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Narwal Freo X Plus im Test: Günstiger Saugroboter für Parkett und Fliesen

nextpit Narwal Freo X Plus Test
© nextpit

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Narwal verspricht mit dem Freo X Plus einen leistungsstarken Saugroboter zu einem kleinen Preis. Mit einer Saugkraft von 7.800 Pa und der "Zero-Tangle-Bürste" soll der Staubsaugerroboter Eure Wohnung von Dreck und Haaren befreien. Klappt das bei einem Kaufpreis von 330 Euro? Im nextpit-Test verraten wir Euch die zahlreichen Stärken und die wenigen Schwächen des Narwal Freo X Plus.

Narwal Freo X Plus

Pro

  • 1-Liter-Staubbehälter im Roboter
  • Hervorragende Saugleistung auf glatten Oberflächen
  • Keine verhedderten Tier- oder lange Menschenhaare
  • Gute Navigation
  • Benutzerfreundliche Narwal-Freo-App

Contra

  • Saugleistung auf Teppichen
  • Wischergebnis nicht überzeugend
Narwal Freo X Plus
Narwal Freo X Plus
Narwal Freo X Plus: Alle Angebote

Kurzfazit und Preis

Wenn Ihr einen zuverlässigen und vor allem leistungsstarken Saugroboter auf glatten Oberflächen im Bereich der 300 Euro sucht, werdet Ihr nicht am Narwal Freo X Ultra vorbeikommen. Auf Parkett und Fließen hält dieser Roboter mit den besten Saugrobotern (Vergleich) mit. Besonders die Haustierbesitzer unter Euch werden Gefallen am Freo X Plus finden, da sich keine Tierhaare in der Walzenbürste verheddern.

Auf Teppichen müsst Ihr mit ordentlichen Einbußen rechnen. So auch beim Wischergebnis, das im Test nicht vollends überzeugt. Dafür punktet der Saugroboter mit einer fabelhaften Navigation und einer klasse App-Unterstützung. Mit dem Coupon “7PsRaXzX” könnt Ihr Euch den Putz-Roboter für 329 Euro krallen.

Dieser Testbericht ist Teil einer Kooperation zwischen Geekmaxi und nextpit. Auf die redaktionelle Meinung von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinen Einfluss.
 

Design und Einrichtung

Der Narwal-Saugroboter ist in nur wenigen Minuten eingerichtet, und bereit zum Putzen. Die Basis ist eine Ladestation. Im Lieferumfang gibt es eine praktische Unterlage, um Euren Boden zu schützen. 


Gefällt:

  • Schnelle, einfache Einrichtung
  • Schicker Roboter

Gefällt nicht:

  • Oberfläche des Roboters anfällig für Kratzer

Der Narwal Freo X Plus unterscheidet sich kaum vom Narwal Freo (zum Test) oder dem Narwal Freo X Ultra (zum Test). Der große Unterschied wird erst deutlich, wenn Ihr unter die magnetische Haube des Saug- und Wischroboters schaut. Hier verbergen sich ein, für Narwal schon typisch großer, 1-Liter-Staubbehälter und ein 280-ml-Wassertank.

Narwal Freo X Plus Einzelteile
Im Roboter verbergen sich ein 1-Liter-Staubbehälter und ein 280-ml-Wassertank. / © nextpit

Optional könnt Ihr die im Lieferumfang enthaltenen Einweg-Staubbehälter verwenden. Neben zwei Seitenbürsten, verbaut Narwal beim Freo X Plus eine Wischplatte, an der Ihr ein Tuch befestigt. Der Narwal-Roboter misst 35 × 35,5 × 1,7 cm. Im Lieferumfang findet Ihr, abgesehen vom Roboter und Wischtüchern, die Ladestation und einen zusätzlichen Staubbehälterfilter. Wie es der Name verrät, dient die Basis nur zum Laden des Roboters. Wassertanks und eine Absaugfunktion gibt es bei diesem Modell nicht.

Narwal Freo X Plus in der Station
Die Basis des Freo X Plus dient nur zur Energieversorgung. / © nextpit

Die Einrichtung des Roboters geht schnell. Ihr verbindet den Saugroboter mit Eurem WLAN und führt im Anschluss, wenn vorhanden, das Firmwareupdate durch. Ziemlich praktisch, ist zudem die Unterlage für den Roboter, die Ihr an der Ladestation befestigt. So bietet Euch Narwal eine Möglichkeit, Euren Boden zu schützen, wenn Ihr fürchtet, dass der Roboter bei der Heimkehr den Boden zerkratzt.

