Android 12 könnte "App Pairs" erhalten: Multitasking endlich praktischer?

Android 12 könnte "App Pairs" erhalten: Multitasking endlich praktischer?

Während Android 11 schon heute das Multitasking über einen zweigeteilten Bildschirm erlaubt, plant Google nun angeblich für Android 12 diverse Änderungen, die den Umgang mit mehreren gleichzeitig sichtbaren Apps verbessern sollen.

Mit sogenannten "App Pairs" will Google angeblich das schon heute verfügbare Split-Screen-Multitasking überarbeiten. 9to5Google berichtet, dass man entsprechende Informationen gesehen hat, die die für Android 12 erwarteten Änderungen beschreiben. Unter anderem soll es mit dem neuen System erleichtert werden, die zwei zeitgleich laufenden Apps auszuwählen. Aber auch der Wechsel zwischen regulären Apps und diesen App-Paarungen soll vereinfacht werden.

Split-Screen-Multitasking soll einfacher werden

In Android 11 können schon heute mehrere Apps gleichzeitig genutzt werden. Durch immer größer werdende Displays oder gar faltbare Smartphones, wie das Galaxy Z Fold 2 oder das Surface Duo, ist diese Funktion schon jetzt durchaus hilfreich. Leider war Googles Implementation bislang eher umständlich, weshalb Hersteller wie Samsung oder eben Microsoft eigene Varianten dieser Funktion entwickelten. Nun arbeitet aber auch Google an einer "vollständigen Renovierung" des Split-Screen-Systems.

Konkret soll es in Zukunft möglich sein, direkt aus der Übersicht der zuletzt genutzten Anwendungen die gewünschten zwei Apps für eine App-Paarung auszuwählen. Diese Paarung kann dann als eine Einheit genutzt werden. Durch diese Einheit soll es auch einfacher werden, zwischen dieser Paarung und einer einzelnen App hin und her zu wechseln.

App Pairs Mockup Android 12 9to5Google
Links: Split-Screen-Multitasking in Android 11. Rechts: Ein Entwurf wie das Multitasking in Android 12 aussehen könnte. / © 9to5Google

Der oben zu sehende Entwurf von 9to5Google, zeigt links die in Android 11 enthaltene Variante. Während eine App oben fest "angepinnt" ist, kann man unten eine weitere App für den geteilten Bildschirm auswählen. Der rechts zu sehende Entwurf von Android 12 zeigt hingegen, wie man zwischen dem App-Paar und einzelnen Vollbild-Apps wechseln kann.

Multitasking in Android 12: Weitere Verbesserungen möglich

Wie 9to5Google weiter schreibt, will Google den kleinen Trennbalken zwischen den beiden gleichzeitig sichtbaren Apps leicht erweitern. Er soll nicht mehr nur durch ein Verschieben die Größe der Anwendungen steuern können, sondern über ein doppeltes Antippen die Position der beiden Apps tauschen können.

Derartige App-Paarungen sind, wie bereits erwähnt, in den Android-Anpassungen einiger Smartphone-Hersteller enthalten. So bietet etwa Samsungs Version der "App Pairs" die Möglichkeit, eigene Abkürzungen für derartige Paarungen anzulegen. Ein Antippen dieser öffnet dann direkt die beiden zuvor definierten Apps. Microsoft bezeichnet diese Funktion als "App Group". Ob die App-Paare unter Android 12 genauso funktionieren, ist bislang noch unklar.

Ab wann dürfen wir die App-Paarungen in Android 12 ausprobieren?

Offizielle Informationen zum Beginn eines Beta-Tests von Android 12 gibt es bislang nicht. Im vergangenen Jahr startete die Beta von Android 11 jedoch Mitte Februar, sodass wir möglicherweise nur noch wenige Wochen von einem ersten Blick auf die neuen Features entfernt sind. Bis zur finalen Verfügbarkeit von Android 12 wird jedoch noch viel Zeit vergehen, sodass weitere Anpassungen am Multitasking denkbar sind – oder die hier gezeigten Pläne für die App Pairs gänzlich verworfen werden.

Quelle: 9to5Google

6 Kommentare

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  • Olaf Gutrun vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Die sollten mal ganz dringend eine Life ansicht regeln. Öffne ich den App drawer sind da nur stehende Bilder, z.b eine laufende Stopuhr die aber in der ansicht still steht, oder eine ladende Internetseite wo man den fortschritt nicht sehen kann.

    Für mich wäre so etwas echtes Multitasking.

    Das Nokia n900 mit Maemo aus 2011 konnte das schon, der Nutzen davon ist groß.

