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Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: So viel besser ist das neue Flaggschiff

nextpit xiaomi 14 ultra vs xiaomi 13 ultra
© nextpit

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Das nagelneue Xiaomi 14 Ultra ist das beste, was der chinesische Smartphone-Hersteller zu bieten hat. Damit beerbt das Gerät das Xiaomi 13 Ultra aus dem letzten Jahr. Aber wie viel hat sich tatsächlich verändert und lohnt sich das Upgrade? Wir vergleichen die beiden Premium-Handys miteinander.

Xiaomi 14 Ultra und Xiaomi 13 Ultra: Technische Daten im Vergleich

  Xiaomis Flaggschiff 2024 Xiaomis Flaggschiff 2023
Produkt
Abbildung
Xiaomi 14 Ultra
Xiaomi 13 Ultra
Bewertung
Noch nicht bewertet
Zum Hands-on des Xiaomi 14 Ultra
Xiaomi 13 Ultra - Zum Testbericht
Preis (UVP)
  • 1499,90 €
  • ab 1.499,90 €
Display
  • 6,73", AMOLED
    3.200 x 1.440 px
    1-120 Hz Bildwiederholrate
  • 6,73", AMOLED
    3.200 x 1.440 px
    1-120 Hz Bildwiederholrate
SoC
  • Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3
  • Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2
RAM
  • 16 GB RAM
  • 12 GB RAM
Speicher
  • 512 GB Speicher
  • 512 GB Speicher
OS
  • HyperOS auf Basis von Android 14
    4 Android-Upgrades + 5 Jahre Sicherheitsupdates
  • MIUI 14 auf Basis von Android 13
    3 Android-Upgrades + 5 Jahre Sicherheitsupdates
Kamera
  • Hauptkamera: 50 MP, Blende f/1.63-f/4.0, OIS
    Ultraweitwinkel: 50 MP, Blende f/1.8
    Periskop-Kamera 3,2x, 50 MP, Blende f/2.5, OIS
    Telekamera: 5x, 50 MP, Blende f/1.8, OIS
  • Hauptkamera: 50 MP, f/1.9, OIS
    Ultraweitwinkel: 50 MP, f/1.8
    Teleobjektiv 3,2x: 50 MP, f/1,8, OIS
    Teleobjektiv 5x: 50 MP, f/3.0, OIS
Selfie-Kamera
  • 32 MP, f/2.0-Blende
  • 32 MP, f/2.0-Blende
Akku
  • 5.000 mAh
    Schnellladen mit 90 W
    Wireless Charging mit 80 W
    Reverse Wireless Charging 10 W
  • 5.000 mAh
    Schnellladen mit 90 W
    Wireless Charging mit 50 W
    Reverse Wireless Charging 10 W
Konnektivität
  • 5G, LTE, W-iFi 7, Bluetooth 5.4, NFC
  • 5G, LTE, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.3, NFC, eSIM
IP-Zertifizierung
  • IP68
  • IP68
Abmessungen und Gewicht
  • 161,4 x 75,3 x 9,2 mm, 219,8 g
  • 163,18 x 74,64 x 9,06 mm, 227 g
Zum Angebot*  

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: Display und Design

Vergleichen wir das Xiaomi 14 Ultra mit dem Xiaomi 13 Ultra, fällt uns das auffällige Kamera-System auf der Rückseite ins Auge, das bei beiden aus einem riesigen, kreisrunden Element besteht. Bei beiden sieht das nahezu identisch aus, ebenso kommen in beiden vier Kameras zum Einsatz. Der Blick auf die Front präsentiert uns dann beim 2023er-Modell ein durch Gorilla Glass Victus geschütztes, Curved-Display – das Xiaomi 14 Ultra hingegen setzt auf ein Flat-Design und Xiaomi Shield Glass. Mit 219,8 g und 9,2 mm ist das neue Modell gleichzeitig etwas dicker und etwas leichter geworden – ein Stunt, den ich selbst so leider nicht hinbekomme.

Xiaomi 14 Ultra von hinten, auf einem Tisch stehend
Die 50-MP-Hauptkamera mit dem 1-Zoll-Sensor führt das Kamera-System des Xiaomi 14 Ultra an. / © nextpit

Beide Modelle sind natürlich nach IP68 zertifiziert und gegen eindringendes Wasser sowie Staub geschützt. Sonst gibt es optisch keine großen Unterschiede festzustellen.

