Adventskalender vergessen: Online-Alternativen ohne alte Schokolade

Adventskalender vergessen: Online-Alternativen ohne alte Schokolade

Adventskalender verkürzen die Zeit bis Heiligabend und in diesem Jahr bringen sie Euch endlich schneller ans Ende des verfluchten Jahres 2020. Habt Ihr in letzter Minute Lust auf einen eigenen Adventskalender oder wollt Eurer Familie oder Euren Liebsten eine Freude bereiten, haben wir clevere Online-Adventskalender herausgesucht.

Adventskalender mit uralter Schokolade, bei denen man die angeblichen Weihnachtsmotive vor dem Verspeisen höchstens erraten kann, müssen doch echt nicht mehr sein. Unser aller Kindheitstrauma könnt Ihr auch in diesem Jahr durch Online-Lösungen, Apps und ein Fünkchen an Kreativität ersetzen. Dabei überrascht Ihr Euch einmal am Tag selbst oder bereitet ein tägliches Geschenk für Eure Familie oder Freunde vor.

Dabei haben wir die Adventskalender in “Für Euch” und “Zum verschenken” aufgeteilt. Eine Sortierung nach Qualität haben wir nicht vorgenommen, in der Regel könnt Ihr die gezeigten Kalender aber direkt auf dem Smartphone oder am PC nutzen. Eure eigenen Tipps und Tricks für tolle Adventskalender könnt Ihr in den Kommentaren zum besten geben und wir nehmen sie in diese Liste mit auf.

Adventskalender für Euch selbst

Teufel-Adventskalender

Ähnlich geht es beim Teufel-Adventskalender zu, der Euch neben täglichen Gewinnen ganz ohne Glück einen 10-Euro-Gutschein beschert. Voraussetzung ist auch hier ein Account beim Teufel-Onlineshop und anschließend könnt Ihr die Türchen öffnen. Wie Teufel selbst schreibt, werden unter anderem eines der neuen Holist-Smart-Speaker-Modelle verlost.

Darüber hinaus gibt es auch Gewinnchancen für die Produkte Rockster und Radio 3SIXTY. Die Chance auf den Gewinn sind allerdings nur Abonnenten des Teufel-Newsletters vorbehalten. Auf der oben verlinkten Seite kommt Ihr direkt zur Aktionsseite samt Abo-Möglichkeit.

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Teufel ist ein Hersteller von Audiozubehör und stellt Kopfhörer, Bluetooth-Speaker und HiFi-Anlagen her./ © AndroidPIT

Edeka-Adventskalender

Zwar sind die Chancen nicht sonderlich hoch, spannend ist der Hauptgewinn beim Edeka-Adventskalender dennoch. Denn die Supermarktkette schenkt Euch mit ganz viel Glück ein Jahr kostenfreies Einkaufen in Eurem Edeka-Markt. Mit ein bisschen weniger Glück sichert Ihr Euch weitere Gewinne wie Einkaufsgutscheine, Retro-Kühlschränke oder sonstige Küchengeräte.

Den Edeka-Adventskalender könnt Ihr im ersten Schritt ganz ohne Registrierung nutzen. Eure Kontaktinformationen müsst Ihr anschließend natürlich preisgeben, um an der Verlosung teilzunehmen. Achtet hierbei auf Haken für Newsletter-Abonnements oder sonstige ungewollte Werbung. Davon abgesehen kann sich der Edeka-Kalender mit ein bisschen Glück echt lohnen!

Nintendo-Adventskalender

Im letzten Jahr gab es bei Nintendo einen ziemlich coolen Adventskalender, bei dem Ihr jeden Tag online ein Türchen öffnen konntet. Als Preise lockten 2019 Zubehörartikel, Gutscheine für den Nintendo-Shop und als große Überraschung eine Nintendo Switch. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Sofortgewinne, sondern um Verlosungen.

