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Langzeit-Test des iPhone 13 Pro Max: Das beste iPhone aller Zeiten?

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max Camila
© NextPit

Das iPhone 13 Pro Max ist ein Smartphone der Superlative. Im März 2022 ist es das leistungsstärkste und fortschrittlichste Smartphone von Apple. Aber ist es das beste iPhone, das es jemals gab und wie schlägt sich das Handy mit 6,68-Zoll-Display im Test? Für meinen Test habe ich das iPhone mehrere Monate lang als Daily-Driver genutzt!

Bewertung

Pro

  • 120Hz-Bildschirm mit ProMotion-Technologie
  • Superlange Akkulaufzeit
  • Flüssige Software-Experience
  • Nahezu narrensicheres Ökosystem
  • Vielseitiges und sinnvolles Kamera-Setup

Contra

  • Quick-Charging lässt zu wünschen übrig
  • Ständige Probleme beim Entsperren per Face ID

Kurzfazit zum iPhone 13 Pro Max

120-Hz-Displays haben endlich Einzug in Apples ikonische Smartphone-Serie gehalten! Und wie erwartet hat Apple die Leistung der iPhone-13-Pro-Serie noch einmal verbessert. Dabei schafft Apple den Spagat zwischen Energieeffizienz und Leistung, denn die Akkkulaufzeit des Pro Max ist grandios. Mit anderen Worten: Wenn Ihr im Alltag auf ein Handy mit hoher Leistung setzen wollt, ist das iPhone 13 Pro Max ein Smartphone, das ganz oben auf Eurer Optionsliste stehen sollte.

Doch auch die besten Flaggschiffe haben Schwächen. Bei der Telekamera muss Apple noch einiges optimieren. Ebenso bei der Ladetechnologie, insbesondere bei der Schnellladung.

iPhone 13 Pro Max im Vertrag kaufen: Hier gibt's die besten Tarife

Aber vor allem ist das iPhone 13 Pro Max eine sehr teure Investition. Erhältlich in vier internen Speicheroptionen – 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB – liegt der Preis dieses Modells zwischen 1.249 und 1.849 Euro.

 

Design auf das MAXimum angehoben

Wer sich für ein Smartphone aus der Pro-Max-Serie entscheidet, wird ein unvergleichliches Erlebnis haben. Mit einem 6,7-Zoll-Display und einem Gewicht von 240 Gramm fühlt sich das iPhone 13 Pro Max in den Händen natürlich riesig an. Trotz des tollen Keramik-Finishs und des bekannten Designs ist das Handy nicht wirklich ein Beispiel für Originalität, wenn es um das Design geht.


Gefällt mir:

  • Max bedeutet riesig, und das ist es auch
  • Großartige Verarbeitungsqualität
  • Vielzahl von Farboptionen
  • IP68-Zertifizierung

Gefällt mir nicht:

  • Kameramoduls ragt weit aus dem Gehäuse

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max 13 Display
Max bedeutet riesig: Das iPhone 13 Pro Max (rechts) ist ein Riese im Vergleich zum iPhone 13 mini auf der linken Seite / © NextPit

Sierra Blue, Graphite, Gold, Silver und neuerdings auch Alpine Green – die Farbpalette umfasst bisher fünf Optionen. Obwohl die Bildschirmdiagonale groß ist, könnt Ihr das Gerät mit nur einer Hand entsperren und bedienen. Ich bin wirklich ein Fan der Lautstärketasten, die auf der Gegenseite der Einschalttaste positioniert sind. Und Apples ikonischem Stummschalter, der über einen physischen Schalter funktioniert.

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max Camera Module
Der Vorsprung der Kamera des iPhone 13 Pro Max ist gut markiert, und Ihr solltet eine Hülle verwenden, um das Objektiv zu schützen / © NextPit

Das iPhone 13 Pro Max Smartphone solltet Ihr am besten mit einer Schutzhülle verwenden, da das Kameramodul nicht nur teuer ist, sondern auch als erster Teil des Telefons mit Oberflächen in Berührung kommt. Daher erfordert die dauerhafte Verwendung dieses iPhones eine gewisse Vorsicht. Ein positiver Punkt auf der Seite der Haltbarkeit ist die IP68-Zertifizierung, die ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit gegen Wasser und Staub gewährleistet.

