Experiment: Ersetzt das Motorola Edge 20 Pro für eine Woche mein Notebook?

Experiment: Ersetzt das Motorola Edge 20 Pro für eine Woche mein Notebook?

Motorola stattet das neue Edge 20 Pro mit dem Desktop-Modus "Ready for" und ordentlich Leistung aus. Angetrieben mit dem Snapdragon 870 und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher soll es so Computer und Spielekonsolen ersetzen. Ich wage für NextPit den Versuch und ersetze mein Notebook eine Woche mit dem Edge 20 Pro. In diesem Artikel möchte ich Eure Fragen zum Edge 20 Pro und zu Eurer Notebook-Nutzung wissen!

iPhone13

Meine ollen Notebooks haben ausgedient, denn Motorola bietet jetzt den "Ready For"-Modus! Dieser Satz beschreibt den Enthusiasmus, mit dem ich Motorolas Event vor wenigen Tagen verließ. Das Edge 20 Pro zeigt sich eher untypisch für Motorola als echt vielversprechendes Android-Flaggschiff. Dabei gibt es einen Snapdragon 870,  der seine Leistung im Test des Vivo X60 Pro 5G echt behauptet hat, und beachtliche 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Motorola legt dem Edge 20 Pro darüber hinaus einen Adapter bei, der USB-C auf HDMI bringt und gleichzeitig den Anschluss eines Ladegerätes erlaubt. Um meinem Testbericht ein wenig Pepp zu verleihen, wage ich daher ein Experiment: Kann das Edge 20 Pro für eine Woche mein Notebook und mein Handy ersetzen? Dafür verrate ich Euch noch, was ich mit meinem Notebook – beziehungsweise meinen Notebooks – so treibe!

Motorola Edge 20 vs. Xiaomi, Huawei und Sony

Im Alltag nutze ich streng genommen zwei Notebooks im Wechsel! Denn für die Arbeit verwende ich ein Huawei MateBook 14 mit 8 GB RAM und einem AMD Ryzen 5. Das Notebook läuft mit Windows 10, und alle Artikel, die Ihr auf NextPit von mir aktuell lest, habe ich auf diesem Laptop geschrieben. Für private Zwecke nutze ich ab und zu mein uraltes Xiaomi MiBook 13 mit ElementaryOS, einer federleichten Linux-Distribution. An mein Arbeits-Notebook schließe ich meist einen externen Monitor an sowie eine Logitech MX Keys sowie eine Logitech M720 Triathlon. Sowohl Maus als auch Tastatur funken per Bluetooth und finden daher bequem auch am Motorola Edge 20 Verwendung. 

motorola edge 20 combined
Die Edge-20-Serie von Motorola bietet den "Ready For"-Modus auch kabellos an. / © Motorola

Als Handy verwende ich nach meinem Testbericht nach wie vor das Sony Xperia 1 III. Von diesem habe ich heute Morgen meine SIM-Karte in das Edge 20 umgesteckt. Und ja, diesen Artikel tippe ich schon auf dem Handy, das als Computer an meinen Bildschirm angeschlossen ist. In dieser Woche werde ich versuchen, das Experiment so gut es geht durchzuhalten. Wenn sich aber ein Problem ergibt, das mich von der Arbeit zu sehr abhält, werde ich zum MateBook 14 wechseln. Dazu brauche ich ein wenig Hilfe von Euch!

Eure Fragen zum Thema Smartphone als PC

Denn schließlich ist das Thema "Handy als PC nutzen" nichts wirklich neues. Samsung bietet mit DeX schon seit ewigen Generationen ein derartiges Feature auf seinen Handys an. Dennoch halten die meisten Menschen an Notebooks und PCs fest – aber warum eigentlich? Bei welchen Anwendungsfällen seid Ihr skeptisch, wenn Ihr ein Handy als Notebook nutzen wollt?

Schreibt mir die Usecases, bei denen Ihr Probleme vermutet, bitte in die Kommentare. Denn obwohl ich tagtäglich mit Computern arbeite, Bilder bearbeite und Kurzgeschichten tippe, habe ich längst nicht alle Szenarien auf dem Schirm. Also macht mit und schreibt mir Eure Fragen und Anregungen in die Kommentare!

Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Jetzt mitdiskutieren

12 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Sebo vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Einen ähnlichen Ansatz gab es von Motorola doch schon mit dem Atrix Lapdock vor 10 Jahren. Neu ist die Idee nicht.
    Allerdings ist heute die Hardware weitaus potenter als damals um damit auch richtig arbeiten zu können.


  • rolli.k vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Am PC ist es einfach besser, angenehmer und vielseitiger.
    Ein Handy als PC / Laptop Ersatz
    sehe ich bestenfalls als Notlösung an.

    Michael K. hat dies weiter unten sehr gut beschrieben, da kann ich nichts mehr hinzufügen.


  • Thorsten Klein vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ohne Office wäre ich schon erledigt. Alle Tabellen haben Makros und Formeln, da muss ich Microsoft für nehmen. Außerdem arbeite ich über Remote Desktop auf Lokalen Programmen. Alles KO Kriterien!


  • Stefan Möllenhoff
    • Staff
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ah, ein Nachtrag noch: Wie sieht's denn mit Gaming aus, z. B. am Fernseher oder großen Monitor, ggfls. mit Bluetooth-Gamepad, Xbox-Controller o. ä.?


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Dafür hat Motorola einen eigenen Modus, den ich unbedingt ausprobieren will! Muss mal schauen, ob wir im Büro noch einen PS4-Controller herumfliegen haben. Sonst hätte ich nur billige SNES-USB-Gamepads :P


  • Michael K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    "Dennoch halten die meisten Menschen an Notebooks und PCs fest – aber warum eigentlich?"

    Vielleicht, weil ein auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiertes Gerät diese i.d.R. immer besser erledigt, als ein Gerät, das für ein ganz anderes Einsatzszenario optimiert ist, und den stationären Einsatz eben vielleicht auch irgendwie so, aber eben suboptimal erledigt.

    Ich verstehe eher nicht, warum man für rein stationäre Einsatzzwecke einen Laptop mit Monitor, Maus und Tastatur ausstattet, statt gleich einen dafür optimierten Desktoprechner zu verwenden, den man zudem selber leicht erweitern, modernisieren und reparieren kann, und der keinen großen teuren Akku hat, der in dieser Anwendung gar nicht benötigt wird.

    Ich kenne keine einzige Anwendung, die sich auf einem mobilen Gerät mit App so komfortabel ausführen lässt, und einen so großen Funktionsumfang hat, wie entsprechende Programme für einen Desktoprechner oder Laptop. Schon bei einer simplen Anwendung wie einer Textverarbeitung sind die mir bekannten mobilen Apps bezüglich ihrer Möglichkeiten nur ein Schatten eines Programms wie "LibreOffice", von anspruchsvolleren Anwendungen wie Simulatoren oder Entwicklungsumgebungen ganz zu schweigen.
    Ein Mobiltelefon ist für das Telefonieren und den mobilen Internetzugang optimiert. Wer nur gelegentlich an einem stationären Arbeitsplatz arbeitet, oder wenn die stationäre Tätigkeit sehr einfach und anspruchslos ist, der kann das mit einem Smartphone machen. Effektiver und leichter, zuweilen überhaupt nur möglich ist das aber mit dem dafür optimierten Gerät, dem Laptop oder Desktoprechner.
    Schon die für anspruchsvolle Aufgaben häufig nötige Leistungsaufnahme von 100 Watt und mehr von Desktoprechnern macht deutlich, dass ein Smartphone an einer Docking Station für solche Anwendungen nicht in Frage kommt.
    Ich kaufe deshalb lieber hochwertige Desktoprechner oder Laptops, die ich dann jahrelang nutzen kann, und für die es jahrelang Updates gibt, und greife zu günstigen Smartphones, die völlig reichen um unterwegs einen Fahrplan zu suchen oder einen Stadtplan mit Google-Maps zu verwenden, statt umgekehrt mit einem teuren Smartphone an Aufgabenstellungen herum zu murksen, die eindeutig in die Domäne eines leistungsfähigen Desktoprechners gehören.

    Die Frage, warum die meisten Menschen an Notebook und PC festhalten, ist deshalb genauso leicht zu beantworten, wie die, warum die meisten Menschen auch an Autos festhalten, obwohl man doch auch mit dem Fahrrad fahren könnte.
    Ein Fahrrad ist sehr gut für den Nahbereich bei schönem Wetter geeignet. Für eine Überlandfahrt von 200 km oder mehr, vielleicht noch mit umfangreichen Gerätschaften oder Gepäck, ist es aber schlicht nicht geeignet.
    Und genauso hat ein Smartphone seinen speziellen Einsatzzweck, für andere Aufgaben ist es aber gar nicht, oder bestenfalls suboptimal geeignet.