Das gilt dann auf den ersten Blick auch fürs Display: Beide Male 6,73 Zoll Bildschirmdiagonale, bei beiden 1440p-Auflösung und ebenfalls bei beiden vorhanden ist die variable Bildwiederholrate von 1-120 Hz. Die Spitzenhelligkeit schraubt Xiaomi jetzt aber von 2.600 auf 3.000 Nits. 

Xiaomi 13 Ultra
Von hinten ist das Xiaomi 13 Ultra so gut wie gar nicht von seinem Nachfolger zu unterscheiden.  / © NextPit

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: SoC und Performance

Beim Prozessor gab es das erwartbare Update: Der Snapdragon 8 Gen 2 musste im neuen Modell dem Snapdragon 8 Gen 3 weichen. Das bringt einen Performance-Gewinn, der sich allerdings auf einem Niveau abspielt, der eigentlich niemandem im Alltag tatsächlich auffallen dürfte. Ich verzichte an dieser Stelle einmal auf den obligatorischen Vergleich der Benchmark-Tests, oder besser gesagt: Ich vertröste Euch ein wenig, damit wir in unserem eigenen Test die präzisen Werte fürs Xiaomi 14 Ultra ermitteln können. 

Schaut aber gerne schon einmal auf unseren Test des Xiaomi 14. Auch dort kommt ein Snapdragon 8 Gen 3 zum Einsatz, sodass das mindestens schon mal die Richtung vorgibt, in der Ihr auch die Performance des Xiaomi 14 Ultra verorten könnt. Das nicht in besonders großer Stückzahl in Europa erhältliche Xiaomi 13 Ultra wurde seinerzeit in einer Variante mit 12 GB RAM und 512 GB Systemspeicher angeboten. Auch dieses Jahr beim Xiaomi 14 Ultra gibt es nur eine Variante, wobei die 512 GB mit 16 GB RAM kombiniert werden. Kleines Plus also für das Xiaomi 14 Ultra, wenngleich ich auch da befürchte, dass sich dieser Unterschied nicht im täglichen Einsatz großartig bemerkbar macht. 

Bleibt noch die Konnektivität, die ebenfalls weitestgehend identisch ist. Lediglich Bluetooth wurde fürs 14er-Modell einem Upgrade auf Version 5.4 unterzogen. Oder halt, eine Sache ist da wohl doch noch: Es steht zwar nicht im Datenblatt Xiaomis, aber zumindest bei o2 las ich davon, dass die Xiaomi 14 Series eSIM unterstützt.

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: Software

Das Xiaomi 14 Ultra vertraut bereits auf Android 14 und anstelle von MIUI auf das neue HyperOS. Das Xiaomi 13 hingegen wurde mit Android 13 auf Basis von MIUI 14 ausgeliefert. Mit HyperOS hat Xiaomi bislang das OS nicht optisch auf links gekrempelt und auch die eines Flaggschiffs unwürdige Bloatware finden wir auf beiden Geräten. Allerdings gibt es einen Unterschied, der bei einer Kaufentscheidung eine Rolle spielen könnte: Beide bieten Euch fünf Jahre lang Sicherheitsupdates an, aber wo Xiaomi beim Xiaomi 14 Ultra vier große Android-Updates zusichert, sind es beim Xiaomi 13 Ultra nur derer drei. 

Bedeutet für Euch, dass Ihr heute bei einer Anschaffung beider Modelle das Xiaomi 14 Ultra zwei Jahre länger nutzen könntet. Schön jedenfalls, dass sich Xiaomi bei seinen Software-Versprechen Schritt für Schritt verbessert.

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: Kamera

Xiaomi 14 Ultra Display im Detail
Das Objektiv in der Hauptkamera des Xiaomi 14 Ultra ist mit F1.63 extrem lichtstark. Um bei Tageslicht die Bildqualität zu verbessern, ist eine variable Irisblende verbaut. / © nextpit

Tja, die Kamera ist nicht nur das Aushängeschild beider Modelle, sondern auch die spannendste Kategorie, wenn wir feststellen wollen, wo Xiaomi das 14 Ultra verbessert hat gegenüber dem schon sehr starken Kamera-Smartphone Xiaomi 13 Ultra. Deswegen gibt es jetzt die kalte Dusche für alle Interessierten: Uns fehlen noch ausführliche Testeindrücke des neuen Sensors, weshalb wir nur sehr theoretisch überlegen können, welchen Qualitätssprung wir beim neuen Xiaomi 14 Ultra machen. 