Bildschirm mit 120Hz Bildwiederholrate

Apple hat endlich die 120 Hz Bildwiederholrate auf das OLED-Display der Pro Max Variante des iPhones gebracht.  Im Max-Modell misst es 6,7 Zoll und im Gegensatz zu vielen Flaggschiffen auf dem Markt hält Apple hier an einem flachen Bildschirm und abgerundeten Ecken fest.

Das iPhone 13 Pro Max verwendet die "Super Retina XDR"-Display-Technologie mit ProMotion und bietet eine Auflösung, die für eine Pixeldichte von 458 ppi sorgt. Die Helligkeit liegt bei 1.000 Nits und 1.200 Nits bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten. Der Konsum von Inhalten auf diesem Bildschirm ist ein Genuss!


Gefällt mir:

  • 120 Hz Bildwiederholrate
  • ProMotion-Technologie
  • Bildschirm mit hoher Helligkeit und lebendigen Farben

Gefällt mir nicht:

  • Apple verbessert Face-ID nicht weiter
  • Ränder des Bildschirms sind relativ groß

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max Display
Max bedeutet riesig, und das ist es auch! Das iPhone 13 Pro verfügt über einen Max-Bildschirm / © NextPit

Mit der ProMotion-Funktion passt das Display des iPhone 13 Pro Max die Bildwiederholfrequenz an die jeweilige Situation an. Beim Scrollen erhöht sich die Anzahl der Aktualisierungen pro Sekunde auf 120, während sie bei statischen Bildern auf 10 Hz sinkt. Die Auswirkungen von ProMotion zeigen sich nicht nur in der flüssigen Darstellung von Inhalten auf dem Bildschirm, sondern auch in der Energieeinsparung am Ende des Tages und in der längeren Lebensdauer des Akkus.

Trotz der hervorragenden Bildschirmqualität muss man sagen, dass die Ränder des Displays im Vergleich zu Geräten wie dem Google Pixel 6 Pro und dem Samsung Galaxy S22 Ultra ziemlich dick sind. Auch wenn Apple die Notch um 20 Prozent verkleinern konnte, führt die Tatsache, dass Apple nach wie vor keine Optimierungen bei Face ID bietet, zu häufigen Problemen beim Entsperren des Displays.

Mit der Ankündigung von iOS 15.4 wurde das Entsperren des iPhone 13 Pro Max per Maske jedoch deutlich optimiert. Allerdings ist die Funktion dabei nicht frei von Mängeln. Aus diesem Grund hätte ich mir für diese Generation eine Alternative zu Face ID gewünscht, zum Beispiel einen Fingerabdrucksensor im Display oder im An-Knopf.

Software mit Nutzer im Fokus

Ich benutzte das iPhone 13 Pro Max die meiste Zeit mit der Betaversion von iOS 15.4 und die User-Experience war immer sehr konsistent. Von Funktionen wie Live Text, die vom maschinellen Lernen abhängen, bis hin zu den grundlegendsten Systemfunktionen, alles funktioniert reibungslos und nahtlos mit dem Ökosystem aus Apple-Geräten.


Gefällt mir:

  • Konsistenz und Flüssigkeit von iOS (sogar in der Beta-Version)
  • Integration in das Ökosystem der Apple-Geräte
  • Optimierte Schnittstelle für Anwendungen von Drittanbietern

Gefällt nicht:

  • Einstellungen für Anwendungen nur über die Systemeinstellungen zugänglich

Letztes Jahr hat Apple eine Reihe neuer Funktionen in iOS eingeführt, wie beispielsweise die App-Tracking-Transparenz (ATT). Mit der Ankündigung von iOS 15 wurden jedoch die Funktionen Focus Mode, SharePlay und die Möglichkeit, über FaceTime mit Android-Geräten zu telefonieren, hinzugefügt.

NextPit iPhone 13 Pro Max UI
Die Oberfläche von iOS 15 ist modern und lässt sich leicht anpassen / © NextPit

Apple hat bei KI-basierten Funktionen einen großen Satz nach vorne gemacht und davon profitieren wir unter iOS 15. Zum Beispiel bei Live Text, das die Text- und Bilderkennung in Echtzeit durchführt und die Informationen direkt auf dem Gerät weiterverarbeitet. Mit dieser Funktion ist es möglich, Text zu kopieren, Sprachen zu übersetzen und im Internet zu suchen, indem man die Kamera auf ein Objekt richtet.

