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Xiaomi Redmi Note 12, 5G, Pro und Plus im Vergleich

Xiaomi Redmi Note 12 Series
© BazziBa / Adobe Stock | edit by nextpit

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Xiaomi hat mit der neuen Redmi-Note-12-Reihe seine neue Mittelklasse vorgestellt, mit der das Unternehmen u.a. Samsung Paroli bieten möchte. Mit dem Redmi Note 12, dem Redmi Note 12 5G, dem Redmi Note 12 Pro 5G und schließlich dem Redmi Note 12 Pro+ 5G umfasst die Serie vier Modelle. Was diese kosten, was sie auf dem Kasten haben und wie sie sich unterscheiden? Verraten wir Euch in diesem Beitrag. 

Xiaomi macht keine halben Sachen, kennen wir ja. Also hat das umtriebige Unternehmen aus China direkt mal vier neue Handys rausgehauen für den Markt der Mittelklasse-Smartphones. Davon waren drei allerdings auch vorab schon in China verfügbar. Sei es drum: Wir vergleichen sie für Euch miteinander und wie immer geht es los mit unserer Übersicht in Tabellenform.

Xiaomi Redmi Note 12, 12 5G, 12 Pro und 12 Pro+ im Vergleich

  Xiaomis Redmi-Note-12-Serie
Produkt
Abbildung
Xiaomi Redmi Note 12
Xiaomi Redmi Note 12 5G
Xiaomi Redmi Note 12 Pro
Xiaomi Redmi Note 12 Pro+
UVP ab 229,90 € 299,90 € ab 399,90 € 499,90 €
Display 6,67", AMOLED
2.400 x 1.080 px
120 Hz Bildwiederholrate
SoC Qualcomm Snapdragon 685 Qualcomm Snapdragon 4 Gen 1 MediaTek Dimensity 1080
Arbeitsspeicher 4 GB RAM 6 / 8 GB RAM 8 GB RAM
Speicher 64 / 128 GB 128 GB 256 GB
Speicher erweiterbar? Ja
OS MIUI 14 basierend auf Android 12
Kamera Hauptkamera: 50 MP, Blende f/1.8 Hauptkamera: 48 MP, Blende f/1.8 Hauptkamera: 50 MP, Blende f/1.88, OIS Hauptkamera: 200 MP, Blende f/1.65, OIS
Ultraweitwinkel: 8 MP, Blende f/2.2
Makro: 2 MP, Blende f/2.4
Selfie-Kamera 13 MP, Blende f/2.5 16 MP, Blende f/2.5
Akku 5.000 mAh
Schnellladen mit 33 W Schnellladen mit 67 W Schnellladen mit 120 W
Konnektivität LTE / Wifi 5 / Wifi Direct / Bluetooth 5.0 / NFC / A-GPS / GLONASS / BeiDou / Galileo 5G / LTE / Wifi 5 / Wifi Direct / Bluetooth 5.1 / NFC / A-GPS / GLONASS / BeiDou / Galileo 5G / LTE / Wifi 6 / Wifi Direct / Bluetooth 5.2 / NFC / A-GPS / GLONASS / BeiDou / Galileo 5G / LTE / Wifi 6 / Wifi Direct / Bluetooth 5.2 / NFC / A-GPS / GLONASS / BeiDou / Galileo
IP-Zertifizierung IP53
Farben Onyx Grey, Ice Blue, Mint Green Onyx Grey, Ice Blue, Forrest Green Polar White, Midnight Black, Ice Blue
Abmessungen und Gewicht 76,0 x 165,7 x 7,85 mm, 184 g 76,2 x 165,9 x 7,98 mm, 189 g 76,0 x 162,9 x 7,90 mm, 187 g 76,0 x 162,9 x 8,98 mm,. 211 g
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Wir konnten schon Hand anlegen ans Spitzenmodell der Reihe. Werft also unbedingt schon mal einen Blick auf unseren Kurztest mit dem Redmi Note 12 Pro+. Wir hoffen natürlich, dass wir auch die anderen Geräte in die Finger bekommen. Dieser Vergleich bezieht sich bis dahin lediglich auf die technischen Daten dieser vier Handys. Lasst uns direkt einsteigen jetzt!

Inhalt: 

Display und Gehäuse

Blick aufs Display des Redmi Note 12 Pro+
Das Xiaomi Redmi Note 12 Pro+ besitzt ein kräftiges und helles Display. / © NextPit

Versucht gar nicht erst, die vier Kisten nach Bildschirmdiagonale zu sortieren. Soll heißen, alle vier Geräte setzen auf ein AMOLED-Panel mit 6,67", FHD+-Auflösung von 2.400 x 1.080 px und Bildwiederholrate von 120 Hz. Komplett identisch sind die Displays deswegen aber dennoch nicht. So sind die beiden Pro-Modelle mit 900 Nits heller als die Nicht-Pros, die es auf 700 Nits bringen. Außerdem glänzen die Pro-Geräte mit einer Dolby-Vision-Zertifizierung, Gorilla Glass 5 (statt Gorilla Glass 3 in den Basismodellen) und schlankeren Displayrändern.