Gehen wir fein säuberlich die technischen Daten durch, fallen uns wieder sagenhaft viele Parallelen auf: 

  • 50-MP-Hauptkamera mit 1-Zoll-Sensor
  • 50-MP Ultraweitwinkel
  • 2 x Telekameras (2,3x und 5x) ebenfalls mit 50 MP
  • 32-MP-Selfie-Knipse
  • Leica-Partnerschaft
  • alle Bilder werden optisch stabilisiert, abgesehen von den Ultraweitwinkel-Kameras

Also ist das Kamera-Line-up bei beiden Modellen identisch? Nope, natürlich nicht. Bei der Hauptkamera, wo der große und brandneue LYT-900-Bildsensor zum Einsatz kommt, handelt es sich um eine komplett neue Produktreihe Sonys, die die alten Sensoren beerbt. Zudem gibt es im Xiaomi 13 Ultra eine f/1.9-Blende, während wir es im neuen Flaggschiff mit einer stufenlos einstellbaren Blende von f/1,63-f/4,0 zu tun bekommen. 

Also ja, es gibt viele Gemeinsamkeiten bei beiden Arrays, aber in einem technischen Bereich, in dem wir bei den Kameras mittlerweile qualitativ angekommen sind, sind die Unterschiede nun mal marginal und so können diese vermeintlichen kleinen Dinge das Zünglein an der Waage sein. Ich werde mich hier nicht lang um Kopf und Kragen quatschen, sondern drücke uns gemeinsam die Daumen, dass wir Euch möglichst flott gleich zwei Artikel nachreichen können: Den finalen Test zum Xiaomi 14 Ultra sowie einen expliziten, ausführlichen Kamera-Test des Geräts. Spätestens dann aktualisieren wir auch diesen Beitrag, berichten von den Fortschritten der neuen Kamerasensoren und packen natürlich auch Galerien mit dazu.

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: Akku und Schnellladen

Das mit dem Schnellladen beherrscht Xiaomi ja. Offensichtlich sah man auch nicht wirklich Bedarf, grundlegende Dinge zu ändern, sodass wir es in beiden Modellen mit einem 5.000-mAh-Akku zu tun bekommen, der maximal mit 90 W druckbetankt werden kann. Einziger Unterschied ist hier das Wireless Charging, welches beim Xiaomi 14 Ultra mit 80 statt "nur" 50 W möglich ist. Beim kabellosen Reverse Charging gibt es dann wieder Augenhöhe mit jeweils 10 W Ladeleistung. 

Xiaomi 14 in der China-Version
Xiaomi legt den Charger mit in die Box und lädt einfach doppelt so schnell wie das Samsung-Pendant. / © nextpit

Während wir uns bei anderen Herstellern über fehlende Ladegeräte beklagen, bleibt Xiaomi sich treu und packt weiterhin brav den Charger mit in die Box. 

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: Preis und Verfügbarkeit

Ich erwähnte es eingangs schon: Die Menge der hierzulande angebotenen Einheiten des Xiaomi 13 Ultra war recht überschaubar. Dementsprechend gering ist wohl die Zahl der Nutzer:innen in Deutschland und ebenso selten wird der Hobel Euch heute noch angeboten. Ich hab zwar einige wenige Angebote um die 1.100 Euro bei Idealo gesehen, meistens waren das aber Marktplatz-Angebote.

Gehen wir nach der UVP, kosten beide Modelle auf den Cent genau gleich viel. Mit diesem Preis wird das Xiaomi 13 Ultra auch nach wie vor auf der Xiaomi-Seite gelistet, ist aber selbstverständlich nicht mehr verfügbar. Solltet Ihr tatsächlich ein originalverpacktes, neues Xiaomi 13 Ultra bekommen können für etwa 1.100 Euro, könnt Ihr bedenkenlos zuschlagen. Versucht man Euch aber, das Teil für knapp 1.500 Steine anzudrehen, müsstet Ihr schon ziemlich behämmert sein, da dann nicht besser zum Xiaomi 14 Ultra zu greifen.

