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Oppo bald Chip-Fertiger für OnePlus-, Realme- und eigene Smartphones?

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© Oppo

Noch einmal schnell einen echten News-Knaller kurz vor dem Jahreswechsel gefällig? Ein als zuverlässig geltender Tippgeber hat nun verlauten lassen, dass Oppo, als OnePlus- und Realme-Mutterkonzern bereits einen eigenen Prozessor entwickelt hat, der 2024 erstmalig in einem Oppo-Smartphone zum Einsatz kommt. Vielleicht sogar im Oppo Find X7 Pro?

Oppo entwickelt ab 2024 seine eigenen Prozessoren

Der in Samsung-Fragen sehr gut vernetzte Tippgeber "Ice Universe" hat nun kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal einen echten Knaller auf Twitter gezündet. So behauptet er aus zuverlässigen Quellen erfahren zu haben, dass die BBK-Tochter Oppo ab 2024 seine eigenen Prozessoren fertigen würde. Im Grunde ist das eigentlich gar nicht korrekt ausgedrückt, denn mit dem MariSilicon X im Oppo Find X5 und dem MariSilicon Y ist man bereits in der Chip-Entwicklung im eigentlichen Sinne tätig. Nur handelt es sich hier um einen Image-Signal- (ISP), beziehungsweise Neural Processing Unit (NPU) und einem Bluetooth/Audio-Prozessor. Also steht die Königsdisziplin noch aus. 

Somit wäre die Entscheidung zu einem eigenen umfassendes SoC (System on a Chip) nur der nächste logische Schritt. Fraglich ist, ob man sich bei der Entwicklung in einem bestehenden Chipsatz einklinken will – Stichwort: Google Tensor und Samsung Exynos – oder ob man sich bei Oppo auf eine komplette Eigenentwicklung stürzen wird. Letzteres würde in meinen Augen mehr Sinn ergeben. Denn Oppo gehört dem BBK-Electronics-Dachverband an.

Vivo ist keine BBK-Tochter mehr

Und zu dem Konzern gehören bekanntlich auch OnePlus und Realme an. Vivo und die Tochter iQOO hingegen, sind seit einigen Jahren nicht mehr dem BBK-Dachverband unterstellt. Auch wenn die Kollegen beharrlich – und Wikipedia leider auch – immer wieder etwas anderes behaupten. Diesen Fakt hat sich die NextPit-Redaktion zuvor noch einmal von Vivo schriftlich bestätigen lassen.

Dennoch hat man bei BBK ein breites Portfolio an Smartphones im Angebot, für die sich eine eigene Entwicklung durchaus lohnen würde. Das Gerücht an sich ist nicht neu: Denn es hieß bereits vor einigen Monaten, dass uns 2023 die ersten Oppo-MariSilicon-CPUs erwarten würden. Produziert werden sollte bei TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company), dem vermutlich nach Intel größten Halbleiterhersteller, bei dem auch Apple, Samsung und Xiaomi produzieren lassen.

Ein Prozessor wird gefertigt.
2023 werden wir vermutlich den ersten Prozessor aus einer 3-nm-Fertigung bekommen. / © NextPit / Shutterstock

Ob es dann gleich für das Oppo Find X7 Pro reichen wird, ist unwahrscheinlich. Für das Oppo Find X6 Pro erwarten wir den Snapdragon 8 Gen 2, welcher im 4-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Im Jahr 2024 werden wir vermutlich über drei Nanometer kleine Prozessoren reden, was für den Einstieg eine zu große Hürde wäre.

 Was haltet Ihr von dieser Entwicklung? Sollten vielmehr Hersteller auf eine eigene Chip-Entwicklung setzen? Würde das die Smartphone-Preise unter Umständen drücken? Schreibt uns in die Kommentare und lasst uns bis ins nächste Jahr (2023) diskutieren.

Quelle: Ice Universe

Matthias "MaTT" Zellmer

Matthias "MaTT" Zellmer

Mit dem Palm groß geworden und mit Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an Android OS bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (später GO2mobile), 2022 bei NextPit eine neue Heimat gefunden und freut sich nun auf Bestenlisten, News, Tests und Videos. Spezialagent für alles Kreative.

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