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Gratis für Android statt 5,99 €: Dungeon-Crawler für Oldschool-Fans

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© Diego Thomazini/Shutterstock, Collage: NextPit

Unsere heutige App des Tages ist wieder etwas für die NextPit-Gamer. Seit heute könnt Ihr "Dungeon Princess: Offline RPG" gratis downloaden, anstatt 5,99 Euro zu zahlen. Ich zeige Euch, für wen sich der Dungeon-Crawler lohnt und ob er wirklich Spaß macht!


  • Dungeon Princess: Offline RPG ist ein klassischer Dungeon-Crawler.
  • Die App hat eine 4,5-Sterne-Bewertung von über 5.200 Usern.
  • Schnelles Kampfsystem im 8-Bit-Look.

Früher gab es RPGs, die jedes Gamer-Herz auch heute noch berühren. Games wie Final Fantasy haben mir früher schlaflose Nächte beschert und so bin ich auch heute noch ein absoluter Verfechter des Genres. Auf dem Smartphone gibt es heutzutage zahlreiche 8-Bit-RPGs, allerdings stechen nur wenige aus der Masse heraus. Bei Dungeon Princess: Offline RPG ist das allerdings etwas anderes. Das Game wird Euch eine ganze Weile beschäftigen und macht zudem noch richtig Laune.

Warum sich der Download von Dungeon Princess lohnt

Die Geschichte des Games ist recht simpel. Der Held "ISM" versucht seine Schwester "NADIE" zu einer Prinzessin zu machen. Zugegeben, das ist nicht unbedingt der Plot, aus dem Hollywood-Filme gemacht werden, aber die Storyline spielt sich dennoch recht unterhaltsam. Ihr startet das Game mit diesen beiden Geschwistern und werdet direkt in einen der 1000 (!) möglichen Dungeons geschmissen. Dabei gilt es allerdings nicht einen Dungeon in klassischer Crawler-Manier zu erkunden, sondern vielmehr den Gegnern so richtig eins auf den Senkel zu geben.

Dabei stehen Euch allerhand Helden zur Verfügung, die Ihr nach und nach sammeln könnt. Ich war anfangs ziemlich verwirrt, als ich den ersten Gegner gesehen habe, denn eine Erklärung bleibt leider aus. Das Game sieht wie die klassischen, rundenbasierten Final Fantasy-Teile aus, allerdings spielt es sich doch etwas anders. Durch das Antippen der verschiedenen Charaktere könnt Ihr deren Fertigkeiten aktivieren, die mit unterschiedlichen Abklingzeiten ausgestattet sind. Somit fehlt der taktische Aspekt klassischer RPGs zwar ein wenig, allerdings macht es durchaus Spaß, den Gegner nach und nach eins draufzuknüppeln.

Während Ihr durch die verschiedenen Welten reist, sammelt Ihr auch allerhand Ausrüstung, mit der Ihr Eure Helden zunehmend verstärken könnt. Außerdem könnt Ihr beim gruseligen Geist in Eurer Basis allerhand Verbrauchsgegenstände besorgen, sollte der Kampf mal zu schwierig werden. Generell steigert das Spiel den Schwierigkeitsgrad in einem angenehmen Tempo, so dass Ihr nicht nach drei Leveln verzweifeln müsst.

Die vorher erwähnte Steuerung ist darüber hinaus sehr schnell und einfach zu verstehen, wenn man mal den Bogen raushat. Vor allem in höheren Leveln kehrt dann auch der technische Aspekt ein, wenn Ihr verschiedene Buffs und Debuffs wirken müsst, um den Gegnern überhaupt gefährlich zu werden.

Übrigens gibt es für diese Version des Games keine Werbung. Ihr habt die Möglichkeit, Euch In-App-Gegenstände zu kaufen, allerdings handelt es sich hierbei nicht um Pay-2-Win, sondern lediglich um Kosmetik- und QOL-Items. Die 8-Bit-Grafik ist für viele sicherlich ein tolles Plus, allerdings sind die ständigen Anime-Einspieler vermutlich nicht zur Freude von allen Gamern.

Respektiert Dungeon Princess Eure Privatsphäre?

Das Game stammt vom südkoreanischen Entwickler SSICOSM. Solltet Ihr koreanisch sprechen, dann schaut Euch am besten mal die Datenschutzerklärung an, denn diese gibt es weder auf Deutsch noch Englisch oder einer anderen Sprache. Auf der Analyse-Plattform Exodus werden zwei Tracker erwähnt, die allerdings nicht weiter schlimm sind.

Außerdem benötigt das Game 7 Berechtigungen, die ebenfalls nichts neues darstellen. Hauptsächlich handelt es sich um die Berechtigungen, um auf Euer Internet zugreifen zu können beziehungsweise um Euch die vorher erwähnten In-App-Käufe in Rechnung stellen zu können.

Was haltet Ihr von dem Game? Hättet Ihr Lust auf mehr RPGs? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Dustin Porth

Dustin Porth

Ich habe 2019 mein Studium zum Technikjournalisten begonnen. Neben einigen Artikeln für unsere Studierendenzeitung und für das Uni-Magazin "technikjournal", habe ich ebenfalls IT-Artikel für einen Blog verfasst und kam anschließend zu tvfindr. Dort lernte ich Technik erst so richtig lieben und verfasste neben Reviews ebenfalls Tests. Ich selbst bin leidenschaftlicher Gamer und interessiere mich für alles, was auch nur entfernt mit Technik zu tun hat.

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