Der letzterwähnte Fakt sorgt dafür, dass die beiden Pros die minimal kompakteren Geräte sind. Davon abgesehen sind die vier Handys absolute Zwillinge. Alle sind immerhin IP53-zertifiziert und besitzen einen in den Power-Button integrierten Fingerabdrucksensor. Ebenfalls etwas, was sie alle miteinander gemein haben: Platz für eine microSD-Karte und auch für den 3,5-mm-Klinkenstecker für Eure Kopfhörer.

Blick auf die Oberseite mit Kopfhörerbuchse
Ein fantastisches Feature für ein Mittelklassegerät: die Kopfhörerbuchse! / © NextPit

Leistung und Konnektivität

Unter der Haube stellen wir schon mehr Unterschiede fest. So treibt ein Snapdragon 685 das Basismodell an. Die 5G-Variante setzt hingegen auf den neuen Snapdragon 4 Gen 1, in beiden Fällen kombiniert mit 4 GB RAM. Das günstigste Redmi Note 12 bietet schwache 64 GB Speicher, aber auch eine doppelt so große Alternative. Das 5G-Modell des Redmi Note 12 ist ausschließlich mit 128 GB zu haben. 

Bei der Pro-Reihe verrichtet in beiden Fällen der Dimensity 1080 von MediaTek seine Arbeit und sollte das auch spürbar besser hinbekommen als die Nicht-Pros. Beim Pro kombiniert Xiaomi die 128 GB Speicher sowohl mit 6 GB als auch 8 GB RAM. Beim Spitzenmodell Pro+ hingegen gibt es lediglich die 8-GB-RAM-Alternative und dazu sportliche 256 GB. 

Auch bei der Konnektivität erkennen wir Unterschiede. Nicht-Pros müssen mit Wi-Fi 5 sowie Bluetooth 5.0 bzw. 5.1 auskommen. Bei den Pros gibt es Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2. Und wie Ihr schon mitbekommen haben dürftet, verzichtet lediglich das günstigste der vier Geräte auf 5G-Funktionalität. 

Wir bemühen uns, wie gesagt, um Testgeräte und spätestens, nachdem wir die noch fehlenden drei Hobel ebenfalls gründlich unter die Lupe genommen haben, verraten wir Euch mehr über die Performance der gesamten Redmi-Note-12-Reihe im Vergleich.

Kameras

Vier Smartphones, je drei Kameras plus Selfie-Knipse – auch die Kamera-Inseln sehen bei allen vier Modellen erstaunlich ähnlich aus. Und ja, es gibt tatsächlich auch viele Ähnlichkeiten: Alle drei Handys besitzen nämlich eine Ultraweitwinkelkamera mit 8 MP und dummerweise auch die unsägliche 2-MP-Makro-Gurke. 

Blick auf die obere Hälfte der Smartphone-Rückseite
Gegen das Redmi Note 12 Pro+ mit 200-MP-Sensor können die anderen drei Modelle nicht anstinken. / © NextPit

Bei der Hauptkamera hingegen trennt sich die Spreu vom Weizen. Das Spitzengerät Redmi Note 12 Pro+ glänzt hier mit Samsungs 200-MP-Kamera mit optischer Bildstabilisierung. Auch das Pro stabilisiert Bilder optisch, allerdings "nur" mittels Hauptsensor mit 50 MP, bei dem es sich allerdings um den IMX 766 von Sony handelt. Die beiden Nicht-Pros müssen ohne diese optische Bildstabilisierung auskommen. Zum Einsatz kommen ein 50-MP-Shooter beim LTE-Modell, bei der 5G-Ausführung ist es ein Sensor mit 48 MP.

Auch vorne gibt es Unterschiede: Die Pro-Reihe fertigt Selfies mit einem 16-MP-Sensor an, 13 MP sind es bei den Nicht-Pros. Wie meistens bei den Gegenüberstellungen der technischen Daten müssen wir hier die Tests abwarten, um die jeweilige Kamera-Performance einschätzen zu können. Aber da die liebe Camila sich mit dem Pro+ ja bereits auseinandersetzen konnte, haben wir hier auch schon eine Galerie vom Top-Modell für Euch:

Software

Hier kommt wieder ein eher langweiliger Abschnitt: Alle vier Geräte setzen auf MIUI 14 auf Basis von Android 12. Beim Software-Support richtet Euch allesamt auf drei Jahre Sicherheitsupdates und zwei große Android-Updates ein. Wollt Ihr mehr über MIUI 14 wissen, oder schauen, wann Euer Gerät das nächste Android-Update erhält? Dann klickt Euch durch die Links:

Akku und Quick-Charging

Alle vier Redmi Notes der 12er-Reihe bieten uns einen 5.000 mAh fassenden Akku. Unterschiede gibt es lediglich bei der Ladegeschwindigkeit: Mit für Xiaomi-Verhältnisse gemächlichen 33 W werden die beiden Basismodelle befüllt. Damit sind sie natürlich immer noch flotter als Samsung neue Mittelklasse, bestehend aus Galaxy A34 und Galaxy A54.

