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Rogbid Smart Ring im ersten Test: der perfekte Fitness-Tracker?

nextpit Rogbid Smart Ring Test
© nextpit

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Intelligente Ringe sind im Trend und erledigen den Job eines herkömmlichen Fitness-Trackers – aber ohne den Nutzer mit Notifications zu überfrachten. Der Rogbid Smart Ring ist dabei ein besonders preiswertes Modell, welches für gut 100 Euro auch noch außergewöhnlich viele Funktionen bietet. Klar, dass die nextpit-Redaktion den Rogbid Smart Ring wie versprochen testen muss. Hier kommt unser erster Eindruck!

Rogbid Smart Ring
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Der Smart Ring von Rogbid fiel der nextpit-Redaktion aufgrund seines außergewöhnlich günstigen Early-Bird-Preises von nur 99 US-Dollar auf – regulär kostet der Ring 200 US-Dollar. Wer die Early-Bird-Aktion verpasst hat, bekommt den Ring aktuell immer noch vergünstigt, nämlich für 129 US-Dollar.  Für das Geld bietet der wahlweise schwarze, weiße oder silberne Ring aus Keramik und Edelstahl eine ganze Menge an Fitness-Features und weiteren Funktionen.

Rogbid präsentiert unterschiedliche Farben ihres Smart Ringes
Mit Rogbid erscheint ein weiterer Anbieter von smarten Ringen, der mit einer aggressiven Preisstrategie überzeugt. / © nextpit

Wer schnell ist, bekommt mit dem Gutschein aus der nachfolgenden Box noch einmaly 30 US-Dollar Rabatt. Damit kommt Ihr wieder auf den Early-Bird-Preis von 99 US-Dollar – je nach Tageskurs in etwa 90 Euro.

Bei diesem Preis sind die Erwartungen an den smarten Ring von Rogbid zugegebenermaßen nicht besonders hoch. Doch der intelligente Ring macht in unserem ersten Test wirklich rein gar nichts verkehrt. Im Gegenteil: Er begeistert mit langen Laufzeiten, die weit über jene einer typischen Smartwatch hinaus gehen. Zusätzlich trackt der Ring zuverlässig unsere Schritte, die Herzfrequenz, unseren Schlaf, die Körpertemperatur und vieles mehr.

Es gibt sogar eine Gestensteuerung am Ring, welche einen Notruf absetzen kann. Auch ist durch längeres Drücken oder nach oben und unten Wischen die Steuerung Eurer Musik, das Scrollen im Browser oder das Auslösen eines Fotos möglich. Zumindest nach den ersten Tagen im Praxistest ist uns kein Szenario untergekommen, wo der Rogbid Smart Ring versagt hätte. Es ist schon fast unheimlich – und wir sind schon gespannt, ob der ausführliche Test noch den großen Haken aufdeckt.

Rogbid Smart Ring: Design und Verarbeitung

Über das Design eines herkömmlichen Ringes als Schmuckstück ließen sich vermutlich Romane schreiben. Doch die optische Vielfalt eines Smart Ringes ist "noch" ziemlich begrenzt. So glänzt auch "unser Schatz" mit seinem eher schlichten Aussehen in einem matten Schwarz innen wie auch außen.

Rogbid präsentiert unterschiedliche Farben ihres Smart Ringes
Bei der Größe 13 handelt es sich um die größte verfügbare Ausführung (22,3 mm) des Rogbid Smart Ring. / © nextpit

Es gibt den Rogbid Smart Ring nicht nur in acht unterschiedlichen Größen (von 16,5 bis 22,3 mm), sondern auch in einigen Farbkombinationen. Dazu zählen außen Schwarz, Weiß und Silber – und innen Silber, Gold und Schwarz.