Zu 100 Prozent steht im Vorfeld zudem noch nicht fest, ob Nintendo den Kalender auch in diesem Jahr anbieten wird. Im Vorfeld konnte uns die Presseagentur Nintendos hierzu auch keine weiteren Details nennen. Finden sich in diesem Jahr aber nur halb so gute Gewinne im Kalender, lohnt sich die Teilnahme für Gamer! Dabei braucht Ihr nur einen aktiven Nintendo-Account. Über den Link direkt über diesen Artikel kommt Ihr zur Seite des letztjährigen Kalenders und werdet dort voraussichtlich eine Version für 2020 sehen.

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Im letzten Jahr gab es bei Nintendo eine Switch zu gewinnen. / © Nintendo

Adventskalender als Geschenk für Freunde und Familie

MyAdvent 2020

Deutlich besonnener und angebotsloser geht es bei den Adventskalendern zu, die Ihr selbst gestalten könnt. Dabei fiel mir beim Recherchieren vor allem die App “MyAdvent 2020” ins Auge, die Euch echt einfach eigene Adventskalender basteln lässt. Das funktioniert wie folgt: Ihr ladet die kostenlose App herunter und erstellt aus Bildern und eigenen Texten einen Adventskalender. Am 1. Dezember lasst Ihr Freunden oder Eurer Familie dann einen persönlichen Kalender zukommen.

Die App erlaubt sogar das Anlegen mehrerer Kalender, in den Vorschaubildern wird als Vorschlag “Für Papa” und “Für Mama” genannt. Dabei kommt die Anwendung im Google Play Store sehr gut weg und schafft es auf 4,7 Sterne bei 800 Rezensionen. Selbiges gilt für die iOS-App und sogar eine Webseite bietet das Unternehmen MyAdvent an. Cooles Tool zum Selbermachen! Der Entwickler kommt übrigens aus Deutschland und speichert die Daten auf den beliebten Amazon Web Services.

My Advent App
Die MyAdvent-App gibt es für iOS, Android und für den PC. / © My-Advent / Screenshot: NextPit

Selfie-Adventskalender

Zugegeben, die App “Selfie-Adventskalender” ist nicht gerade ein Augenschmaus. Aber vielleicht hat sie gerade deshalb einen gewissen Charme. Über die Anwendung öffnet Ihr täglich ein Türchen und nehmt dann ein Selfie in einer weihnachtlichen Schablone aus. Über einen Tipp auf Weiterleiten könnt Ihr das Bild anschließend über Messenger wie WhatsApp oder Telegram weiterschicken.

Da die Bilder recht albern aussehen, kann die App viel Spaß bringen. (Hier will ich keine Kritik in den Kommentaren hören, Humor ist Geschmackssache – erst Recht an Weihnachten) Wenn ich zudem daran denke, welch kitschige Bilder ich letztes Jahr per WhatsApp bekommen, schneidet der Selfie-Adventskalender noch echt gut ab!

Türchen.com

Türchen folgt der Idee meines ersten Tipps zum Selbermachen: Auf der Webseite könnt Ihr Bilder, Texte und Gifs einfügen und daraus einen Adventskalender formen. Theoretisch kann die Webseite aber noch viel mehr, denn hier können sogar Unternehmen einen gewerblichen Adventskalender für ihre Kunden anfertigen. Als Zwischenschritt könnt Ihr die Anwendung für 1,99 Euro pro Kalender werbefrei schalten und macht die Nutzung für den oder die Beschenkte(n) noch ein wenig angenehmer.

Auch bei Türchen.com setzt Ihr auf eine Anwendung eines deutschen Entwicklers, der seine Webseite sogar über ein Unternehmen aus Karlsruhe hostet. Datenschutzbedenken wie bei MyAdvent sollten sich hier also hinter keinem Türchen verstecken. Eine gute Alternative also!

tuerchen adventskalender
Mit Türchen.com erstellt Ihr im Netz ganz einfach einen individuellen Adventskalender. / © NextPit

Streaming-Adventskalender

Selten geht in modernen Haushalten so viel Zeit verloren, wie beim Aussuchen des abendlichen Netflix-Programms. Warum also keinen Adventskalender basteln, in den jeden Abend ein neuer Film oder die Folge einer neuen Serie steckt? Hier können gerade Pärchen mit gemeinsamem Netflix-Account ein wenig schummeln, denn wenn im Adventskalender plötzlich Einträge der Wunschliste auftauchen, ist die Freude groß.

