Topthemen

Google Pixel 8 Pro antwortet mit KI in WhatsApp – so gehts!

smart ki whatsapp reply 00
© nextpit

In anderen Sprachen lesen:

Mit dem Pixel Feature Drop vom Dezember 2023 hat Google erstmalig das KI-Modell Gemini Nano verteilt. Zwar bislang nur auf dem Google Pixel 8 Pro, dafür aber auch ohne Online-Verbindung nutzbar. Das wohl beliebteste KI-Feature wird wohl die "Smart Reply"-Unterstützung für die hauseigene Software-Tastatur Gboard werden. Trotz Entwickler-Stadium zeigen wir Euch bereits heute, wie Ihr die künstliche Intelligenz dazu bringen könnt, Eure Chat-Nachrichten – wie beispielsweise bei WhatsApp – zu beantworten.

Gemini Nano hält Einzug auf dem Google Pixel 8 Pro

Besitzer des Google Pixel 8 Pro (Test) kommen die Tage vermutlich vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Grund dafür dürfte der letzte Pixel Feature Drop sein, der speziell der Pro-Variante einige exklusive Funktionen – wie beispielsweise den Video Boost – beschert hat. Viele Features, wie der Dokumentenscanner der Flecke auf magische Weise wegzaubert oder wie Ihr Euer Pixel-Phone als überragende PC-Webcam nutzen könnt, gehen auch mit dem Google Pixel 8 (Test)

Heute widmen wir uns aber der "Smart Reply"-Funktion der Google eigenen Software-Tastatur, dem Gboard.  Die kann nach dem Dezember-Update in Messenger-Anwendungen wie Line, KakaoTalk und WhatsApp mithilfe von Gemini Nano qualitativ hochwertige Antworten mit Gesprächsbewusstsein vorschlagen. Das Ganze hat aktuell leider noch zwei Haken: Es geht nur in der US-englischen Sprache und auch nur mit freigeschalteten Entwickler-Optionen.

Systemsprache English (US) einstellen

Um die englische Sprache auf Eurem Google Pixel 8 Pro vorzunehmen, geht Ihr wie folgt vor:

  • Geht in die Einstellungen
  • Geht auf System
  • Dann wählt Ihr Sprachen und Systemsprachen
Screenshot der Google Rekorder App wie mithilfe der Gemini Nano KI eine Zusammenfassung erstellt wird.
Zuerst einmal die Sprache auf English (US) umstellen. / © nextpit
  • Jetzt noch rasch das englische (US) Sprachpaket herunterladen
  • Jetzt muss die Sprache nur noch an Position Eins verschoben werden (an den zwei Strichen packen)
  • Und schon seid Ihr bereit für Googles KI Gemini Nano
Screenshot der Google Rekorder App wie mithilfe der Gemini Nano KI eine Zusammenfassung erstellt wird.
Aktuell läuft Gemini Nano nur in der englischen Sprache./ © nextpit

Entwickler-Optionen freischalten

Wie man die Entwickler-Optionen auf Eurem Smartphone freischaltet, wissen wahrscheinlich die meisten von Euch schon, da die Funktion auf allen Android-Smartphones gleich funktioniert. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Um diese also freizuschalten, geht Ihr wie folgt vor:

  • Geht in die Einstellungen
  • Geht zu dem Menüpunkt Über das Telefon
  • Drückt ganz unten mehrfach schnell hintereinander (8x) auf die Build-Nummer
  • Eine Nachricht bestätigt Euch, dass Ihr jetzt zum Entwickler befördert wurdet.
Screenshot
So aktiviert Ihr die Entwickler-Optionen auf Eurem Android-Smartphone. / © nextpit

AICore aktivieren

Wie ich eingangs schon erwähnt habe, arbeitet auf dem Google Pixel 8 Pro das neueste Large Language Model (LLM) Gemini Nano. Es gibt außerdem noch Gemini Pro und Gemini Ultra. Der Vorteil von Gemini Nano: Es arbeitet ohne ein Internetverbindung autark auf dem Smartphone. Möglich macht das der Systemdienst mit dem Namen Android AICore.

