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Honor enthüllt das Honor Magic 4 Pro – angekommen in der Spitzenklasse

Update: Jetzt mit Hands-on-Video
HONOR Launch Event MWC 2022
© Honor

Das Launch-Event von Honor Global auf dem MWC Barcelona 2022 ist vorbei. Mit dem soeben angekündigten Honor Magic 4 Pro wurden dabei die hohen Erwartungen durchaus erfüllt. Das Gerät besitzt leistungsstarke Kameras, einzigartige KI-Funktionen und innovative Sicherheitsfeatures – und inzwischen haben wir auch ein erstes Hands-on-Video vom Honor Magic 4 Pro für Euch!

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  • Das Honor Magic 4 Pro wird ab 1.099 Euro erhältlich sein, das Honor Magic 4 ab 899 Euro.
  • Das Pro-Modell bietet innovative Kamerafunktionen und 100 Watt kabelloses Schnellladen.
  • Beide Geräte verfügen über den Snapdragon 8 Gen 1 und sind ab Q2 2022 verfügbar.

Honor hat insgesamt vier verschiedene Geräte vorgestellt, wobei der Nachfolger des Honor Magic 3 Pro am sehnlichsten erwartet wurde. Fans wird es freuen, dass das vorgestellte Honor Magic 4 Pro eine ähnliche Designphilosophie wie das Vorgängermodell verfolgt. Das Beeindruckendste am Honor Magic 4 Pro sind natürlich die Kameras. Die drei Kameras, die in einer zyklopischen Kamerainsel in der Mitte des Geräts sitzen, versprechen ein branchenweit führendes Fotoerlebnis, das durch ganz grandiose Innovationen bei Hardware und Software ermöglicht wird – also so wie ungefähr jedes Smartphone 2022. 

Update: Wir haben inzwischen das Honor Magic 4 Pro ausprobieren können. Unsere ersten Eindrücke findet Ihr im folgenden Video:

Daneben wurde die schwächere Standardversion enthüllt, das Honor Magic 4, das mit einem Preis von 899 Euro etwas günstiger ist. Dafür macht das kleine Modell aber auch erhebliche Zugeständnisse bei Bildschirm, Kameras und Wireless Charging.

Außerdem wurden eine neue Smartwatch und ein Paar Ohrhörer vorgestellt. Die Honor Watch GS3 wird mit einem 1000-Nits-Display und Dual-Band-GNSS-Unterstützung ausgestattet sein. Die TWS-Kopfhörer Honor Earbuds 3 Pro verfügen über Koaxialtreiber und einen integrierten Temperatursensor für Körpertemperatur-Messungen.

Das Honor Magic 4 Pro & Honor Magic 4

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Hier ein Überblick über alle Funktionen des Magic 4 Pro / © Honor

Auf der Rückseite des Geräts befinden sich drei Kameras: Eine 50-MP-Weitwinkelkamera, eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera mit 122° FOV und schließlich ein 64-MP-Teleobjektiv mit 3,5-fachem optischen Zoom, OIS und bis zu 100-fachem Digitalzoom. Diese leistungsstarken Kameras werden auch von einem Direct-Time-of-Flight-Sensor (dToF) unterstützt, um bewegte Objekte und Entfernungen besser erfassen zu können. Außerdem gibt es einen "Flicker"-Sensor, der die Bildrate der Aufnahme an die Lichtquellen anpasst, um Flimmern in Videos zu verringern.

Das Honor Magic 4 verfügt über die gleichen 50-MP-Ultraweitwinkel- und -Weitwinkel-Kameras, allerdings beschränkt sich das Teleobjektiv auf 8 Megapixel.

Die KI-Fotofunktionen wurden ebenfalls verbessert. Die beiden Hauptkameras arbeiten zusammen, um bessere Ultra-Wide-Fotos aufzunehmen. Dabei werden mittels KI die Bilder für mehr Klarheit in der Mitte kombiniert.