Ladeadapter mit aufgedrucktem 120-Watt-Hinweis
Der 120-W-Ladeadapter verspricht, das Gerät in nur 19 Minuten vollständig aufzuladen. / © NextPit

Das Pro-Modell bietet uns 67 W und das Flaggschiff der Serie glänzt mit überzeugenden 120 W! Hoffentlich kann Samsung in diesem Mittelklasse-Duell mit Xiaomi noch einen Schwinger verkraften: Xiaomi packt nämlich das entsprechende Ladegerät bei allen vier Modellen mit in die Box. Sehr löblich, Xiaomi! Lediglich beim kabellosen Laden hält man sich hier vornehm zurück.

Preis und Verfügbarkeit

Insgesamt sechs verschiedene Ausführungen bietet uns Xiaomi an. Soll ja keiner sagen, dass uns die Chinesen mit lächerlichen vier Varianten langweilen. Das günstigste LTE-Modell gibt es ab 229 Euro, für Schnellentschlossene aktuell aber sogar für nur 199 Euro. Das günstigste Pro-Modell gibt es ab 399 Euro, beim Redmi Note  12 5G (299 Euro) und dem Pro+Modell (499 Euro) gibt es jeweils nur eine Speichervariante. Klingt kompliziert? Ist es auch – aber folgende Tabelle bringt Licht ins Dunkel:

Modell RAM Speicher UVP
Redmi Note 12 4G 4 GB 64 GB 229,90 €
Redmi Note 12 4G 4 GB 128 GB 249,90 €
Redmi Note 12 5G 4 GB 128 GB 299,90 €
Redmi Note 12 Pro 6 GB 128 GB 399,90 €
Redmi Note 12 Pro 8 GB 128 GB 429,90 €
Redmi Note 12 Pro+ 8 GB 256 GB 499,90 €

Sowohl bei den Basismodellen als auch der Pro-Variante werden Euch zudem verschiedene Farben angeboten. Bei den Pros gibt es die Wahl zwischen Blau, Weiß und Schwarz, bei den günstigeren Geräten zwischen Grau, Blau und Grün. Die Grün-Töne differieren allerdings (Forrest Green vs. Lime Green).

Fazit

So, damit sind wir durch und haben uns einmal durch alle wichtigen Kategorien gehangelt. Habt Ihr für Euch bereits einen Favoriten gefunden? Mir persönlich liefert Xiaomi ja mit schöner Regelmäßigkeit zu viele Optionen. Aber möglicherweise ist das genau nach Eurem Geschmack, da das passende Modell ziemlich exakt bestimmt werden kann – egal, ob Euer Schwerpunkt das Preisschild ist, der Prozessor, die Ladegeschwindigkeit oder die Hauptkamera. 

Zwischen 230 und 500 Euro bewegen sich die vier Modelle und in diesen Abstufungen liefern sie halt auch ab. Das Redmi Note 12 Pro+ packt für 499 Euro echt schon eine Menge Technik ins Gerät, ist aber für die Mittelklasse auch durchaus pricey. Wem 'ne 50-MP-Knipse und ein recht betagtes SoC reichen, muss bei Xiaomi eben nicht mal halb so viel hinblättern, und profitiert vom identisch großen AMOLED-Display mit 120 Hz Bildwiederholrate. 

Persönlich finde ich allerdings, dass die 64 GB Speicher beim Basismodell oder die 4 GB RAM bei den Nicht-Pros eher so am Rande dessen liegen, was auch in dieser Preisklasse verbaut wird. Mehr lässt sich zu den jeweiligen Qualitäten allerdings erst sagen, sobald wir die Geräte allesamt getestet haben. Spätestens dann wissen wir auch, ob sich eines der Modelle in unserer Bestenliste der Smartphones unter 300 Euro wiederfindet bzw. in der Bestenliste der Smartphones unter 400 Euro

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Carsten Drees

Carsten Drees
Senior Editor

Fing 2008 an zu bloggen und ist irgendwie im Tech-Zirkus hängengeblieben. Schrieb schon für Mobilegeeks, Stadt Bremerhaven, Basic Thinking und Dr. Windows. Liebt Depeche Mode und leidet mit Schalke 04.

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