Mit ein bisschen Kreativität sieht der Adventskalender sogar richtig gut aus. Erzeugt beispielsweise mit einem QR-Code-Generator täglich einen Link, den der oder die Beschenkte mit dem Smartphone scannen muss. Netflix lässt sich in diesem Tipp natürlich auch mit jedem beliebigen Streamingdienst ersetzen. Die Dienste Amazon Prime und Disney+ eignen sich dabei sogar für Fernbeziehungen, da sie neuerdings das Zusammenschauen an verschiedenen Standorten erlauben. Noch ein Geheimtipp: Mit einem kostenlosen Probemonat könnt Ihr auch Adventskalender aus ganz neuen Streamingdiensten basteln.

Alternativen mit mehr Vorlaufszeit

Zwar konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf Last-Minute-Ideen, vielleicht besuchen einige von Euch die Verwandten oder Freunde aber erst ein paar Tage nach Dezemberbeginn. Daher noch ein paar Ideen, die sich innerhalb eines oder innerhalb von zwei Tagen realisieren lassen.

Bier-Adventskalender

Wie viele Flaschen sind in einem Kasten Bier à 0,33 Literflasche? Ganz genau, 24! Als hätte es der Weihnachtsmann selbst entworfen könnt Ihr mit wenig Aufwand einen Kasten Bier in einen Adventskalender verwandeln. Besucht Ihr dabei einen Getränkemarkt mit viel Auswahl könnt Ihr sogar verschiedene Biersorten in einem Kasten sammeln. Zwar erntet Ihr beim Kassierer vielleicht einen bösen Blick, für Freude sorgt der Kalender allemal.

Rubellos-Adventskalender

Schnell zum Kiosk oder zur Tankstelle und 24 Rubbellose holen – dafür ist immer genug Zeit. Zwar unterbieten die Gewinne dabei in der Regel die Kosten des Kalenders, ein paar Euro müsst Ihr aber bei jedem gekauften Kalender auch aufwenden. Wenn beim Rubbellos-Adventskalender ein echter Gewinn herauskommt, werdet Ihr sicher etwas vom Kuchen abbekommen!

Foto-Adventskalender selbst basteln

Lest Ihr diesen Artikel doch noch im November, solltet Ihr schnell Euer Handy zücken. Über Apps wie Google Fotos oder der Galerie-Anwendung auf Eurem Handy sortiert Ihr nun 24 Bilder aus, die sich für einen Adventskalender eignen würden. An einer Druckstation in einem Drogeriemarkt, inzwischen bietet fast jeder Markt einen solchen Service an, könnt Ihr die Bilder in gut 20 Minuten ausdrucken. Die modernen Stationen unterstützen gängige USB-Standards und sind sogar mit Bluetooth und WLAN ausgestattet. Hierüber könnt Ihr die Bilder direkt vom Smartphone ziehen.

Die ausgedruckten Bilder könnt Ihr anschließend auf eine Pappe kleben und mit beschrifteten Zetteln abkleben. Alternativ empfiehlt sich dabei auch die Zusammenstellung eines Fotobuchs, bei dem jede Seite ein neues Foto enthält. Hierdurch wird der individuelle Foto-Adventskalender ein wenig nachhaltiger. Hier ist Kreativität gefragt und endlich haben die 5.000 Bilder auf Eurem Smartphone einen Zweck!

Hat Euch unsere Auswahl der Adventskalender-Ideen weitergeholfen? Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen und kommentiert gerne Eure eigenen Ideen und Erfahrungen mit selbstgebauten Kalendern!

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Top-Kommentare der Community

  • Nobody vor 4 Monaten

    Ist ja alles nicht ganz schlecht. Aber für mich gehört zu Weihnachten ein richtiger Adventskalender mit Schokolade drin. Nach dem Frühstück ein kleines Stück Schoki für den Weg zur Arbeit und alles klappt besser. Das war schon immer so und das werde ich auch so beibehalten. Notfalls kaufe ich mir auch selber einen falls ich mal keinen bekommen sollte.

