Google Pay bekommt Relaunch: Das ändert sich für Euch

Google Pay bekommt Relaunch: Das ändert sich für Euch

Google Pay ist für viele Nutzer heutzutage ein einfacher Bezahldienst. Mit einem großen Update wird die App nun deutlich umfangreicher.

Im bislang bekannten Stand der Dinge dürften die meisten Anwender von Google Pay die App lediglich als Ablage für Kreditkarten nutzen, um sie zum Beispiel beim Einkaufen im Supermarkt zücken zu können und per NFC zu bezahlen. Mit dem nun von Google angekündigten Update, welches seit einigen Stunden zunächst in den USA verteilt wird, geht das Unternehmen jedoch viel weiter. Google verwandelt die App in einen umfassenden Service, der auch einen Blick über die eigenen Finanzen erlaubt.

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Die neue Google-Pay-App verfügt über drei wichtige Bereiche / © Google

Die neue App verfügt dazu über drei wichtige Bereiche, die in drei Reitern zur Verfügung stehen. So gibt es neben einer Finanzübersicht auch einen eigenen Reiter für etwaige Angebote, die interessant sein könnten. Google will es den Nutzern erlauben, ihre Bankkonten mit der App zu verbinden. Damit wird man beispielsweise in der Lage sein, mit einfachen Suchbegriffen wie etwa „Nahrung“ herausfinden zu können, wie viel man in diesen Bereich ausgegeben hat.

Wie The Verge weiter berichtet, sollen auch Apps wie Google Photos und Gmail dabei helfen, eventuelle Belege sammeln zu können, die dann in Google Pay zusammengefasst werden.

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In der Finanzübersicht kann man einfachen Begriffen oder Orten suchen, um Zahlungen zu finden / © Google

Des Weiteren lassen sich beispielsweise Coupons für den Einkauf im Supermarkt direkt in der App aktivieren, sodass sie automatisch bei der Bezahlung genutzt werden. Optional können Nutzer auch personalisierten Angeboten zustimmen.

Google Pay: Bezahlen wird einfacher

Zentraler Bestandteil ist weiterhin das Bezahlen mit Google Pay. Hier gibt es wie gehabt die Möglichkeit per Tap-to-Pay und NFC zahlen zu können. All diese Zahlungen werden in der neuen App unter dem jeweiligen Unternehmen gruppiert. Die Anordnung ähnelt hier einem Chat-Verlauf und soll damit für eine bessere Übersicht sorgen.

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Die neue App erlaubt direkte Zahlungen an Personen und Gruppen. Diese werden in Form eines Chat-Verlaufs angezeigt. Gleiches gilt auch für normale Zahlungen in Geschäften. / © Google

Neben Unternehmen kann man auch einzelne Freunde und Freundesgruppen über Google Pay bezahlen oder eine Zahlung anfordern. Ein Beispiel ist der Besuch im Restaurant, wo man am Ende die Rechnung mit allen Freunden teilt. Auch in einer WG kann dies nützlich sein, wenn es beispielsweise um Einkäufe für alle Mitbewohner geht.

Google Plex: Neue Konten für Google-Pay-Nutzer

In Kombination mit diversen Banken wird Google auch sogenannte Plex-Konten anbieten. Die neuen Online-Konten, die ab 2021 verfügbar sein werden, sollen unter anderem ohne monatliche Gebühren auskommen. Bislang hat Google 11 US-Banken als Partner finden können.

Die neue Google-Pay-App für Android und iOS ist derzeit nur in den USA verfügbar.

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Quelle: Google, The Verge

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13 Kommentare

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  • Alle Informationen zu EINEM Unternehmen. Der Vorteil der dadurch entsteht ist gewaltig! Was soll schon schief gehen?


  • Zur Demonstration für einen Google-Dienst natürlich ein Apple-Gerät genommen...


  • Ich habe die App Finanzguru und finde die Analyse des eigenen Bankkontos super praktisch.
    Das ist mir aber deutlich lieber, wenn das Finanzguru macht als Google.
    Google hat schon so viele Daten, wenn sie auch noch genaues über die Finanzen wissen kann man es nicht mehr gut reden.
    Eine Firma weiß am Ende mehr als der engste Freund über einen...
    Nein danke, das wird mir zuviel.


  • Immer schön trennen, wenns ums Geld geht... je zentralisierter das bei einem Anbieter liegt, desto eher kommt das böse Erwachen. Irgendwann.
    Ist wie mit den Aktien. Streuen erhöht (fast immer) die Sicherheit. ;-)


  • Logischer Schritt und ein Sargnagel für Paypal. Jetzt schon bieten einige große Geschäfte Onlinekäufe neben Paypal auch mit Google Pay an. Einen Google Account braucht man fürs Smartphone, zumindest für 80% der Smartphones, und bezahlt wird ohnehin schon viel damit. Ob Content im Playstore, Youtube Abo oder kontaktlos im stationären Handel per Google Pay. Wenn man jetzt auch Geld an Freunde senden kann, was soll man dann noch mit Paypal?


  • HEB vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Sehr informativ aber ich nutze immer noch wenn es geht Bargeld und keinerlei Kundenkarten. Um so weniger kann man getrackt und verfolgt werden und die Werbung hält sich in Grenzen.


    • Also ich zahle immer mit Karte und habe auch Kundendaten wie Payback, Lidl, DM, Rossmann etc.
      Und Werbung?
      bekomme ich nur ein mal per Post einen Aktuellen Punktestand. Das wars.

      Eure Sorge, dass ihr ach so viel Werbung dann bekommt ist völlig unbegründet, ihr macht euch in die Hose, dabei habt ihr es selbst noch nicht mal probiert.


  • Völlig logischer Schritt von Google. Nachdem man die Leute mit einfachem Bezahlen angefixt hat, halten sie einem nun das nächste Zuckerbrot hin, um künftig auch über das Einkaufen Vorlieben und Interessen abzugreifen, noch mehr Werbung zu platzieren und irgendwann - so wie gerade bei Photos - die Hand aufzuhalten. Außerdem lässt sich sehr schön ermitteln, wer überhaupt liquide ist. Schicke ich ihm Ferrari-Werbung oder einen Kredithai?

    Feature-mäßig fehlt jetzt eigentlich nur noch eine Einkaufsliste in der App.


    • Und was ist so schlimm, wenn die dadurch nun gezielter wissen, welche Werbung sie dir zeigen sollten?
      Aluhut ist wohl dein Lieblingsassessoire


  • Vielen Dank. Nutze ich nicht...

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