Das bietet sich natürlich in unserem Fall der Antwortvorschläge des Ende-zu-Ende verschlüsselten Messenger WhatsApp besonders vorteilhaft an. Dazu muss dieser aber auch auf dem Google Pixel 8 Pro aktiviert werden. Dazu geht Ihr wie folgt vor:

  • Geht in die Einstellungen
  • Geht auf System
  • Geht auf Entwickleroptionen
  • Geht auf AICore Settings (gern mit der Lupe suchen)
  • Jetzt aktiviert Ihr den Schalter AICore Persistent
Screenshot AICore-Einstellungen
So aktiviert Ihr den Android AICore / © nextpit

Es kann sein, dass Gemini Nano Euch dennoch nicht direkt zur Verfügung steht. Google empfiehlt das Smartphone über Nacht online zu lassen, damit Mountain View Euch das KI-Paket ausliefern kann.

WhatsApp mit der KI Gemini Nano und dem Gboard nutzen

Die sogenannte "Smart Reply" – also intelligente Antwort-Funktion ist nicht neu, sondern in Googles hauseigener Software-Tastatur Gboard seit 2018 experimentell integriert. Natürlich auch hier in englischer Sprache. Bislang funktioniert die beispielsweise bei der Beantwortung von Gmails und unterschiedlichen Messenger-Anwendungen.

Mit Gemini Nano bekommt diese Funktion nun ein mächtiges KI-Tool an die Hand. Wenn Ihr also nun in WhatsApp auf eine Nachricht antworten wollt, bekommt Ihr zwischen den Buchstaben und dem Eingabefenster Antwortvorschläge, welche im Laufe der Zeit ein Gesprächsbewusstsein auf Basis Eurer vergangenen Eingaben und der von Millionen anderer Nutzer basieren. 

Screenshot WhatsApp mit "Smart Reply"Funktionen auf Basis von Gemini Nano
Links hat Gemini Nano bisher nicht viel gelernt – rechts ist die KI schon ein wenig schlauer. / © nextpit

Auf den folgenden Screenshots ist das bis jetzt nicht großartig geschehen, aber Google hat da bereits ein entsprechendes Beispiel (rechts) parat. Das LLM Gemini Nano ist noch nagelneu – gibt der KI also noch ein paar Monate, damit die vorgeschlagenen Antworten raffinierter werden.

Was haltet Ihr von den KI-Funktionen von Gemini Nano? Hat von Euch schon jemand die Funktion getestet und möchte unten in den Kommentaren berichten? Ich würde mich freuen, von Euren Erfahrungen zu lesen!

Die besten Smartphones unter 400 Euro auf einen Blick

  Tipp der Redaktion Beste Alternative Beste Kamera Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis Beste Akkulaufzeit Bestes Design
Produkt
Bild Samsung Galaxy A35 Product Image Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G Product Image Google Pixel 7a Product Image Xiaomi Redmi Note 12 Pro+ Product Image Nothing Phone (2a) Product Image Motorola Edge 40 Product Image
Bewertung
Test: Samsung Galaxy A35
Test: Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G
Test: Google Pixel 7a
Test: Xiaomi Redmi Note 12 Pro+
Test: Nothing Phone (2a)
Test: Motorola Edge 40
Preis
  • ab 479 €
  • ab 399 €
  • 499 €
  • ab 499,90 €
  • 349 €
  • 599,99 €
Zum Angebot*
nextpit erhält bei Einkäufen über die markierten Links eine Kommission. Dies hat keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte, und für Euch entstehen dabei keine Kosten. Mehr darüber, wie wir Geld verdienen, erfahrt Ihr auf unserer Transparenzseite.
Zu den Kommentaren (8)
Matthias Zellmer

Matthias Zellmer
Senior Editor

Mit dem Palm groß geworden und mit Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an Android OS bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (später GO2mobile), 2022 bei NextPit eine neue Heimat gefunden und freut sich nun auf Bestenlisten, News, Tests und Videos. Spezialagent für alles Kreative.

