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Top 5 Apps der Woche: NextPits Download-Tipps zum Wochenende

Top 5 Apps DE
© NextPit

Wie an jedem Wochenende versammeln wir uns bei NextPit und feiern die fünf besten Apps der Woche! Dabei probieren wir alle App-Tipps höchstpersönlich aus und stellen Euch unsere Auswahl ausführlich vor. Anders als in unseren kostenlosen Apps gibt es dabei auch kostenpflichtige Inhalte, jeweils für iOS und Android. Los geht's!

Ich versuche jede Woche, Euch die bestmöglichen Apps vorzustellen, die keine Datenfallen oder Nester für Mikrotransaktionen sind. Zu meinen eigenen Fundstücken kommen auch Apps hinzu, die von der NextPit-Community aufgespürt und in unserem Forum geteilt wurden. Natürlich habe ich die Tipps selbst ausprobiert, um sie Euch mit gutem Gewissen ans Herz legen kann.

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Von Mobile Games bis hin zu Produktivitätsanwendungen, hier sind die 5 kostenlosen und kostenpflichtigen Android/iOS-Apps von NextPit in dieser Woche. Wir veröffentlichen diese Auswahl jede Woche, Ihr könnt Euch übrigens auch meine 5 Apps der letzten Woche ansehen.

Carrot Weather: Alerts & Radar (iOS)

Ich habe an die Wetterapostel unter Euch gedacht, mit der für mich besten Wetter-App, die je in der Geschichte der Menschheit entwickelt wurde.

Carrot Weather hat die Besonderheit, dass es einen eingebauten Assistenten hat, dessen Tonfall Ihr von höflich bis frech einstellen könnt. Ich habe ihn natürlich auf die berüchtigte Stufe "Overkill" eingestellt. Und was für ein Spaß es ist, von einer künstlichen Intelligenz beleidigt zu werden oder sarkastische Bemerkungen im Stil von "Komm schon, nimm die Wurst, die du als Finger benutzt, um die Premiumversion zu abonnieren" zu bekommen.

Ich bin ein absoluter Fan des Humors der Entwickler und finde ihn erfrischend. Zumal die Benutzeroberfläche der App wirklich aufgeräumt ist. Die App basiert auf der Foreca-Engine, die im Netz ziemlich beliebt ist. Denn sie bietet eine ganze Reihe von Funktionen und Carrot Weather bietet Gamification-Elemente mit Missionen (z. B. den Amtssitz des US-Präsidenten zu finden) und ein Belohnungssystem.

Die Premium-Version ist für meinen Geschmack zu teuer, mit einem Jahresabonnement für 21,99€, mit dem man unter anderem mehr Datenbanken (insbesondere Dark Sky) freischalten kann. Aber die kostenlose Version reicht für die meisten Leute aus und die einzigen Werbeanzeigen, die mir aufgefallen sind, sind Fakes, wie die, um die Dienste eines Auftragskillers zu mieten oder die, um extrem seltene Nadeln zu kaufen. Kurz gesagt, das ist wirklich mal eine Top-App der Woche.

  • Preis: Kostenlos / Werbung: Nein / In-App-Käufe: Ja (21,99€ pro Jahr) / Konto: Nicht erforderlich / Deutsche Sprache: Nein
Screenshots der App "Carrot Weather".
Der Sprachassistent ist wirklich lustig, wenn man ihn auf "frech" einstellt / © NextPit
  • Ladet Euch die App Carrot Weather: Alerts & Radar aus dem Apple App Store herunter.

JamJars (Android)

Wenn Ihr bei Aktien Nesselsucht bekommen und Euer Geld lieber unter der Matratze oder in einem Schuhkarton verstaut, dann wisst Ihr sicher, was Jarring ist. Ihr erinnert Euch doch noch an die Mode, einfache Konzepte zu amerikanisieren und sie durch das Suffix "-ing" hip und cool zu machen? Showering, Batch Cooking und nun also Jarring.

Beim Jarring geht es darum, Geld in einen Topf ("a jar", englisch für "Glas") zu legen. So könnt Ihr Projekte realisieren oder finanzielle Ziele definieren und Euch eine Frist (das berühmte deadlining) zuweisen, um Eure Ersparnisse zu verfolgen.