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: Preisübersicht

Gerät Speicher Preis (UVP)
Xiaomi 14 Ultra 16 GB RAM / 512 GB 1.499,90 Euro
Xiaomi 13 Ultra 12 GB RAM / 512 GB 1.499,00 Euro

Die Trümpfe liegen hier also auf der Seite des Xiaomi 14 Ultra, vor allem für Schnellentschlossene: Wer nämlich bis zum 18. bestellt (ausgeliefert wird ab dem 19.03.), erhält das 199 Euro teure Photography Kit kostenlos dazu. 

Xiaomi 14 Ultra vs. Xiaomi 13 Ultra: Fazit

Wenn wir die Hauptkamera, die wir im Xiaomi 14 Ultra noch nicht seriös getestet haben, außen vor lassen, sind die Verbesserungen tatsächlich überschaubar. Das ist aber keine Schande angesichts des Niveaus, auf dem wir hier unterwegs sind. Der Akku lädt kabellos deutlich flotter, das SoC sorgt für mehr Performance bei gleichzeitig besserer Effizienz und das Display ist ein klein wenig heller in der Spitze. 

Das sind alles keine Gründe, um von einem Xiaomi 13 Ultra auf ein Xiaomi 14 Ultra zu wechseln. Vielleicht ist es aber tatsächlich der neue Kamerasensor mit variabler Blende, der am Ende zählt. Für mich als jemand, der ein Smartphone gerne drei Jahre oder länger nutzen möchte, spielt zudem die Update-Politik eine Rolle, die hier fürs Xiaomi 14 Ultra spricht. 

Da das Xiaomi 13 Ultra eh nur sehr schwer erhältlich ist, müssen wir uns auch gar nicht mit der Frage beschäftigen, welches Smartphone wir uns an Land ziehen. Zumindest beim Interesse an Xiaomi-Smartphones kann die uneingeschränkte Empfehlung nur lauten: Kauft Euch verdammt nochmal das Xiaomi 14 Ultra, wenn Ihr das bestmögliche Xiaomi-Device haben wollt.  Wollt Ihr generell das beste Android-Smartphone kaufen, lautet Eure Antwort möglicherweise ebenalls Xiaomi 14 Ultra – aber schaut in dem Fall doch sicherheitshalber noch einmal auf unseren Vergleich zwischen Galaxy S24 Ultra und eben dem Xiaomi 14 Ultra

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Produkt
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Google Pixel 7a
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Samsung Galaxy Z Flip 5
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Zu den Kommentaren (6)
Carsten Drees

Carsten Drees
Senior Editor

Fing 2008 an zu bloggen und ist irgendwie im Tech-Zirkus hängengeblieben. Schrieb schon für Mobilegeeks, Stadt Bremerhaven, Basic Thinking und Dr. Windows. Liebt Depeche Mode und leidet mit Schalke 04.

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6 Kommentare
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  • 4
    Florian Privat vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Besitze das Xiaomi 13 Ultra mit 16/512gb Ram und eine weiße Lederrückseite und für mich lohnt ein wechsel definitiv nicht.


  • Olaf Gutrun 56
    Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Ich bleibe dabei Schnellladen mit soviel Watt lässt das Akku viel schneller altern, obendrauf finde ich es bei den Akkueigenschaften der Geräte echt obsolet.

    Verzichte mittlerweile selbst auf das Laden mit 25 watt und lade mein s24u mit 10 oder 15 watt, dazu ist noch der Akkuschutz aktiv, das Akku wird automatisch erst vor dem aufstehen voll geladen.

    Ich bin feste davon überzeugt, das man schon nach 12 Monaten mehr Kapazität hat wenn man nicht schnell läd.

    90 Watt sind einfach zu viel des guten.

    Mir reicht es definitiv nachts zu laden, bekomme das Ding an einem Tag auch nicht mehr leer. Im schnitt verbrauche ich täglich nur noch 48% meiner Akku Kapazität, wüßte echt nicht wofür ich noch schnellladen sollte.

    Fakt ist, mit 15 watt bleibt mein Handy echt kalt, schon bei 25 watt beginnt eine Erwärmung, diese kann mit mehr Strom nur intensiver werden. Man kann sich drehen und wenden wie man will, Schnellladen mit 90 watt sorgt für Kapazitätenverluste, diese machen später ein häufigeres Nachladen nötig.

    Ich brauche es nicht mehr.


    • Olaf 44
      Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

      Bislang gehört das allerdings nach wie vor ins Land der nicht nachgewiesenen Legenden. Langzeitstudien gibt es noch nicht, weil die Schnellladetechnik (also aktuell 67 Watt plus X) noch nicht so lange auf dem Markt ist. Erste Studien und Anhaltspunkte existieren jedoch durchaus.

