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Samsung in Schwierigkeiten: OnePlus 11 wird Speicher-Monster

OnePlus 10 Pro Hands On MWC NextPit1
© NextPit

Das OnePlus 11 wird nächstes Jahr eine Woche nach dem Samsung Galaxy S23 auf den Markt kommen, so der Hersteller selbst. Während das Samsung Trio bereits im Rampenlicht stehen könnte, liefert OnePlus wenige Tage später für sein kommendes Flaggschiff in anderen Bereichen beeindruckende Zahlen. Bei der chinesischen Zertifizierungsbehörde TENAA wurde ein neuer Eintrag veröffentlicht, der die Spezifikationen des OnePlus-Premium-Smartphones enthüllt. Diese Daten werden wohl die Mitbewerber, wie das Samsung Galaxy S23, in den Schatten stellen.

OnePlus 11 übertrumpft das Samsung Galaxy S23 bei der Speichergröße

Die chinesische Zertifizierungsbehörde TENAA (Telecommunication Equipment Certification Center) ist es erneut, die uns alle technischen Daten zum OnePlus 11 liefert. Fans können davon ausgehen, dass die für China geplanten Spezifikationen nahezu unverändert bleiben, sobald das Flaggschiff-Device auf dem globalen Markt erscheint. Hier verhält es sich ähnlich wie beim OnePlus 10 aus diesem Jahr.

Geleaktes Bild zeigt das OnePlus 11 Pro von vorne und hinten
Das OnePlus 11 könnte den berühmten Alert-Slider und das Hasselblad-Kamerabranding zurückbringen. / © OnLeaks

Es wird erwartet, dass das OnePlus 11 in zwei Speicherkonfigurationen von 12 GB oder 16 GB LPDDR5X RAM erhältlich sein wird. Der maximale Speicher von 16 GB ist deutlich größer – beziehungsweise genau doppelt so groß – wie die vermuteten 8 GB RAM des Samsung Galaxy S23 und S23 Plus. Das wiederum könnte auch der Grund dafür sein, weswegen das Galaxy-S23-Paar in vorherigen Benchmark-Tests zurücklag.

Auch das Samsung Galaxy S23 Ultra könnte trotz des hohen Preises mit 8 GB in der Basisvariante starten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Speichergröße des kommenden OnePlus-Flaggschiffs mit 256 GB oder 512 GB (UFS 4.0) angegeben ist und überraschenderweise die angeblichen 128 GB Mindestspeicher des Samsung-Trios in den Schatten stellt. Aber es ist unklar, wie sich diese hohen Zahlen in der Praxis auswirken werden. Nur selten – wenn überhaupt – ist ein derart großer Arbeitsspeicher notwendig.

OnePlus 11 vollständige Spezifikationen

Zu den weiteren Spezifikationen des OnePlus 11 gehören ein 6,7-Zoll großes 3D-Curved-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 3.216 x 1.440 Pixel (QHD+) Pixel und eine etwas dünnere Bauweise (8,53 mm) als beim OnePlus 10 Pro. Daher wird das Gewicht mit 205 Gramm auch etwas geringer ausfallen. Außerdem wird OnePlus einen Snapdragon 8 Gen 2 und einen 5.000 mAh starken Akku verbauen. Ersten Berichten zufolge soll die Ladegeschwindigkeit bei 100 Watt "SuperVOOC" liegen.

OnePlus 11 Render
Das OnePlus 11 bekommt ein kreisrundes Kamera-Array mit Hasselblad-Logo / © OnLeak

Was die Aufnahmemöglichkeiten angeht, so wird ein neuer 50-MP-Hauptsensor (IMX890) den 48-MP-Sensor des Vorgängers ersetzen. Daneben gibt es eine verbesserte 32-MP-Telezoom- (IMX709) und eine 48-MP-Ultraweitwinkel-Kamera (IMX581). Die oben links im Display (Punch Hole) untergebrachte Frontkamera ist mit einem brandneuer 16-MP-Sensor ausgestattet.

Es gibt noch keine Informationen über die Preise des OnePlus 11. Aber man kann davon ausgehen, dass es sich nicht wesentlich vom OnePlus 10 Pro oder dem günstigeren OnePlus 10T unterscheiden wird.

Was wäre für Euch, angesichts der bislang bekannten technischen Daten des OnePlus 11, das Flaggschiff-Smartphone wert? Schreibt uns gern Eure realistischen Vermutungen in den Kommentarbereich. 

Via: GSMArena Quelle: TENAA

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18 Kommentare

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  • Rene K. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Untergang der IT News, Überschriften verschrecken Leser! FSK denkt über Altersfreigabe nach!

    Olaf


  • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Das spricht eher gegen das OnePlus. Wahrscheinlich ist die Software nicht effizient.


  • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Unter "Speicher Monster" hätte ich jetzt ehrlich gesagt was anderes erwartet, als 16GB RAM und maximal 512GB Speicher... Beides gab es schon dutzendfach und letzteres gibt es längst mit 1TB.


    • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Jetzt hackt doch nicht immer auf dem Speicher rum. 512GB reichen. Dazu eine SSD, da kann man schnell Daten verschieben. Eine "Sandisk portable SSD" (Passt in die Hosentasche., 1TB gibt es schon für 87,- Euro, 2TB für 138,- Euro.) geht prima, schön klein und leicht, dazu einen kleine Adapter "USB-C auf USB-C"-Stecker, dann kann man sie ohne störendes Kabel direkt anstecken. Oder man nimmt gleich einen 1TB-USB-Stick wenn man einen findet (der ist dann aber teurer als eine SSD).


