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Xiaomi 13 Ultra womöglich doch nicht zum MWC 2023 in Barcelona

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Es gab ein kurzes Zeitfenster, indem eine große Chance darin bestand, dass das Xiaomi 13 Ultra zum kommenden Mobile World Congress (MWC 2023) gemeinsam mit dem Xiaomi 13 und Xiaomi 13 Pro global vorstellt wird. Doch gleich mehrere als sehr zuverlässig geltende Tippgeber sind sich nun einig, dass wir auf das Xiaomi 13 Ultra doch noch ein wenig länger warten müssen.

Das Xiaomi 13 Ultra kommt nun leider doch später

In den vergangenen Tagen gab es einige Gerüchte darüber, dass das Xiaomi 13 Ultra unter Umständen gemeinsam mit dem bereits in China gelaunchten Xiaomi 13 und 13 Pro, global auf dem MWC 2023 in Barcelona vorgestellt werden könnte. Die internationale Technik-Messe findet dieses Jahr erneut in der Fira Gran Via vom 27. Februar bis zum 2. März statt und wäre im Grunde die ideale Plattform für einen solchen Launch. 

Doch augenscheinlich ist das laut Canalys rückläufige Geschäft des Unternehmens durch einen gemeinsamen Launch gefährdet. Das Ultra würde vermutlich das Xiaomi 13 Pro kannibalisieren, da beide über den 1 Zoll großen IMG989-Bildsensor von Sony verfügen. Diese Vermutung wird nun auch durch die als zuverlässig geltenden Tippgeber "Ice Universe" und "Digital Chat Station" bestätigt. Und das ist nicht die einzige traurige Nachricht, welche ich heute zu kredenzen habe.

Leak des Xiaomi 13 Ultra
Hier sehen wir einen ersten Leak des Xiaomi 13 Ultra, das dem Huawei Mate 40 Pro schon sehr ähnlichsieht. / © SPinfoJP / edit by NextPit

USB 3.0 macht das Xiaomi 13 Ultra langsamer beim Laden!

Denn während wir das Xiaomi 13 Pro und das Xiaomi 13 in der China-Version schon testen konnten, wird das Xiaomi 13 Ultra wohl in Sachen Ladetechnologie einen Rückschritt machen. Beide Quellen behaupten, dass es lediglich mit einem 90-Watt-Netzteil ausgeliefert wird, obwohl das Xiaomi 13 Pro in unserem Test nachweislich ein 120-Watt-HyperCharge-Netzteil im Lieferumfang hat. Der Grund ist witzigerweise das Upgrade des häufig von uns kritisiertem verbauten USB-Type-C-Port im 2.0 Standard. Das Xiaomi 13 Ultra soll aktuellen Informationen zufolge einen USB-Type-C-3.0-Anschluss bekommen. Der ist aber technisch bedingt "noch" nicht zu dem schnellsten Xiaomi-Ladestandard in der Lage.

Abschließend möchte ich aber noch ergänzen, dass die Leica-Quad-Kamera des Xiaomi 13 Ultra selbstredend einige Extra-Features zu dem Xiaomi 13 Pro aufweisen wird. Prominent zu benennen wäre hier ein 6P-Objektiv, welches mit einer variablen Blende ausgestattet sein soll. Leider erscheint die Leica-Quad-Kamera nicht mit einer 10-fachen variablen Blende wie bei dem Huawei Mate 50 Pro (zum Hands-on), sondern eine 2-fache variable Blende.

Wie sieht es mit Euch aus? Ich persönlich war in meinem ersten Hands-on des Xiaomi 13 extrem begeistert und halte es als eines der besten Xiaomi-Smartphones. Antoine war mit dem 13 Pro eher weniger begeistert. Oder wartet Ihr auf das "Volle Hütte"-Exemplar? Wir sind gespannt auf Eure Meinung!

 

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Matthias "MaTT" Zellmer

Matthias "MaTT" Zellmer

Mit dem Palm groß geworden und mit Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an Android OS bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (später GO2mobile), 2022 bei NextPit eine neue Heimat gefunden und freut sich nun auf Bestenlisten, News, Tests und Videos. Spezialagent für alles Kreative.

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1 Kommentar

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  • Olaf vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Es fällt mir grundsätzlich schwer, für Xiaomi-Geräte noch so etwas wie "Begeisterung" aufzubringen. Dafür haben Sie es in meinen Augen einfach in der Vergangenheit zu sehr verbockt. Mit ewig gleichen, um Nuancen veränderten Geräten unter eigenem Label, Sub- und SubSub-Brands. Mit dem starren Festhalten an der Schauer-Kanera-Kombination Hauptsensor-8MP-2 MP über zig Gerätereihen hinweg. Und mit einer Teuerungs-Preispolitik, die sich mittlerweile meilenweit von dem entfernt hat, was Xiaomi einmal auszeichnete: Gute Qualität zu einem vergleichsweise günstigen Kurs.

    Mein letztes Xiaomi war das Note 10 Pro, mit dem ich durchaus zufrieden war. Das Mi 11 Ultra hatte mit seinem Zusatzdisplay auf der Rückseite noch ein interessantes Alleinstellungsmerkmal. Der Nachfolger war hierzulande erst gar nicht erhältlich, und jetzt wird aus Angst vor der Kannibalisierung des (einmal mehr in jedweder Hinsicht unspektakulären) 13ers dessen Nachfolger womöglich erst in einem halben Jahr veröffentlicht? Das alles sind kleine Mosaiksteine, die für mich ein insgesamt wenig begeisterndes Bild ergeben. Aber das sieht Gott sei Dank jeder anders - und das möge auch bitte so bleiben, denn wenn jeder denselben Geschmack und dieselben Vorlieben hätte, wäre auch der Smartphone-Markt arg langweilig.