Die Benutzeroberfläche ist sehr nett und die App ist kostenlos und werbefrei. Der Entwickler hat jedoch angedeutet, dass er an einer kostenpflichtigen Version arbeitet, welche die Anzahl der Jars in der kostenlosen Version auf 10 begrenzen wird.

  • Preis: Kostenlos / Werbung: Nein / In-App-Käufe: Nein / Konto: Nicht erforderlich / Deutsche Sprache: Nein
Screenshots der App "JamJars".
Es gibt viele Apps zur Verwaltung von Budgets und Ersparnissen, aber JamJars hat eine nette Benutzeroberfläche / © NextPit

Qlate (Android)

Ok, beruhigen wir uns mal ein wenig – wir haben bei den ersten beiden Apps viel gelacht, aber dieses Mal ist es ernst. Qlate ist eine 2-in-1-Rechner- und Notiz-App. Ich darf schließlich die NextPit-Meteorologen nicht verwöhnen, ohne den Anhängern des Notismus etwas Gutes zu tun (erinnert Ihr Euch an den Bürgerkrieg zwischen diesen beiden Fraktionen im letzten Jahr).

Was ich an Qlate mag, ist, dass Ihr Formeln eingeben könnt, um schnell Berechnungen anzustellen und Daten leichter einzugeben. Ihr könnt damit zum Beispiel Euer Monatsbudget einstellen. Die Benutzeroberfläche ist vom Design her minimalistisch, aber sehr informationslastig. Die Nerds unter Euch werden daran aber sicherlich gefallen finden.

In der kostenlosen Version enthält die App Werbung. Die kostenpflichtige, werbefreie Version kostet 2,69 Euro.

  • Preis: Kostenlos / Werbung: Ja / In-App-Käufe: Ja (2,69€) / Konto: Nicht erforderlich / Deutsche Sprache: Nein
Screenshot der App "Qlate".
Fans von Excel-Formeln werden Qlate lieben / © NextPit

Punchlab (iOS)

Wenn sich einige von Euch in den Kommentaren mit mir anlegen, mache ich zur Entspannung gerne ein bisschen Schattenboxen und brülle dabei alleine in meinem Zimmer herum. Das ist doch normal, wie jeder andere auch, oder?

"Was meinst du damit, dass mein Test schlecht ist?!" *BAM* Nimm das! "Häh? Hast du gerade gesagt, dass ich mir bei der SoC-Leistung selbst widerspreche?" *PAF* *BIM* *BUMM* *SCHLACK*.

Seltsamerweise hat mir der UFC-Oberbabo Dana White trotz meiner Sitzungen noch keinen Vertrag angeboten, um mich im Octagon zu beweisen. Macht es also nicht wie ich und ladet Eure jahrelang unterdrückte Wut nicht allein in Eurem Zimmer als Autodidakt ab. Installiert Euch stattdessen Punchlab - eine App, die Übungen und Trainingseinheiten für verschiedene Kampfsportarten anbietet.

Ihr könnt englisches Boxen, Kickboxen, Muay Thai oder MMA wählen und je nach Niveau oder Zielen verschiedene Workouts ausprobieren. Einige sind kostenlos und bieten Videodemonstrationen mit zertifizierten Coaches, die Euch per Sprachausgabe anleiten.

Aber wie Ihr Euch denken könnt, werdet Ihr dabei zur Kasse gebeten, um alle Module und vor allem die Programme freizuschalten, die mehrere Workouts über einen bestimmten Zeitraum mit einem echten Zeitplan, einer Struktur usw. anbieten. Das Monatsabonnement kostet 18,49 Euro, für das Jahresabonnement müsst Ihr 83,99 Euro einplanen.

  • Preis: Kostenlos / Werbung: Nein / In-App-Käufe: Nein / Konto: Nicht erforderlich / Deutsche Sprache: Nein
Screenshots der App "Punchlab".
Die Punchlab-App ist nur in englischer Sprache verfügbar / © NextPit

Mini Skull-Pixel Adventure RPG (Android)

Mini Skull-Pixel Adventure RPG ist ein Abenteuerspiel mit RPG-Elementen, das sehr "lite" ist. Das Gameplay ähnelt aber eher dem eines narrativen Spiels, das auf einem Multiple-Choice-System basiert, um die Geschichte voranzutreiben.