      Demnach weist bislang vieles darauf hin, dass Schnellladen den normalen Verschleiß eines Akkus eben NICHT beschleunigt.

      Klar ist, dass Schnellladen durch die hohen Wattzahlen Wärme erzeugt, vor der das Telefon jedoch bei den ausschließlich chinesischen Herstellern durch unterschiedliche Maßnahmen geschützt wird.

      Dazu gehört vor allem der in der Regel ziemliche Klopper von Netzteil, der nicht nur - im Gegensatz zu Apple, Google und Samsung - gleich mitgeliefert wird, sondern dessen Bauart bereits dafür sorgt, dass die wesentliche Wärmeentwicklung erst gar nicht beim Smartphone ankommt.

      Weitere Schutzmaßnahmen sind z.B. das parallele Laden oder schlicht im Smartphone integrierte Hardware samt Sensoren zur Regulierung von Temperaturschwankungen.

      Mir persönlich reichen die 45 Watt meines S24 Ultra zwar vollkommen aus, doch schon das Tempo von "nur" 67 Watt beim Xiaomi meiner Frau ist im direkten Vergleich schon beeindruckend. Zumal man bei solchen oder noch höheren Ladegeschwindigkeiten milde lächelnd auf kabelloses Laden mit rund 15 Watt verzichten kann. Es sei denn, man pumpt das Smartphone - und schon wieder sind wir in China - sogar kabellos mit 50 Watt voll.

      Man kann es drehen und wenden wie man will, Samsung und Co. hinken bei der Ladegeschwindigkeit mächtig hinterher. Vor allem, wenn dann dereinst Langzeitstudien die ersten Eindrücke bestätigen sollten. Und nein, ich benötige es tatsächlich auch nicht. Aber cool ist es schon. 😁

      Olaf Gutrun


      • Thomas_S 21
        Thomas_S vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Ich fahre seit 2019 elektrisch und befasse mich seitdem mit dem Thema.
        Die Li-Ion (nicht LFP) Batterien der BEV unterscheiden sich ja kaum von denen der Smartphones, höchstens bei Kapazität und Preis🤔
        Es gibt zum Thema in meinen Augen bereits genug Studien und Erfahrungsberichte in Foren, welche vor folgenden Akku Stressfaktoren bei BEV warnen:
        - Ständiges (DC) Schnellladen
        - Laden bis 100% und dann lange stehen lassen
        - SoC unter 5% und dann erst Laden
        - Extreme Temperaturen
        Bei Smartphones sehe ich das Thema aber weniger kritisch wenn man sich eh alle drei Jahre ein neues holt oder sich die Mühe macht, den Akku ersetzen zu lassen. Preislich ist das ja keine Katastrophe im Gegensatz zur Akku Degradation bei einem BEV.
        Die BEV Hersteller geben zwar Garantien, meist 8 Jahre mit 70% Restkapazität, aber beweisen muss es dann der Kunde, und das ist in der Praxis einfacher gesagt als getan.

        Olaf GutrunOlaf


      • Olaf 44
        Olaf vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Der Smartphone-Akku wird aufgrund der vergleichsweise kleinen Kapazität ohnehin deutlich häufiger geladen als der eines E-Autos. Xiaomi gibt dennoch rund 800 Ladezyklen an, nach denen die Kapazität noch bei über 80 Prozent liegen soll - das schließt Schnellladen explizit mit ein und unterscheidet sich höchstens nach oben von den Angaben anderer Hersteller, die mitunter von 500 Zyklen sprechen. Und das ohne Schnelladen. Es kann sich also jeder selbst ausrechnen (oder Tools dafür nutzen), nach wievielen Jahren ein Akkutausch fällig wäre. Der wird bei ähnlichem Nutzungsverhalten bei einem Smartphone mit Schnelladefunktion (also ab 67 Watt) vermutlich nicht eher fällig, als bei einem Gerät ohne diese Funktion.


      • Olaf Gutrun 56
        Olaf Gutrun vor 1 Monat Link zum Kommentar

        Das ist keine nicht nachgewiesene Legende.

        Ich beschäftige mich viel mit Lilon Akkus, baue sie selber für E Roller, programmiere das gesamte Bms. Rannte 10 Jahre als Gabelstapler Monteuer herum und habe die Riesenakkus geprüft und je nachdem auch repariert. Hatte es mit allen Marken und Größen zu tun.

