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Specs des Xiaomi 15 (Pro) geleakt: Stärker als das Samsung Galaxy S25?

nextpit Xiaomi 14 Camera
© nextpit

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Xiaomi hat oft die Oberhand, wenn es darum geht, die neuesten Flaggschiff-Chipsätze zu verwenden. In diesem Jahr ist das nicht anders: Wir gehen davon aus, dass Samsungs Galaxy S25-Konkurrent, das Xiaomi 15, im Oktober als erstes Handy mit dem Snapdragon 8 Gen 4 auf den Markt kommt, noch vor allen anderen Marken. Jetzt sind angebliche technische Daten und Preise des Flaggschiff-Duos in der Gerüchteküche aufgetaucht.

Auf der chinesischen Plattform Weibo hat ein Informant die angeblichen technischen Daten zur Xiaomi-15-Reihe veröffentlicht. Die sollen im Vergleich zu den Vorgängermodellen – also des Xiaomi 14 (Test) und des Xiaomi 14 Pro (Test) – deutlich verbessert sein.

Xiaomi 15 erhält ein helleres Display und einen größeren Akku

Das Xiaomi 15 verfügt über ein 6,36 Zoll großes Display mit einer höheren typischen Helligkeit von 1.400 Nits (nicht zu verwechseln mit dem Spitzenwert) im Vergleich zu den 1.000 Nits des Xiaomi 14. Das Display verfügt über einen speziellen Xiaomi-Glasschutz, eine 1,5K-Auflösung und eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, während das Handy selbst nach IP68 zertifiziert ist.

Zusätzlich zu dem Snapdragon 8 Gen 4 wird die Basisspeicherkonfiguration des Handys bei 12/256 GB beginnen, mit der Option für 16 GB + 1 TB, zumindest für die chinesische Variante. Außerdem erhält es eine größere Akkukapazität von 4.900 mAh mit einer Ladeleistung von 100 W kabelgebunden und 50 W kabellos.

Xiaomi 14 in der China-Version
Das Xiaomi 14 hat ein 6,36 Zoll großes, flaches AMOLED-Display mit einer typischen Helligkeit von 1.000 Nits und einer Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits. / © nextpit

Das Dreifach-Kameramodul wird von einem 50-MP-Sensor in 1/1,31-Zoll-Größe angeführt. Hinzu kommt ein 50-MP-Sensor mit einer Größe von 1/2,76 Zoll, der für die Ultraweitwinkel- und die 3fach-Telekamera verwendet wird.

Xiaomi 15 Pro mit schnellerer Ladegeschwindigkeit und neuer Telekamera

Das Xiaomi 15 Pro verfügt über denselben IP68-Schutz, hat aber ein größeres 6,7-Zoll-Display mit 2K-Auflösung und einer typischen Helligkeit von 1.400 Nits an Bord. Gleichzeitig besitzt es einen größeren Akku mit 5.400 mAh und eine schnellere kabelgebundene Ladegeschwindigkeit von 120 W bzw. kabellos 80 W.

Auch in der Kameraabteilung gibt es Unterschiede zum kleineren Basismodell. Dazu gehört ein größerer Telesensor mit einer Größe von 1/1,95 Zoll, während als Hauptsensor der OmniVision OV50N eingesetzt wird, der eine größere Blende von f/1,4 im Vergleich zum OV50H des normalen Modells verwendet. Es ist unklar, inwieweit letzterer besser oder fortschrittlicher ist.

Mit diesen technischen Daten werden das Xiaomi 15 und das Xiaomi 15 Pro zu möglicherweise leistungsstärkeren Alternativen zum Galaxy S25 und Galaxy S25+. Das letztgenannte Duo wird Gerüchten zufolge eher überschaubare Upgrades wie die unveränderten Kameras des Galaxy S24 (Test) mitbringen.

Die Preise für das Xiaomi 15 beginnen bei CNY 4.599 (etwa 548 Euro), während das Xiaomi 15 Pro in der Grundausstattung CNY 5.299 (ca. 573 Euro) kostet. Wie üblich gelten diese Preise für China, Ihr könnt also davon ausgehen, dass da international noch ordentlich was draufgeschlagen wird.

Gerüchten zufolge wird das Duo irgendwann im Oktober in China vorgestellt. Die weltweite Markteinführung dürfte ein paar Monate später erfolgen und sich schlimmstenfalls sogar bis Anfang 2025 verzögern.