Der 8,5 x 3 mm große und knapp 8 g leichte Ring ist außen aus Keramik und innen aus Edelstahl gefertigt. Der Ring ist bis 5 ATM wasserdicht und hält damit dem Druck einer Wassersäule von 50 m stand. Im realen Leben bedeutet das: Ihr könnt Euch mit dem Ring am Finger bedenkenlos die Hände waschen und duschen. Rogbid gewährt Euch zwar auch das Tauchen und Schwimmen – logisch, ist ja auch eine sportliche Aktivität – doch ich wäre da vorsichtig. 

Rogbid präsentiert unterschiedliche Farben ihres Smart Ringes
Der Rogbid Smart Ring soll laut Hersteller am Zeigefinger und mit den Sensoren nach unten getragen werden. / © nextpit

Wer etwas genauer hinschaut, wird innen eine Reihe an Sensoren erkennen, welche unzählige Tracking- und Messdienste realisieren. Rogbid empfiehlt, die Sensoren auf der Unterseite des Fingers zu positionieren. Weiterhin erkennen wir an der Seite eine rote schmale Kennzeichnung, welche dem Träger den Hinweis darauf gibt, dass sich an dieser Stelle die Sensorfläche zur Gestensteuerung befindet.

Rogbid Smart Ring
Die rote Markierung kennzeichnet die Sensorfläche für die Gestensteuerung. / © nextpit

Die allgemeine Verarbeitung ist solide und uns ist in unserem kurzzeitigen Einsatz bei sportlichen Aktivitäten und dem Alltag kein Ausfall oder ein Fertigungsfehler aufgefallen. Wie es langfristig mit Kratzern aussieht, werden wir im ausführlichen Test berichten.

Rogbid Smart Ring: Software

Obwohl der Rogbid Smart Ring eine wahre Wundertüte an Fitness-Tracker-typischen Funktionen mitbringt, besitzt er aus nachvollziehbaren Gründen kein Display. Das Auswerten der getrackten Daten, welche maximal eine Woche auf dem Ring autark gespeichert werden, muss also anders geschehen. In unserem Fall klappt das mit der kostenlos im Apple App Store (iOS 9+) und Google Play Store (Android 5+) erhältlichen Aizo-Ring-App der Shenzhen eIoT Technology.

Vermutlich werdet Ihr wie ich jetzt kurz innehalten: Warum Aizo? Heißt der Ring-Hersteller nicht Rogbid? Bei dieser Recherche bin ich auf noch weitere Namen gestoßen, etwa den "Odo Smart Ring" aus Finnland oder den chinesischen "HiFuture Smart Ring". Ich hatte es bei meinem Kurzfazit schon erwähnt: Das sind eigentlich Punkte, wo bei mir die Alarmglocken angehen und ich Abstand vom Kauf nehme. Aber in unserem Fall ist der Ring bei einem Testkauf (nicht auf die nextpit-Redaktion zurückzuführen) schnell und sicher angekommen.

Screenshoots der Aizo-Ring-App
Die Aizo-Ring-App ist klar strukturiert und bietet eine optimale Übersicht der getrackten Daten. / © nextpit

Die App unterstützt 30 unterschiedliche Sprachen und bringt Firmenware-Updates via OTA auf den Rogbid Ring. Ein solches Update haben auch wir unmittelbar innerhalb unserer einwöchigen Kurztest-Phase erhalten.

Die Anwendung ist in vier Kategorien unterteilt, leicht verständlich und sehr übersichtlich. Ganz oben stehen der Verbindungsstatus und die aktuelle Akku-Kapazität, welche dem intelligenten Ring von Rogbid gerade noch bleibt.

Screenshoots der Aizo-Ring-App
Von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung über Schlaf-Monitoring und Körpertemperatur bis zu den Schnellstarttasten für das Starten von einem Training: Die App ist wirklich umfangreich. / © nextpit

In unserem ersten Hands-on sind die Test-Szenarien bisher nicht sonderlich umfangreich. Was ich aber bereits nach einer Woche permanenter Nutzung sagen kann: Die App hat alle oben gezeigten Monitoring-Kategorien zuverlässig mit Daten vom Ring befüllt.