      • C. F.
        • Admin
        vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Dann doch lieber Sync mit einem Cloudspeicher.


      • Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

        512gb Reichen.

        Woher willst du wissen ob das reicht? Vor ein paar jahren reichten mir noch 128gb, jetzt habe ich die 256gb voll.

        Bei den Fotos, Videos und Games reichen auch 512gb nicht mehr ewig.

        Schränke mich bei 256gb bei der Videoauflösung definitiv schon ein.

        512gb wären das minimum welches ich bei einem neuem Gerät bräuchte.


      • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        <<< Bei den Fotos, Videos und Games reichen auch 512gb nicht mehr ewig. >>>
        Brauchst Du wirklich soviele Fotos, Filme und Spiele ständig offline verfügbar? Einfach zuhause eine "Playlist" zusammenstellen und nur das mitnehmen was man wirklich benötigt. Und 4k+ auf einem Smartphone? Nicht wirlich, oder? 😉


      • rolli.k vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Warum ist man immer nur so Cloud fixiert? Warum? Warum?


  • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Samsung in Schwierigkeiten? Wohl kaum.


    • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Würde ich so nicht sagen. Wegen OnePlus zwar garantiert nicht, aber bei Samsung läuft anscheinend so einiges nicht mehr richtig, wodurch Samsung mehr und mehr Marktanteil verliert - nicht zuletzt an Apple.


      • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Samsung ist nach wie vor sehr innovativ. Ja ich finde überall was zu meckern. Aber im Direktvergleich mit anderen Marken ist Samsung sehr innovativ und auch zu recht sehr erfolgreich.


      • Martin vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Innovativ ? Wirklich innovativ ist weder Samsung noch sonst irgendjemand in diesem Sektor. Speicher vergroessern etc. sind keine Innovationen.

        H G


      • René H. vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Vielleicht liegt das daran, dass Samsung zu viele Baustellen hat, anstatt sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Apple hat nur ein paar Geräte, kann sich also voll darauf konzentrieren. Längere Update-Zeiträume kommt noch dazu.


      • Sabrina vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Samsung hat so etwas wie den von Google beworbenen High Resolution Zoom auch, und diesen immer weiter verbessert. Und er ist besser als beim Pixel. Den neuen Sensor GN 2von Samsung haben Sie wohl auch nicht auf dem Schirm?
        Samsung ist mittlerweile so gut, dass ich mir vorstellen kann, beim nächsten Smartphonekauf wieder zu Samsung zu greifen, wenn es kein iphone wird. Das Pixel wird es jedenfalls mit diesen lens flares nicht.


      • Martin vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Wenn jemand etwas hat, was andere bewerben ist das eher nicht innovativ.
        Aber ganz offensichtlich habe ich einen anderen Anspruch an das Wort als solches.


  • Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

    OnePlus sollte sich an Google orientieren und einen Preis irgendwo zwischen 699 Euro (illusorisch) und 899 Euro (durchaus möglich) anpeilen. Das wäre einerseits ein wenig "back to the roots", andererseits eine echte Ansage in Richtung der Konkurrenz.

    Was die Specs betrifft, so kann man es in Sachen Arbeitsspeicher natürlich so halten wie zu besten PC-Zeiten und die Frage "Was ist besser als möglichst viel Arbeitsspeicher?" mit "Noch mehr Arbeitsspeicher!" beantworten. Fraglich ist, ob das nicht a) für's Gros der Nutzer irrelevant ist und b) das nicht doch wieder den Preis in unnütze Höhen treibt?

    Den Stolperstein für Samsung sehe ich eher in den kolportierten 8/128 GB als Basis ausgerechnet für das S23 Ultra. Denn auch in der Basisversion wird das Gerät sicher kein Schnäppchen werden. Und genau da könnte OnePlus mit seinem 11er den Verkaufsargument-Hebel ansetzen. Vorausgesetzt natürlich, auch der Rest des neuen Flaggschiffs - abseits von möglichen Speicherkonfigurationen - kann überzeugen. Und da sehen die Specs bislang eher nach zurückhaltendem Upgrade aus. Um nicht "konservativ" zu schreiben. Ob das für die in Deutschland ansässige Samsung-treue Kundschaft ausreicht? Wir werden es sehen...


    • Tim vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Ehrlich gesagt gibt es gerade bei Smartphones schon sowas wie "zu viel Speicher". Android ist nicht Windows. Und mehr und mehr Arbeitsspeicher bringt gerade auf diesem Niveau nur noch eins: einen höheren Stromverbrauch und absolut gar keine Vorteile mehr.


      • Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Sehe ich wohl auch so. Mein s22u hat 12gb, selbst 8gb wären für mich vollkommen okay. Das mehr an Arbeitsspeicher bringt zumeist nur eins: Mehr offene Apps und Browsertabs. Keine Ahnung hatte letztens im Browser locker 50 offene Tabs, früher mit weniger ram, waren es automatisch weniger, was mich überhaupt nicht stört.

        Schneller wird da nix mehr mit mehr Ram.


        Viel viel interessanter als neue Cpus und mehr Ram fände ich da einen schnelleren Festspeicher, genau da haben wir allgemein in den letzten Jahren einen heftigen Stillstand, genau davon haben die Basisversionen mit 128gb zu wenig von.


        Ein so teures s23u müsste im Einstieg schon 512gb haben, Samsung tut sich da keinen Gefallen mit.

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