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Dass spezialisierte Geräte die Aufgaben besser erledigen, stimmt natürlich. Aber gerade Smartphone-Fotografie zeigt, dass dieses Quäntchen "besser" nicht immer von allen erwünscht oder geschätzt wird.

      Wer mit einem Notebook nur zwischendurch Online-Banking macht, auf Netflix einen Film schaut oder vielleicht sogar bei Google Docs einen Brief schreibt, für den könnte ein Smartphone als Computer eventuell sogar ausreichen.

      Mein erster Eindruck von dem, was Motorola da macht, ist recht positiv. Mit ein bisschen Umdenken konnte ich heute fast alles erledigen, was ich sonst mit dem Notebook mache. RAW-Bilder habe ich heute mit dem Notebook kopiert, da hatte ich aber eher keine Zeit, um eine Lösung zum Übertragen der Bilder zu suchen.

      Bin gespannt wie sich das in dieser Woche entwickelt. :)


  • Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich benutze beides Parallel dabei übernimmt das Surface nur noch die wenigsten Sachen.

    Dex kommt dabei auch zum Gebrauch.

    Habe gewisse Exel Listen die definitiv auf meinem Handy einfacher von der Hand gehen als mit dem Pc.

    Berufliches läuft bei mir gesynct auf beiden Geräten, in meinen Fall kann das Phone den Computer zu 100% ersetzen umgekehrt aber nicht.

    Nutze den Computer hauptsächlich weil es professioneller aus sieht und leute die mich nicht kennen denken ich spiele mit dem Hamdy herum.

    Mein Chef kennt mich und findet es gut das ich auch nur mit Handy kann.

    Z.b Wochenstunden Zettel hat er extra so gemacht das die Exel Tabelle dafür Touch und Smartphone Display freundlich ist 👍

    Er akzeptiert auf jeden Fall das ich damit arbeite, könnte den ganzen Tag vorm Handy sitzen, jukt höchstens nur Kunden, einzigster Grund warum ich beruflich noch den Pc nutze.

    Finde im ganzen macht das Handy vieles Besser. Fotos machen, bearbeiten und in Word und Exel Dokumente ein fügen, in Arbeitsaufträge einfügen, geht einfach nur perfekt.

    Das meiste Macht viel mehr arbeit mit dem Pc wie ich finde.

    Sogar die Übersicht meiner Kundendatenbanken, mit allen Fotos und Dokumenten pro Kunde sind auf dem Handy übersichtlicher als im Dateimanager vom Pc.

    Wir bekamen Beruflich die Rechner, ich wollte von beginn an das beides gleich wird und parallel synchronisiert läuft, ist auf jeden Fall gelungen.

    Und ich sage mal in der Badewanne mit dem Handy liegen und dabei schneller als mit dem Rechner zu sein und Geld zu verdienen hat auch was 🍺


    • Stefan Möllenhoff
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Finde ich echt spannend, dass Du überwiegend mit dem Smartphone arbeitest. Das mit der Badewanne klingt schon verlockend :D

      Bzgl. professionellem Eindruck beim Kunden: Inzwischen wird bei Foto-Shootings auch viel mit ultrakompakten DSLMs (oder sogar Smartphones) gearbeitet, weils einfach praktischer und flexibler ist. Ab einer bestimmten Preisklasse gehört's für den professionellen Eindruck aber zum guten Ton, dass eine Highend-Kamera mit eingebautem Horizontalgriff oder eine Mittelformatkamera am Set dabei ist, auch wenn die gar nicht verwendet wird ^^


  • Stefan Möllenhoff
    • Staff
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Mich würde interessieren, welche Software Du für die Bildbearbeitung nutzt. Inwiefern kommst Du hier mit den Bordmitteln weiter? Und nachdem Du ja viel fotografierst – womit bearbeitest Du RAW-Dateien und wie ist die Performance hier auf dem Smartphone? ;)


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      In der Adobe-Cloud sollte eigentlich auch die Lightroom-App enthalten sein. Die wollte ich mal ausprobieren auf dem Moto. Muss nur schauen wie ich das Kartenlesegerät an das Handy kriege =

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!