Es ist übrigens möglich, ein Konto in der Aizo-Ring-App anzulegen. Dieses ist aber nicht zwingend für die Nutzung erforderlich.

Sensoren und Fitness-Funktionen

Auf den ersten Blick scheint der Rogbid Smart Ring recht unscheinbar. Doch ich kann auch nach der kurzen Testphase bereits voller Überzeugung behaupten: Der Smart Ring hat es faustdick hinter seinen Sensoren.

Rogbid Smart Ring
Da der Smart Ring kein Display hat, kommt Ihr um die Aizo-Ring-App zum Auswerten der Daten nicht herum. / © nextpit

Ich zähle einfach mal auf, was der Schatz, welcher Euch knechten will, 24/7 zu leisten vermag. Den Anfang machen das Messen der Herzfrequenz, die Analyse des Sauerstoffgehalts im Blut (SpO2), die Messung der Körpertemperatur, ein umfangreicher Schlaftracker, ein Schritt- und Distanz-Zähler, eine Kalorienanalyse und eine Vorhersage zur weiblichen Menstruation, sowie eine sogenannte "Recovery Status"-Übersicht Eures Körpers.

All das wird ermittelt durch einen verbauten PPG-Sensor, einen Temperatur-Sensor und einen Beschleunigungssensor. Zusätzlich gibt es eine verbaute Gestensteuerung, die über eine unsichtbare Sensorfläche auf einer Seite des Rings gesteuert wird (die rote Markierung, Ihr erinnert Euch). Mithilfe dieser lässt sich unter anderem ein SOS-Notsignal initiieren. Durch einen dauerhaften Druck kann so das Senden einer SOS-SMS mit dem aktuellen Standort an Eure ausgewählten Kontakte ausgelöst werden. Das GPS-Signal und das Versenden der SMS erfolgt natürlich über das gekoppelte Smartphone mit der Aizo-Ring-App.

Rogbid Smart Ring
Die grüne LED misst die Herzfrequenz, die rote LED den SpO2-Wert. / © nextpit

Die Gestensteuerung kann auch für weniger dramatische Zwecke genutzt werden. So unterstützt diese unter anderem die Bedienung beliebter Video-Anwendungen wie TikTok, Instagram oder YouTube um ein "Thumbs up" zu setzen oder zum nächsten Video zu switchen. Weiterhin könnt Ihr Eure Musik-App steuern, indem Ihr Play/Pause durch langes Drücken auslöst oder durch ein Streichen nach oben oder unten den Track wechselt.

Ihr könnt weiterhin in der Foto-App des Smartphones den Auslöser drücken, oder im Browser und PDF-Readern nach oben und unten scrollen. Ich wiederhole mich, wenn ich erwähne, dass dies hier nicht der ausführliche Test ist, dennoch habe ich gelegentlich mit meiner TicWatch Pro 5 (Test) und meinem Smartphone geprüft, wie genau die getrackten Daten sind. Ich war sichtlich überrascht, dass selbst bei Hinzuziehung eines professionellem Blutdruck- und Herzfrequenz-Messgerät die Puls-Daten 1:1 übereinstimmten. 

Rogbid Smart Ring
Selbst ein professionelles Messgerät bestätigte die Pulsmessung des Rogbid Smart Ring. / © nextpit

Rogbid Smart Ring: Akku

Der Smart Ring von Rogbid hat einen 20 mAh starken Akku verbaut. Dieser befähigt den Ring im Standby zu einer Laufzeit von 25 Tagen. Ihr ahnt es vermutlich schon, so lang habe ich den Schatz noch gar nicht an meinem Finger.