App und Funktionen

Die Narwal Freo-App bietet eine Reihe an praktischen Einstellungsmöglichkeiten für die Reinigung Eurer Wohnung. Besonders eine Einstellung überrascht besonders. 


Gefällt:

  • Reihe an detaillierten Reinigungseinstellungen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Mehrere Etagen einstellbar

Gefällt nicht:

  • -

Ist der Roboter bereit zum Putzen und die Firmware auf dem neuesten Stand, geht es ans Mapping. Bei der Kartierung erkennt der Roboter nur zwei, der drei vorhandenen Räume. Das ist halb so wild, denn im Nachgang könnt Ihr die Karte nachbearbeiten. Nach dem Mapping könnt Ihr Räume teilen oder zusammenfassen. Wenn Ihr Eure Lieblingsmöbel schützen möchtet, könnt Ihr dem Roboter No-Go-Zonen vor die Nase setzen. Stichwort Möbel, bei der Kartierung erkennt der Narwal Freo X Plus Teppiche und zeigt Euch diese in der Karte an.

Narwal Freo X Plus Screenshot Karte
Hat der Narwal-Saugroboter nicht alle Räume richtig erkannt? Kein Problem. Im Nachgang könnt Ihr die gescannte Map nachbearbeiten. / © nextpit

Im Hauptmenü der App seht Ihr das Abbild Eurer Wohnfläche. Unten steht Euch eine große Palette an Reinigungseinstellungen zur Verfügung. Hier wählt Ihr zwischen vier Saugstufen und drei Stufen beim Wischvorgang. Außerdem stellt Ihr ein, wie eng der Roboter Bahnen fahren soll.

Narwal Freo X Plus Screenshot Reinigungseinstellungen
In der Narwal-Freo-App wählt Ihr zwischen vier Saugstufen und drei Stufen der Wasserdurchflussrate. Zusätzlich legt Ihr fest, wie genau der Roboter durch Eure Wohnung fahren soll. / © nextpit

Wenn Ihr ein Freund von festen Routinen seid, wird Euch mit Sicherheit die Möglichkeit von Plänen gefallen. So legt Ihr feste Tage und Uhrzeiten ein, in denen der Saugroboter seine Arbeit verrichten soll. Obendrein stellt Ihr ein, mit welchen Reinigungseinstellungen der Putz-Roboter Eure Wohnung reinigen soll.

Saug- und Wischleistung

Der Narwal Freo X Plus saugt auf Fliesen und Parkett zu gut für einen 300-Euro-Saugroboter. Dafür nimmt die Leistung auf Teppichen rapide ab. In einer Hinsicht ist der Freo X Plus auf Flaggschiff-Niveau.


Gefällt:

  • Saugleistung auf glatten Oberflächen erstaunlich gut
  • Top-Navigation
  • Keine Probleme mit Haaren
     

Gefällt nicht:

  • Wischfunktion nicht zu gebrauchen
  • Leistungseinbruch beim Saugen auf Teppichen

Der Narwal Freo X Plus schafft ein beeindruckendes Saugergebnis auf glatten Oberflächen. Nach dem Saugen finden wir 95 Prozent der verteilten Haferflocken im Staubbehälter des Freo X Plus. Sand nimmt der Robo-Sauger genauso gut auf. Damit nicht genug, kommt der Saugroboter bestens mit Tier- oder langen Menschenhaaren klar. 

  Testvolumen (g) Ansaugvolumen (g) Effizienz (%)
Haferflocken (Fliesen)
  • 10 g
  • 9,5 g
  • 95 %
Sand (Fliesen)
  • 10 g
  • 9,3 g
  • 93 %
Sand (Teppich)
  • 10 g
  • 6,8 g
  • 68 %

Auf Teppichen lässt der Narwal-Roboter dann kräftig nach. Die 7.800 Pa starke Saugkraft reicht nicht, um das Ergebnis auf glatten Oberflächen zu bestätigen. Gerade mal 68 Prozent des verteilten Sandes finden wir im Anschluss im Staubbehälter des Staubsaugerroboters.

Beim Wischen hat der Freo X Plus ordentlich Luft nach oben. Das Ergebnis überrascht nicht, da Narwal eine Wischplatte verbaut. Mit anderen Worten, der Sauroboter schiebt ein Wischtuch hinter sich her. Versteht uns nicht falsch, der Narwal Freo X Plus verschmiert eingetrocknete Ketchup-Flecken nicht, schafft es genauso wenig diese Flecken wegzubekommen. Hier haben Modelle wie der Dreame L10 Prime (zum Test) die Nase vorn. Hinzu kommt, dass die Reinigung und Trocknung des Wischtuchs an Euren Händen klebenbleibt.