In Anbetracht meiner 12-jährigen Erfahrung mit dem Android-Betriebssystem muss ich sagen, dass Apples Platzierung der App-Einstellungen in den Systemeinstellungen, echt störend ist. Das ist zum Beispiel bei der Kamera-App der Fall, bei der ich bestimmte Aktionen, die von Berechtigungen abhängen, immer direkt in den Telefoneinstellungen und nicht in den Kameraeinstellungen selbst überprüfen muss.

NextPit iPhone 13 Pro Max UI 2
Apple zwingt Euch dazu, einige App-Einstellungen direkt in den Systemeinstellungen zu suchen / © NextPit

Praktisch unschlagbare Leistung

Mit dem A15 Bionic ist das iPhone 13 Pro Max mit einem sehr wettbewerbsfähigen SoC ausgestattet. Es gibt vier Speicheroptionen, die von 128 GB bis zu 1 TB reichen. Um es ganz offen zu sagen: Ich habe noch nie ein so leistungsstarkes Smartphone getestet wie dieses.


Gefällt mir:

  • SoC ermöglicht eine erweiterte Nutzung des Kameramoduls
  • Die Verarbeitung erfolgt in Millisekunden
  • Kaum Erhitzung oder Thermal-Throttling
  • Ausführung von ML-Funktionen in Echtzeit
  • Schnelle Bild- und Videoverarbeitung

Gefällt mir nicht:

  • Inkonsistente Face ID-Leistung

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max Camera Testing
Das A15 Bionic ermöglicht eine erweiterte Nutzung des Kameramoduls, um Funktionen wie den Kinomodus auf der iPhone 13 Serie zu ermöglichen / © NextPit

In den 40 Tagen meines Testberichts wurde mir immer klarer, dass Apple bei der Software-Hardware-Integration einen Vorteil gegenüber anderen Smartphone-Herstellern hat. Es war wirklich interessant, dies im Vergleich zum Google Pixel 6 Pro zu sehen, dessen Tensor-SoC von Google angepasst wurde.

Die Leistung der Pro-Max-Variante ist ultrahoch. Wie Ihr in der Benchmark-Vergleichstabelle unten sehen könnt, ist der A15 Bionic SoC immer ein bisschen stärker, mit einer klaren Annäherung an den neuen Snapdragon 8 Gen 1, der in diesem Fall im Oppo Find X5 Pro arbeitet. Bevor ich meinen Chip in das iPhone 13 Pro Max eingesetzt habe, habe ich das Google Pixel 6 Pro verwendet. Was die Leistung anbelangt, so konnten beide Modelle im täglichen Gebrauch gut mithalten, allerdings ist das Apple-Handy in Sachen Stromsparen überlegen.

Apple iPhone 13 Pro Max

Flaggschiffe im Vergleich!
Modell/Benchmark Apple iPhone 13 Pro Max Google Pixel 6 Pro Oppo Find X5 Pro Samsung Galaxy S21 Ultra Xiaomi Mi 11 Ultra
Geekbench 5 (einfach/multi) 1729/4714 1043/2876 846/3324 942/3407 1.123/3.619
3DMark Wild Life 9729 6446 9300 5.375 5.621
3DMark Wild Life Stresstest 8111 ~ 9732 6.367 6092 ~ 9192 - Überhitzungsfehler

Mit einer 6-Kern-CPU mit 2 Leistungs- und 4 Effizienzkernen, einer 5-Kern-GPU und einer 16-Kern-Neural-Engine ermöglichte der A15 Bionic die Einführung des Kinomodus der Kamera der iPhone-13-Serie im Jahr 2021. Mit dieser Funktion ist es möglich, Autofokus-Änderungen in Echtzeit in hochauflösenden Videos mit Tiefenschärfe (1080p HDR Dolby Vision) darzustellen, die einen hohen Rechenaufwand erfordern.

Stereolautsprecher und Lossless-Audio

Das iPhone 13 Pro Max bietet Stereolautsprecher, alternativ könnt Ihr Bluetooth-Kopfhörer verwenden oder Kopfhörer über das Lightning-Kabel anschließen. Das große Highlight ist dabei die Lossless-Funktion der Apple-Dienste, welche die Audioqualität in ausgewählten Apps optimiert.