Doch Rogbid räumt auch ein, dass ein 24/7-Tracking und regelmäßige sportliche Aktivitäten – die Trainings startet Ihr über die App – die Akkulaufzeit des Rings auf nur noch vier bis sechs Tage eindampfen. Das deckt sich auch mit meinen ersten Erfahrungen, wobei ich einräumen muss, dass ich in der Woche auch viel außer der Reihe probiert habe.

Rogbid Smart Ring
Eine vollständige Ladung ist in 1,5 Stunden erledigt! / © nextpit

Die Aufladung erfolgt kabellos über den mitgelieferten Charger, der den Ring magnetisch an sich bindet, um ihn mit Strom zu versorgen. Eine typische Ladung dauert eineinhalb Stunden. Das sind für mein Empfinden Werte, mit denen ich gut leben kann. Eine Woche Laufzeit wäre mir persönlich aber natürlich lieber – aber mal sehen, wie sich der Rogbid Ring so im typischen Alltag verhält.

Vorläufiges Urteil

Rogbid präsentiert unterschiedliche Farben ihres Smart Ringes
Der Rogbid Smart Ring hat in unserem ersten Hands-on – trotz des sehr günstigen Preises – keinerlei Mängel aufgezeigt und glänzt mit umfangreichen Funktionen. / © nextpit

Angesichts von Smart-Ring-Preisen wie 499 Euro für den Oura Horizon Smart Ring in der Farbe Brushed Titanium, ist der Preis des Rogbid Smart Ring geradezu ein Schnäppchen. Mit unserem Rabatt-Code bezahlt Ihr keine 100 Euro und habt noch deutlich mehr Funktionen als bei der Konkurrenz. Hatten wir anfangs noch gedacht, es handle sich um einen Betrug oder einen echten Billig-Smart-Ring, so wurden wir zumindest in unserem ersten Test eines Besseren belehrt.

Ja, der intelligente Fitness-Tracker für den Finger kommt aus China, aber welches Technik-Produkt tut das heutzutage nicht mehr? Funktionen wie Messung der Körpertemperatur, ein umfangreicher Schlafmonitor, Schrittzähler, Analyse zum Zyklus der weiblichen Menstruation (auf Basis der Temperatur), 24/7-Tracking der Herzfrequenz und Blutsauerstoff funktionieren in unserem Test einwandfrei. Okay, die Gestensteuerung benötigt ein wenig Übung, arbeitet dann aber auch zuverlässig und auch von der Laufzeit mit nur einer Akku-Ladung gibt es kein Grund zu klagen. Wäre das hier der finale Test, dann würde der Ring schon fast an den nahezu nie vergebenen fünf Sternen kratzen. 

Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob der ausführliche Test doch noch einen Kritikpunkt zutage fördert. Ansonsten braucht Samsung seinen vermutlich deutlich teureren Galaxy Smart Ring gar nicht mehr präsentieren – was sie ja aktuell augenscheinlich zum "Galaxy S24"-Unpacked-Event ohnehin nicht mehr tun.

Smart Rings: Die besten Modelle im Vergleich

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Zu den Kommentaren (22)
Matthias Zellmer

Matthias Zellmer
Senior Editor

Mit dem Palm groß geworden und mit Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an Android OS bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (später GO2mobile), 2022 bei NextPit eine neue Heimat gefunden und freut sich nun auf Bestenlisten, News, Tests und Videos. Spezialagent für alles Kreative.

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22 Kommentare
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  • 2
    Hunterhood vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Rogbid ist NICHT der Hersteller des Rings, der echte Hersteller verkauft ihn für rund 77€ ... Wer viel abnimmt kommt auf 45€. Aber das wisst ihr sicher. Das ist eine Auftragsfertigung wie so viele andere Ringe auch. Kommen unter unterschiedlichen Namen aus etwa 3 Fabriken. Einfach mal bei reddit schlau machen.

    frcs-nex


  • 1
    Christian Schröter vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Ich hab den smartRing bestellen wollen und landete obwohl ich es nicht wollte bei fasterpay. Eine App zum Bezahlen. Schlechte Kritiken bis hin zu Betrugsverdacht. Keine Ahnung, ob der Ring nun bezahlt ist.
    Das ist MIST


    • Matthias Zellmer 27
      Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Verstehe ich nicht. Reden wir von der selben Seite? Da ist ein riesengroßer gelber Button: Pay with PayPal?
      Auf den hast du gedrückt und bist woanders gelandet?