        Es ist Fakt das ab 42 grad Zellentemperatur es zu einem irreparablen Kapazitätenverlust kommt, es ist auch Fakt das Lilon Akkus weniger leiden wenn sie viel Strom abgeben als wenn sie mit viel Strom geladen werden. Eine E Auto Zelle kann im Schnitt mit 3 7A geladen werden dann können meist 5A entnommen werden ( Beispiel für zulässiges max.) Es ist ganz klar, das eine Zelle so an Ihrer Leistungsgrenze stark verschleisst, deshalb wird auch versucht weit unter diesen Grenzen zu bleiben und genau dann sind extreme Lebzeiten mit wenig Verlust möglich.

        In der E Scooterszene haben wir schon Referenzen darüber und zwar das wir Ninebot Max Akkus haben die schon 40.000tkm gelaufen haben und nahezu wie neu sind ( geladen mit 2,7A verteilt auf 10 Zellen ) Die selben Akkus beim Schnellladen mit 5A tjoa und genug Akkus die schon nach 5000 Km 20% Verlust hatten! Eine dieser Zellen darf offiziel mit 3,7A 42,5v geladen werden.

        Ninebot macht es in dem Fall vor das so ein Akku nach satten 40.000tkm mit 20kmh ( viel betriebsstunden ) nahezu keine Verluste hat, wie wird das erreicht? Laden mit maximal wenig Strom und Temperatur.

        Mein Onkel (Elektro Meister) verfährt mit seinen Ebike Akkus ebenso. Lagerung bei strikten Temperaturen, Laden mit wenig Strom, im Keller u.s.w

        Ich habe da durchaus Erfahrung mit, darum kommt für mich als Ex Kfz Mechatroniker derzeit auch kein Akku Auto in Frage.

        Bei den Akku Autos steht es ebenso außer Frage wie stark schnelles Laden die Akkus verschleisst. Glaub mir einen Tesla voll ausfahren tut dem weniger weh als Schnellladen.

        Wir haben auch schon tests mit einzelnen Lilon zellen gemacht ( ständig laden und entladen ) und das mit wenig und viel Strom, es ist eindeutig!

        Apple und Samsung machen nicht einfach aus Jucks ein super strenges Ladekennfeld, so kommt es auch das ein s24 Ultra mit 45 watt nur ganz kurz schneller Läd als mit 25watt. Kurz nach dem Ladebeginn steigt die Temp und ab 42grad regeln Samsung wie auch Apple den Strom drastisch runter, was meinst du wohl warum?

        Es ist keine Kunst mit viel Strom zu laden.
        Ein gutes Ladekennfeld ist Kunst und Qualität. Apple und Samsung machen das genau richtig, sollen ja auch keine Wegwerfprodukte sein.

        Mein s20 wurde immer mit 25 Watt geladen und ja es hat heftige Verluste jetzt nach 4 Jahren, die Cpu war schnell aber auch ineffizient, es wurde nicht nur schnell geladen, sondern es wurde auch oft warm weil viel Strom entnommen wurde, obendrauf ist das Akku deutlich kleiner als von den großen Flagschiffen. Und ja nach 4 Jahren ein ganz erheblich schlechter gewordener Akku...
        Das s20 Lud mit dem selben Netzteil auch agressiever, und ja selbst bei dem 25w Netzteil merkt man es erheblich nach 4 Jahren.


        Mein viel benutztes s23u wurde auch nie schnellgeladen und es nach 13 Monaten noch keinerlei messbare Unterschied vorhanden. 🤓 Es wurde aber auch nie warm durch Schnellladen.

        Meine Geräte gehen nach meiner Nutzung in die Familie und deshalb wird nicht mehr schnell geladen. Ich werde es noch am s23u sehen wie das Akku nach 2;3;4 Jahren noch ist ohne jemals schnell geladen worden zu sein und eines ist sicher , meine Tochter freut sich sicherlich über ein s23u als s20 Nachfolger und die freut sich auch wenn das Ding in 3 Jahren noch immer top ist. Klar kann man den tauschen, aber wofür? wofür soo schnell laden wenn die mittlerweile so ultra lange Display on Zeiten haben? Man kann den ganzen Tag suchten und man bekommt Akkus nicht mehr platt. Und selbst wenn ich mal 15 minuten mit 15 watt nachlade, generieren ich viel Nutzungszeit, und selbst wenn ich abends vergesse nach zu laden komme ich ohne Schnellladen überhaupt nicht mehr in die Bredolie. Dann werde ich 45% Akku wach, wenn ich am Vortag 7h dot generiert habe.