Gefällt mir:

  • Laute und gute Stereo-Klangqualität
  • Lossless-Audio

Gefällt mir nicht:

  • -

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max USB
Das iPhone 13 Pro Max verfügt über Stereolautsprecher, aber die gewohnt gute Audioqualität von Apple ist erst mit angeschlossenen Kopfhörern spürbar / © NextPit

Die Klangqualität, die aus den Lautsprechern dieses Smartphones kommt, entspricht genau dem, was ich von einem Flaggschiff erwarte: lauter, sauberer, schrebbel-freier Klang. Wie bei den meisten Handys könnt Ihr natürlich die Lautstärke der Lautsprecher optimieren, indem Ihr dem Ton aus dem Lautsprecher an der Unterseite des Geräts lauscht.

Die Klangqualität ist aber deutlich besser, wenn wir das iPhone 13 Pro Max in Verbindung mit einem Headset verwendet. Vor allem, wenn es mit Apples Lossless-Funktion kompatibel ist. Wenn ich also Apples Flaggschiff zusammen mit dem Bose QuietComfort 35ii verwende, kann ich dieses Smartphone jedem empfehlen, der eine hohe Klangqualität in 24-bit/48 kHz und/oder 24-bit/192 kHz erleben will.

NextPit Lossless Apple Music
Seit ich Lossless entdeckt habe, nutze ich Apple Music viel mehr als YouTube Music. / © NextPit

Vielseitige Kamera und intelligentes HEIF-Format

Das iPhone 13 Pro Max verfügt im Vergleich zur Vorgängergeneration über einen größeren Hauptsensor und nimmt Bilder mit satten Farben und hoher Schärfe auf. Dabei speichert die HDR-Automatik Details in dunklen und hellen Bereichen des Bildes, ohne die natürliche Lichtstimmung zu beeinträchtigen. Bislang ist dies die beste Kamera bei einem iPhone, aber nicht unbedingt die beste Kamera in einem Smartphone.


Gefällt mir:

  • Schärfe und Farben der Bilder
  • Schneller Autofokus
  • Superscharfe Videos mit natürlichen Farben
  • Optische Stabilisierung des Teleobjektivs

Gefällt mir nicht:

  • Teleobjektiv nur mit 3-fachem Zoom
  • Porträtmodus und Optionen für die Hintergrundunschärfe von Bildern

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max Camera Test
Vielseitiges Kameramodul, aber das Teleobjektiv hat noch Luft nach oben. / © NextPit

Im Test des iPhone 13 Pro haben wir bereits die Qualität des Kameramoduls des iPhone 13 Pro Max analysiert, da beide Modelle die gleiche Objektivzusammensetzung samt gleicher Sensoren bieten. Durch die größeren Sensoren im Vergleich zum Vorgängermodell fängt die Kamera der Pro Max-Variante viel mehr Licht ein, was vor allem bei Nachtaufnahmen und bei Videos von Vorteil ist.

Ich persönlich verwende gerne die Fotografischen Stile "Warm", aber für bessere Ergebnisse ist es ratsam, die Standardeinstellungen zu verwenden. Wenn es um Videos geht, ist der Kinomodus eine wichtige Funktion und die Möglichkeit, Inhalte in 4K und 60 fps aufzunehmen, macht dieses Telefon zu einem hervorragenden Begleiter für die Produktion von Medieninhalten.

Ein Beispiel dafür ist, dass ich während des MWC 2022 ausschließlich das iPhone 13 Pro Max für Fotos, Video- und Audioaufnahmen verwendet habe. Zweifelsohne kann ich sagen, dass man sich mit einem Stativ und einem drahtlosen Mikrofon sehr gut nur auf dieses Modell verlassen kann, um Videos und Fotos zu erstellen. Zumal Apple neben den Formaten JPEG/H.246 auch die Option HEIF/HEVC anbietet, die die Größe der Medien ohne Qualitätsverlust reduziert. Das Gleiche gilt für ProRes 422 HQ-Videoaufnahmen. Hinzu kommt, dass wir immer noch das ProRaw-Format wählen können.

Dieses Video wurde in 4K und 30 fps, im HEVC-Format, spät am Tag in Barcelona während des MWC 2022 aufgenommen / @ NextPit

Trotz der hervorragenden Kamera dieses Telefons ist die Qualität der Fotos mit unscharfen Hintergründen, die von der Kamera und der Software des Google Pixel 6 Pro aufgenommen wurden, weitaus besser. Wir können dies immer an den Kanten der Objekte im Vordergrund feststellen.