  • Lumpers 2
    Lumpers vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    und was ist mit dem sync in andere apps oder wie bekommt man seine daten da raus ausserhalb der app


    • Matthias Zellmer 27
      Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Danke für die Frage, schaue ich mir im finalen Test an.


  • 1
    Achim Morsch vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Hallo zusammen, was ich vermisse ist die Angabe ob auch ein Nfc Chip verarbeitet wurde und mit welchen Karten dieser genutzt werden kann. Hat da einer nähere Angaben für mich?


    • Matthias Zellmer 27
      Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Nein, NFC ist nicht an Bord, das hätte ich erwähnt. Was genau willst Du mit NFC an einem Smart Ring machen?
      Bezahlen geht ja schlecht.


      • 7
        frcs-nex vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Doch, es gibt Bezahlringe wie etwa den Pagoring eines Kölner Startups.
        Aber ein reiner Bezahlring wäre mir zu wenig, zumal bisher solche Ringe nicht unkompliziert mit einem Bezahl-Guthaben der eigenen Bankverbindung aufgeladen werden können, sondern wohl ein virtuelles Konto benötigen.

        Zusätzlich eine Bezahl-Funktion in einem guten Smartring zu haben, um nicht die Bankkarte oder das Handy an der Kasse bei kleineren Zahlbeträgen benutzen zu müssen, wäre schön.

        Angeblich soll der Muse Ring One auch die Bezahlfunktion enthalten und auch schon mit diversen Banken in Kontakt stehen oder gar Vereinbarungen getroffen haben.

        DOCH die eigentlichen Funktionen der Smartringe wir Schritte, Puls, Schlaf…. kommen bei mir an erster Stelle.

        Matthias Zellmer


      • Matthias Zellmer 27
        Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Danke für die Info. Ist mir komplett neu. Ich frage mich, wo der Entsperrvorgang ist. Also die Sicherheitssperre, dass ich nicht aus Versehen was bezahle, was ich gar nicht will.
        Irgenwie muss ja dann das Bezahlen generell am Ring freigeschaltet sein.


      • 7
        frcs-nex vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        pagopace.de

        Beim Pago ist ein Konto beim Finanzdienstleister VIMPay nötig., d. h. eine virtuelle Kreditkarte.
        Er soll inzwischen auch mit einer Kreditkarte oder Debitkarte der comdirect oder Visa-Karten von verschiedenen Volksbanken zu verbinden sein.

        Und z.B. im SWR ist ein ca. 3 minütiges Audio zu finden zu NFC-Bezahlringen

        „So funktioniert das Zahlen mit dem NFC-Ring
        Stand 8.11.2023
        Michael Wegmer
        Bezahlen mit Handy oder Smartwatch ist mittlerweile üblich – neu ist der Bezahlring mit NFC-Chip. Wie sicher die Methode ist und worauf Sie achten sollten, weiß SWR Wirtschaftsredakteur Michael Wegmer.“

        Auch 2022 wurde darüber schon berichtet, z. B. Focus, WDR,….

        Wie schon geschrieben, als zusätzliche Funktion bei einem Smart Ring gerne, wenn eine Verbindung/Aufladung mit einem Guthaben der eigenen Bankverbindung möglich wäre

        Matthias Zellmer


  • 34
    Tobias G. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Ich freu mich schon auf einen großen Test. Mich interessiert tatsächlich in erster Linie der Tragekomport. Stimmt der nicht, ist der Ring für mich aus dem Rennen, egal wie gut er technisch oder wie günstig er sein mag.

