Asus ROG Phone 3 im Test: Das Gaming-Smartphone für alle

Asus ROG Phone 3 im Test: Das Gaming-Smartphone für alle

Das Asus ROG Phone 3 wird von seinem Hersteller als "das leistungsstärkste Gaming-Smartphone der Welt" vorgestellt. Ein Versprechen, das in diesem immer noch nischenreichen Markt wenig Sinn ergibt. Aber das ROG Phone 3 ist nicht nur das leistungsstärkste, sondern auch das am weitesten verbreitete Gaming-Smartphone. Und das ist vielleicht sein größter Vorteil.

Bewertung

Pro

  • Bildschirm mit 144 Hz
  • Alltagstaugliches Design
  • Snapdragon 865 Plus
  • Überraschend gute Kamera
  • Solide Akkulaufzeit

Contra

  • Zubehör in Hülle und Fülle
  • Keine IP-Zertifizierung

Für wen eignet sich das Asus ROG Phone 3?

Das Asus ROG Phone 3 ist ein echter High-End-Bolide. Das Smartphone verfügt über die protzige Technik eines Flaggschiffs: 6,59-Zoll-AMOLED-Display mit 144 Hz Bildwiederholfrequenz, Qualcomm Snapdragon 865 Plus gekoppelt mit 12 oder 16 GB RAM und ein 6.000-mAh-Akku.

Der Verkaufspreis liegt bei 999 Euro. Das ist heftig; aber gleichzeitig immer noch deutlich billiger als viele andere High-End-Smartphones, die derzeit auf dem Markt – und ähnlich oder gar weniger gut ausgestattet sind.

Asus sagt, dass dieses Smartphone für echte Gamer entwickelt wurde. Für anspruchsvolle Spieler, die Leistung wollen. Aber, und das ist nicht neu: Diese anspruchsvollen Spieler als geschlossene Gruppe gibt es auf dem Smartphone-Markt gar nicht.

Ich sehe es zwar wirklich gerne, wenn Gaming-Smartphones mit testosterongeladenen Datenblättern herauskommen, denn ich persönlich spiele viel auf Smartphones. Genau deswegen weiß ich aber sehr gut, dass keines der derzeit erhältlichen Spiele auch wirklich die volle CPU-Power ausreizt. Dabei ist egal, ob es sich nun um lokale Handyspiele  aus dem App Store oder Play Store oder um Cloud-Gaming handelt.

Und selbst wenn es so wäre (aber es ist nicht so), spielt die überwiegende Mehrheit der Handyspieler ohnehin keine ressourcenintensiven Spiele. Gaming-Smartphones sind ihrer Zeit einfach zu weit voraus, und der Markt für mobile Spiele hält mit den technischen Ambitionen von Herstellern wie Asus, BlackShark oder Nubia nicht Schritt.

Doch im Gegensatz zu seinen schillernden Konkurrenten ist das ROG Phone 3 von Asus eher "normal". Sein Design ist schlichter als das seiner Konkurrenten, das ROG-UI-Overlay ist benutzerfreundlich und die Triple-Kamera mit 64 + 13 + 5 Megapixel eher üppig ausgestattet.

Womöglich wird es genau diese dezente Seite sein, mit der sich das ROG Phone 3 wirklich von der Konkurrenz abheben könnte.

ROG Phone 3: Das macht es zum idealen Gaming-Phone

Das beeindruckende 144-Hz-AMOLED-Display

Das ROG Phone 3 von Asus verfügt über einen 6,59-Zoll-Full-HD+-Bildschirm mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln (391 dpi) und einer Bildwiederholrate von 144 Hz. Ihr könnt auch zwischen 120, 90 und 60 Hz umschalten, um den Akku zu schonen.

Zum Glück verbaut Asus kein geschwungenes Display. Der Bildschirm ist flach und behält ein auffälliges Kinn und die Stirn. Die erfreuliche Konsequenz: Notches oder Löcher gibt's im Display nicht.