Habt Ihr vor, Euch das Xiaomi 15 zu holen, sobald es auf den Markt kommt? Oder wartet Ihr auf andere Flaggschiff-Phones anderer Hersteller? Lasst uns in den Kommentaren über Eure Pläne diskutieren.

Via: GSMArena Quelle: Weibo

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Zu den Kommentaren (4)
Jade Bryan

Jade Bryan
Junior Editor

Bereits seit 2010 schreibe ich über die Mobilbranche und arbeitete hier für diverse bekannte Blogs und Webseiten, bevor ich schließlich meine eigene Webseite startete. Nach einem Ausflug in die Videoproduktion und Video-Tests von Smartphones bin ich heute zwiegespalten zwischen der Android- und Apple-Welt und interessiere mich für Wearables und Smart-Home-Technik. Das sind auch meine großen Themen, die ich seit 2022 für nextpit covere.

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4 Kommentare
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  • Olaf 45
    Olaf vor 1 Woche Link zum Kommentar

    Dieses "ordentlich was draufschlagen" wird langsam aber sicher zu einem echten Ärgernis. Export der Geräte nach Europa nebst Einfuhrabgaben/Steuern, kein Ding, das treibt die Kosten für den Endverbraucher in die Höhe. Aber wir stehen hier mittlerweile bei einer Beinahe-Verdoppelung des Preises, wenn man mal von den hier im Artikel genannten ab 573 Euro für das 15 Pro in China ausgeht, während bereits das 14 Pro hierzulande bei Markteinführung zu den elitären 1.000 Euro plus X-Geräten gehörte. Da drängt sich doch der nicht unbegründete Verdacht auf, dass die doofen Europäer ruhig einfach mehr als andere latzen dürfen (vgl. IPhone in den USA und hier).

    Was den Schnappdrachen betrifft: "Wir sind die Ersten mit dem neuesten Boliden!" Ja hui, ich bin beeindruckt. Bekommt man da beim Kauf des 15 Pro auch einen Gen 4-Aufnäher für die Jacke und einen zusätzlichen Auto-Sticker? Oder muss man die neueste Power seines Smartphones nonchalant im Gespräch erwähnen?

    route 9


    • route 9 21
      route 9 vor 1 Woche Link zum Kommentar

      Wenn die EU weiterhin irgendwie wettbewerbsfähig bleiben will, werden in den kommenden Jahren nochmals ein paar hundert Prozent auf Chinawaren aufgeschlagen werden MÜSSEN. Einfach ein wenig patriotischer sein und das Zeug von dort, so weit als eben möglich, nicht kaufen und gleichzeitig keine Volksdiktaturen unterstützen. Wir werden unseren Wohlstandsstaat mit unserer raffgierigen Billigmanie noch ins Verderben führen.

      Totgespart ist auch gestorben!

      McTweetTenten


      • 104
        Tenten vor 1 Woche Link zum Kommentar

        Oder sich halt einfach auch mal mit Mittelklasse begnügen, statt immer das neueste Flaggschiff mit einer Ausstattung, die man ohnehin kaum ausreizt? Wenn alles gefühlt viel zu teuer wird, dann nützt es gar nichts, deswegen immer zu jammern, man muss mit seinem Kaufverhalten darauf reagieren.

        route 9


      • 39
        dieCrisa vor 1 Woche Link zum Kommentar

        "Wir werden unseren Wohlstandsstaat mit unserer raffgierigen Billigmanie noch ins Verderben führen."
        Da gibt es weitaus größere Faktoren, die ins Verderben führen:

        Demografischer Wandel

        Schwaches bzw. negatives Produktivitätswachstum

        Mangelnde Investitionen und Innovationen (Unzureichende Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur und neue Technologien)

        Standortnachteile (Hohe Energiepreise, Steuern und Abgaben sowie überbordende Bürokratie)

        Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

        Zunehmende Ungleichheit

        Globale wirtschaftliche Volatilität

        Bildung und Fachkräftemangel

        Deshalb befinden wir uns bereits im freien Fall - was fröhlich ignoriert wird. Volksdiktaturen links liegen zu lassen, verzögert vielleicht ein wenig - hält den freien Fall aber nicht auf.

        Olaf

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