        Option A gelegentlich mit wenig Strom nachladen ( Reicht bis zum Abend )

        Oder obendrauf den Energiesparmodus aktivieren, habe es mal zum Spaß probiert und konnte 17h Dot mit dem s24u generieren. Internet, Kamera Navi, Gaming, alles war dabei.
        ( Wozu also noch schnellladen? )
        Viel besser ist es doch wenn die Geräte über die Jahre noch sparsamer werden und so unnötiges Schnellladen noch sinnloser wird als es schon ist.


        Kein Autohersteller kein E Scooter Hersteller mutet den einzelnen Lilonzellen so viel Strom zu, wie die Chinesischen Handyhersteller.

        Es ist derzeit bei Lilon unweigerlich das die Temp mit mehr Strom steigt.( Und das bestätigen auch viele Messungen vorheriger Phones, das diese teilweise wirkkich enorm heiss werden beim Laden und benutzen.)

        Das ist einfach nur ein lausiges Akku Management und auf die Nachhaltigkeit geschissen ist einfach so.

        Mit einem Samsung gamen und gleichzeitig laden, der Ladespeed wird rigorous verlangsamt weil es zu warm wird. Samsung wie auch Apple sind da keineswegs hinterher, die liefern augenscheinlich schlicht und ergreifend ein langlebigeres Gerät.

        Übrigens die kleinen Galaxy s6 Akkus wurden damals ziemlich hart geladen, sie wurden auch sehr warm und ja, da hatten ganz viele nach zwei Jahren versaute Akkus, nach dem Note debakel hat Samsung um gerudert. Das hat mit hinterher hinken wirklich nur sehr wenig zu tun. Ob für E Scooter oder Akku Autos, Samsung gilt durchaus als Qualitätshersteller für Lilon Zellen.

        Achja einen Xiaomi e roller habe ich auch und ja was soll ich sagen, nicht im Ansatz ein so langlebiger Akku, wie in meinem Ninebot mit Samsung zellen. Der Xiaomi läd die Zellen an seine Grenze gesamt 13.5Ah. Der Ninebot hat 15300Ah läd die Zellen aber nur zu 85% und tjoa die Ninebots laufen und laufen und laufen. Die Xiaomis sind oft platt vom Akku bei einem achtel der Laufleistung der Ninebots die noch wie neu sind.


        Unter Optimalen Bedingen halten Lilon Akkus bis zu 15 Jahre mit dann ca 20-30% Verlust ( wenn alles gut lief.)

        E Autos kühlen und Heizen die Akkus auch nicht einfach nur mal so. Auch wenn Akkuautos in der Sonne stehen ohne gefahren zu werden müssen sie gekühlt werden. Ab 42grad kommt es zu verlusten die nicht mehr gut zu machen sind.


        Hat mit einer Legende wenig zu tun, es ist genau untersucht.

        Ich kann dir ausrechnen das die Ladeleistung auf die Akkugröße zu hoch ist.

        Der 500 Fach größere Lilon Akku von einem meiner E roller, läd gerade mal mit 65 watt 1.7A bei 42,5 Volt. Schon bei 2.7A ca 110w Stromaufname, halten die eben nicht mehr so lange.

        Habe auch einen weiteren Power E scooter mit 8000 Watt Leistung aus zwei Motoren mit einem 40Ah Akku, gehört zu den schnellsten E scootern die man überhaupt kaufen kann und selbst bei diesem Powerakku mit 8000w nominaler Leistung wird beim Laden auf langsam gemacht.

        Nicht ohne Grund!

        Qualitäts E Scooter werden nur zu 85% lamgsam geladen, sie zeigen zwar 100% an, aber in Wahrheit werden die Zellen bewusst nicht in die Entladespannung gebracht.

        Genau so, können so akkus nach 5 Jahren und 40.000tkm neuwertig sein.

        Ebenso bekommt man so ein Akku in einem Jahr und 2000km geregelt.

        Lilon hält umso länger umso langsamer man läd, das ist wirklich ein unbestreitbarer Fakt & keine Legende.

        Liebe Grüße

        Olaf

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