NextPit ASUS RoG Phone 3 front
Das Asus ROG Phone 3 hat mit 144 Hz einen der flüssigsten Bildschirme auf dem Markt / © NextPit

Das Display verfügt außerdem über eine Reaktionszeit von 1 ms, und die Abtastrate des Digitizers wurde von 240 Hz auf 270 Hz verbessert. Im Gebrauch sorgt dies für eine extrem flüssige Darstellung und eine außergewöhnliche Reaktion der Berührungssteuerung. Alles in allem ist das Display perfekt zum Spielen.

Leistung und X-Mode

Wie ich oben erläutert habe, sind Smartphones zu leistungsstark für die verfügbaren Spiele, die am häufigsten auf Mobiltelefonen konsumiert werden. Man kann einem Hersteller aber nicht vorwerfen, dass er erstklassige Leistung liefert, nur weil Developer und Spieler dem Trend nicht folgen.

Der Snapdragon 865 Plus ist eine auf 3,1 GHz übertaktete Version von Qualcomms neuestem 7-nm-Chipsatz mit integriertem 5G-Modem. Das Asus ROG Phone 3 ist das erste Smartphone, das ich mit diesem SoC teste, und es gehört neben dem Samsung Galaxy Z Flip 5G und dem Lenovo Legion Phone Duel zu den ersten drei, die damit ausgestattet sind.

Wenn Ihr dazu noch 12 oder 16 GB LPDDR 5 RAM und 512 GB UFS 3.1-Speicher hinzufügt, habt Ihr die perfekte Kombination für eine rasante Rechenmaschine. Wartet – es kommt noch besser. Das Asus ROG Phone 3 verfügt auch über einen "X-Modus" zur Leistungssteigerung. Ist das notwendig? Nein. Aber trotzdem herzlich willkommen.

Asus ROG Phone 3 Benchmark-Vergleich

  Asus ROG Telefon 3 OPPO Suche X2 Pro OnePlus 8 Pro
3D-Mark Slingshot Extreme ES 3.1 7724 7814 7122
3D-Mark Slingshot Vulkan 7079 6261 6613
3D-Mark Slingshot ES 3.0 9833 8854 8864
Geekbench 5 (Einzel/Multi) 977 / 3324 910 / 3295 887/ 3313
PassMark Speicher 28.568 35.423 27.118
PassMark Disk 124.077 71.327 50.083

In praktischer Hinsicht zielt dieser X-Modus darauf ab, das Beste aus CPU und GPU herauszuholen. Ihr findet ähnliche Leistungsmodi auch auf den Smartphones anderer Hersteller, wie z. B. den Fnatic Mode bei OnePlus, aber keiner ist so anpassbar wie der X-Mode von Asus.

Beispielsweise könnt Ihr die Taktfrequenz jedes Prozessorkerns einstellen. Das könnt Ihr mit einer BIOS-Konsole auf einem PC vergleichen, was eine gründliche Kontrolle der Parameter ermöglicht. Für ein klassisches Handyspiel ist das nutzlos, aber es ist ziemlich verrückt, so ein Feature auf einem Smartphone zu haben.

Der X-Modus erlaubt auch andere, kleinere Einstellungen, wie die Änderung der RGB-Hintergrundbeleuchtung des ROG-Logos auf der Rückseite des Geräts, wechselnde Einstellungen der Lüfterdrehzahl und sogar die Anpassung der Triggerpräferenzen für die "Air Trigger".

Die App Armoury Crate

Der X-Modus ist nur ein winziger Teil der App Armoury Crate. Diese App ist die Schaltzentrale des Smartphones für alles, was mit Leistung und Spielen zu tun hat.

Mit Armoury Crate könnt Ihr "Szenario-Profile", Leistungsvorgaben für jedes Spiel, erstellen und anpassen. Ihr könnt also zwischen drei Leistungsstufen wählen (Standard, Gaming und Hardcore). Jede Ebene bietet eine Reihe von fortgeschritteneren Einstellungen.

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Die Armoury Crate ist ein wahres Arsenal an Performance-Tuning für das ROG Phone 3. / © NextPit

Temperaturregelung, CPU- und GPU-Nutzung, Bildschirmeinstellungen, Empfindlichkeit der Berührungssteuerung, Verbesserung der Internetqualität, Befehlszuordnung, Makroerstellung. Es ist total wahnsinnig, aber auch wirklich praktisch, jedem Spiel ein Profil zuordnen zu können. Besonders wenn man oft von einem Spieltyp zu einem anderen wechselt, wenn ich zum Beispiel zwischen Call of Duty Mobile und Dead Cells jongliere.