Zeige alle Artikel
Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Empfohlene Artikel
Neueste Artikel
Push-Benachrichtigungen Nächster Artikel
8 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Conjo Man 52
    Conjo Man vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Die Ernüchterung über diese ganzen KI Assistentezsysteme wird noch kommen m.M.n.
    Für mich persönlich sollte es nur KI Nutzung in der Medizin/Wissenschaft geben dürfen, was dem allgemeinen Nutzen der Menschheit dient.

    Matthias Zellmer


  • Olaf Gutrun 56
    Olaf Gutrun vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Ich halte da mal überhaupt nichts von.

    Alles in allem machen sich die Nutzer privaten Unternehmen wie Google gegenüber immer gläserner.

    Ich finde die gesamte Digitalisierung mittlerweile nicht mehr gut.

    Steigt uns Menschen definitiv über den Kopf.
    Kann das nicht mehr gut heissen.

    Überall gestresste Menschen durch die Digitalisierung.

    Ärtzte im Krankenhaus, die mehr mit dem Computer beschäftigt sind als mit dem Patienten.

    Falsche Rechnungsstellungen durch Ki's und Mitarbeiter die fast nichts run können.

    Ganze Firmen die dauernd still stehen sobald das Netzwerk platt ist.

    Nur um ein paar Beispiele zu nennen.

    Ich war in einer Firma, die alle papiere noch im Bunker hat und immer auch noch Analog arbeiten kann. Das machen die wenigsten und das ist mehr als Fatal.


    Ich will z.b nicht, das was ich Tippe irgendwo hin geht, das wird immer weniger hinterfragt und auch das ist Fatal!

    Ein bekannter hat Zuhause ein ,,Smart Home" so Smart finde ich das garnicht.
    Echt toll wenn die Heizung kein Bedienpanel mehr hat und es nur mit dem Handy geht.

    Viel Spaß mit der Heizung falls die App mal nicht mehr aktualisiert wird.

    Probierte selber Smart Home Lampen aus, von mehreren Herstellern, das ging so oft Falsch. Z.b hatte mein Router kein Internet, das Homebetzwerk lief aber, das ganze Smarthome direk platt, keine Lichtsteuerung mehr moglich, echt super smart.

    Auch wenn ich ganz gut mit neuen Medien klar komme, ich habe immer weniger bock da drauf.

    Personal welches von Arbwitgebern auf der eigenen Hardware Apps mit kranken berechtigungen installieren sollen, das wird alles immer mehr als normal angesehen.

    Ich finde das alles nicht mehr normal.

    Schön die Rfid technik in unseren Bankkarten und Smartphones, in den Niederlanden wurden schon heimlich scanner an die Straßen gestellt.

    So langsam ist das alles nicht mehr gut für uns, mit allen Folgen der Massenüberwachung.

    Mit jedem Android Update wird es schlimmer und gläserner.

    Denke werde bald tatsächlich mir ein Salifish Os Smartphone klar machen. Mir geht das langsam echt zu weit.

    Habe auch kein bock mehr alles mit dem Samrtphone zu erledigen, es geht mir nur noch auf den Zeiger.

    Ich saß heute mal wieder in einer großen Kantine und die meisten sitzen wie Zombies vor Ihren Phones.

    Also ich will es nicht das eine Ki eingehende Nachrichten liest und für mich beantwortet.

    Ich schreibe auch nichts privates mehr in Whatsapp. Es wird alles analysiert, und das kann auch mal schnell nachteilhaft sein.

    Matthias Zellmer


    • Matthias Zellmer 27
      Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Es ist bestimmt nicht verkehrt, die Objektivität bei dem Thema KI nicht zu verlieren.

      Olaf Gutrun


    • Olaf 44
      Olaf vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Okay, ich sehe das alles jetzt nicht ganz so düster wie du, kann in Teilen aber uneingeschränkt zustimmen.

      Da wären zum Einen die berühmten "Smombies". Hier in Berlin fahren dir mittlerweile Leute mit Fahrrädern oder E-Scootern ohne zu gucken unvermittelt direkt vom Gehweg vor die Motorhaube, während sie mit einer Hand irgendwie am Smartphone herum fummeln und Over Ear-Kopfhörer tragen. Völlig lebensmüde.