Das 6,81 Zoll große OLED-Display bietet eine variable Bildwiederholfrequenz von 1 bis 120 Hz und eine Auflösung von 2848 x 1312 Pixel (460 PPI) mit einer hundertprozentigen DCI-P3-Farbraumabdeckung bei 1000 Nits Helligkeit. Das bedeutet, dass das Display effektiv 1,07 Milliarden Farben ausgeben kann. Softwareseitig hat Honor die neuen Geräte mit einer MEMC-Kompensation ausgestattet, die herkömmliche 30 FPS-Inhalte auf 60 FPS bringt und so für flüssigere Objektbewegungen bei allen Inhalten sorgen soll.

HONOR Magic4 Series screen
Das LTPO-Display hat es in sich, aber die Helligkeit liegt im unteren Bereich der 2022er Flaggschiffe. / © Honor

Zurück zu den Kamerafunktionen: Selfies standen weniger im Fokus, aber Honor hat das Honor Magic 4 Pro dennoch mit einer 12-MP-Ultraweitwinkelkamera und einer 3D-Tiefenkamera ausgestattet. Die normale Version des Magic 4 besitzt dagegen lediglich eine 12-MP-Selfieknipse mit 100 Grad FOV.

Honor richtete sich direkt an die härteste Fotokonkurrenz: Das neueste iPhone 13 von Apple! So zeigte Honor mehrere Szenarien, in denen das Magic 4 Pro angeblich die Nase vorn hat. Aber all diese Behauptungen müssen natürlich erst durch Testberichte verifiziert werden, bevor wir hier einen Gewinner ausrufen können. Honor hat einen offensichtlichen Weg eingeschlagen und versucht, Apple in allen Bereichen zu schlagen, wobei der Schwerpunkt auf der Farbgenauigkeit liegt, die der von DSLR-Kameras sehr nahe kommen soll.

Honor betonte, dass die mit dem Honor Magic 4 Pro aufgenommenen Videos eine vergleichbare Bild-zu-Bild-Qualität wie die normalen Fotos haben werden, so dass Ihr schnell Eure Lieblingsmomente ohne Qualitätseinbußen festhalten könnt. Im Videomodus sind 4k60 bei 10 Bit Farbtiefe drin.

HONOR Magic4 Series Launch Event snapdragon
Der Snapdragon 8 Gen 1 ist eine deutliche Verbesserung. / © Honor

Als Betriebssystem hat Honor die neuen Geräte mit Android 12 ausgestattet, auf das die hauseigene Software Magic UI 6.0 aufsetzt, die viele Vorteile bei Spielen und Akkulaufzeit bietet. Eine Funktion, die ebenfalls auffiel, war das Privacy Calling, das durch KI-Verarbeitung erkennen kann, wo sich Euer Kopf befindet. Ton wird dadurch nur an Euch übertragen, so dass Eure Privatsphäre bei Gesprächen besser vor Umstehenden geschützt ist. 

All diese KI-Fähigkeiten werden zumindest zum Teil durch den neuen Snapdragon SoC, den Snapdragon 8 Gen 1, ermöglicht. Es ist das SoC, welches sich noch am ehesten mit dem neuesten A15 Bionic von Apple messen kann, der im aktuellen iPhone steckt. Lest dazu auch unseren Test des iPhone 13.

Zusätzlich zur Leistungssteigerung bietet das neue SoC eine zusätzliche Sicherheitsebene mit einer vertrauenswürdigen Ausführungsumgebung (Trusted Execution Environment, TEE), die zusätzlich zum bereits vorhandenen TEE von Honor eingesetzt wird. Das bedeutet, all Eure sensiblen Informationen wie Passwörter, Gesichtserkennungsscans und Fingerabdrücke werden sicher gespeichert und unabhängig voneinander ausgeführt .

Beeindruckend ist, dass sowohl das kabelgebundene als auch das kabellose Aufladen mit 100 W erfolgt. Ermöglicht wird das durch eine proprietäre SuperCharge-Plattform von Honor, die Euer Gerät in 15 Minuten zu 50 Prozent aufladen kann. Das Honor Magic 4 fällt hier etwas zurück, mit "nur" 66 W kabelgebundenem SuperCharge.