Die Air Trigger

Das ultimative Gaming-Asset des ROG Phone ist die Integration von Touch-Oberflächen auf der rechten und linken Seite des Smartphones. Ihr verfügt somit über L1/L2 und R1/R2 Triggertasten.

NextPit ASUS RoG Phone 3 play button game
Die Schultertasten reagieren sehr genau. / © NextPit

Asus hat die Air Trigger auf jeder Seite in zwei Teile geteilt, wodurch Ihr einzigartige Einstellungen von bis zu vier virtuellen Schaltflächen auf einmal erhaltet. Außerdem gibt es jetzt Einstellungen für "Slide"- und "Swipe"-Gesten, die bis zu acht verschiedene Funktionen bieten.

Das haptische Feedback der Oberflächen ist darüber hinaus außergewöhnlich. Es fühlt sich wirklich so an, als würde man eine Taste drücken.

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Die Air Trigger des ROG Phone 3 sind sehr präzise und berücksichtigen mehrere Gesten / © NextPit

Bei einem First Person Shooter (FPS) ist das wiederum sehr nützlich. Ihr braucht nicht mehr auf den Bildschirm zu tippen, um zu feuern, wodurch Ihr viel reaktionsschneller seid. Bei einem Multiplayer-FPS, bei dem die Geschwindigkeit der Schlüssel zum Erfolg ist, sind diese Air Trigger ein entscheidender Vorteil gegenüber Gegnern. Das Smartphone wird fast zu einem vollwertigen Controller.

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In FPS sind die Air Trigger des Asus ROG Phone 3 ein unbestreitbarer Vorteil. / © NextPit

So viel zu den Qualitäten des ROG Phone 3, die es in der Tat zum besten Gaming-Smartphone machen, das ich je getestet habe. 

ROG Phone 3 als tägliche Allrounder – das hat mir gefallen

Das vergleichsweise schlichte Design

Ich bin kein Fan des auffälligen und aggressiven Aussehens von Gaming-Smartphones im Allgemeinen. Das ROG Phone 3 trägt hier weniger dick auf.

Die erste Generation hatte leuchtend orangefarbene Akzente mit sichtbaren Schlitzen, die bei der zweiten Generation zu einem einzigen Schlitz wurden. Mit dem ROG Phone 3 hat sich Asus für eine transparente Kühlkammer mit weniger markanten Linien entschieden.

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Die diskretere Kühlkammer des Asus ROG Phone 3 / © NextPit

Die Rückseite des Smartphones ist durch Gorilla-Glas 6 mit Aluminiumkanten geschützt. Aufgrund der Belüftung auf der Rückseite ist das Telefon nicht IP-zertifiziert. Das Dreifach-Fotomodul ist in einer horizontalen, rechteckigen Insel angeordnet, die im Profil nicht allzu sehr hervorsteht.

Das durch RGB beleuchtete ROG-Logo ist immer auf der Rückseite des Telefons vorhanden, der Hersteller möchte die Gaming-Seite nicht völlig verleugnen. Aber im Großen und Ganzen ist das Design weicher, nüchterner, universeller. Man wird Euch nicht anstarren, wenn Ihr dieses Smartphone in der Öffentlichkeit aus der Tasche nehmt.

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Der Lüfter des ROG Phone 3 von Asus mit seinem Logo. / © NextPit

Alle Bilder des ROG Phone 3 findet Ihr in unserem geteilten Album.

Die Triple-Kamera

Natürlich stand die Fotoleistung bei der Entwicklung eines Gaming-Smartphones nie im Fokus des Herstellers. Aber andererseits scheint Asus verstanden zu haben, wie wichtig es ist, ein Gaming-Smartphone für ein breiteres Publikum, nicht unbedingt für Hardcore-Gamer, attraktiv zu machen.