    Mein Ehering scheint - wenn ich die Bilder vom Rogbid betrachte - doch etwas schlanker zu sein. Trotzdem ist es manchmal unangenehm, z.B wenn ich schwere Dinge trage oder Hände von Menschen schüttele, die scheinbar der Auffassung sind Hände anderer seien ein Anti-Stress-Ball. Dann drückt der Ring manchmal wahnsinning zwischen Mittel- und kleinem Finger. Wenn ich mir das jetzt beim Rogbid vorstelle, wäre das ja nochmal etwas schlimmer.

    Ich hoffe, man kann meine Beschreibung verstehen :D

    Matthias Zellmer


    • Matthias Zellmer 27
      Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Hallo Tobias,
      danke für Deinen Kommentar, und ja ich verstehe genau was du meinst.
      Ich selbst trage keinen Ring, da ich Schmuck gegenüber eher abgeneigt bin. Meine Frau trägt aber einen Verlobungsring, der, wenn wir uns an der Hand halten, auch schon schmerzen kann.
      Der Unterschied ist, so glaube ich, der Finger an dem Du den Ring trägst. Der ist ja laut Hersteller der Zeigefinger (wegen der Gestensteuerung). Insofern könnte das Problem hier nicht auftauchen. Ich achte jetzt aber mal drauf.

      Tobias G.


      • 34
        Tobias G. vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Moin Matthias,
        herzlichen Dank für den klugen Hinweis. So genau habe ich da noch gar nicht drüber nachgedacht, wo man denn den smarten Ring tragen kann/soll/muss. Der Zeigefinger ist, wie du schon sagtest, wohl eher weniger anfällig dafür, er hat ja i.d.R. Luft zur Daumenseite hin.
        Allerdings finde ich einen Ring am Zeigefinger tatsächlich eher wie einen Fremdkörper, als wenn er am Ringfinger sitzt. 100€(scheinbar noch mit Rabatt) sind tatsächlich eine coole Hausnummer, ich schwanke...

        Matthias Zellmer


  • 7
    frcs-nex vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Die Erfahrungen mit dem Rogbid-Ring lesen sich gut, auch angesichts des Preises.
    Doch wie fallen Vergleiche zu den Messwerten anderer erhältlicher Smart Ringe aus, deren Genauigkeit?

    Ich mag keine Smartwatch oder ein Fitness-Armband am Handgelenk, - und dann womöglich noch für die Schlafbewertung in der Nacht.

    Von daher ist die Entwicklung von Smart Ringen genau das Richtige, zumindest für mich.

    Ich habe einen RingConn. Doch so zufrieden ich mit ihm bin, die extrem falsche Zählung von Handbewegungen als Schritte irritiert mich.

    Was werden z. B. der Amazfit Ring und der Velia Ring in diesem Jahr als Weiterentwicklung (?) bringen, auf der CES vorgestellt?

    Matthias ZellmerAlexvi


    • Matthias Zellmer 27
      Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Beim Amazfit Ring stört mich schon enorm, dass er ein Abo benötigt um umfänglich genutzt zu werden.
      Das mit den Schritten kann ich gern mal mit der TicWatch Pro 3 vergleichen, wenn Dir das als Referenz genügt.


      • 7
        frcs-nex vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        So ein Vergleich wäre natürlich toll!

        Ich trage den RingConn an der aktiven Hand. An Fingern der weniger aktiven Hand drückt der Ring auf Adern.
        Meine Erfahrungen:
        Beim Gehen zählt der RingConn recht genau (mehrmals ca. 1000 Schritte mitgezählt)
        Wird mit der Hand ein Einkaufswagen oder ein Kinderwagen geschoben, zählt er kaum Schritte.