Ein weiterer Punkt, der im Zusammenhang mit dem Google-Smartphone auffällt, ist der Zoom des Teleobjektivs. Während das Pixel 6 Pro einen 4-fachen optischen Zoom bietet, bietet das iPhone 13 Pro Max lediglich einen 3-fachen optischen Zoom. Darüber hinaus verfügt das Google-Smartphone über einen 20-fachen Digitalzoom mit der Funktion Super Res Zoom und das Apple-Smartphone bietet einen 15-fachen Zoom. In diesem Punkt ist die Kamera der Samsung-Flaggschiffe dem iPhone ein paar Schritte voraus.

 

Lebensdauer der Batterie auch MAX

Bislang ist das iPhone 13 Pro Max das Telefon mit der besten Akkulaufzeit, das ich jemals getestet habe. Auf dem Papier sind es 4.351 mAh Akkukapazität, mit Unterstützung für kabelloser MagSafe-Ladegeräte mit bis zu 15 W, kabellosem Qi-Charging mit bis zu 7,5 W und Quick-Charging über 20-W-Adapter oder höher. Natürlich ist nichts davon im Lieferumfang des iPhone enthalten und muss separat erworben werden.

Apple 20W USB-C Stromadapter


Gefällt mir:

  • Ausgezeichnete Akkulaufzeit

Gefällt mir nicht:

  • Standard-Schnellladung mit nur 20 W
  • Langsames Quick-Charging im Vergleich zu den Wettbewerbern

NextPit Apple iPhone 13 Pro Max Test Hand
Das iPhone 13 Pro Max bietet eine hervorragende Energieoptimierung / © NextPit

In den 40 Tagen mit dem Pro Max habe ich mir noch nie Sorgen um den Akku gemacht. An Arbeitstagen, im Urlaub und bei der Berichterstattung über den MWC 2022 bestand das einzige Problem darin, daran zu denken, das Gerät mindestens eine Stunde im Voraus aufzuladen, um mit mindestens 50 % Ladung zu rechnen. Diese Ladeleistung reicht sogar aus, um zum Beispiel an Wochenenden den ganzen Tag mit dem Gerät zu verbringen.

Leider bleibe ich Euch an dieser Stelle die Ladedaten mit MagSafe-Technologie schuldig. Hier sind allerdings die Ladezeiten mit verschiedenen Adaptern und Optionen, die mir jeden Tag begegnen samt dem Thunderbolt-Anschluss eines MacBook Pro.

Apple iPhone 13 Pro Max Ladezeit

Vergleich der Ladezeiten bei verschiedenen Wattstärken
Art / Zeit der Aufladung 5 Minuten 10 Minuten 30 Minuten 1 Stunde 1h20 oder mehr
15W Ladegerät 6 % 13 % 41 % 76 % 90-100 %
61W Ladegerät 11 % 21 % 52 % 85 % 95-100 %
Thunderbolt-Anschluss MacBook Pro 6 % 12 % 31 % 55 % 71-100 %
NextPit iPhone 13 Pro Max battery
Mit einer optimierten Batterieladung verlängert Ihr die Lebensdauer / © NextPit

Apple iPhone 13 Pro Max: Technische Daten

  Technische Spezifikation
Produkt
Bild Apple iPhone 13 Pro Max
Bildschirm 6,7-Zoll-OLED-Display
1.284 x 2.778 Pixel (458 ppi) bei 120 Hz
1.200 nits Spitzenhelligkeit
SoC Apple A15 Bionic
2x Avalanche @ 3,24 GHz
4x Blizzard @ 2 GHz
Apple-eigener Grafikprozessor
Speicher 6 GB RAM
128, 256, 512 oder 1024 GB NVMe-Speicher
Micro-SD-Schlitz Keine
Hauptkamera 12 MP | f/1,5 | 1/1,65" | 1,9 µm
Dual Pixel AF | OIS mit Sensor-Shift
Ultra-Weitwinkel 12 MP | f/1.8 | 120° FoV
Telephoto-Objektiv 12 MP | f/2.8 | 3x Zoom
Video 4K bei 60 FPS
1080p bei 240 FPS
720p bei 30 FPS
Vorderseite: 4K bei 60 FPS
HDR-Aufnahme mit Dolby Vision
Selfie-Kamera 12 MP | f/2.2 | 1/3.6"
Audio Stereo-Lautsprecher
Kein Kopfhörerausgang
Batterie 4351 mAh
Aufladen 30 W (verkabelt)
15 W (MagSafe kabellos)
7,5 W (Qi kabellos)
Widerstand IP68
Corning/Apple Ceramic Shield (Display)
Konnektivität 5G, Wi-Fi 6, NFC, Bluetooth 5.0, UWB
Biometrische Merkmale 3D-Gesichtserkennung (Face ID)
Abmessungen
& Gewicht
160,8 x 78,1 x 7,65 mm
(6,33 x 3,07 x 0,30 Zoll)
240 Gramm (8,46 Unzen)
Angebote*