Was haltet Ihr von den neuen Honor-Geräten? Kann es für Euch nur das Honor Magic 4 Pro geben, oder langt Euch das Honor Magic 4? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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7 Kommentare

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  • Olaf vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Zwei Dinge fallen mir beim Video auf: Entweder hat die Frau mit dem Honor in der Hand ziemlich kleine Hände, oder es ist tatsächlich ein echter Klopper. Und dann hoffe ich, dass die Farbe täuscht, oder haben es die Chinesen tatsächlich für eine gute Idee gehalten, hochglänzendes Silber für die (Glas-) Rückseite zu verwenden? Das wäre dann nämlich so, als würde man daheim ständig mit den Fingern auf dem Badezimmerspiegel herumtatschen - für mich der absolute Smartphone-Rückseiten-GAU.

    Nachtrag: Ich vermute, es ist eher Weiß gewesen, wenn ich mir das Promo-Bild mit allen Farben des Magic angucke. Gott sei Dank.


  • roezal vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    "Die drei Kameras, die in einer zyklopischen Kamerainsel in der Mitte des Geräts sitzen, versprechen ein branchenweit führendes Fotoerlebnis, das durch ganz grandiose Innovationen bei Hardware und Software ermöglicht wird – also so wie ungefähr jedes Smartphone 2022. "
    Ich habe mich trefflich amüsiert über diese leise spöttische Bemerkung - volle Punktzahl! So der Branche (mit ihrer ständigen Selbstbeweihräucherung) den Spiegel vorzuhalten ist erfrischend - dankeschön!


  • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ist ein für viele wahrscheinlich eher unwichtiges Detail, aber ich mag es irgendwie, dass Huawei und Honor bei der Display-Auflösung endlich von diesen plumpen 1080p und 1440p bleichen, sondern stattdessen die Schärfe als Priorität setzen. So entstehen dann diese "schiefen" Auflösungen wie hier die 1312p. Genauso handhabt das Apple ja auch bei allen ihren Geräten und ich finde das SO viel besser, als die "Standard-Auflösungen" die NIE richtig passen, da entweder irgendwie zu niedrig oder völlig Overkill. Das zeigt vor allem Samsung mMn "gut". Bei bspw. 6.1" und 6.7" einfach beide mit 1080p und dann bei nur 0,1" mehr auf 6,8" plötzlich 1440p. Völliger Unsinn...


    • Olaf Gutrun vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Frage mich was an den 1440p in meinem s22u Unsinn sein soll? Der Unterschied zu 1080p ist deutlich sichtbar.


      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das habe ich nicht gemeint. Ich meine die generelle Herangehensweise bei der Auflösung.
        Beim Ultra sollen es 1440p sein, aber bei nur 0,1" weniger reichen plötzlich wiederum 1080p? DAS ist in meinen Augen Unsinn.
        Sieh dir die Auflösungen bzw. Displays bei den iPhones bspw. an. Die haben unabhängig von der Größe (außer beim Mini und da auch nur minimal) alle die exakt gleiche Schärfe. Nicht stupide die gleiche Auflösung. Egal ob du 6,7" oder 6,1" wählst - du bekommst die genau gleichen 460ppi. Und das ist mMn deutlich intelligenter, als auf verschiedenen Größen die gleiche Auflösung zu verbauen, wie Samsung das macht und dann bei fast der gleichen Größe plötzlich buchstäblich die doppelte Auflösung. Oder die iPads. Auch da haben abseits vom Mini ALLE iPads exakt die gleiche Schärfe, statt die gleiche Auflösung, was dann beim einen zu wenig oder völlig Overkill wäre. So wie viele Laptop-Hersteller es machen: 13" und 17" und beide mit 1080p. Beim 13" völlig ausreichend, bei 17" einfach viel zu wenig.


      • Franz Hartmann vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @Tim
        Das liegt daran, dass Samsung seit dem S21 das Ultra Modell vom normale und Plus Modell noch mehr abheben möchte. Beim S20+ waren es ja mit 6,7 Zoll noch 1440p.


    • Gianluca Di Maggio vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Man nutzt Auflösungen wie 1080p und 1440p weil Content oft darauf zugeschnitten ist. Bei den Displaygrößen ist das auch völlig ausreichend wenn man sich das Smartphone nicht direkt vors Gesicht pappt.

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