter anderem die Corona-Krise, die dem Gericht zugesetzt hat. Hinzu kommt die Komplexität des Falls.

Epic vs. Apple: Gemeinsame Agenda soll bis zum 15. Oktober stehen

Neben dem Beginn der Hauptverhandlung hat das Gericht noch diverse andere Termine für den weiteren Verlauf genannt. So sollen beispielsweise bis zum 15. Februar 2021 alle Experten beider Seiten ihre schriftlichen Berichte abgeben. Schon bis zum 15. Oktober 2020 sollen beide Parteien eine gemeinsame Agenda vorlegen.

Der Streit zwischen Epic Games und Apple begann, nachdem Epic In-App-Käufe in Fortnite ohne eine Beteiligung des iPhone-Herstellers erlaubt hatte und Apple das Spiel daraufhin aus dem App Store verbannte. Google streitet sich diesbezüglich ebenfalls mit Epic Games, da auch der Android-Hersteller an derartigen In-App-Käufen mitverdient. So ist das Spiel nach einer ähnlichen Aktion durch Epic im Play Store ebenfalls derzeit nicht verfügbar.

Für Apple könnte die Entscheidung also grundlegende Auswirkungen für die Zukunft des eigenen App Stores haben. Derzeit erhalten der iPhone-Hersteller und auch Google 30 Prozent der Einnahmen durch derartige In-App-Käufe. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers beim Bundesgericht für den Northern District of California ließ noch nicht durchblicken, für welche der beiden Parteien sie tendiert. Sowohl Apple als auch Epic konnten in den ersten Entscheidungen einige Punkte für sich sammeln.

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Quelle: AppleInsider

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