      In Fast Food Restaurants siehst du Gruppen von Jugendlichen an einem Tisch, die sich nicht mehr miteinander unterhalten und jede/r für sich am Smartphone daddeln. Okay, womöglich wird hier und da schnell ein TikTok-Video "live" geteilt.

      Die IT in der Firma beschäftigt einen mehr mit den fehlerhaften Systemen, als die Systeme die eigentliche Arbeit ermöglichen sollten. Beim Hausarzt stürzt das Programm ebenso zuverlässig ab wie danach in der Apotheke, wo man das E-Rezept einlösen soll.

      Lineare TV-Sender beglücken einen mit KI-generierten Personen, die Mutter aller Boulevard-Zeitungen in Deutschland lässt KI-verfremdete Politiker die Werbetrommel für sich rühren.

      Fotosoftware auf Smartphones bastelt dir ein Foto als Erinnerung, die so eigentlich nie stattgefunden hat. Weder haben auf dem einen Bild alle gelächelt, noch stand die Ute neben dem Peter, und das Urlaubsmotiv hast du auch nie so gesehen wie auf dem Foto, weil es eigentlich neblig war und die Software einfach ergänzt hat.

      Die Generation 60+ schickt grenzdebil per WhatsApp wahlweise tanzende und singende Mäuse, die dir einen guten Morgen an wirklich jedem Wochentag wünschen und Kaffee anbieten, oder der früher quälende Diavortrag mit unfassbar schlechten Fotos, der immerhin nur ein- bis zweimal jährlich stattfand, wird zum medialen Trommelfeuer des Grauens.

      Die Liste lässt sich beliebig erweitern und eigentlich nur den Schluss zu, dass man sein Smartphone öfter mal Smartphone sein lassen sollte und sich eine tägliche digitale Auszeit gönnt. Gerne auch mal länger. Denn irgendwie drängt sich der Eindruck auf, dass mit zunehmender Nutzungsdauer nur mehr die KI intelligent und das Smartphone smart ist. Also rein gesellschaftlich betrachtet.

      Olaf Gutrun


      • 69
        Michael K. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Ich halte die Digitalisierung zwar auch überwiegend für vorteilhaft, das kann sich aber ins Gegenteil umkehren, wenn stures Prinzipiendenken gegen Pragmatismus siegt.
        Das E-Rezept in seiner jetzigen Form finde Ich allerdings gelungen, ein Sieg der Vernunft. Es lässt sich auch nur mit der "Gesundheitskarte" nutzen, wer will kann aber auch das Handy verwenden, oder einen Ausdruck vom Arzt.
        Soweit ich weiss, waren es Ärzteverbände und Krankenkassen in den Testgebieten, die die mögliche Nutzung auch nur mit der Gesundheitskarte durchgesetzt haben, und damit alle bei diesem Digitalisierungsschritt mitnehmen, auch die, die keinen Zugang zu Smartphones haben. Das sollte schon aufgrund des Gleichbehandlungsgebotes im Grundgesetz selbstverständlich sein. Dass es anfangs zu Reibereien und Problemen kommt, ist bei solchen Großprojekten eher die Regel als die Ausnahme, kann aber kein Grund sein, sie deshalb erst gar nicht in Angriff zu nehmen.