        Aber bei Handbewegungen im Sitzen wie Schreiben, Greifen… Tippen, Bewegungen auf dem iPad werden bei mir ca. 1000 bis 2000 Handwegungen am Tag als Schritte gezählt.
        (Frage auch, wie sich das auf eine Fitnessbewertung/Aktivitätsbewertung durch RingConn auswirkt)

        Amazfit (zu Xiaomi gehörig?) hat natürlich gute Erfahrungen mit Wearables, die sich dann beim Amazfit Helio Ring in der Genauigkeit der Messungen zeigen sollten.
        Die Frage wäre auch bei mir, welche aussagekräftigen Daten des Rings würden auch ohne kostenpflichtige App täglich auf dem Handy angezeigt, - gerade auch für nicht sportlich Aktive.

        Interessant, dass der Amazfit Helio offenbar aufgrund der Körperwerte beim Schlafen „individuelle Schlafgeräusche“ über das Handy zur Entspannung und Rgeneration abspielen soll. Das jedoch sicher mit der Bezahl-App.

        Auch was man bisher zum Velia Ring (vorher Iris) liest, klingt vielversprechend, z. B. dass erheblich mehr extra kleine PPG-Module und LEDs rundum in ihm verteilt sein sollen, die zur Genauigkeit beitragen sollen, - alles ohne Bezahl-App. Ob dann tatsächlich eine relative genaue Blutdruckmessung in einem 2. Schritt kommt, bleibt abzuwarten.
        Genaue Schlafwerte, Puls, HRV…, Aktivitätswerte sind entscheidend.
        Angeblich soll er auch Handbewegungen nicht oder kaum als Schritte zählen (so die Anwort bei den Entwicklern auf eine Frage von mir)

        Matthias Zellmer


      • Matthias Zellmer 27
        Matthias Zellmer vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Vielen Dank für Deinen Kommentar,
        ich glaube, wir haben den Auftrag verstanden. Der Rogbid war aufgrund seines günstigen Preises nur ein Testballon.
        Aber so wie ich die ersten Kommentare lese, seid Ihr an weiteren Tests (auch im Vergleich) interessiert.
        Stefan – als Head of Content – wird diese Information mit Sicherheit wohlwollend registriert haben :D

        frcs-nex


  • 41
    Gelöschter Account vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Prinzipiell finde ich dieses Ringdesign klasse. Es ist unauffaelig und nervt nicht. Das grosse Problem ist, das ein Ring leider nicht mitschrumpft, sobald man Gewicht verliert. Das laesst sich mit einem Uhrenarmband deutlich besser loesen. Fuer Menschen, die ihr Gewicht haben und halten ist es aber ein tolle Sache wie ich finde.

    AlexviMatthias Zellmer


    • route 9 17
      route 9 vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Also wenn man derart stark abnimmt, dass ein Ring nicht mehr passt, dann braucht man mindestens auch sämtliche Kleidungsstücke neu. Ich trage meinen Ehering seit fast 30 Jahren und habe körperumfänglich schon mehrmals alle Breiten hinter mir ohne dass ich dafür zum Juwelier gemusst hätte. Außerdem stehen jedem vollständigen Mensch in so einem Fall noch 9 andere Finger zur Auswahl.
      BTW: Ein Ring, der Gesundheitsdaten aufnimmt, kann ja für alles Mögliche sinnvoll sein. Gewicht reduzieren wäre da lediglich ein Aspekt von vielen.

      Thomas_SAlexviMatthias Zellmer


      • 41
        Gelöschter Account vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Das mit den Klamotten macht es tatsaechlich nicht besser. :-D Ich hatte das Problem mit Ringen schon oefter in meinem Leben, sonst haette ich das nicht geschrieben. Das spiegelt auch nur meine persoenlich Meinung zu dem Geraet wieder und warum ich mit soetwas (vermutlich) nicht leisten werde. Obwohl ich die Idee als solche nach wie vor echt klasse finde. ;-)

        route 9

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