Das Motorola Defy ist zurück: Bullitt setzt das Moto G9 Play auf Steroide

Das Motorola Defy ist zurück: Bullitt setzt das Moto G9 Play auf Steroide

Motorola und Bullitt haben das Motorola Defy aus den dicken Schlammschichten der Epoche gegraben, die wir "2010er" nennen. Die Neuauflage eines der ersten Rugged-Smartphones ist eine optimierte Version des Moto G9 Play und glänzt mit einer Vielzahl an Schutzstandards. NextPit verrät Euch alle wichtigen Infos in Kürze.

  • Motorola stellt ein neues Motorola Defy vor
  • Erstes Produkt mit neuen Kooperationspartner Bulliltt
  • UVP liegt bei 329 Euro, dafür gibt es ein superrobustes Moto G9 Play

Dass ich das noch erleben darf! Das Motorola Defy war mein erstes Smartphone und obwohl ich erst vor knapp 10 Jahren selbstbewusst mit dem 3,7 Zoll großen Handy im Regen telefonierte, kündigte Motorola nun eine Neuauflage an. Zusammen mit dem Partner Bullitt, einem Experten für Rugged-Smartphone, erscheint das neue Motorola Defy im den kommenden Wochen.

Bei dem Smartphone handelt es sich um eine robuste Version des Moto G9 Play, das Ihr im Juni 2021 für knapp 140 Euro im Internet kaufen könnt. Schauen wir uns also einmal an, welche technischen Daten und welche Zertifikate für Schutzklassen das neue Defy mitbringt.

Hardware eines Einsteiger-Smartphones

Im neuen Defy setzen Motorola und Bullitt auf ein 6,5 Zoll großes LC-Display mit HD+-Auflösung. Dieses kann auch mit nassen Fingern bedient werden und wird durch eine 0,7 Millimeter dicke Schicht aus Cornings Gorilla Glas Victus geschützt. Auf 90 oder gar 120 Hertz müsst Ihr verzichten und das wäre für das Qualcomm Snapdragon 662-SoC sicher auch schon zu viel des Guten.

Dem SoC stehen im Defy 4 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung und Motorola bietet das Handy in einer einzigen Konfiguration mit 64 Gigabyte internem Speicher an. Die Möglichkeit zur Speichererweiterung per microSD ist gegeben.

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Das Motorola Defy hat vier runde Kanten und einen rechten Winkel. Kurios! / © Motorola / Bullitt

Zu den weiteren Eigenschaften des Handys gehören eine Triple-Kamera mit 48-MP-Hauptsensor sowie Tiefen- und Makrokameras mit jeweils zwei Megapixeln, eine 8-MP-Selfie-Cam sowie ein fest verbauter Akku mit 5.000 Milliamperestunden. Dieser kann über Motorolas TurboPower-Technologie mit 20 Watt wieder aufgeladen werden.

Abseits von Bluetooth 5.0, NFC und zwei Jahren Sicherheitsupdates gibt es technisch nicht viel spannendes über das Handy zu berichten. Im Gegenteil, dass Motorola das Handy im Jahr 2021 noch mit Android 10 ausliefert, ist eindeutig ein Negativum. Cool wird es erst, wenn wir uns die "Ruggedness" des Motorola Defy anschauen.

Schutzklassen und Zertifikate

Während Ihr beim Aufladen des alten Motorola Defy immer eine Gummiklappe öffnen müsstet, sind der 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss und der USB-C-Port des neuen Modells gegen Wasser geschützt. Generell hält das doppelt versiegelte Gehäuse einer Wassertiefe von 1,5 Metern bis zu 35 Minuten lang stand.

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Eine Trageschlaufe sorgt beim Defy für zusätzlichen Halt. / © Motorola / Bullitt

Dazu ist es mit IP68 zertifiziert und somit auch gegen Sand, Staub und Schmutz gesichert. Bullitt hat beim Defy auch auf den Militärstandard MIL-SPEC 810H geachtet, der dem Handy eine Beständigkeit gegen extreme Temperaturen sowie gegen Vibrationen und Stürze sichert. Laut Pressemitteilung ist das Handy für Stürze aus bis zu 1,8 Metern Höhe zertifiziert.

Zu guter Letzt: Das neue Motorola Defy bietet eine Handschlaufe, um das Handy weiter gegen Stürze abzusichern. Darüber hinaus ist es mit Seife oder mit Desinfektionsmitteln abwaschbar.

Preis und Verfügbarkeit

Für das neue Motorola Defy verlangt Motorola eine unverbindliche Preisempfehlung von 329 Euro. Ein stolzer Preis, wenn Ihr Euch den aktuellen Straßenpreis des vergleichbaren Moto G9 Play anschaut. Entscheiden müsst Ihr Euch zwischen den Farben "forged green" und einer schwarzen Farbvariante. Die Trageschlaufe ist im Lieferumfang enthalten.

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1 Kommentar

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  • Ganz Franz vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Das Defy war mein erstes Smartphone, ich habe es geliebt.
    Irgendwann ist es mir von der Couch gefallen und trotz aller (angeblichen) Stabilität das Display ordentlich gesprungen. Verdammt war ich traurig 😄