iPhone 13 Pro Max

Abschließendes Urteil

Wie ich bereits in der Einleitung zu diesem iPhone 13 Pro Max Testbericht sagte, ist dieses Smartphone von Natur aus ein Gerät der Superlative. Jede Eigenschaft wird auf die Spitze getrieben. Dennoch gibt es ein paar Dinge, wo noch Luft nach oben ist! Damit meine ich, dass Funktionen wie Face ID, die Schnellladetechnik und die Kamera auch bei der Pro Max-Variante noch optimiert werden könnten.

Natürlich wird dieser Bericht sechs Monate nach der offiziellen Ankündigung dieses Modells veröffentlicht, sodass ein Vergleich mit neueren Ankündigungen wie dem Pixel 6 Pro und dem Galaxy S22 Ultra unvermeidlich ist. Und selbst wenn das OnePlus 10 Pro in den USA noch nicht erhältlich ist, scheint es mir unwahrscheinlich, dass die neuen Releases eine Bedrohung für dieses Flaggschiff darstellen. Und das ist beeindruckend, wenn man bedenkt, wie wenige Smartphones ein halbes Jahr nach ihrer Markteinführung noch wirklich konkurrenzfähig sind.

Die besten Tarife zum iPhone 13 Pro Max

Dadurch ist natürlich der Druck für die nächste Generation der Serie groß. Änderungen an der Biometrie des iPhones sind notwendig. Vor allem, wenn wir an die Entfernung der Notch auf dem Bildschirm denken. Auch wenn Apple die Energieeffizienz der Serie beibehält, ist eine Schnellladelösung auch für die Pro-Varianten des iPhones ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Auch beim Kameramodul kann Apple künftig noch zulegen.

Wenn man bedenkt, dass wir im Jahr 2021 nur ein kleines Upgrade vom iPhone 12 Pro Max auf das iPhone 13 Pro Max bekommen haben, steht im Jahr 2022 ein größeres Update an. Ich bin sehr gespannt, was Apple für die nächsten Monate plant.

Was haltet Ihr von dem iPhone 13 Pro Max? Kann es sechs Monate nach der Markteinführung noch als aktuell angesehen werden? Ich bin neugierig auf Eure Meinung zum fortschrittlichsten Smartphone von Apple!

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Camila Rinaldi

Camila Rinaldi

Seit über 10 Jahren teste ich Smartphones und andere Geräte. Auch wenn ich vor kurzem in das Apple-Ökosystem eingetaucht bin, ist Android immer noch eine meiner Leidenschaften. Früher war ich Chefredakteur von AndroidPIT und Canaltech in Brasilien, jetzt schreibe ich für den US-Markt. Ich bin (immer noch) auf Twitter (@apequenarinaldi)!

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11 Kommentare

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  • Richie vor 6 Monaten Link zum Kommentar

    Für mich das beste Smartphone, obwohl der Preis weit ab von Gut und Böse ist, jedoch ist die Akkulaufzeit Granate, kein Vergleich zum Pixel 6 pro, da kann sich Google den ganzen Kuchen abschneiden ...


  • Pure★Aqua ツ vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Momentan das beste Smartphone muss man neidlos anerkennen. 🤷


    • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Da steht "Das beste iPhone". Nicht Smartphone.

      Olaf


      • Pure★Aqua ツ vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Stell dir vor ich kann lesen & dennoch ist es auch zugleich das beste. Samsung hat es diesmal nicht geschafft so abzuliefern und auf dem selben Niveau gibt's keins was so super läuft.


      • Olaf vor 8 Monaten Link zum Kommentar

        Sehe ich nicht so. Ich bin jüngst vom S21 Ultra auf das Pixel 6 Pro gewechselt - bislang bereue ich diesen Schritt in keinster Weise und kann lediglich feststellen, dass Google hier durchaus "abgeliefert" hat. Aber wie immer ist das eine Frage des persönlichen Geschmacks und Betrachtungswinkels. Die Ultima Ratio gibt es in Sachen Smartphone daher nur schwerlich.


