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Samsung Galaxy S23 in Europa mit einem schnelleren Snapdragon 8 Gen 2

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Der Chiphersteller Qualcomm hat bestätigt, dass die gesamte Samsung-Galaxy-S23-Serie im nächsten Jahr ausschließlich mit dem kürzlich vorgestellten Snapdragon 8 Gen 2 ausgestattet sein wird, einschließlich der Varianten, die nach Europa kommen. Samsung macht es anscheinend besonders spannend, denn es wird berichtet, dass es einen modifizierten Chipsatz mit seinem nächsten Flaggschiff-Smartphones ausliefern wird.

Jahrelang war Europa eine der wenigen unglücklichen Regionen, welche bei der S-Serie mit einem Exynos-Prozessor vorlieb nehmen mussten. Aber aufgrund der ständigen Leistungsprobleme, mit denen Samsung mit seinem eigenen Chipsatz zu kämpfen hatte, ändert Samsung nun im kommenden Jahr seinen Kurs.

Der bekannter Samsung- und iPhone-Tippgeber "IceUniverse" hat auf Twitter ein angebliches Benchmark-Ergebnis des europäischen Galaxy S23 geteilt. Ihm zufolge handelt es sich bei diesem Snapdragon 8 Gen 2 um eine Hochfrequenz-Version, bei der der Prime-Performance-Core mit 3,36 GHz anders getaktet ist, als es bei der Standardkonfiguration mit 3,2 GHz üblich ist.

Samsung Galaxy S23 benchmark Snapdragon 8 Gen 2
Benchmark-Ergebnisse der europäischen Version des Galaxy S23 / © Geekbench

Die Geekbench-Ergebnisse zeigen, dass das im Test verwendete Gerät mit 8 GB RAM ausgestattet ist und 1.504 bzw. 4.580 Punkte für die Single- und Multi-Core-Wertung erzielt hat. Diese Werte kommen den ersten Ergebnissen der US-Version des Galaxy S23 recht nahe, sind aber im Vergleich zum A16 Bionic des iPhone 14 Pro (Max) noch niedriger.

Was ist neu am Snapdragon 8 Gen 2?

Wenn es etwas Wichtiges aus diesem Benchmark zu entnehmen gibt, dann ist es die Tatsache, dass der Snapdragon 8 Gen 2 im Vergleich zum Snapdragon 8 Gen1 stark verbessert wurde. Außerdem ist Qualcomm zu vier Leistungskernen übergegangen und hat dafür einen Effizienzkern gestrichen. Unser Kollege Rubens hat zu diesem Thema eine hübsche Tabelle erstellt, um die Unterschiede zwischen dem Snapdragon 8 Gen 2 und der vorherigen Generation zu verdeutlichen.

Steigt mit der bevorstehenden Markteinführung des Samsung Galaxy S23 die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Euch ein solches Gerät kaufen werdet? Wir würden gerne Eure Antwort auf diese Frage hören.

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1 Kommentar

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  • Olaf vor 2 Wochen Link zum Kommentar

    Diese stetigen Leistungssteigerungen sind nett und bei der jeweiligen Speerspitze der Geräte des Unternehmens auch nicht anders zu erwarten - mit demselben Prozessor wie beim Vorgänger kann man heutzutage eben nicht mehr aufwarten.

    Die Sinnhaftigkeit dieses ewigen (u.a. Benchmark-) Wettrennens sehe ich daher vorrangig in der bloßen Weiterentwicklung der Technik. Was den Nutzen des Users hingegen betrifft.. nun ja.

    Wer nicht gerade zu den Hardcore-Zockern gehört (und sich dann wohl ohnehin gegen die S-Klasse von Samsung entscheidet), komplexe Berechnungen am Smartphone vornimmt (Bildbearbeitung, Videoschnitt, Kursberechnung der nächsten Jupiter-Mission) oder die bestmöglichen Smartphone-Kameras nutzen möchte, der fährt mit deutlich günstigeren Midranger-Modellen längst ausreichend gut.

    Ein Browser-Spielchen hier, etwas YouTube dort, darf's noch ein bisschen WhatsApp oder Instagram sein? Wenn man sich nur an einer stinknormalen Bushaltestelle umschaut (oder direkt ans Steuer des benachbarten Autos an der Ampel), so sind dies die Dinge, die den Nutzer im Alltag umtreiben. Die Extra-Schippe Leistung durch den brandneuen Gen 2-Prozessor interessiert da wohl eher am Rande, das eigene Portemonnaie hingegen immer.

    Mich selbst wird Samsung hier eher nicht ködern können. Erstens war ich zu meinen Samsung-Zeiten mit den Exynos-Prozessoren zufrieden und vermochte auch beim S22 mit Snapdragon nur marginale Unterschiede im Rahmen meines Nutzerverhaltens zu erkennen. Und zweitens bin ich mit meinem aktuellen Pixel 7 Pro absolut im Reinen und stehe mit Tensor G2 ohnehin nicht im Verdacht, zu den Anhängern überbordender Benchmark-Ergebnisse zu gehören. Mein Fokus liegt da definitiv anders. Zumal sich ja auch in diesem Artikel schon wieder lesen lässt: "Im Vergleich zu Apples A16 jedoch..." Weiter, immer weiter. Also eigentlich alles wie sonst auch.