Narwal Freo X Plus Vogelperspektive
Glatte Oberflächen sind das Lieblingsterrain des Freo X Plus. Hier machen dem Roboter sogar Tierhaare nicht zu schaffen. / © nextpit

Eure Teppiche sind vor dem Narwal-Saugroboter sicher. Sobald der Roboter Teppiche erkennt, hebt es seine Wischplatte um neun Millimeter an. Die Navigation und Hinderniserkennung sind erschreckend gut. Erschreckend gut, weil wir hier von einem Roboter reden, der Euch 329 Euro kostet. Der Narwal Freo X Plus erkennt zuverlässig neue Hindernisse und fährt eine großzügige Runde um alle Hindernisse herum.

Narwal Freo X Plus Vorderseite
Keiner macht dem Narwal Freo X Plus was in Sachen Navigation vor. Die Hinderniserkennung funktioniert im Test ebenfalls wunderbar. / © nextpit

Nicht selbstverständlich für diese Preisklasse ist schließlich, dass Ihr den Live-Standort des Roboters in der App seht. Nach dem Putzvorgang fährt der Freo X Plus ans Ladedock zurück. Genau zwei Stunden dauert es, bis der Roboter vollgeladen ist. Wie schon beschrieben, gibt es keine Wassertanks oder Selbstreinigungsvorgänge in der Station. Wenn der Roboter in der Station parkt, wird der Staubbeutel desinfiziert.

Narwal Freo x Plus App-Screenshot Live-Standort
Die Narwal-App zeigt Euch während der Reinigung den Live-Standort des Roboters an. / © nextpit

Abschließendes Urteil

Der Narwal Freo X Plus saugt auf glatten Oberflächen viel zu gut für einen Saug- und Wischroboter im Bereich der 300 Euro. Besonders für die Hunde- und Katzenbesitzer unter Euch ist der Freo X Plus die wohl beste Wahl, wenn Ihr nach einem Budget-Tipp sucht. Die Navigation und Hinderniserkennung sind auf höchstem Niveau.

Allerdings ist nicht alles rosig beim Narwal-Saugroboter. Das Saugergebnis bricht auf Teppichen ordentlich ein, und auch die Wischleistung hinterlässt kein gutes Bild. Zumindest die schwächelnde Wischleistung war absehbar, da Narwal eine Wischplatte und keine Wischmopps verbaut. Zusätzlich müsst Ihr Euch selbst nach dem Wischen um die Reinigung und Trocknung des Wischtuchs kümmern.

Narwal Freo X Plus in Station Vogelperspektive
Der Narwal Freo X Plus ist ein schicker Saugroboter mit richtig Power unter dem Gehäuse. / © nextpit

Mit dem Coupon-Code “7PsRaXzX”, könnt Ihr Euch den Saug- und Wischroboter für 329 Euro statt 499 Euro kaufen. In Anbetracht des vergleichsweise geringen Preises eine erstklassige Wahl für den kleinen Geldbeutel, wenn Ihr nach einem Saugroboter für glatte Oberflächen und Tierhaaren sucht. 

  Flaggschiff-Modell 2024 Flaggschiff-Alternative 2024 Flaggschiff-Modell 2023 Mittelklasse-Modell Budget-Modell
Produkt
Bild Roborock S8 MaxV Ultra Product Image Roborock S8 Max Ultra Product Image Roborock S8 Pro Ultra Product Image Roborock Q8 Max + Product Image Roborock Q5 Pro Product Image
Bewertung
Test: Roborock S8 MaxV Ultra
Noch nicht getestet
 
Test: Roborock S8 Pro Ultra
Noch nicht getestet
 
Noch nicht getestet
 
Preis (UVP)
  • 1.499 Euro
  • noch nicht bekannt
  • 1.499 Euro
  • 499 Euro
  • 349 Euro
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Thomas Kern

Thomas Kern
Produkt-Tester

Seit ich das erste Mal ein iPhone in der Hand hatte, bin ich nie wieder davon weggekommen. Seit Ende 2020 studiere ich Journalismus und bin seit 2023 Teil der nextpit-Familie. Wenn ich gerade nichts teste oder schreibe, bin ich wahrscheinlich im Fitnessstudio oder verzweifle am HSV.

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