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So überzeugt Ihr Euren Chef, für Fortbildungen zu zahlen

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© Matej Kastelic / Shutterstock.com

Wenn Ihr nicht gerade unter einem Stein lebt oder in den letzten zwei Jahren jegliche Medien gemieden habt, dann wisst Ihr: Die Arbeitswelt hat sich verändert. Von der hybriden Arbeitsweise zwischen Büro und Home Office bis zur großen Kündigungswelle hat sich die Art und Weise, wie und wann wir arbeiten, massiv verändert. Hinzu kommt ein heißer Einstellungsmarkt, auf dem Neueinstellungen im Durchschnitt doppelt so viel mehr verdienen wie die Gehaltserhöhungen bestehender Mitarbeiter betragen, was dazu führt, dass die Menschen in rasantem Tempo ihre Jobs wechseln.

Aber was ist, wenn Ihr Eure Arbeit mögt, Euch von Eurem Arbeitgeber geschätzt fühlt und womöglich sogar jene schwer fassbare Work-Life-Balance habt, nach der wir alle suchen? Solltet Ihr den Job wechseln, nur weil Ihr die Möglichkeit dazu habt – oder gibt es eine Möglichkeit, Eure berufliche Entwicklung zu beschleunigen und gleichzeitig von den Gehaltserhöhungen beim derzeitigen Arbeitgeber zu profitieren?

Ausbildung ist der Schlüssel

Einfach ausgedrückt: Ja. Berufliche Aus- und Weiterbildung ist der Schlüssel zum beruflichen Fortkommen innerhalb eines Unternehmens. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass 70 % der Arbeitnehmer hoffen, sich innerhalb der nächsten zwölf Monate weiterzubilden. Weiterbildungen steigern Euren Wert in den Augen eines bestehenden Arbeitgebers – was möglicherweise zu einer Gehaltserhöhung führt – und ermöglichen es Euch, eine höhere Position einzunehmen. Auch ein Quereinstieg in eine neue Abteilung kann dadurch möglich werden.

Aber wie überzeugt Ihr Euren derzeitigen Chef davon, eine Fortbildung zu bezahlen?

  1. Schlagt Kurse, Seminare und Weiterbildungen vor, die dem Unternehmen direkt zugute kommen. Die Schulung bestehender Mitarbeiter ist viel einfacher als die Einarbeitung und Schulung neuer Mitarbeiter – und in vielen Fällen auch viel billiger.
  2. Geld überzeugt. Wenn Ihr direkt aufzeigen könnt, wie sich die Kosten für die Fortbildung in den nächsten 18 bis 24 Monaten amortisieren werden, habt Ihr eine bessere Verhandlungsposition.
  3. Präsentiert mehr als eine Option und einen Preispunkt. Bringt drei bis fünf Optionen zum Meeting mit, und die Chancen, dass Ihr mit dem "Go" für eine Option nach Hause geht, haben sich gerade zu Euren Gunsten verändert.

Wenn Ihr Eure Argumente vortragt, solltet Ihr auch erwähnen, dass eine kürzlich veröffentlichte Studie gezeigt hat, dass Unternehmen, welche die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter unterstützen und fördern, ihre Mitarbeiter im Durchschnitt 5,4 Jahre an das Unternehmen binden. Das ist fast doppelt so hoch wie die Bindungsrate in Unternehmen, die die Weiterbildungswünsche ihrer Mitarbeiter ignorieren.

Ein Symbolbild einer Fortbildung.
Weiterbildungen helfen Euch nicht nur in neuen Jobs – sondern auch in Eurem aktuellen! / © Matej Kastelic / Shutterstock.com

Und wenn Euer Vorgesetzter "Nein" sagt? Es gibt Arbeitgeber, die Wert auf kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter legen, und viele stellen derzeit neue Mitarbeiter ein. Wir haben drei spannende Stellen gefunden, die Ihr Euch ansehen solltet.

EHS Berater (w/m/d) – Legal, Siemens AG

Die Rolle: Die Siemens AG sucht einen EHS Consultant (w/m/d) für die rechtliche Unterstützung von EHS-Projekten und -Aktivitäten.

Die Aufgaben: Ihr identifiziert und koordiniert rechtliche EHS-Aspekte, bildet die Schnittstelle zwischen globalem EHS und anderen Governance-Einheiten (insbesondere Legal und Compliance) sowie zwischen Geschäftseinheiten und Ländern und aktualisiert die nationalen Regelungen für Deutschland auf Basis der aktuellen Gesetzgebung und klärt aktuelle Fragen.

Die Anforderungen: Ihr verfügt über ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften und das erste juristische Staatsexamen sowie über fünf Jahre Berufserfahrung als Jurist mit juristischer Erfahrung in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheitsmanagement und Sicherheit.

Bewerbt Euch auf die Stelle EHS Consultant oder informiert Euch hier über andere Stellen bei der Siemens AG.

Senior Berater SAP, Villeroy & Boch

Die Rolle: Als Vertriebsexperte beratet, optimiert und implementiert Ihr Vertriebsprozesse, einschließlich der Integration von Finanzprozessen in das Rechnungswesen.

Die Aufgaben: Als Teilprojektleiter implementiert Ihr neue Funktionen und Funktionserweiterungen über alle Projektphasen hinweg und stellt die Verfügbarkeit der Anwendungen durch Troubleshooting und proaktive Wartung sicher.

Die Anforderungen: Ihr verfügt über ein abgeschlossenes Studium der Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Betriebswirtschaft oder einen vergleichbaren Abschluss sowie über mehrjährige Erfahrung als Teilprojektleiter im IT-Umfeld.

Bewerbt Euch auf die Position Senior Consultant SAP oder entdeckt weitere Möglichkeiten bei Villeroy & Boch.

Senior Agile Projektleiter (m/w), sovanta AG

Die Rolle: Als Senior Agile Project Manager (m/w) bei sovanta seid Ihr für das Management von agilen und hybriden Softwareprojekten verantwortlich.

Die Aufgaben: Ihr seid verantwortlich für die Planung und Steuerung von Softwareprojekten und Programmen sowie für die Führung von interdisziplinären und internationalen Teams vor Ort und virtuell. Die Terminplanung, das frühzeitige Erkennen und Bewerten von Risiken und Abweichungen im Projekt und das Einleiten von Gegenmaßnahmen sowie die Moderation von Workshops, Terminen oder Konfliktgesprächen und die Unterstützung Eures Teams bei der Erreichung der gemeinsamen Ziele gehören ebenfalls zu Euren Aufgaben.

Die Anforderungen: Ihr verfügt über mindestens fünf Jahre Erfahrung im Beratungs- oder Projektmanagementgeschäft in nationalen oder internationalen IT-Projekten sowie über praktische Erfahrungen in den gängigen agilen Projektmanagementmethoden, idealerweise mit entsprechenden Zertifizierungen.

Bewerbt Euch als Senior Agile Project Manager oder schaut Euch andere Stellenangebote bei Sovanta an.

Sucht Ihr nach Eurer nächsten großen beruflichen Herausforderung? Startet Eure Suche auf dem NextPit-Stellenportal.


Dieser Artikel wurde von Aisling O’Toole geschrieben und ist Teil einer Zusammenarbeit zwischen NextPit und Jobbio. Mehr über die Partnerschaft zwischen NextPit und Jobbio erfahrt Ihr hier.

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