WhatsApp bald mit bis zu fünf Geräten möglich – Beta-Phase startet

WhatsApp bald mit bis zu fünf Geräten möglich – Beta-Phase startet

WhatsApp bekommt bald eine neue Version, die eine Reihe neuer Funktionen mit sich bringt. Unter anderem soll dann die Nutzung des Messengers auf bis zu vier zusätzlichen sogenannten Companion Devices möglich sein. Nun hat hierfür ein geschlossener Beta-Test begonnen. 

Bislang lässt sich WhatsApp nur auf einem Hauptgerät, dem Smartphone, nutzen. Dort gehen die Nachrichten ein und werden ebenso an dieser Stelle ver- und entschlüsselt. Wer den Messenger beispielsweise auf einem Tablet, Mac oder PC nutzen möchte, muss hierfür über einen Browser auf das Hauptgerät zugreifen und die Anzeige der Bedienoberfläche wird lediglich gespiegelt. Sämtliche Kommunikation läuft über das Smartphone und belastet übrigens auch dessen Übertragungskontingent, sofern es nicht im WLAN eingebucht ist. Ist das Smartphone aus irgendeinem Grund nicht erreichbar, lassen sich auch keine Nachrichten mehr über die gespiegelten Companion Devices versenden.

WhatsApp hat eine neue Technologie entwickelt

Zukünftig können zusätzlich zum Hauptgerät bis zu vier Companion Devices die WhatsApp-Kommunikation übernehmen. Hierzu haben die Entwickler eine neue Architektur entwickelt, bei der die Sicherheits-Codes erweitert werden und nun alle Device-IDs eines Anwenders berücksichtigen. Auf diese Weise kann WhatsApp die Authentizität eines Absenders prüfen. 

In einem Blogpost erklärt die WhatsApp-Mutter Facebook, wie die Architektur aufgebaut ist und funktioniert. Um das System auch insoweit sicher zu gestalten und um zu vermeiden, dass eine dritte Person beispielsweise ein fremdes Gerät als Companion Device einschleust, kann man festlegen, dass man sich vor dem erforderlichen QR-Code-Scan zur Geräteeinbindung zusätzlich biometrisch authentifizieren muss. Außerdem können sich die WhatsApp-Nutzer jederzeit anzeigen lassen, welche Companion Devices für das Konto registriert sind und wann diese zuletzt in Benutzung waren. 

Bei einer Übermittlung einer Nachricht erhält die App des Absenders eine Liste mit den IDs aller Companion Devices des Empfängers, verschlüsselt den Inhalt – und zwar individuell für jedes Device – und verschickt dann das Paket an alle Empfängergeräte. Zur Synchronisation geht die Nachricht dann ebenso an alle Absendergeräte.

Fügt man später ein weiteres Companion Device dem eigenen Konto hinzu, fasst das registrierte Gerät die Daten aus früheren Chats zu einem Objekt zusammen und sendet dieses verschlüsselt an das neue Gerät. 

So kann man Beta-Tester werden

Um an der geschlossenen Beta teilnehmen zu können, muss man nicht nur ein iPhone-Nutzer sein, sondern auch die App Testflight installiert haben und sich von dort aus für den Test anmelden. Android-Nutzer können über eine spezielle Seite des Play Stores Zugang zur Beta erhalten. 

Doch Vorsicht: Mit der Betaversion lässt sich aktuell nur mit anderen Nutzern der selben Version kommunizieren. 

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3 Kommentare

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  • C++ vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Die Multidevice-Fähigkeit ist sehr zu begrüßen. Ein Feature, dass ich bei Telegram schon sehr schätzte und auch nicht mehr anders haben will.
    Allerdings wäre ich weit mehr erfreut, würden Threema und Signal diese Möglichkeit bieten, denn Telegram ist in punkto Datensicherheit ja angeblich auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die AGB von WhatsApp, in der gegenwärtigen Form, gehören schleunigst per EU-Gesetz verboten und die App bis zum Einlenken des Facebook-Konzerns abgeschaltet.

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