Asus verbaut folgende Sensoren für das ROG Phone 3:

  • Sony IMX686 Weitwinkel-Hauptobjektiv 64MP, f/1,8, 26 mm
  • 13 MP Ultra-Weitwinkelobjektiv, f/2,4, 125° FOV, 11 mm
  • 5 MP-Makrolinse, f/2,0
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Der Dreifach-Fotosensor des Asus ROG Phone 3 ist mehr als "nur" vorhanden. / © NextPit

Und entgegen aller Befürchtungen ist das Ergebnis nicht katastrophal. Der 64MP-Hauptsensor nimmt standardmäßig 16MP-Fotos über das Pixel-Binning auf. Keine optische Stabilisierung, kein Laserfokus, kurz gesagt, es handelt sich um ein eher minimalistisches Rezept, dessen Leistung von den Lichtverhältnissen abhängt.

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Die Detailgenauigkeit stimmt. / © NextPit

Bei Tag und bei gutem Wetter ist die allgemeine Bildwiedergabe korrekt. Aber wir sehen Probleme im Dynamikbereich, der nicht groß genug ist. Die hellen Bereiche des Bildes haben viel zu viel Vorrang vor den leider häufig abgesoffenen Schatten.

Generell tendiert das Smartphone eher zur Überbelichtung. Der Weißabgleich ist in Ordnung, die Farbmetrik ebenfalls.

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Die Farbwiedergabe und die Details sind korrekt, aber der Dynamikbereich lässt zu wünschen übrig. / © NextPit

Mangels Teleobjektiv ist es der Sony-IMX686-Hauptsensor, der für das digitale Zoomen bis zu 2x und bis zu 10x sorgt. Es überrascht nicht, dass die Detailgenauigkeit erheblich abnehmen, wenn man über die 2x-Vergrößerung hinausgeht.

Der Ultraweitwinkel stimmt in Bezug auf die Farbwiedergabe mit dem Hauptsensor überein, aber leidet noch mehr unter den Belichtungsproblemen, wodurch Details verloren gehen. Was den Makrosensor betrifft: Das ist Datenblattkosmetik.

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Hier seht Ihr die Probleme im Dynamikbereich – die Bäume ertrinken im Schatten / © NextPit

Im Fototeil hatte ich nicht viel erwartet, aber das ROG Phone 3 hat mich hier wirklich positiv überrascht. Es handelt sich offensichtlich nicht um ein Foto-Handy, und viele Wettbewerber schneiden in diesem Punkt viel besser ab. Aber für ein Gaming-Smartphone fand ich die Kamera in Ordnung.

Solider Akku

Das ROG Phone 3 bietet mit 6.000 mAh einen der größten Akkus auf dem Markt. Der Hersteller verspricht, dass sein Smartphone mit einer einzigen Ladung zwei Tage ohne Probleme durchhalten kann.

Ich habe den PassMark-Benchmark zweimal durchgeführt. Einmal mit dem Bildschirm in 144 Hz und Standardleistung. Ein zweites Mal mit dem Bildschirm noch in 144 Hz, aber mit aktiviertem X-Modus. Im Standardmodus brauchte das ROG Phone 3 22 Stunden, um unter 20 Prozent Akkulaufzeit zu kommen. Bei aktiviertem X-Modus waren es etwas mehr als 20 Stunden.

Das ist ein großartiges Ergebnis, und das Smartphone kann bei typischer Nutzung tatsächlich zwei Tage halten. Asus verwendet die 30-Watt-Schnellladung, was bedeutet, dass der Akku in rund eineinhalb Stunden vollständig geladen werden kann. 40 Minuten reichen aus, um etwas mehr als zwei Drittel der Gesamtkapazität zu erreichen. Das ist etwas länger als bei anderen High-End-Konkurrenten.

Ich weise auch darauf hin, dass Asus einen umfassenden Bereich für Batteriemanagement und -abstimmung bietet. Dieses Menü mit dem Namen "PowerMaster" ermöglicht es Euch, die Wiederaufladung zu planen, sie zu begrenzen (80, 90 oder 100 Prozent) oder sich sogar für eine langsame Ladung zu entscheiden, um den Akku zu schonen. Auch hier sind die Anpassungsoptionen sehr umfassend.