        Ein Gegenbeispiel finde ich im "Deutschlandticket", auch wenn das Ticket an sich durchaus bürger- und umweltfreundlich zu nennen ist.
        Warum aber ist es nur digital nutzbar und warum nur im Abo?
        Millionen Menschen ohne Smartphone können es so nicht nutzen, und wer es nur für einen Monat will, hat unnötigen Aufwand mit der Kündigung. Und diese Einschränkungen sind völlig überflüssig. Natürlich könnte das Deutschlandticket auch zum selber drucken oder am Fahrkartenautomaten verfügbar sein (wie 2022 das 9-Euro-Ticket), oder wahlweise als Abo oder Einzelticket angeboten werden. Hier scheint mir politische Sturheit über Pragmatismus und Vernunft gesiegt zu haben.
        Dann wettern Politiker gegen Faxgeräte auf Ämtern als vermeintliche Symbole des Rückstandes.
        Natürlich ist die Faxtechnik alt, aber muss sie deshalb rückständig sein, oder ist das alleine ein Grund sie abzulehnen?
        Noch älter ist der Brief, aber genauso wie Faxgeräte eben derzeit ziemlich alternativlos, zumindest für rechtssicheren Schriftverkehr, und die, die so sehr über diese Technik wettern sind die, die es versäumt haben, modernere Alternativen bürgerfreundlich durchzusetzen.
        Warum wurden kostenfreie rechtssichere und Ende-zu-Ende verschlüsselte Emails nicht längst vorgeschrieben, so wie einst das politisch gewollte, aber in dem Fall sehr vernünftige kostenlose EU-Roaming im Mobilfunkbereich?
        Überdies betreiben viele Ämter und Behörden längst Faxserver. Während die Bürger also weiter ihre Faxgeräte in Druckern, Fritzboxen oder über Faxdienste nutzen können, bekommen die Adressaten die Faxe als Emails, quasi unterschiedslos zu moderneren Zustellungsformen.

        Stattdessen sollte man monatliche Abogebühren für die DE-Mail bezahlen, obwohl Fax und Einschreiben i.d.R. dann viel günstiger kommen, wenn man sie nur nutzt, wenn es wirklich auf Rechtsicherheit ankommt?

        Nicht so schön fand ich Deinen Seitenhieb gegen die Generation 60+, die angeblich Whatsapp "grenzdebil" nutzt. Schon der Begriff Generation ist eine Pauschalierung, die ich so nicht für richtig und diskriminierend halte. Zwar dürften viele Angehörige dieser Generation erst spät in Leben mit solchen Diensten in Berührung gekommen sein, aber das heisst ja nicht, dass sie deshalb generell weniger vernünftig damit umgehen, als Angehörige anderer Generationen, selbst wenn der eigene Eindruck etwas anderes suggeriert.
        Ich kenne niemanden der diesen Dienst nutzt und den ich darauf angesprochen habe, der von den Datenschutzbedenken bei diesem Dienst wusste, und demzufolge die AGBs gelesen hätte.
        Alle waren sehr viel jünger als 60 und trotzdem ist auch das nur ein Eindruck von mir, der keine verallgemeinernden Aussagen über das Verhalten jüngerer Menschen zulässt.
        Und ob es nun vernünftiger ist, Billiarden von Katzenbildern über solche Dienste zu verschicken?
        Ich würde sagen, solche Dienste soll jeder nutzen wie es ihm beliebt.
        Ein Grund ihn deshalb zu verurteilen sollte es aber nicht sein.


      • Olaf 44
        Olaf vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Was sowohl tanzende Mäuse als auch Katzenbilder betrifft: Altersunabhängig wird da jede/r von mir geblockt, der trotz vorheriger Ansage - so viel Fairness muss sein - weiterhin so einen Quatsch an mich verschickt. Und ich bin durchaus deiner Auffassung: Ja, jeder soll und kann das machen, was er für richtig hält. Nur eben nicht mich dabei mit einbinden. Der glückselige Empfang solcher Grußbotschaften ist Gott sei Dank kein gottgegebener Automatismus. Und auch, wenn du den Seitenhieb nicht schön fandest und er in der Tat pauschalisierend daher kommt, so deckt er sich doch lediglich mit meinen persönlichen Erfahrungen. Und glaube mir, ich gönne es dir von Herzen, wenn die deinigen da anders sind.

        Michael K.


      • 69
        Michael K. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Solche Nachrichten zu blocken, wenn sie trotz freundlicher Aufforderung, sie zu unterlassen weiter kommen, halte für völlig in Ordnung.

        Olaf


      • 41
        Gelöschter Account vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Also wenn Du 'grenzdebile' Nachrichten bekommst, ist das kein Problem einer Generation, die moeglicherweise ein hoeheres Alter vorzuweisen hat ! Das ist immer noch Deine persoenliche Adressliste und Du hast diese dann offensichtlich mit 'Grenzdebilen' verseucht. Du sprichst da ueber Dein persoenliches Umfeld. Bei mir kommen keine solcher Nachrichten rein.

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
VG Wort Zählerpixel