  • rolli.k vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn die Gesichtererkennung sogar mit Maske, eventuell noch mit Brille und Mütze funktioniert, dann kann dies meinem Verständnis nach nur deshalb klappen, dass man dieses Feature auf "unscharf" stellt.

    Ich meine damit, dass vom sichtbaren "Gesicht" so wenige Fixpunkte auf dem Rasterfeld übrigbleiben, dass das Gerät fehlende Informationen ignoriert, beide 👀 zudrückt, und denjenigen "durchwinkt" 👋.

    ⚠ Achtung ⚠ , dies gilt für alle Hersteller !! ;-))


    • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Apple erlaubt bei FaceID mit Maske sogar, dass man damit ApplePay nutzen kann oder sich in Apps Einloggt.
      Das würden sie nicht machen, wenn es nicht sicher genug ist. Denn genau das haben sie beim Entsperren mit der Apple Watch gemacht. Die kann ausschließlich zum Entsperren genutzt werden.
      Daher glaube ich eher weniger, dass Apple hier auf "unscharf" stellt. Nicht Apple.


  • Jörg W. vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Habe beide Smartphones ausprobiert 13pro Max und 13 pro . Habe mir dann das 13pro geholt weil mir das Max einfach zu groß und schwer ist . Face ID funktioniert bei mir perfekt sogar das entsperren mit meiner Apple Watch wenn ich eine Maske trage ist top. Wo ich keinen Unterschied merke ist beim 120Hz Display gegenüber dem 60Hz des 12pro . Naja gehöre ja auch schon zum älteren Semester und habe nicht mehr die Sehkraft eines 20jährigen. Die Akkuleistung ist bombastisch. Kamera macht super Bilder und die Video Stabilisierung ist echt der Hammer. Es gibt einen Punkt den Apple beim 14er hoffentlich ändert und zwar das Gewicht selbst das 13 pro ist für mich grenzwertig und der Unterschied zum 12 pro ist schon heftig . Ansonsten ist es ein gelungenes Gesamtpaket und für mich das Non plus ultra im Smartphone Bereich .


    • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

      Beim Gewicht wird sich wahrscheinlich eher weniger was tun, einfach weil der Edelstahl so schwer ist. Und Apple wird garantiert nicht zu Aluminium "downgraden".
      Und an Titan glaube ich nicht so richtig, weil VIEL zu teuer.


  • paganini vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    „ Ständige Probleme beim Entsperren per Face ID“

    Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Jetzt sogar mit Maske noch besser. Selbst beim Skifahren konnte ich es mit Helm entsperren. Für mich funktioniert Face ID reibungslos. Der Akku ist auch „von einer anderen Welt“. Das ist einfach nur beeindruckend was Apple da gemacht hatte. Ich bekomme fast 1,5-2x der Laufzeit wie bei meinem S21 Ultra hin das ich für paar Monate hatte.


  • Tim vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    "Apple verbessert Face-ID nicht weiter"
    Ist eine ziemlich steile These, nachdem Apple bei 15.4 - wie im Text schon erwähnt - so ein riesiges Update dafür gebracht hat.
    Meiner Erfahrung nach sitzt das Problem, wenn FaceID nicht will, so ziemlich immer vor dem Gerät. Soll nicht harsch klingen, aber ist wie gesagt meiner Erfahrung nach so ziemlich immer der Grund.
    Das merkt man auch daran:
    Wenn es wirklich Probleme mit der Leistung von FaceID gäbe, dann würde das Internet sofort wieder ausrasten. Aber nichts dergleichen ist der Fall.
    Entsprechend sind dort auch keine Änderungen "notwendig" und werden auch nicht kommen. Aller spätestens mit iOS15.4 ist klar, dass bspw. TouchID definitiv nicht zurückkommen werden.

    Ich für meinen Teil finde es immer noch gut, dass Apple SYSTEM-Einstellungen dort bündelt, wo sie eben hingehören: in die System-Einstellungen... nervig ist es, wenn man in jeder einzelnen App erstmal finden muss, wo diese jetzt schon wieder hebenden versteckt hat, was in einer anderen App ganz wo anders ist.

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