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Das PowerMaster-Menü bietet, wie auch der X-Modus, viele Optionen, um den Akku des ROG Phone 3 zu schonen. / © NextPit

Asus ROG Phone 3: Das hat mir nicht so gut gefallen

Zubehör in Hülle und Fülle

Um Euer Spielerlebnis zu "optimieren", bietet Asus eine große Auswahl an Zubehör an, um das ROG Phone 3 zu einem echten Transformer zu machen. Ein Patchwork aus Controllern, sekundärem Bildschirm, Lüfter – Kurz gesagt, das ROG Phone 3 hat mindestens so viele Gadgets wie die PSP oder der Game Boy Advance.

Für meinen Test durfte ich nur den "AeroActive Cooler 3"-Lüfter ausprobieren. Ansonsten finden wir die ROG Kunai genannten Joy-Cons, die an jeder Seite des Smartphones eingesteckt werden, und das Setup in eine Art Nintendo Switch verwandeln.

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Für die ROH Phones gibt es richtig viel Zubehör. / © NextPit

Das Twin View Dock, der sekundäre Bildschirm, ist eine absolute Spielerei. Und wenn Ihr meinen Test des LG V60 ThinQ 5G gelesen habt, wisst Ihr bereits, dass ich eine eindeutige Meinung über die Nützlichkeit von Doppelbildschirm-Geräten habe.

Der AeroActive-3-Lüfter, der über einen dualen USB-C-Anschluss an der linken Seite des Smartphones angeklippt werden kann, ist unhandlich. Mit seinem integrierten Standfuß kann er aber auch zum Anschauen von Videos verwendet werden.

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Der Asus-ROG-Phone 3-Ventilator und sein kleiner integrierter Standfuß. / © NextPit

Er ermöglicht Euch auch, mit dem an eine Steckdose angeschlossenen Smartphone zu spielen, ohne dass das Ladekabel im Weg ist. Und er bietet die Möglichkeit, ein kabelgebundenes Headset mit 3,5-mm-Mini-Klinkenanschluss anzuschließen.

Ich hätte auch sehr gerne den ROG-Clip ausprobiert, der es erlaubt, das Smartphone an den Xbox-One-S- oder PS4-Controller anzuschließen.

Ansonsten bin ich wirklich kein Fan dieser Art von Accessoires, die ein Gerät, für das Ihr 1000 Euro bezahlt habt, nur noch weiter monetarisieren.

Fazit: Die "Republic of Gamers" sucht neue Bürger

"ROG Phone" steht für "Republic of Gamers", und nie hat diese Namenswahl besser auf die Smartphone-Reihe gepasst. Es ist nicht nur das erste Smartphone mit dem Snapdragon 865 Plus und das leistungsstärkste Gerät, das ich bisher getestet habe, es bietet auch alles, um einer breiten Masse zugänglich zu sein. Mit dem ROG Phone 3 akquiriert Asus neue Bewohner für seine Nischen-Republik.

Es ist wunderbar, ein solches Power-Gerät in den Händen zu halten, aber wer außer einem Geek wie mir wäre bereit, eine Handheld-Spielkonsole in ein Smartphone für den täglichen Gebrauch zu verwandeln?

Und wer von den Spielern von Candy Crush, Fortnite und anderen Minispielen, die die mobilen App-Stores überschwemmen, braucht so viel Power? An dieser Stelle kommt die Mainstream-Seite des ROG Phone 3 ins Spiel, um jene Verbraucher zu erfassen, die der Gaming-Aspekt verwirren kann.

Das ROG Phone 3 hat unterm Strich genug von seiner Gaming-Smartphone-Freakishness abgelegt, um ein Mainstream- und Allzweck-Paket zu werden. Dies erfordert ein schlichteres Design, aber auch die Integration eines brauchbaren Fotomoduls, was bei einem Gaming-Smartphone selten ist.

Das ROG Phone 3 ist mainstreamig genug, um als tägliches Smartphone zu dienen, davon bin ich überzeugt. Aber das Maß an Kontrolle und Steuerung hinsichtlich der Gaming-Experience, geht weit über das hinaus, was andere Hersteller derzeit anbieten können.

Wer Gamer ist, aber keinen 5 Kilogramm schweren Ziegelstein mit sich herumschleppen will und ein vielseitiges, aber leistungsstarkes Gerät sucht, für den ist das ROG Phone 3 genau das Richtige. Hier könnt Ihr das Asus ROG Phone 3 vorbestellen (kaufen).

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