17 Kommentare

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  • "Adventskalender vergessen: Online-Alternativen ohne alte Schokolade"

    Nennt es nicht einfach "alte Schokolade" ! Die ist nur gereift ... macht ihr bei 6 Jahre alten Artikeln ja auch nicht : https://www.nextpit.de/problem-app-absturz


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Egal, ob du den Artikel einfach nicht gelesen hast oder nur einen Scherz machen wolltest:

      Den Artikel habe ich komplett neugeschrieben und einen alten Artikel als Hülle genommen. So verlieren wir die zum Teil echt hilfreichen Kommentare nicht und es liegen keine veralteten Artikel im System herum.


      • Hallo Benjamin,

        Ja, ich habe den Artikel gelesen, auch komplett bis zum Schluß !
        Dann auf die alten Kommentare gestoßen - welches dann auch entsprechend aufstößt - Artikel nun neu verfasst ? Artikel nur angefasst oder ,wie schon geschehen, einfach nur wieder rausgekramt ?
        Schreibt doch einfach dazu, wie du es eben gemacht hast, neuer Artikel zu alten Thema - den alten Artikel liquidiert aber aus Informationsgründen die alten Kommentare erhalten und übernommen.
        DAS macht meines Erachtens ein ganz anderes Bild aus. So, entsteht ein komplett falscher Eindruck.

        LG,
        Kai


      • Benjamin Lucks
        • Admin
        • Staff
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Danke für die Aufklärung. Das ist Kritik, mit der ich gerne arbeite =)
        Ich schaue mal, wie ich das Update des Textes deutlich mache.

        Grüße
        Ben


  • Es gibt durchaus nette Ideen für Online Adventskalender, aber nichts ersetzt einen konservativen Schokoladenkalender 🙂 Aber egal, wer sich wofür entscheidet, habt Spass damit und sauft nicht so viel beim Genießen 😏


    • Der Bierkalender scheint mir die einzig sinnvolle Alternative zu sein, aber warum entscheiden, wenn man beides haben kann.


  • Lefty vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Oh ja. Ne Kiste Bier als Adventskalender ist wirklich stilvoll. Es wird eh noch nicht genug gesoffen auf der Welt. Mein Vorschlag ; ne Palette mit 24 Kisten und wenn die "Alte" nicht schnell genug das "Türchen" aufmacht, ist bestimmt noch n kuscheliger Heiligabend unterm Tannenbaum im Frauenhaus drin ;-)


    • Benjamin Lucks
      • Admin
      • Staff
      vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Auch wenn ich Deiner Abneigung zustimme und Dir mit einer Fanta zuproste, für so manchen Biertrinker ist es vielleicht sogar eine Herausforderung, die Kiste Bier über 24 Tage zu strecken ;) Als Last-Minute-Weihnachtskalender war das zumindest damals in Studentenzeiten Gang und Gäbe!


    • Junge, Junge. Was ist denn bei dir kaputt? Stellst hier jeden Biertrinker als alkoholtrunkenen Vollproleten da. Man höre und staune, aber man kann Bier tatsächlich auch genießen.


      • Benjamin Lucks
        • Admin
        • Staff
        vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Wo liest du das denn? In meinem Kommentar habe ich "manchen" und "vielleicht" geschrieben, das wird bei deinem Kommentar plötzlich zu "jeden". Da kann ich dann am Ende auch nichts für, dass du sauer wirst.

        Natürlich kann man Bier genießen, natürlich darf jeder Bier genießen und natürlich ist ein Kasten Bier in der Vorweihnachtszeit kein Problem. Wir sind doch alle über 18 ...


      • @Benjamin Lucks
        Ich glaube, Didado hat Lefty gemeint :)


      • Bei dir garnicht ;)


  • Ist ja alles nicht ganz schlecht. Aber für mich gehört zu Weihnachten ein richtiger Adventskalender mit Schokolade drin. Nach dem Frühstück ein kleines Stück Schoki für den Weg zur Arbeit und alles klappt besser. Das war schon immer so und das werde ich auch so beibehalten. Notfalls kaufe ich mir auch selber einen falls ich mal keinen bekommen sollte.

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