Die Pixelart-Grafik erfindet das Rad nicht neu, ist aber nett. Und das Spiel nimmt sich selbst überhaupt nicht ernst. Es ist kostenlos, enthält aber einige In-App-Käufe, um Ingame-Elemente freizuschalten. Die Tatsache, dass Ihr mit Euren Entscheidungen die Geschichte beeinflusst, sorgt zudem für eine gute Wiederspielbarkeit.

Kurz gesagt, es ist nicht das Spiel des Jahres, aber es ist ein netter Indie-Titel, den man an einem Wochenende ausprobieren kann.

  • Preis: Kostenlos / Werbung: Nein / In-App-Käufe: optional (2,09€ - 10,99€ pro Artikel) / Konto: Nicht erforderlich / Deutsche Sprache: Nein
  • Ladet Euch das Mobile Game Mini Skull-Pixel Adventure RPG aus dem Google Play Store herunter.

Was haltet Ihr von unserer Auswahl dieser Woche? Habt Ihr weitere interessante Apps oder Spiele im Google Play Store oder im App Store von Apple gefunden?

Antoine Engels

Antoine Engels

Französischer Techjournalist, der auch fließend Englisch und Deutsch spricht. Ich bin für NextPit France verantwortlich, die französischsprachigen Abteilung der NextPit GmbH, einem auf Technik spezialisierten Online-Medium. Testberichte, Vergleiche, Kaufanleitungen, Interviews und Berichte über die Smartphone-, Wearables- und AIoT-Branche.

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11 Kommentare

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  • Torsten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Spannend, was ihr da teils wieder ungewöhnliches gefunden habt 👍🏻


  • Tobias Nowack vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Die Sortierung gefällt mir so überhaupt nicht. Bitte wieder nach Plattform sortieren. IOS und Android gruppiert.


    • Tenten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Also bei gerade mal fünf (!!) Apps sollte man wohl schon noch den Überblick behalten können, zumal die Plattform ja in großen Buchstaben hinter dem Namen der jeweiligen App steht. Und wenn mans dann doch nach Plattform trennt kommt der Nächste und meckert, weil die Apps, die es für beide Systeme gibt, doppelt aufgeführt sind und dann alles so unübersichtlich aufgebläht ist.


      • dieCrisa vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Kompromiss:
        System A
        System A + B
        System B

        Und beiden "Lagern" ist übersichtlich ohne doppelte Nennung gedient.


      • Tenten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Klar, warum einfach, wenns auch kompliziert geht.


      • dieCrisa vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Das findest Du kompliziert? 😂

        Das meinst Du nicht wirklich, oder?


      • Tenten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Es ist einfach umständlich. Drei Kategorien für gerade mal fünf Apps ist einfach nur Umstandskrämerei.


      • dieCrisa vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Bei 50 Apps wäre es - vielleicht - umständlich. Hier müsste man maximal 3 Mal ausschneiden und einfügen. Das ist eine Handvoll Sekunden, mehr nicht.
        Die ersten beiden Kommentare lesen und den Daumen-hoch anzuklicken dauert länger.

        Aber bitte: den Einen oder die Andere mag das überfordern.


      • Torsten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich seh das genauso wie Tenten, bei 5 Apps schaffen wir das sicher noch selbst. Ich finde es auch umständlich dafür Kategorien zu bilden.


      • dieCrisa vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Ich schaffe das auch. Mir persönlich ist das auch völlig wurscht.

        Allerdings war von Kategorien nie die Rede. Es ging schlicht ums Sortieren: exakt wie oben, nur in anderer Reihenfolge. Wenn das schon schwer verstanden wird, verwundert es nicht, dass man darin einen riesen Aufwand sieht.

        Das kostet den Autor Sekunden. Menschen, wie Tobias, erleichtert es das Lesen. Es ist weder verboten noch unmöglich, seiner Bitte nachzukommen. Stören würde es niemanden, aber wenigen würde es helfen.

        Kann man machen, muss aber nicht.


      • Torsten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        oha, ich hab das tatsächlich anders verstanden. Sah für mich so aus, als kämen manche Apps dann dreifach vor. Daher hielt ich das für kompliziert und unpraktisch. Gegen lediglich eine andere Reihenfolge der fünf Apps wird keiner etwas haben. Das ist mir persönlich jedenfalls auch egal. 👍🏻

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