    Android kann viel, aber echtes Muktitasking sodass wirkkich viele Programme gleichzeitig etwas tun kann Android nur sehr schwach.
    Besonders rechen intensive Apps gleichzeitig zu verwalten ist eine Schwäche von Android.


  • Rexxar vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe das noch nie benutzt. Benötigt das irgendwer am Smartphone?
    Ist mir noch immer zu klein und zu unkomfortabel.
    Am Rechner ergibt es Sinn, aber für mich meist nur mit 2 Bildschirmen.
    Ich kann mich immer nur auf eine Sache pro Bildschirm konzentrieren.


    • Nik M. vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Ja, rexxar, vollkommen richtig, ist bei mir bspw. auch so. ;)


      • Olaf Gutrun vor 6 Monaten Link zum Kommentar

        Nokia zeigte mit dem Linux betriebssystem Maemo wie es geht und wie Muktitasking aufm Smartphone Sinn macht.

        Ein life view der gerade arbeitenden Apps, wo man auf den ersten Blick sofort sieht was die App gerade macht, macht schon extrem viel Sinn.

        In dem Untem gelinkten Video kann man das ganz gut sehen. Würde in einem Browser z.b ein Video laufen, so würde man es in der App drawer Ansicht auch weiterhin laufen sehen wo man bei Android nur ein fest gefressenes Bild hat.

        Man bedenke Maemo ist aus 2011, man darf sich von dem veralteten Design nicht blenden lassen. Aufgaben wurden trotz nur 800mhz und 1gb ram viel besser verteilt. Das Gerät konnte z.b mit einer lahmen verbindung 10 Webseiten gkeichzeitig laden und man konnte gleichzeitig gucken wie weit welche Website gerade so ist. Bei Android drückt man den Browser weg und oft passiert dann garnichts mehr.

        Für mich war und ist Android ein Rückschritt zu Maemo. Maemo ist in meinen Augen mit das Beste mobile os gewesen und das n900 war das erste und einzigste Smartphone was exakt wie ein echter Pc aufgebaut war und auch so funktionierte. Dank Microsoft wurde das Projekt sofort auf eis gelegt. Das wäre nämlich nokias eigener Weg geworden und ich gehe davon ais dieses Betriebssystem wäre hoch an die Spitze gekommen. Das wäre Nokias Symbian Nachfolger geworden, doch wie es kam wissen wir ja, Microsoft machte eine feindliche übername, warf das alles über Bord, zwang Nokia Windows auf und zerstörte dadurch den Konzern.

        In den Videos sieht man einige Dinge die Android bis heute nicht kann, die aber durchaus sinn machen. Auch muss man bedenken das hier mit einer Singel Core die stock keine 1000mhz hat, mit einem gb ram und lahmen internet gearbeitet wurde. Zieht man sich mal die Browser Ansicht rein kann ich heute nich staunen, zu der Zeit konnte kein Smartohone Internetseiten so darstellen und das auch so flussig.

        Riesen Plus bei Maemo war der Datenschutz, die ganze Datensammellei gab es da nämlich überhaupt nicht im Gegenteil, Nokia schützte noch intensiver als black Berry es tut, die Nutzerdaten. Apps bekamen nahezu keine Rechte, so einen Scheiss gab es da nicht.

        Dieses Betriebssystem mit modernisiertem ui und neuer Hardware wäre auch heute ein Träumchen.

        Die Individualisierung war und wäre auch noch heute ein Träumchen. Mehr als Schade das Microsoft dieses Vorhaben sofort um genau zu sein einen Tag nach Übernahme auf Eis legte, hier ging es halt echt um Linux gegen Windows, microsoft war in der Zwickmühle nicht Nokia, das verwechseln viele. Nokia hatte zu dem Zeitpunkt mehr Marktanteil als Samsung, Huawei und Apple zusammen.

        Zu der Zeit waren Apple und Androidgeräte gegen dieses n900 wie Spielzeug. Dieses Mobile os ist das erste und einzigste was eine echte Pc oberfläche war und auch so funktionierte.

        Die Lifeansicht im App drawer war jedenfalls Gold wert und fehlt bei Apple und Android total, wir bekommen nur starre Bildchen ohne Information was dahinter gerade ab geht.
        https://youtu.be/o2LL6nVzTp8

        https://youtu.be/SW7vJDhFRRM

        https://youtu.be/L6I06o_2_t0


    • Mr3xtr3m vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Regelmäßig am Oneplus 3t!


    • TupOne vor 6 Monaten Link zum Kommentar

      Ich nutze es zB manchmal, wenn in einer App oder HP Zahlen sind und ich diese in den Taschenrechner oder eine Tabelle übertragen muss.

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